CH233933A - Kolbenverdichter mit einem Organ zur Leistungseinstellung. - Google Patents

Kolbenverdichter mit einem Organ zur Leistungseinstellung.

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CH233933A
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CH
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pressure
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/16Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by adjusting the capacity of dead spaces of working chambers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
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Description


  Kolbenverdichter mit einem Organ zur Leistungseinstellung.    Die Erfindung betrifft einen Kolben  verdichter mit einem Organ zur     Leistungs-          einstellung        mittels    Änderung des schädlichen       Raumes,    insbesondere für Kälte-     bezw.        Kom-          pressionsanlagen    und bezweckt, beim An  fahren eine     unerwünschte        Überschreitung     des beim Normalbetrieb erforderlichen Kraft  bedarfes für den     Verdichter    zu vermeiden.  



  Bei     Verdichtern,    für Kälte- oder Vakuum  anlagen kann der     Kraftbedarf    für den Ver  dichter beim Anfahren,     .das    heisst beim     In-          betriebsetzen        bekanntlich    je nach den     verlie-          genden    Verhältnissen,     bis    auf angenähert den  doppelten Wert desjenigen     Wertes        ansteigen,

       der dem normalen     Befirieb        entspricht.    Bei An  lagen mit Handbedienung kann durch     ent-          spreohende        Drossselu        ng    der     Sauglestuug    der  Kraftbedarf     des        Verdichters    konstant gehal  ten werden. Hingegen bei Anlagen mit     selbst-          tätigem        Betrieb    muss-     der        Antriebsmotor    für  den höchsten Kraftbedarf des Verdichters  beim Anfahren ,gebaut werden.

   Dadurch     er-          g-        i#b#t    sich der Nachteil,     dass    im normalen Be  trieb der     Motor    nur zur     Hälfte        belasten    sein    und     @daheir        unwirtschaftlich    arbeiten würde.

    Um diesen Nachteil zu beseitigen, wird  gemäss der Erfindung     vorgeschlagen,        dass        beim          Inbetriebsetzen    des Verdichters das Organ  zur     Leistungseinstellung        mit        Hilfe        einer        in     Abhängigkeit von     einer    mit dem     Inbetrieb-          setzen    sich ändernden Betriebsgrösse arbei  tenden     Siteuervorrichtung    eine     leistungsver-          mindernde    Stellung     

  einnimmt.     



  Auf der Zeichnung sind zwei     AusTüh-          rungisbeispiele    des     Erfinidungsgegenstandes     und eine     Detailvariante    dargestellt.  



       Fig.    1     zeigt    einen     Kolbenverdichter        mit          -ein:eir        Anfahr-    und einer     Bejtriebs-druck-Steuer-          vorrichtung    im     Schnitt,          Fig.    2 einen Verdichter mit einer bei Nor  malbetrieb     iso,dromarbeitenden        Betriebs-druck-          SteuervoDri@chtung,          F'ig.    3 eine     Variante    einer Einzelheit aus       Fig.    2.  



  Der Verdichter 1 in     F'ig.    1 mit dem Kol  ben 2 hat ein Organ 3 zur     Leistun@gseinetel-          lung        mittels    Änderung des schädlichen       Raumes,    indem das Organ 3 beim Aufwärts,-      gehen die Schlitze 4, 5, 6, 7 und 8 freigibt.  die den     Zylinderraum.    9 mit fünf zusätzlichen  schädlichen Räumen verbinden, von denen       zwei    mit 10     und-    12 bezeichnet sind.

   Das  Organ 3     wird        vorn.        Servomotorkolben    15 be  tätigt, dessen Steuerschieber 16 den     Druck-          mittelzuflu:ss    aus der Leitung 17 zu den  Räumen 18 und 19     mittels    der     Steuerkanten     21 und 22 öffnet und schliesst. Das     Rück-          führungsgestänge    28 mit den     Einstell-          sehra.uben    24 und die     Feder    25 verbinden das  Organ 3 mit dem Schieber 16.

   Im     Stillstand          ,d--,s    Verdichters 1 drückt die Feder 26 das  Organ 3 in die höchste Stellung bis zum An  schlag 27 hinauf, so     da.ss    der Verdichter im  Stillstand auf kleinste     Leistung        eingestellt     ist.  



  An die Saugleitung 29 des. Verdichters 1  ist der     Rauem.    30 der     Steuervorrichtung    31       angeschlossen,    die das Organ 3 zur Leistung     gs-          einstellung    beim     Inbetriebsetzen    des     Verdieh-          ters    1 in     Abhängigkeit    von     einem    mit dein       Inbetriebsetzen    sich ändernden     Betriebsdruel@,     im vorliegenden Fall dem Saugdruck,

   in eine       leistungsvermindernde    Stellung     bringt        bezw.     in dieser hält. Diese     Anfahmsteu.ervorri-eha.ung     31 hat im Raum 30 ein     Membranrohr    32     m:

  it     der     Druckfeder    33, dessen Teller 34 sich  zwischen .den Anschlägen 35 und 36     be-,vebt.     Das mit dem     Teller    34 fest verbundene     Ge-          stänge    37     betätigt    das     verschieblich    auf dem  Gestänge 37     gelagerte        Vorsteuerorgan    38 mit  den Ein- und.     Ausl'asssahlitzen    39 und 40 und  der Feder 41, deren Spannung mittels der  Schraube 42 eingestellt werden kann.

   Einer  seits verbindet das     Vorsteueror    bau 38 als  Steuerschieber den Raum 43 und den mit ihm  durch die     Leitung    44 verbundenen Raum 45  unter dem Schieber 16 mit der     Zuflussleit:un:-          46    und der     Abfluss.leitun.g    47 für das     Drticl.:#-          mittel;

      anderseits arbeitet das Organ 38 als       Vemtellkolben    unter dem     Druck    des     Druck-          mittels    im Raum 48, das über die Leitung 49  von der     Steuervor        richtung    51, der     Be-triebs-          druck-Steuervorzichtung    zugeführt wird.  



  Der Raum 52     de..r        Steuervarrichtung    ist  ebenfalls an die Saugleitung 29 angeschlos  sen. Der Teller 53 des     Membranrohree    54 mit    der Druckfeder 55     bewegt    sich zwischen den       Anschlägen    56     im.d    5'7 und     betätiät    über den  Stössel 58 und den Hebel 59 das     zu-eite        Vor-          steneror'gan    60,

   61 für den Schieber 16 zur       Steiterunb    des =den Kolben 15     besitzenden          Servomotors.    Dabei     wird    der Servomotor von       cl,--i-        Stewervo.rrichtun-    51 derart     einge.stelit,     dass     während    des Betriebes des     V rdicltters    1  eine bestimmte Betriebsgrösse, z. B. der Saug  druck,     konstant    gehalten wird.

   Das     vor-          genannte    zweite     Vorsteuerorgan    besteht aus  dem.     Kolfenschieber    60 mit den     Steuerkanten     4? und 63 und dem     Rizckfiihrschieber    61 mit  Ein- und     Ausiassschlit,zen    64, 65 und der       Drtiel,:fed        er    66.

   Vom Ringraum 67 führt die       Leitun--    68 zur     Drosselstelle    69 und dem       Druckraum    70.     Mittels    der     Stellschraube    71  wird die     Spannung    der Feder 72 und damit       di.e    Höhe des konstant zu haltenden     Ansattg-          clruckes        eingestellt.     



  In der     Sangleitung    29 und den mit     ihr     verbundenen Räumen 30 und 52 der     Steuer-          vorrichtunt;    31 und 51 herrscht bei     Kälte-          #        anh        a-gen        im        Stillstand        der        .den        mittleren          Raumtemperaturen    entsprechende, höhere       Au,s--leichdruck,

      bei     Vakuumanlagen        Atmo-          _sphä        rc        ndrueh.     



       MTenn        nun    der Verdichter 1     selbsttäti-b    in  Betrieb gesetzt wird, so erfolgt dies infolge  des in seiner höchsten Stellung befindlichen       Organes    3 mit dem     grössrtmöglichen        zusätz-          1i.ehen    schädlichen Raum und somit     beim          kleinsten    Kraftbedarf.     Infolgedessen        besteht     eine Gefahr für die     weiter    nicht     da.rg-estellte          Antrieb@sma:

  schine    des Verdichters 1 auch im  Moment des     Anfahrens    nicht. Im     Anfahr-          zustand,    das heisst wenn in den Räumen 30       iind    52 der     @usgleichdrtich    herrscht, sitzt  <B>das</B>     Membra-nrohr    32 der     Anfahrsteuervor-          r ichtti@ng    31     auf    dem     Anschlag    35 für die  maximale     Zusahaltung    von schädlichem Raum  auf.

   Ebenso sitzt; das     Nembranrohr    54 der  andern, das heisst, der     Betriehsdruek-Steuer-          vorrichtung    :51 auf dem     Maximalanschla,g    56  auf. Über das     Gestänge    58 und 59 wird der       Vorsteu        erkalbenschieber    60 so hoch angeho  ben, dass die Steuerkante 62 die Öffnung 64       zud=ec-kt,        während.    die Steuerkante 63 den           Drucl@mirttel@-Abl@aufs,chlitz    65 freilegt     und,die     Leitung 49     bezw.    den Raum 48 mit dem Ab  lauf 7 3 verbindet.

   Dadurch kann die     Steuer-          vo@rrichtung    51 die Stellung :des Organes 3       bezw.    seines Steuerorganes 16 nicht beein  flussen.  



  Der Druckleitung 46 wird z. B. Drucköl  oder     Druckmittel    einer     nicht    gezeichneten       Za.hnradölpumpe        zugeführt,        die        gemeinsam     mit dem     Verdichter    1     angetrieben    wird.

   In  folgedessen, wenn nun dar     Verdichter    1 in  Betrieb gesetzt wird,     fliesst        Druckmittel    dem       Vorsteue:rorggan    38 zu.     Das    Organ 38 ist in  der untersten Stellung und die Steuerschlitze  39 haben den     Druckmittelzufluss    zum Raum  43 und zum Raum 45 unterhalb     des    Schie  bers<B>16</B> geöffnet.

   Der Schieber 16 wird ange  hoben, die Steuerkanten 21 öffnen den Ab  fluss     ,aus    dem Raum 18 über dem     'Servomotür-          kolben    15 und die Steuerkanten 22 den Druck  mittelzufluss aus     der    Leitung 46     und,der    Lei  tung 17 zum Ringraum 19 unter dem Kol  ben 15.

   Dadurch     wird:        ,das    Organ 3 in     seiner     höchsten     strichpunktiert    gezeichneten Stel  lung     a.m        Anschlag    27     festgehalten.    Bei einem  gewissen im     Raum.    43     herrschenden    Druck,  .der der Kraft ,der     Feder        41,da;s    Gleichgewicht  hält, schliesst der Schieber 38 seine Schlitze  39 ab.  



  Infolge :da     Inbetriebsetzens    des Verdich  ters 1 nimmt nun der Druck in der Saug  leitung 29 des     Verdiehters    1 und damit auch  in den Räumen 30 und 52 der     Steuervorrich-          tungen    31, 51 ab. Das     'tgembranrohr    32  dehnt sich unter dem Einfluss der'     Kraft    der  Feder     33-,    wobei die Belastung des     Vorsteuer-          organes    38     durch;    die Feder 41 abnimmt.

   Der  Druck im Raum 43 sinkt,     .indem    die Steuer  öffnung 40     Druckmittel        aus    dem     Raum    43  in die Ablaufleitung 47 abfliessen lässt,     bis     -der im Raum 43 herrschende, auf das Organ  38 wirkende     Druck        seich    mit der Kraft der  Feder 41 wieder im     Gl@eiahgewicht    befindet.  



  Der     geringere    Druck im Raum 43 be  wirkt eine Verstellung     des        Steuerschiebers    16  unter dem Einfluss der Feder 25 nach unten.  Dabei wird der Raum 18 mit dem Druck  mittelzufIuss 17 verbunden, der Servomotor-         koslben    15 und damit auch     das    Organ 3 be  wegen sich nach unten bis     @die    Rückführung  23 durch     Entspannung    der Feder 25 den       Steuerschieber    16 wieder in die     Abss,chluss-          lag:e        zurückgeführt    hat.

   Bei diesem Regel  vorgang hat die     Saugleitung    des Verdichters       dlem    Volumen nach zugenommen, während  die     Leistungsaufnahme    des Verdichters 1 die       Leistungsfähigkeit    des     Antriebsmotors    nicht  überschritten hat.  



       Dieser    Reg     elvorgang    wird nun im Verlauf  der     Anfahrperiode    so lange wiederholt     bezw.          fortgesetzt,    bis z. B. alle     zusätzlichen        s,ahäd-          fichen    Räume     gab:geschaltet    sind,     dass    heisst     bis     das Organ 3 seine     unterste    durch den An  schlag 2.8     begrenzte,    ebenfalls strichpunktiert  gezeichnete     Endlage        erreicht    hat.

   Ist     diese     Lage erreicht, so hat zweckmässig     gleichzei-          tig    die     Steuervorrichtung    31     bezw.    das     Feder-          rahr    32 seinen Minimalanschlag 36 erreicht,  während die     Steuemvomrichtung    51     bezw.    das       Membranrohr    54     gerade    anfängt sich von  seinem dem     maximalen    Betriebsdruck ent  sprechenden     Aneehlag    56 abzuheben.

   Der  Druck in der     :Saugleitung    29     bezw.    in den  Räumen 30 und 52 kann auch in     diesem     Augenblick noch     um    einen bestimmten Betrag  höher als :der Druck sein, der dem normalen  Betriebszustand entspricht,     und    zwar isst er  um so viel höher als es die übliche     Über-          messung    von z. B. 10 % des     Antrieb,7t@moto!rs     gegenüber der normalen     Leistung    erlaubt.  



  In     diesem    Falle wird beim     weiteren        Ab-          sinken        des     in der Leitung 29       bezw.        in    den Räumen 30 und 52 das     Mem-          branrohr        32        dar     31     weiter          entspannt,    bis der Teller 34 am Anschlag 36  anliegt.

   Der Druck im Raum     4,3    sinkt eben  falls und nimmt einen Wert     an,-der    niedriger  ist als der, welcher der     Vollaststellung,    das       heisst,der    untersten Lage des Organes 3 ent  spricht.  



       Gleichzeitig    ist der     Saugdruck    im Raum  52 auf den Wert .gesunken, der die obere  Grenze     darstellt,    die für die     selbsttätige          Leistungsregelung    im Betrieb zugelassen     ist.     Bei diesem Druck im     Raum    52 hat sich das  Federrohr 54     und,damit        ,die        Feder    55 so weit      entspannt,

       dass    sich die Steuerkanten 6? und  <B>623</B> des     Kolbenschiebers    60 gegenüber den  Schlitzen 64 und 6 5 der     Rückführ-Schieber-          büchse    61     gerade    in der in     Fib.    1     bezeigten          AL        bschlusslabe        befinden.     



  Damit ist die     Anfahrregelunb    beendet.  Die     erde        Steuervorrichtung    31 ist am     An-          schlab    36     .st;illbesetzt    und die andere     Steuer-          vorrichtung    51 übernimmt die     Regelung    des  Verdichters 1 auf     konstanten        An.s.au-druck.     



  Ist z.     B.    die Leistung des Verdichters 1  zu     äross,    so sinkt der Druck in der     Sa.ti;b-          leitunb    29 und damit im Raum 52 unter den  normalen Wert. Das     Alembranrohr    54     bezw.     sie     Feder    55 entspannt sich und     verschiebt          M        \ttel        :des        Gestänges        58,        59        den        Kolben-          schieber    60 nach unten.

   Die     Steuerkante    62  öffnet den Schlitz 64, es strömt Druckmittel  aus der Leitung 46 über den Schlitz 64,       die    Leitung 49 in den Raum 48.     Das    Steuer  organ 38     bewegt    sieh unter     Entspannung    der  Feder 41 nach unten und öffnet die     Einl.ass-          sc:hlitze    39.

   Druckmittel fliesst aus der Lei  tung 46 in den Raum 43, bis das     Gleich-          gewicht    zwischen dem Druck im     Raum    48       zusä.tz#lich    der Kraft der Feder 41 und dem  Druck im Raum 43     wieder        herbestellt    ist, das  heisst bis das. Steuerorgan 38 sich wieder in  der     Abschlusslage        befindet.     



  Der erhöhte Druck im Raum 43 und somit  im Raum 45 wirkt auf das Steuerorgan 16,  drückt dieses nach oben, wobei die     Feder    25  gespannt wird.     Die        Steuerkanten    21 öffnen  den     Druckmittelab,la.ss    aus dem Raum 18.       während    die     Steuerkanten    22 den     Druek-          m        *ttelzufluss    aus der Leitung<B>17</B> zum Raum  ,     t'     19 freigeben.

   Infolgedessen verschiebt sich  der     Servomotorkolben    15 und das Organ  nach oben,     his    die Rückführung 23, 25 den       Schieber    16 wieder in die     Ahschlussla-e        zu-          rückbeführt    hat. Das     Steuerorgan    3 hat nun  wieder zusätzlichen schädlichen Raum ent  sprechend dem augenblicklichen Leistungs  bedarf des     Verdichters    1 zugeschaltet.. Die       Verdichteranlabe,    läuft in einem neuen Gleich  gewichtszustand weiter, bis ihr Leistungs  bedarf     bezw.    der     Saudruck    in der Leitung  29 sich wieder ändert.

      Damit die Ren     elvorgänbe    stabil verlaufen,       ;st    die zweite Steuervorrichtung 51 in     Fig.    1  mit einem     Rückführscliieber    61 versehen, der  wie folgt wirkt:

    Mit dem. durch die     Steuerkante    62     ge-          öffneten        Druelz:mittelzufluss    zum Raum 48       steigt    der Druck im     Raum    48     wie    auch im  Ringraum     (17.    Infolge dieses höheren Druckes  im Raum 67 fliesst Druckmittel     über    die     Lei-          ttm-    68 und die Drosselung 69 in den  Raum 70.

   Der.     Rüekführschieber    61 wird  nach unten verschoben, bis zwischen der  Spannung der Feder 66     und    dem Druck auf       tiie        Schieberbüch.se    61     Gleichbewieht    herrscht.

    Alsdann     befindet    sich der     Rückführschieber     61 in     bezub        auf    den     Kolbenschieber    60 wieder  in der     Abschlusslabe,    das heisst die Druck  mitt:elein-     bezw.        -au.strittsöffnunben    64 und       (=,5        sind    wieder     abbeschlo@s.sen    uns der Regel  vorgang ist beendet.  



  Infolge     e        dieser    stabilen Rückführung     ent-          pricht    jeder Stellung des     Organes    3, also  jeder     Leistungsstufe    des     Verdichters    1, eine  ganz     bestimmte    Stellung des Tellers     53,    des       1lembranrohres    54     bezw.    eine     ganz        be-          ..timmte        Spannung    der Federn 55, 72     und          ,

  omit    auch ein ganz bestimmter Druck im  Raum 52 und in der     Saugleitung    29.  



       Fiir    den     besamten        Leistungsbedarf        ges          Verdichters    1 ist also zur     Regelung    ein     be-          stimmter        Drucl@intervall        z-,viochen          Mazimallei:stun--    erforderlich.

   In den       meisten    Fällen ist jedoch dieser bleibende       Druckunterschied    zwischen     Maxi.ma.l-    und       lvIinimalleistitnb,    welcher bei     Kälteanlagen          _le:chbedeutend    ist mit     einem    Temperatur  abfall,     nichterwünscht.     



  Um dieses für die Regelung erforderliche       Druckgefälle        auszuschalten,    ist beim     Aus-          führungsbeispiel    nach     Fib.    2 die     Steuer-          vorriehtung    51 noch mit einer     Isadromvor-          richt.unb    80 bis 85 versehen.

   Mit dieser     Iso-          dromvorriclit.nng-    wirkt die     Steuervorrich-          tun(r    51 wie folgt: Ist     z.    B. die Leistung des  Verdichters 1 zu     bering,    das heisst. steigt der  Druck in der     Satibleit,unb    29 und somit im  Raum 52, so wird das     Membranrohr    54       bezw.    die Feder 55 zusammengedrückt. Da-      bei     folgt    infolge der Zugkraft der Feder 72  das Gestänge 58, 59 der Bewegung :des  Tellers 53 und hebt den     Schieber    60.

   Dieser  öffnet     mit    seiner     Steuerkante    63 den Schlitz  65 im     Rückführungsschieber    61. Druck  mittel fliesst     aus        :dem    Raum .48 in die     Ab-          laufleitung    73. Der Druck im Raum 48       ,sinkt.    Infolgedessen geht     Jer        Steuerschieber     38     aufwärts    und -öffnet den Abfluss von  Druckmittel aus dem Raum 43,     wo:dureh    der  Druck im Raum 43     und    im     Raum    45 ab  nimmt.

   Der Schieber 16 geht nach unten       und:    öffnet .den     Z,ufluss    von     Druckmittel        aus     der     Leitung    17 nach dem Raum 18 und den       Druekmittelabfluss    aus dem Raum 19. Der       Servomotorko:lben    15     resp.    das Organ 3 geht       abwärts    und schaltet den zusätzlichen schäd  lichen Raum ab.

   Die Rückführung, die im  Gegensatz zur     Fig.    1 in     Fig.    2 :aus     :dem          Schrägkurventisch    76, dem Winkelhebel 77  und dem Stössel 78     besteht,    entlastet heim       Abwärtsgehen    .des Organes 3 die Feder 25,  so dass der Schieber 16 wieder in die     Ab-          schlusslage        zurückkehrt.     



  Der     verminderte    Druck im Raum 48       bezw.    im     Ringraum    67 macht sieh über die  Leitung 68 und die     Drosselstelle    69 im  Raum 70 geltend und entlastet den Rück  führungsschieber 61. Dieser geht unter dem       Finfluss    der Feder 66 nach oben und schliesst  -den     Druckmittelabfluss        aus    :dem Raum 48       vo,rläufi:g    ab.  



  Mit einer     gewissen    Verzögerung strömt  nun Druckmittel über die Drosselstelle 80  aus den Räumen 81     und    82 in die Lei  tung 49. Die Feder 83 entspannt sich, der  Kolben 84 geht nach unten und der Druck  unter dem     Kolben    84 sinkt und :damit auch  der Druck im Raum 82. Infolgedessen wird  der Rückführungsschieber 61 durch die  vorher erhöhte Spannung der Feder 85     ge,-          genügter    derjenigen der Feder 66     nach    unten  verschoben. Dadurch wird der Druckmittel  abfluss aus     -dem        Raun    48 nochmals geöffnet  und -die     Leistung    des Verdichters nochmals  erhöht.  



  Der     Regelvorgang    ist beendet sobald die  Spannung der Federn 66 und 85 und der    Druck in den Räumen 70 und 82     ausgegli-          chen    ist.     Alsdann,    befinden     ;sich    der Rück  führungsschieber 61 und auch der     Teller    53  des     lllembranrohres    54     wieder    in ihrer ur  sprünglichen Lage, wobei auch der Druck  im Raum 52     wieder    :

  den     ursprünglichen     durch die     Einstellvorrichtung    71, 72     einge-          stellten        Soillwert    genau erreicht hat und :die       Steuervorrichtung    51     somit    eine     Isodro#m-          regelung        herbeiführt.     



  Die Innenräume der     bZembranrohre    32  und 54 können mit einem Raum mit konstan  tem Druck,     vorzugsweise    mit der Atmosphäre  verbunden werden. Die eine     .geneigte        Gerade     bildende     Rückführkurve    des Gliedes 76 in       Fi,g.    2 könnte auch     durch    eine     Stufenkurve     -     vergl.    Glied 86 in     Fig.    3 -     ersetzt    sein,  deren Einzelstufen so gestaltet sind,

   dass  die     untere        Steuerkante    87 des Organes 3  nicht im Bereich     einer    der Öffnungen 4       biss    8 stehen bleiben kann, um eine     Dros    se:  lung     zwischen    den zusätzlichen schädlichen  Räumen und dem Raum 9 des     Verdichters    1  und damit     eine        Leistungsverminderung    zu  vermeiden.  



  Bei Anlagen mit einem     einzylindrigen          Verdichter    können in     dem    Saugleitung 29       bezw.    in den     Räumen    30 und 52     erhebliche          Druckschvvvan'kungen    auftreten, die dem       Membranrahr    54, das bei einer empfind  lichen     Regulierung        besonders    dünnwandig  ist, gefährlich werden könnten.

   Zur Dämp  fung     :dieser    Druckschwankungen auf ein zu  lässiges und     gleichzeitig    für die Empfind  lichkeit der Regelvorrichtung 51     erwünscht-es          Mass    wird der Innenraum des     1VIembranrohres     54 und :der     damit    über die     Drosselstelle    ' 74       kommunizierende        Raum    75 mit     einer    Flüs  sigkeit     ,gefüllt.        Infolgedessen    wirkt der  Innenraum     :

  des        Membranrohres    54 als<I>Flüs-</I>  sigkeitsdämpfer, dessen Wirkung durch die       Drosselstelle    74     eingestellt    werden kann.  



       Selbstverständlich:    können     die        Steuer-          vo:rrichtungen    31 und 51 auch in Abhängig  keit     eines        andern    beim Anfahren auftreten  den Betriebsdruckes     bezw.    einer andern Be  triebsgrösse als des     :Saugdruckes    arbeiten.  So kann z.

   B.     :die        Stewervorrichtung    51 auch      in Abhängigkeit von einem     Zwischen-    oder  vom Enddruck der     Verdichtung    oder von  einem     thermostatischen    Druck im Heiz  system einer     Wärmepumpenanlage    arbeiten.  In diesem Fall ist das     Membranrohr    sinn  gemäss für den Betriebsdruck, der für die  Regelung massgebend ist, auszubilden.  



       Es    kann     aber    auch das Organ 3 anstatt  mittels eines     Servomotorkolbens    von Hand  eingestellt werden und die     Steuervorrichtung     31 anstatt als     Vo@rsteuerung,    als     Sperrvor-          riehtung    ausgebildet sein, die die     Hand.-          einstellunb        vorrichtung    so lange in der be  stimmten     leistungsvermindernden    Stellung  sperrt,

       bis    der Kraftbedarf des Verdichters  dem     Noirmalwert    entspricht     bezw.    falls die       Hand@einstellungisvorrichtung    nicht in die er  forderliche leistungsvermindernde Stellung  gebracht     ist,    z. B. mittels eines     Relais.,    das       Inbetriebsetzen    -des Verdichters 1     bezw.    das  Einschalten seines     Antriebsmotors    ver  hindert.  



  Für     die        Steuervorrichtungen    31 und 51  sowie für den     Servomator    und dessen  Steuerorgan 16 kann     anstatt    Drucköl auch  ein     anderes    Druckmittel, z. B.     unter    einem  Zwischen- oder dem     Enddruck    stehendes       Fördermittel    des Verdichters verwendet wer  den. Ferner kann     zeitweise        ,das    eine oder das  andere     Druckmittel    verwendet werden, wie  z.

   B. während des     Anfahrens        Drucköl,    und       während        d;es    normalen     Betriebes    unter Druck  stehendes     Fördermittel.    An Stelle eines Be  triebsdruckes können     die    Steuervorrichtun  gen 31 und 51 auch     in:    Abhängigkeit von  einer andern     Betriebsgrösse,    z. B. Tempera  tur, arbeiten.  



  Die     ,erfindungsgemäss    vom Organ 3 zur Lei  stungseinstellung,     einzunehmende        leistungs-          vermindern@de        Stellung    kann während     des          Inbetriebsetzens    sowohl     unveränderlich    sein  als auch sich ändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kolbenverdichter mit einem Organ zur Leis.tunb einstellung mittels Änderung des schädlichen Raumes, insbesondere für Kälte- bez-,v. Kompressionsanlagen, dadurch ge kennzeichnet, dass beim Inbetriebsetzen des Verdichters das Organ zur Leistungseinstel lung mit;
    Hilfe einer in Abhängigkeit von einer mit dem Inbetriebsetzen sich ändern- den arbeitenden St.euervorrich- tung eine leistungsvermindernde Stellung einnimmt., zum Zweck, beim Anfahren eine uner,#c-ünseh:te Überschreitung des beim Normalbetrieb erforderlichen Kraftbedarfs für den Verdichter zu vermeiden. UN TERAN SPRüCHE 1.
    Kolbenverdichter nach Patentanspruch, Lei, welchem das Organ zur 1.teistungs- einstellung von einem Servomotor verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Servo- rnotor nicht nur von der mit dem Inbetrieb- setzen wirksamen Steuervorrichtung (.31), sondern auch noch.
    von einer andern Steuer vorrichtung (51) derart eingestellt wird, dass während des Normalbetriebes eine bestimmte .Petriebsgrösse wenigstens annähernd konstant C ehalten wird. ?. Kolbenverdichter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass beide Steuervorrichtungen (31, 51) als Vo-rsteuervarrichtungen für ein durch Druckmittel betätigtes;
    Steuerorgan (16) des Servomotors des Organes (3) zur Leistungseinstellung ausgebildet sind. 3. Kolbenverdichter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zwei Steuerorgane (38, 60) der beiden Vorvteuervorrichtungen in Hin tereina.nderse:haltung arbeiten.
    d. Kolbenverdichter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, diadureh gekennzeich net, dass das Organ (3) zur Leistungseinste-l- lun.g und das Steueror-an (16) seines Servo motors durch eins nachgiebige Rückführung (23 bis 25) gekuppelt sind.
CH233933D 1943-01-23 1943-01-23 Kolbenverdichter mit einem Organ zur Leistungseinstellung. CH233933A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0146993A3 (en) * 1983-12-23 1985-07-31 N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken Refrigerating or heat-pump system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0146993A3 (en) * 1983-12-23 1985-07-31 N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken Refrigerating or heat-pump system

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