CH234017A - Vorrichtung zur Steuerung des veränderlichen Übersetzungsverhältnisses bei Fahrzeugbremsen nach Massgabe der Fahrzeugbelastung. - Google Patents

Vorrichtung zur Steuerung des veränderlichen Übersetzungsverhältnisses bei Fahrzeugbremsen nach Massgabe der Fahrzeugbelastung.

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CH234017A
CH234017A CH234017DA CH234017A CH 234017 A CH234017 A CH 234017A CH 234017D A CH234017D A CH 234017DA CH 234017 A CH234017 A CH 234017A
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CH
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vehicle load
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piston
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Bromsregulator Sv Aktiebolaget
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Bromsregulator Svenska Ab
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00Actuating rail-vehicle brakes
    • B61H13/20Transmitting mechanisms
    • B61H13/30Transmitting mechanisms adjustable to take account of variation of vehicle weight
    • B61H13/32Transmitting mechanisms adjustable to take account of variation of vehicle weight by varying brake lever leverage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Steuerung des veränderlichen     Übersetzungsverhältnisses    bei       Fahrzeugbremsen    nach     Massgabe    der Fahrzeugbelastung.    Die Erfindung bezieht sich auf derartige  Bremsen für Fahrzeuge, insbesondere Eisen  bahnfahrzeuge, bei denen das Übersetzungs  verhältnis im Bremsgestänge zwecks Anpas  sung der Bremskraft an die Belastung des  Fahrzeuges veränderlich ist, und wo die Ver  änderung des Übersetzungsverhältnisses durch  Verschiebung des Stützpunktes eines oder  mehrerer der zum Bremsgestänge gehörenden  Bremshebel erfolgt.

   Es ist bekannt, zur  selbsttätigen Verschiebung dieses     Stütz-          punktes    nach     Massgabe    der Fahrzeugbela  stung von der Formveränderung einer Feder  auszugehen, welche von der Fahrzeug  belastung oder einem geeigneten Teil davon  belastet wird. Die Verschiebung des Stütz  punktes für gleich grosse Veränderungen des  Übersetzungsverhältnisses, welche gleich gro  ssen Vergrösserungen der Fahrzeugbelastung  entsprechen, muss bekanntlich um so kleiner  werden, je höher das Übersetzungsverhält  nis steigt. Dieser Umstand ist zum Beispiel    in der französischen Patentschrift Nr. 540853  genannt, wo auch Mittel zur Erzeugung der  erwünschten Ungleichförmigkeit der Stütz  punktverschiebung vorgeschlagen werden.

   Die  dort und auch später vorgeschlagenen Mittel  zu diesem Zwecke haben jedoch den Nach  teil, dass das Übertragungsgestänge zwischen  der Feder und dem verschiebbaren Stütz  punkt eine Kulissenführung mit darin glei  tendem Zapfen oder Kulissenstein oder ähn  liche umständliche Vorrichtungen umfassen  muss, welche die Betriebssicherheit beein  trächtigen. Bei einer Kulissenführung kann  eine Vereisung oder Verschmutzung leicht zu  Betriebsstörungen führen.  



  Erfindungsgemäss wird die nachgestrebte  Ungleichförmigkeit der Stützpunktverschie  bung unmittelbar durch     eine    geeignete Feder  einrichtung erzielt. Die Vorrichtung nach der  Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass  die zur Stützpunktverschiebung erforderliche  Bewegung von einer nach Massgabe der Fahr-      zeugbelastung belasteten Federungseinrich  tung abgeleitet wird, welche eine mit steigen  der Fahrzeugbelastung immer kleiner wer  dende Formänderung pro Tonne Belastungs  erhöhung aufweist.  



  Einige Ausführungsbeispiele der erfin  dungsgemässen Vorrichtung werden auf den  Zeichnungen veranschaulicht. Es zeigen:  Fig. 1, 2 und 3 schematisch in Seiten  ansicht, Grundruss und Querschnitt ein Ei  senbahnwagen-Untergestell mit einer erfin  dungsgemässen Federungseinrichtung in Form  einer bogenförmigen Blattfeder, welche von  den Belastungsgliedern in der Längsrichtung  gestreckt wird,  Fig. 4, 5 und 6 in gleicher Weise eine  Federungseinrichtung in Form eines     Gelenk-          viereckes,    das über die eine Diagonale von den  Belastungsgliedern gestreckt wird, während  in der andern, zur Streckrichtung senkrechten  Diagonale eine Schraubendruckfeder einge  spannt ist,  Fig.

   7 eine Federungseinrichtung mit  Schraubendruckfeder und diese belastendem  hydraulischem Kolben, der als konischer  Wälzhautkolben mit bei zunehmendem Hub  abnehmender wirksamer Kolbendruckfläche  ausgebildet ist,  Fig. 8 eine Federeinrichtung mit Schrau  bendruckfeder, auf welche ein Anteil der  Fahrzeugbelastung über einen Wälzhebel  übertragen wird, der sich auf ein Widerlager  abrollt und dadurch sein Hebelarmverhältnis  im Laufe der Federzusammendrückung  ändert.  



  Auf den Zeichnungen bezeichnet 1 das  Wagenuntergestell, an welchem die Trag  federn 2 durch die Federgehänge 3 aufge  hängt sind. An jedem Wagenende ist das  eine Federgehänge statt unmittelbar im ent  sprechenden Bock 4 des Wagenrahmens an  dem einen Arm eines im genannten Bock 4  gelagerten zweiarmigen Hebels 5 angelenkt.  Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3  sind die beiden Hebel 5 als Winkelhebel aus  gebildet und durch eine zweiteilige Zug  stange 6 miteinander verbunden. Zwischen    den beiden Zugstangenteilen ist eine bei  spielsweise     Federungseinrichtung    gemäss der  Erfindung eingeschaltet. Diese besteht nach  Fig. 1 bis 3 aus einer an ihren Enden mit  den beiden Zugstangenteilen 6 gelenkig ver  bundenen bogenförmigen     Blattfeder    7.

   Die  Enden der Feder 7 sind an den beiden Zug  stangenteilen und gleichzeitig an den freien  Enden von im Wagenrahmen gelagerten Pen  delgelenken 8 angelenkt. Die Verschiebung  des Bremshebelstützpunktes erfolgt bei dieser  Vorrichtung nach Massgabe der Durchbiegung  dieser auf Streckung beanspruchten Blatt  feder 7.

   Bei gleicher Änderung der Wagen  belastung, das heisst bei gleicher Änderung  des Zuges in der Stange 6, ist die Verände  rung der Durchbiegung der Feder 7 um so  geringer, je grösser die Wagenbelastung ist,  so dass durch. zweckmässige     Wahl    der Form  und Bemessung der Feder eine Ungleich  förmigkeit der Verschiebung des Stützpunk  tes des Bremshebels im Verhältnis zur Än  derung der Wagenbelastung erhalten wird,  welche der     Ungleichförmigkeit    der Stütz  punktverschiebung im Verhältnis zur Ände  rung des     Übersetzungsverhältnisses    des       Bremsgestänges    entspricht, wodurch ein kon  stantes Verhältnis zwischen Wagenbelastung  und Bremskraft erhalten wird.

   Zur Ableitung  der Durchbiegung der Feder 7 für die Stütz  punktverschiebung ist in der Mitte der Feder  7 ein Ohr 7     a.    angebracht, an     welchem    der  eine, gabelförmig geteilte Arm eines zwei  armigen Hebels 9 angelenkt ist. Der Hebel  9 ist in einer im Verhältnis zum Wagen  gestell festen Stütze 10 gelagert, welche aus  zwei vom einen Längsbalken des     Wa@--en-          rahmens    senkrecht herausstehenden Armen       besteht,    die auf der Oberseite als     CTleitfläehe     für den mittleren Teil der Feder 7 dienen.

    Das freie Ende des zweiarmigen Hebels 9 ist  durch ein Gestänge 11 mit: dem verschieb  baren Stützpunkt 12 verbunden, der im ge  zeigten Beispiel mit einem besonderen     t_Tber-          setzungshebel    13 zusammen wirkt. der zwi  schen denn Bremszylinder 14 und den üb  lichen Bremshebeln<B>1,5</B> des Bremsgestänges       eingeschaltet    ist.      Anschläge 16 und 17 sind vorgesehen,  welche die Drehung der Winkelhebel 5 bezw.  die Streckung der Feder 7 begrenzen.  



  Die oben beschriebene, in Fig. 1 bis 3 dar  gestellte Vorrichtung wirkt folgendermassen:  Wenn bei geringer Wagenbelastung diese um  ein gewisses Mass erhöht wird, so erfährt die  Feder 7 eine verhältnismässig grosse Form  veränderung, welche sich in einer verhältnis  mässig grossen Verschiebungsbewegung des  Hebelstützpunktes 12 auswirkt. Wenn bei  stärker belastetem Wagen, also wenn die  Feder 7 schon verhältnismässig stärker ge  streckt ist, die Wagenbelastung um das  gleiche Mass erhöht wird, erfährt die Feder  eine Formveränderung, welche im Verhält  nis zur Änderung der Wagenbelastung ge  ringer ist als bei schwach belastetem Wagen.  Dabei wird die Verschiebung des Hebelstütz  punktes 12 entsprechend geringer.  



  Bei der in den Fig. 4 bis 6 gezeigten  Ausführungsform wird von einem gleich  artigen Übertragungsgestänge wie in Fig. 1  bis 3 für die Ableitung der der Wagen  belastung proportionalen Kraft ausgegangen.  Diese Ausführungsform unterscheidet sich  von der in Fig. 1 bis 3 dargestellten nur  durch die Gestaltung der Federungseinrich  tung. Diese     besteht    aus einem Gelenkviereck  18, das in zwei diagonal entgegengesetzten  Ecken an den beiden Zugstangenteilen 6 an  gelenkt ist, während zwischen den beiden  andern diagonal entgegenstehenden Ecken  eine Schraubendruckfeder 19 eingespannt ist,  welche bei Zugspannung zwischen den Zug  stangenteilen 6 auf Druck quer zur Zug  richtung beansprucht wird.

   Die Druckfeder  19 ist mit ihren Enden in schalenförmigen  Gliedern eingefasst, welche mit an den betref  fenden Ecken des Gelenkviereckes 18 ange  lenkten Zapfen versehen sind. Der eine die  ser Zapfen trägt eine ausserhalb des     Gelenk-          viereckes    ragende Verlängerung 20, an welche  das obere gabelförmige Ende des Hebels 9  angelenkt ist.  



  Bei zunehmender Wagenbelastung nimmt  die Spannung im Gestänge 6 zu, wodurch das  Gelenkviereck 18 unter Zusammendrückung    der Feder 19 langgezogen wird. Je kleiner  der Winkel zwischen je zwei an den Zug  stangenteilen 6 angelenkten Gelenken wird,  um so geringer wird die Vergrösserung der  auf die Feder wirkenden Druckkomponente  für eine gegebene Vergrösserung der Zug  kraft in der Zugstange 6, wodurch bei ge  ringer Wagenbelastung eine bestimmte Ver  grösserung derselben sich in einer grösseren  Zusammendrückung der Feder 19 auswirkt  als bei grösserer Wagenbelastung.

   Die Über  tragung der Längenveränderung der Feder  19, welche der Veränderung der     Durchbie-          gung    der Blattfeder 7 nach     Fig.    1 entspricht,  erfolgt in derselben Weise wie in der vor  beschriebenen Ausführungsform durch den  Hebel 9 und die     Stange        11.,    wie aus     Fig.    6  hervorgeht.  



  Es ist möglich, anstatt des vollständigen  Gelenkviereckes 18 nur die eine Hälfte davon  zu benutzen, so dass die Federungseinrich  tung aus zwei in Reihe nacheinander geschal  teten; auf Zug     beanspruchten    Gelenkteilen  und einer im Mittelpunkt und quer zur Zug  richtung wirkenden Feder besteht.  



  Bei der in     Fig.    7 gezeigten Vorrichtung  erfolgt die Übertragung der von der Wagen  belastung abgeleiteten Kraft mit Hilfe eines  Druckmittels. Zur Erzeugung eines der Wa  genbelastung     proportionalen    Druckes im  Druckmittel wird eine an sich     bekannte     Druckdose 21 mit durch eine Membran ge  dichtetem Kolben 22 verwendet, der von einer  vom Federgehänge 2 durch das Hebel  gestänge 5, 23, 24 abgeleiteten Kraft be  lastet wird.

   Die Druckdose 21 steht durch  eine Leitung 25 in Verbindung mit der  Druckkammer 26 im Gehäuse 27 eines an  sich bekannten     Wälzhautkolbens    28, der in  bekannter Weise derart ausgebildet ist, dass  sich eine Verschiebung des Kolbens 28 unter  Einwirkung des Druckes in der Druckkam  mer 26 in einer Verminderung der wirksamen  Druckfläche des Kolbens 28 auswirkt. Der       Wälzhautkolben    28 wird von einer dem  Druck in der Druckkammer 26 entgegenwir  kenden Feder 29 belastet, deren Längenver  änderung im gleichförmigen Verhältnis zur      Veränderung der sie belastenden Kraft. steht.

    Da der Kolben 28 als kegeliger     Wälzhaut-          kolben    ausgebildet ist, nimmt die die Feder  29 belastende Kraft bei gleicher Veränderung  des Druckes im Druckmittel bei geringem  Druck, das heisst bei geringer Wagenbela  stung mehr zu als bei höherem Druck, das  heisst bei höherer     'Wagenbelastung.    Die Be  wegungen des Kolbens 28 werden durch die  Kolbenstange 30 und den Hebel 31 auf die  Stange 32 übertragen, welche den verschieb  baren Hebelstützpunkt betätigt. Somit bil  den der Wälzhautkolben 28 und die Feder 29  zusammen eine Federungseinrichtung, deren  Steifheit mit der belastenden Kraft zunimmt.  



  Bei der in Fig. 8 gezeigten Ausführungs  form umfasst die Federungseinrichtung eine  Druckfeder 34 und einen Wälzhebel 33, wel  cher an der Übertragung eines Anteils der  Fahrzeugbelastung auf die Feder teilnimmt  und sich dabei gegen ein Widerlager 43 ab  rollt, so dass sein Hebelarmverhältnis sich  mit der Fahrzeugbelastung ändert, und zwar  derart, dass die Federungseinrichtung eine  mit steigender Fahrzeugbelastung immer  kleiner werdende Formänderung pro Tonne       Belastungserhöhung    aufweist. Der     Wälz-          hebel    33 und die Druckfeder 34 sind in einem       Gehäuse    36 angebracht, dessen einer Teil als  Zylinder 37 für einen Kolben 38     ausgebildet     ist.

   Der Kolben 38 wird auf der einen Seite  von der Kraft der Feder 34 beaufschlagt und  auf der andern Seite von einem Stift 39 be  lastet, der am einen Ende des Wälzhebels 33  gelagert ist. Zur Übertragung der von der  Wagenbelastung abgeleiteten Kraft auf den  Wälzhebel 33 dient ein Winkelhebel 40 bis  41, dessen einer Arm 40 an dem     Wälzhebel     33 an dessen dem Lagerungspunkte des Stif  tes 39 entgegengesetzten Ende angelenkt ist  und dessen anderer Arm 41 von einem An  teil der Wagenbelastung beeinflusst wird,  zum Beispiel durch das in Fig. 1 gezeigte Ge  stänge 5, 6. Der verschiebbare Bremshebel  stützpunkt wird zweckmässig ebenfalls mit  dem Arm 41 verbunden.

   Der Wälzhebel 33  ist so ausgebildet, dass er     eine        mindestens    an  genähert in der Verbindungsebene zwischen    den Lagerungsachsen für den Stift 39 und  für den     Hebelarm    40     liegende    Wälzfläche 42  aufweist, welche mit einem gewölbten Wi  derlager 43 zusammenwirkt. Die Lagerungs  achse des     Winkelhebels    40-41 im Gehäuse  36 ist im Verhältnis zum Widerlager 43 der  art angebracht, dass in     z    Betriebe bei einer     Zu-          sammendrückung    der Feder eine möglichst  geringe Reibung zwischen Widerlager 43 und       Wälzfläche    42 entsteht.  



  Bei     zunehmender    Belastung des Wagens  wird der Arm 41 des Winkelhebels, auf wel  chen die von der Wagenbelastung abgeleitete  Kraft angreift, nach links geschwenkt. Dabei  wird das linke, mit dem Arm 40 des Win  kelhebels     zusammengelenkte    Ende des     Wälz-          hebels    33 nach oben geschwenkt, so dass in  folge der Abstützung des Wälzhebels am  Widerlager 43 das rechte Ende des Wälz  hebels nach unten gedrückt wird. Dabei ver  schiebt sich der     Stützpunkt    des     Wälzhebels     33 durch. Abrollen der Wälzfläche 42 gegen  das Widerlager 43 nach links, wodurch das  Hebelarmverhältnis des Wälzhebels ver  ändert wird.

   Je weiter der Hebelarm 41 bei  steigender Fahrzeugbelastung nach links ge  schwenkt wird und je weiter sich dadurch  der Stützpunkt des Wälzhebels auf dem Wi  derlager 43 nach links verschiebt, um so  kleiner wird die Änderung der     Zusammen-          drüchung    der Feder 34 pro Tonne Erhöhung  der Fahrzeugbelastung. In der praktischen  Ausführung -wird der Kolben 38 zweck  mässig gleichzeitig als     Flüssigkeitsdämpf-          kolben    verwendet. Zu diesem Zwecke ist der  Zylinder 37 und der     darüberliegende    Teil  44 mit     Flüssibkeit    gefüllt und eine kleine  Drosselöffnung     =15    ist im Boden des Kol  bens 38 vorgesehen.

   Uni zu verhindern, dass  sich Luft im Innern des Kolbens 38 ansam  rnelt, ist dessen Boden so     ausgeführt,    dass er  von allen Seiten geben den Punkt ansteigt,  an     welchem    die     Dros.selöffnun-    45 ange  bracht ist.  



  Die Erfindung ist nicht auf die oben zu  deren Verdeutlichung beschriebenen Ausfüh  rungsbeispiele begrenzt, sondern es können  auch andere Federungseinrichtungen inner-      halb des Schutzbereiches     Verwendung    fin  den, welche den im Patentanspruch gestell  ten     Forderungen    entsprechen. So könnte auch  eine einem mit- der Wagenbelastung gleich  förmig veränderlichen Druck ausgesetzte  Schraubendruckfeder mit zunehmender Wick  lungssteigung verwendet werden, deren  wirksame Windungszahl bei zunehmender  Zusammendrückung dadurch abnimmt, dass  sich die Windungen in mit der     Zusammen-          drückung    steigender Anzahl aneinanderlegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Steuerung des veränder lichen Übersetzungsverhältnisses im Brems gestänge von Fahrzeugbremsen, insbesondere Eisenbahnwagenbremsen, in Abhängigkeit von der Fahrzeugbelastung durch Verschie bung des Stützpunktes eines oder mehrerer Bremshebel, bei welcher Vorrichtung die Stütz punktverschiebung für eine bestimmte Be lastungsänderung bei höherer Belastung klei ner ist als bei geringerer Belastung, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Stützpunktver schiebung erforderliche Bewegung von einer nach Massgabe der Fahrzeugbelastung be lasteten Federungseinrichtung abgeleitet wird, welche eine mit steigender Fahrzeugbelastung immer kleiner werdende Formänderung pro Tonne Belastungserhöhung aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Federungs einrichtung aus einer nach Massgabe der Fahrzeugbelastung auf Zug beanspruchten bogenförmigen Blattfeder besteht, von deren Durchbiegung quer zur Zugrichtung die Be wegung des verschiebbaren Hebelstützpunk tes abgeleitet wird. 2. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Federungs- einrichtung aus einem diagonal auf Zug be anspruchten Gelenkviereck mit in der zur Zugrichtung senkrechten Diagonale einge spannter Druckfeder besteht, deren Zusam- mendrückung zur Steuerung der Verschie bung des Hebelstützpunktes dient. 3.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Federungs einrichtung aus zwei in Reihe nacheinander geschalteten, auf Zug beanspruchten Gelenk teilen und einer quer zur Zugrichtung wir kenden Feder besteht. 4. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Federungs einrichtung eine Feder und einen Wälzhebel umfasst, wobei der Wälzhebel an der Über tragung eines Anteils der Fahrzeugbelastung auf die Feder teilnimmt und sich dabei auf einem Widerlager abrollt, so dass sein Hebel- armverältnis sich mit der Fahrzeugbelastung ändert (Fig. 8). 5.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Federungs einrichtung aus einer Feder und einem diese belastenden Kolben mit bei zunehmendem Hub abnehmender Kolbendruckfläche besteht, welcher Kolben von dem proportional zur Fahrzeugbelastung veränderlichen Druck eines Druckmittels beaufschlagt wird. 6.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass eine von einem Teil der Fahr zeugbelastung beaufschlagte druckmittelge füllte Druckdose mit der Druckkammer eines in einem kegeligen Gehäuse arbeitenden und von einer Feder belasteten Wälzhautkolbens in Verbindung steht, wobei der Hub des Wälzhautkolbens die Verschiebung des ver schiebbaren Stützpunktes steuert.
CH234017D 1942-05-04 1943-04-15 Vorrichtung zur Steuerung des veränderlichen Übersetzungsverhältnisses bei Fahrzeugbremsen nach Massgabe der Fahrzeugbelastung. CH234017A (de)

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