CH234238A - Verfahren zur Herstellung eines Bimetallkontaktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Bimetallkontaktes.

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CH234238A
CH234238A CH234238DA CH234238A CH 234238 A CH234238 A CH 234238A CH 234238D A CH234238D A CH 234238DA CH 234238 A CH234238 A CH 234238A
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contact
shaft
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soldering
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Eugen Dr Ing Duerrwaechter
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Eugen Dr Ing Duerrwaechter
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    • H01H11/04Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts
    • H01H11/041Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts by bonding of a contact marking face to a contact body portion
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Description


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 Verfahren zur Herstellung eines Bimetallkontaktes. Es ist schon lange bekannt, Bimetallkontakte derart herzustellen, dass man aus einem Bimetallblech runde Scheiben ausstanzt, dieselben in eine Matrize legt und durch Einwirkung eines Stempels den Kontaktschaft aus den Plättchen herauszieht. Die Nachteile dieses Verfahrens    bestehen   darin, dass der aus    wertvollem   Edelmetall    bestehende   Kontaktwerkstoff dabei in den Kontaktkopf, und bei längerem Schaft sogar tief in    diesen   Schaft hineinfliesst, und dadurch seinem eigentlichen Verwendungszweck an der kontaktgebenden Stelle verloren geht. 



  Es sind mehrere Verfahren bekannt geworden, um diese Nachteile zu verhüten. Ein solches Verfahren arbeitet mit einem konkaven Stempel, ein anderes Verfahren arbeitet zum Herausprägen des Kopfes nach dem Strangpressverfahren mit Matrizen und Stempeln, deren Kanten stark abgerundet sind, wodurch die Fliessbewegung des Metalles so geleitet wird, dass die Edelmetallauflage hieran nicht teilnimmt. Das Heraus- ziehen des Kontaktschaftes aus dem Bimetallplättchen kann aber nicht in einem Arbeitsgang erfolgen. Mit steigender Schaftlänge muss der Kontaktschaft in zwei bis vier Arbeitsgängen und unter -Verwendung von ebensovielen Werkzeugen aus dem Bimetallplättchen    herausgearbeitet   werden, wodurch die Herstellung derartiger    Bimetallkontakte   sehr teuer wird.

   Ein    weiteres   Verfahren vermeidet das Herausziehen des Schaftes aus dem    Bimetallplättchen      in   mehreren Arbeitsgängen. Nach diesem Verfahren wird    aus   einem    Bimetallblech   der Kontaktschaft mittels eines zylindrischen    Hohlfräsers   erzeugt, bei dem der Durchmesser der Bohrung dem Durchmesser des Kontaktschaftes entspricht.

   Anschliessend wird der Kontakt aus dem Bimetallblech    herausgestanzt.   Während es so möglich ist, selbst Kontakte mit    sehr   langem Schaft in    nur   zwei    Arbeitsgängen   herzustellen,    ohne   dass ein Fliessen des Kontaktwerkstoffes in den Kontaktkopf hinein oder gar in den Kontaktschaft zu befürchten ist, ent- 

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 stehen jedoch hierbei durch das Herausfräsen des    Schaftes   grössere Abfälle an unedlem Metall. 



  Das Verfahren gemäss der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass in einen mit einem Loch und einem Bund    versehenen   aus zwei metallischen Materialien bestehenden Kontaktkopf ein als Kontaktschaft wirkender Stift mit einem konisch ausgebildeten Fuss eingenietet wird. 



  Das Verfahren eignet sich insbesondere zur Herstellung grosser Bimetallkontakte mit langem Kontaktschaft, es kann jedoch vorteilhafterweise auch für die Erzeugung kleinerer Bimetallkontakte mit kurzem Schaft Verwendung finden. 



  Es sind zwar zusammengesetzte Bimetallkontakte mit sehr langem Schaft bekannt, bei denen ein Bimetallkontakt mit kurzem Schaft und eine nur aus Unedelmetall bestehende Niete mit langem Schaft derart zusammengesetzt werden, dass der zylindrische Schaft des Bimetallkontaktes in die im Kopf des Unedelmetallnietes vorhandene zylindrische Höhlung eingepresst wird. Derartige Kontakte sind jedoch sehr teuer, weil die Vernietung zu den für die Herstellung des Bimetallkontaktes mit kurzem Schaft erforderlichen Arbeitsgängen hinzukommt. Im folgenden werden beispielsweise Ausführungsformen des erfindungsgemässen Verfahrens an Hand der Zeichnung beschrieben. 



  Fig. 1 zeigt ein aus dem Kontaktmetall 1 und dem Unedelmetallträger 2 bestehendes Bimetallplättchen, das aus einem Bimetallblech, z. B. kreisförmig,    ausgestanzt   wird. Das Kontaktmetall kann aus einem Edelmetall, wie Gold, Silber oder Platin oder aus Legierungen der Edelmetalle miteinander oder mit    Unedelmetallen   bestehen. Das Trägermetall besteht    vorteilhafteiweise   aus Kupfer, Kupferlegierungen oder Eisen. 



  In einem    zweiten   Arbeitsgang wird durch einen Stempel in der Mitte der dem Kontaktmetall gegenüberliegenden Fläche des    Trä-      germetalles   ein    zylindriselhes   Loch und dar- über ein Bund erzeugt. Durch geeignete Werkzeuge    kann.   dieser    Arbeitsgang   auch 
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 mit dem Ausstanzen des Plättchens zu einem einzigen Arbeitsgang vereinigt werden. Fig. ? zeigt den so hergestellten Kontaktkopf, wobei 1 das Kontaktmetall. \? das Trägermetall, 3 das zylindrische Loch und 4 den Bund darstellen. Fig. 3 zeigt den Kontaktschaft, der aus dem zy lindrisehen Teil 5 und dem konisch ausgebildeten Fuss 6 besteht. Derartige Kontaktschäfte können auf den bekannten Niethämmermaschinen sehr preiswert und mit grosser Genauigkeit hergestellt werden.

   Fig. 4 zeigt den aus dem Kontaktkopf nach Fig. 2 und dem Kontaktschaft nach Fig. 3 zusammengesetzten Kontakt. vor dem Zusammennieten, während Fig. 5 den fertiggenieteten Bünetallkontakt darstellt. Das Zusammennieten der beiden Einzelteile erfolbt mittels eines IIoblstempels, desisen Bohrung genau über den zylindrischen Teil 5 des Kontaktschaftes passt. Durch den auf den Stempel ausgeübten Druck wird der Bund 4 des Kontaktkopfes an den konischen Fuss 6 des Kontaktschaftes angedrückt; das zylindrische Loch nimmt dabei die konische Form des Fusses 6 an und verankert denselben unlöslich in dem Kontaktkopfe. Das satte Anliegen des konischen Fusses in der Höhlung des Kontaktkopfes kann durch eine besondere Ausbildung des Bundes 4 wesentlich verbessert werden, die Fig. 6 zeigt.

   Dabei ist die Stirnseite des Bundes 4 schräg abgesetzt, wodurch bewirkt wird. dass beim Anpressen des Bundes an den konischen Fuss des Schaftes ein Abfliessen des lletal:les nach der Aussenseite verhindert wird. Die beschriebene Vernietung von Kontaktkopf und Kontaktschaft zum fertigen Bimetallkontakt ist für die g;ewöbnlichen Verwendungszwecke derarliber Kontakte vollkommen ausreichend. Werden an die Kontakte jedoch sehr hohe Anforderungen gestellt, so ist es zweekmä Big, den in den Kontaktkopf eingenieteten Kontaktschaft mit demselben hart zu verlöten. Durch das Verlöten wird vermieden, dass mit der Zeit eine Oxydierung der Unedalmetalle an der Nietstelle stattfindet.

   Zu diesem Zweck wird 

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 vor dem Einsetzen des Kontaktschaftes auf dem Boden des in dem Kontaktkopfe befindlichen Loches eine Folie aus    Silberlot   eingelegt, anschliessend der Kontaktschaft in der beschriebenen Weise in dem Kopfe vernietet und der so hergestellte Bimetallkontakt bis zum Schmelzen des Lotes erhitzt. Das Erhitzen und damit eintretende Löten erfolgt vorteilhafterweise in einem inerten Gas oder im Vakuum, um eine Oxydation der Lötstelle zu vermeiden. 



  Durch das Erhitzen auf eine Temperatur von etwa 650-750  C wird der Kontakt, insbesondere aber die aus Edelmetall bestehende Kontaktschicht enthärtet. Durch nachträg liches Pressen des gelöteten Kontaktes in einer Matrize kann die weiche Kontaktschicht verdichtet und erneut gehärtet werden. 



  Fig. 7 zeigt einen zusammengesetzten Bimetallkontakt vor dem Vernieten und anschliessendem Zusammenlöten von Kontaktkopf und Kontaktschaft, wobei 1 die Kontaktschicht, 2 den Kontaktträger, 3 das zylindrische Loch und 4 den Bund zeigt, ferner 5 und 6 den    Kontaktschaft   und 7 die Folie aus Hartlot. 



  Die Fig. 4 bis 7 zeigen zusammengesetzte Bimetallkontakte mit Zylinderkopf. Der Kontaktkopf kann aber auf jede beliebige Art gebildet werden. So zeigt Fig. 8 einen Spitzkopf, während Fig. 9 einen Rundkopf darstellt. Die Kontaktköpfe können ausserdem    viereckige,   rechteckige oder andere Formen aufweisen. Sie erhalten diese Formen zweckmässig beim Ausstanzen aus dem    Bimetallbleeh,   also vor dem    Einnieten   des Schaftes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Bimetallkontaktes, dadurch gekennzeichnet, dass in einen mit einem Loch und einem Bund versehenen aus zwei verschiedenen metallischen Materialien bestehenden Kontaktkopf ein als Kontaktschaft wirkender Stift mit einem konisch ausgebildeten Fuss eingenietet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktkopf vor dem Einnieten des Schaftes eine runde Form hat. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktkopf vor dem Einnieten des Schaftes eine eckige Form hat. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zylinderkopf gebildet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rundkopf gebildet wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spitzkopf gebildet wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass. vor dem Einnieten des Kontaktschaftes in die Höhlung des Kontaktkopfes eine Lötfolie gelegt wird, und durch Wärmebehandlung nach der Vernietung ein Verlöten der beiden Einzelteile erfolgt. 7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Erhitzen und damit eintretende Löten in einem inerten Gas erfolgt. B. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Erhitzen und damit eintretende Löten im Vakuum erfolgt. 9. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Löten die Kontaktschicht verdichtet und gehärtet wird. 10.
    Verfahren nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktschicht zwecks Verdichtung und Härtung in einer Matrize gepresst wird.
CH234238D 1942-06-19 1943-01-08 Verfahren zur Herstellung eines Bimetallkontaktes. CH234238A (de)

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NL (1) NL109248C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1028702B (de) * 1953-07-09 1958-04-24 Emag Elek Zitaets Ges M B H Rollstromrichter mit auf ringfoermigen Kontaktbahnen ablaufenden Rollkontakten
DE2832063A1 (de) * 1977-07-25 1979-02-15 Chugai Electric Ind Co Ltd Vorrichtung zur herstellung eines drei metalle umfassenden elektrischen kontaktes
US4351174A (en) * 1979-11-05 1982-09-28 Inovan - Stroebe G.M.B.H. And Co. Kg Method of producing a profile strip
WO2014111416A1 (en) * 2013-01-16 2014-07-24 Tyco Electronics Austria Gmbh Contact element, relay comprising a contact element and method for producing a contact element

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