CH233655A - Gleichstrom-Gleichstromumformer. - Google Patents

Gleichstrom-Gleichstromumformer.

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CH233655A
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CH
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voltage
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exciter
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English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K47/00Dynamo-electric converters
    • H02K47/12DC/DC converters
    • H02K47/14Motor/generators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


  Gleichstrom-Gleichstromumformer.    Es besteht vielfach, wie z. B. im elek  trischen Bahnbetrieb, die Aufgabe, Gleich  strom höherer Spannung in solchen niedri  gerer Spannung umzuformen. Man     verwendet     hierzu im allgemeinen aus Motor und Gene  rator bestehende Umformer, sogenannte Motor  generatoren.  



  Vielfach werden derartige Umformer in  Grobschaltung lediglich über einen kleinen  Vorschaltwiderstand eingeschaltet. Um die  hierdurch bedingten heftigen Einschaltstrom  stösse zu vermeiden, muss der Umformermotor  mit einer stark bemessenen     Anlasskompound-          wicklung    ausgerüstet werden.  



  Da derartige Umformer primärseitig an  hoher Spannung liegen, die z. B. im Bahn  betrieb 1000 Volt und mehr beträgt, werden  von der Netzspannung gespeiste Motorneben  schlusswicklungen zweckmässig vermieden.  Von der hohen Primärspannung gespeiste  Nebenschlusswicklungen erfordern nämlich  eine grosse Windungszahl aus sehr dünnem  Draht und sind deshalb nicht nur teuer in  der Herstellung, sondern auch leicht be  triebsunsicher, da die Beanspruchung der-    artiger Wicklungen bei direktem Einschalten  sehr gross ist.  



  Die den Umformermotor speisende Pri  märspannung ist im allgemeinen nicht kon  stant, sondern unterliegt mehr oder weniger  grossen Spannungsschwankungen. Insbeson  dere im elektrischen Bahnbetrieb unterliegt  die Fahrdrahtspannung infolge der grossen  Leitungslängen starken     Schwankungen,    wo-.  bei Spannungsabweichungen von 40% und  mehr von der normalen Netzspannung auf  treten können. Anderseits wird aber meistens  verlangt, dass die Sekundärspannung des Um  formers, das heisst die Spannung des     Gene-          rators,    konstant ist. Es müssen daher Mittel  angewendet werden, die auch bei stark  schwankender Primärspannung eine selbst  tätige Spannungshaltung der Generatorspan  nung auf einem konstanten Wert gewähr  leisten.

   Zu diesem Zweck ist es bekannt, mit  der Umformerwelle eine Hilfsdynamo in  selbsterregter Schaltung zu kuppeln, deren  Ankerstrom eine Nebenschlusswicklung des  Umformermotors speist. Die Konstanthaltung  der Sekundärspannung wird hierbei also      durch Konstanthaltung der Drehzahl des  Umformers mittels der als Drehzahlstabili  sator wirkenden Hilfsdynamo angestrebt.

    Dieses Mittel allein reicht aber nicht aus, um  die Generatorspannung bei     Gleichstrom-          Gleichstrom-Umformern    der beschriebenen  Art konstant zu halten, und zwar im wesent  lichen aus folgendem Grunde:  Damit der unbelastete     Umformer    beim  Anlauf infolge der gegebenenfalls zu     spät     einsetzenden Selbsterregung der Hilfsdynamo  nicht durchgehen kann, muss die als Drehzahl  stabilisator wirkende Hilfserregermaschine  eine vom Motorstrom durchflossene     Anlass-          Stosserregerwicklung    besitzen, um die Selbst  erregung rechtzeitig einzuleiten.

   Dies hat  jedoch den Nachteil, dass die drehzahlstabili  sierende     Wirkung    der Hilfsdynamo ein  geschränkt wird, da, die Erregermaschine nun  nicht mehr unabhängig von der     Belastung     des Umformers ist. Es verbleiben daher  immer noch gewisse Drehzahl- und Span  nungsschwankungen des     Generators,    und es  müssen daher zusätzliche Massnahmen getrof  fen werden, um die Generatorspannung un  abhängig von der Belastung konstant zu  halten.  



       Mit.    der Lösung dieser Aufgabe beschäf  tigt sich die vorliegende Erfindung. Diese  hat einen aus Motor, Generator und Erreger  maschine bestehenden Gleichstrom-Gleich  strom-Umformer für direkte Einschaltung.  schwankende Primär- und konstante Sekun  därspannung zum Gegenstand, dessen An  triebsmotor ein Nebenschlussfeld besitzt, das  von der drehzahlstabilisierenden Erreger  maschine gespeist wird, die mit einem Neben  schlussfeld und einer vom Motorstrom durch  flossenen Anlass-Stosserregerwicklung ver  sehen ist. Nach der Erfindung wird bei     einem     derartigen Gleichstrom-Gleichstrom-Umfor  mer die Aufgabe, die im wesentlichen durch  die Anlass-Stosserregerwicklung der Hilfs  dynamo hervorgerufenen noch verbleibenden  Drehzahl- und damit.

   Spannungsschwankun  gen zu beseitigen, dadurch gelöst, dass der  Generator durch eine Differenzspannung er  regt wird, die aus einer konstanten Fremd-    spannung und der dagegengeschalteten Span  nung der drehzahlstabilisierenden Erreger  maschine gebildet ist.  



  Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass be  reits für aus Motor, Generator und     Erreger-          niaschine    bestehende Gleichstrom-Gleich  strom-Umformer zum Betrieb von Bogen  lampen, Schweisslichtbögen oder dergleichen  vorgeschlagen wurde, die durch Spannungs  schwankungen im Netz hervorgerufenen  Schwankungen des Lichtbogenstromes selbst  tätig dadurch auszugleichen, dass der     Uni-          formergenerator    durch eine Differenzspan  nung erregt wird. Im Gegensatz zur Erfin  dung wird jedoch bei der früher vorgeschla  genen Schaltung die für die Generatorerre  gung dienende Differenzspannung durch die  den Motor speisende Netzspannung und die  dagegengeschaltete Spannung der Erreger  maschine gebildet.

   Weiterhin wird bei dieser  Schaltung die Erregermaschine fremd vom       Hauptnetz    erregt. Schliesslich wird bei der       früher    in     Vorschlag    gebrachten Schaltung  der Umformermotor nicht direkt auf das Netz  geschaltet und besitzt eine von der Primär  spannung gespeiste Nebenschlusswicklung.  Letzteres bedeutet, dass bei der früher in       Vorschlag    gebrachten Schaltung ein Dreh  zahlstabilisator überflüssig ist,     während    die  Betriebsweise des Umformers nach der Er  findung einen Drehzahlstabilisator unbedingt  erfordert., um ein Durchgehen des Umformers  bei unbelastetem und unerregtem Generator  zu vermeiden.

   Die ältere Schaltung mag zwar  zu einer annähernd konstanten Generator  spannung führen, wenn nur die Schwankun  gen der     Netzspannung    auszugleichen sind.       Handelt    es sich aber, wie im vorliegenden  Falle, nicht nur um den Ausgleich der ver  hältnismässig starken Schwankungen der Pri  märspannung, sondern auch um den Aus  gleich der starken Drehzahlschwankungen,  welche die mit     Rücksicht    auf die direkte Ein  schaltung notwendige     Anlasskonipoundwicl:

  -          lung    und die     Anlasswiderstandsstufe,    die  dauernd eingeschaltet.     bleiben,    hervorrufen, so  ist die     Wirke        ng    der früher     vorgeschlagenen     Schaltungsanordnung keinesfalls ausreichend.      Abgesehen von den vorgenannten Unterschie  den weicht aber die ältere Schaltung auch  insofern grundsätzlich von der Schaltung  nach .der Erfindung ab, als bei der ersteren  die Erregermaschine ausschliesslich dem  Zweck dient, die notwendige Gegenspannung  zu liefern, während bei der Erfindung die  Hilfsdynamo in erster Linie als Drehzahl  stabilisator wirkt.

   Hierin liegt aber der  grosse technische Fortschritt des     Erfindungs-          gewenstandes,    dass es gelungen ist, eine ein  zige Hilfsdynamo für die Drehzahlstabili  sierung einerseits und für die Lieferung der  drehzahlabhängigen Gegenspannung ander  seits heranzuziehen. Bisher sind lediglich  Schaltungen bekannt, bei denen die mit der  Umformerwelle gekuppelte Hilfsdynamo die  eine oder die andere dieser beiden Aufgaben  erfüllt.  



  Der Ausgleich der bei den bisherigen  Schaltungen noch verbleibenden     Drehzahl-          und    Spannungsschwankungen des Generators  wird durch die Erfindung so vollständig, dass  eine erhebliche Verstärkung der für den An  lauf günstigen und für den Betrieb nach  teiligen Motoranlasskompoundwicklung vor  genommen werden kann, ohne dass die Span  nungshaltung des Generators darunter leidet.  Durch die erfindungsgemässe Schaltung wird  damit zusätzlich noch eine erhebliche Ver  besserung der Anlaufeigenschaften des Um  formers erzielt.  



  In der Abbildung ist als Ausführungs  beispiel der Erfindung ein     Gleichstrom-          Gleichstrom-Umformer    für den elektrischen  Bahnbetrieb dargestellt. Hierbei bedeutet a  den Motor, b den Generator und c die Hilfs  erregermaschine des Umformers, die auf einer  gemeinsamen Welle d angeordnet sind. Der  Motor a wird unmittelbar von dem Netz e  über den Stromabnehmer f und über     einen     kleinen, nicht dargestellten Vorwiderstand  sowie über die vom Hauptstrom durchflos  sene Anlass-Kompoundwicklung g gespeist.  Der Motor a besitzt keine von der hohen Pri  märspannung gespeiste Nebenschlusswick  lung.

   Zum Ausgleich der durch die starken  Schwankungen der Netzspannung des Net-    zes e bedingten Drehzahlschwankungen des  Umformersatzes dient in bekannter Weise  eine Nebenschlusswicklung h, die von der  Hilfserregermaschine c gespeist wird. -Letz  tere besitzt eine Feldwicklung i und ist als  selbsterregte Maschine geschaltet. Weiterhin  besitzt die Hilfserregermaschine c eine An  lass-Stosserregerwicklung Z, die ein Durchgehen  des Umformers durch zu spät einsetzende  Selbsterregung verhindert. Letztere hat, wie  bereits erwähnt, aber den Nachteil, dass sie.  die drehzahlstabilisierende Wirkung der Er  regermaschine c einschränkt.

   Um die auf  diese Weise hervorgerufenen noch verbleiben  den Drehzahl- und damit Spannungsschwan  kungen des Generators b auszugleichen, wird  die Feldwicklung k des Generators b erfin  dungsgemäss von einer Differenzspannung  gespeist, die durch die konstante Spannung  der Batterie na und die dagegengeschaltete  Spannung der drehzahlstabilisierenden Hilfs  erregermaschine c gebildet ist, wie dies ohne  weiteres aus dem Schaltbild hervorgeht. Die  konstante     Sekundärspannung    des     Genera-          tors    b wird von den     Klemmen    n an die jewei  ligen Verbraucher weitergeleitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aus Motor, Generator und Erreger maschine bestehender Gleichstrom-Gleich strom-Umformer für direkte Einschaltung, schwankende Primär- und konstante Sekun därspannung, dessen Antriebsmotor ein Nebenschlussfeld besitzt, das von der dreh zahlstabilisierenden, mit Nebenschlussfeld und vom Motorstrom durchflossener Anlass- Stosserregerwicklung versehenen Erreger maschine gespeist wird, mit selbsttätigem Ausgleich der durch die verbleibenden Dreh zahlschwankungen hervorgerufenen Span nungsschwankungen des Generators, dadurch gekennzeichnet, dass der Generator (b) durch eine Differenzspannung erregt wird,
    die aus einer konstanten Fremdspannung (m) und der dagegengeschalteten Spannung der dreh zahlstabilisierenden Erregermaschine (e) ge bildet ist.
CH233655D 1943-01-08 1943-03-18 Gleichstrom-Gleichstromumformer. CH233655A (de)

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