CH234280A - Fahrradnabe mit eingebautem Übersetzungswechselgetriebe. - Google Patents

Fahrradnabe mit eingebautem Übersetzungswechselgetriebe.

Info

Publication number
CH234280A
CH234280A CH234280DA CH234280A CH 234280 A CH234280 A CH 234280A CH 234280D A CH234280D A CH 234280DA CH 234280 A CH234280 A CH 234280A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
gear
bicycle hub
hub according
dependent
cage
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ag Scintilla
Original Assignee
Ag Scintilla
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ag Scintilla filed Critical Ag Scintilla
Publication of CH234280A publication Critical patent/CH234280A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M11/00Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels
    • B62M11/04Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio
    • B62M11/14Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio with planetary gears

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description


  Fahrradnabe mit eingebautem Übersetzungswechselgetriebe.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Fahrradnabe mit eingebautem.     Ubersetzungs-          wechselgetriebe    mit einem zwischen dem trei  benden und dem     angetriebenen    Teil angeord  neten Planetengetriebe und einem achsial ver  schiebbaren Kupplungsorgan, durch welches  der treibende Teil entweder nur mit dem  Planetenradkäfig oder nur mit einem innen  verzahnten Gehäusezahnkranz des Planeten  getriebes gekuppelt werden kann, oder durch  welches gleichzeitig der treibende Teil mit  dem Gehäusekranz gekuppelt und dieser letz  tere vom angetriebenen Teil entkuppelt wer  den kann.  



  Diese Nabe ist erfindungsgemäss dadurch  gekennzeichnet, dass der Gehäusezahukranz  auf der den Planetenrädern zugewandten  Seite rollend gelagert ist, dass der Planeten  radkäfig aus zwei Teilen besteht, von denen  mindestens einer gestanzt ist und einer als  aussenverzahntes Schaltzahnrad ausgebildet  ist, das mit am angetriebenen Teil angebrach  ten Klinken zusammenwirkt, und     dass    von  diesem angetriebenen Teil das, die Radspei-    eben zu tragen bestimmte Stück aus Leicht  metall besteht.  



  Der Gehäusezahnkranz kann auf Rollen  gelagert sein, die zwischen den beiden Teilen  des Planetenradkäfigs neben den Planeten  rädern frei drehbar auf die Achssem dieser  Räder aufgesetzt sind. Sofern leine besonde  ren Rollen zur Verwendung gelangen sollen,  kann er auch unmittelbar auf den mit ihm in  Eingriff stehenden Planetenrädern rollend  gelagert sein.  



  Der Planetenradkäfig wird zweckmässig  aus einem im angetriebenen Teil gelagerten  Schaltzahnrad und einem, auf dem Haupt  achsenzahnkranz des     Planetengetriebes    gela  gerten, gestanzten     Pressstü,ck        bestehlen,    das  auf das Schaltzahnrad     ,aufgesteckt    ist. Es  können auch     beide    Teile des Käfigs ,gestanzt  und kalt geformt sein.

   Zur     Verringerung    des  Durchmessers des Käfigs     kann        oder    eine Teil  mit zwischen den Lagerstellen     für    die     Pla-          netenradachsen    angeordneten.     Armen    versehen  sein, die längs eines     Kreises,    der     mit    dem  Teilkreis dieser     Lagerstellen        zusammenfällt,         rechtwinklig umgebogen und im     andern    Teil       verankert    sind.  



  Bei einer bevorzugten     Ausführungsform     sind am angetriebenen Teil Klinken ange  bracht, welche mit dem als Schaltzahnrad  ausgebildeten Teil des Planetenradkäfigs zu  sammenwirken und in einen Ring eingebaut  sind, der mit den Klinken als Ganzes in den  angetriebenen Teil eingeschoben und darin  zentriert ist. Dieser Ring kann aus gezoge  nem Profilmaterial hergestellt sein und für  seine drehfeste Lagerung Einkerbungen auf  weisen.  



  Bei dieser Ausführungsform ist die aus  Leichtmetall, z. B. Antikorodal, bestehende  Nabenhülse zwecks Materialersparnis aus ge  presstem Rohr hergestellt und so ausgebildet,  sass die Radspeichenköpfe unmittelbar im  Leichtmetall befestigt werden können. Die in  die Enden dieser Hülse eingeschraubten La  gerschalen sind gestanzt und kalt geformt.  



  Bei einer Ausführungsfarm ist der     ach-          siale    Verschiebungsweg des Kupp     lungsorga-          nes    durch eine Schaltvorrichtung begrenzbar,  welche die verschiedenen, den einzelnen Über  setzungen entsprechenden Kuppelstellungen  dieses     Organes    genau einzustellen     gestattet.     



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  der Erfindung dargestellt; es zeigen:  Fig. l einen achsialen Längsschnitt nach  der Linie B-B in Fig. 2 durch die Über  setzungsnabe mit einer ersten Ausführungs  form der rollenden Lagerung des Gehäuse  zahnkranzes und einer ersten Ausführungs  form des Planetenradkäfigs;  Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie  A-A in Fig. 1;  Fig. 3 und 4 Einzelpartien des achsialen  Schnittes der Fig. 1 mit je einer andern Aus  führungsform der rollenden Lagerung des  Gehäusezahnkranzes;  Fig. 5 und 6 eine Vorderansicht und einen  aehsialen Schnitt des Planetenradkäfigs in  der ersten Ausführungsform, wobei der  Schnitt nach der Linie C-C in Fig. 5 ver  läuft;  Fig. 7 und 8 eine Vorderansicht und einen  aohsalen Schnitt dieses Käfigs in einer an-    dern Ausführungsform, wobei der Schnitt  nach der Linie D-D in Fig. 7 verläuft;

    Fig. 9 und 10 eine Seitenansicht teilweise  im Schnitt und eine Vorderansicht einer ab  geänderten Form der Nabenhülse;  Fig. 11 ein Detail der Nabenhülse in grö  sserem Massstab.  



  In der Zeichnung bezeichnet 1 die Haupt  achse eines Fahrrad-Hinterrades, die mittels  Klemmuttern 2 und 3 im Fahrradgestell be  festigt werden kann. Auf dieser Achse ist der  treibende Teil des Getriebes, bestehend aus  einem Kettenrad 4 und einem     fest    damit ver  bundenen Mitnehmerorgan 5, drehbar gela  gert. Der angetriebene Teil des Getriebes wird  durch die Nabenhülse 6 und zwei in die En  den derselben eingeschraubte Kugellagerscha  len 7 und 8 gebildet. Durch die Lagerschale  7 ist die Hülse auf der Hauptachse 1 und  durch die Lagerschale 8 ist sie auf dem Mit  nehmerorgan 5 drehbar gelagert. In der La  gerschale 7 ist ein Ring 9 zentriert, in wel  chen die Klinken 10 einsgebaut sind.  



  Zwischen dem treibenden und dem ange  triebenen Teil des Getriebes ist ein Planeten  getriebe angeordnet. Dieses besteht aus einem  auf der Hauptachse 1 festsitzenden Zahn  kranz 11, vier mit diesem in Eingriff ste  henden Planetenrädern 12, die in einem dreh  baren Planetenradkäfig 13 eingebaut sind,  und einem drehbar um diesen Käfig angeord  neten,     inn.enverza.hntenGehäusekranz    14, wel  cher mit den Planetenrädern 12     kämmt.    Der  von der Getriebeseite abgekehrte Teil des       G,eh@äusezahnkranzes    1.4     besitzt    auf der Innen  seite     Kupplungszähne    15 und auf der Aussen  seite eine ringförmige Aussparung 16,

   in  welcher Klinken 17 um zur     Hauptachse    1  parallele Achsen schwenkbar     gelagert        sind.     Diese Klinken wirken mit einem an     ,der        La-          gerseh-a.le    8 angebrachten Schaltzahnkranz 18  zusammen., gegen den sie     unter    der Wirkung  einer Federkraft anliegen.

   Die freien Enden  der Klinken 17 ragen durch Öffnungen 19  im     CTehäusezahn.kranz    in die, die Kupplungs  zähne 15 trennenden     Zahnlücken        hinein,    der  art, sass die Klinken 17 durch ein mit die  sen Kupplungszähnen zusammenarbeitendes      Kupplungsorgan, das nachfolgend beschrie  ben ist, vom Sehaltzahnkranz 18 abgehoben  werden können. Der Planetenradkäfig 13 ist  einerseits auf der Hauptachse 1 und ander  seits auf der Lagerschale 7 drehbar gelagert  und besitzt einen Schaltzahnkranz 20, der mit  dem in dieser Lagerschale hefindlichen Klin  kenkranz 9-10 zusammenwirkt.    Die Drehung des Planetenradkäfigs 13  wird durch die Planetenräder 12 auf den Ge  häusezahnkranz 14 übertragen, wobei dieser  letztere eine höhere Winkelgeschwindigkeit  annimmt als der Käfig 13.

   Infolgedessen  werden die an diesem Gehäusezahnkranz be  findlichen Klinken 17 rascher gedreht als der  Sehaltzahnkranz 20 des Käfigs 13, so dass  die Nabenhülse 6 immer durch die Klinken  17 angetrieben wird, solange diese Klinken  mit dem Schaltzahnkranz 18 in Eingriff  stehen.  



  Für die Umschaltung des Getriebes auf  die verschiedenen Geschwindigkeiten ist ein  Kupplungsorgan vorgesehen, durch welches  das Mitnehmerorgan 5 des Kettenrades ent  weder nur mit dem Planetenradkäfig 13 oder  nur mit dem Gehäusezahukranz 14 gekuppelt  werden kann, oder dieses Kupplungsorgan  kann gleichzeitig den treibenden Teil mit die  sem Gehäusezahnkranz kuppeln und diesen  letzteren vom Teil 6-7-8 entkuppeln. Dieses  Kupplungsorgan besteht aus einer achsial  verschiebbaren Büchse 21, auf welche ein  Armkreuz 22 drehbar aufgesetzt ist. Die ra  dialen Arme 23 des Armkreuzes greifen zwi  schen den achsparallelen Fortsätzen des Mit  nehmerorganes 5 durch und sind so ausgebil  det, dass ihre Enden zwischen die am Ge  häusezahnkranz 14 vorgesehenen Kupplungs  zähne 15 eingreifen können.

   Die Büchse 21  steht unter der Wirkung einer Feder 24 am  Hauptaebhsenzahukranz 11 an (Fis. 1); ihre  achsiale Verschiebung und damit die Ver  schiebung des Armkreuzes selbst erfolgt ent  gegen der Wirkung dieser Feder mittels eines  flexiblen Zugorganes 25. Dieses ist in die  hohle Hauptachse 1 eingeführt und endigt in  einem an der Büchse 21 befestigten Keil 26,    der in einem Längsschlitz 27 dieser Achse  gleitbar ist.  



  In der in Fig. 1 gezeichneten innersten  Lage des Armkreuzes 22 liegen dessen Arme  23 gegen die Achsen der Planetenräder 12  an; das Mitnehmerorgan 5 überträgt die Be  wegung des Kettenrades 4 auf den Planeten  radkäfig 13, mit dem es durch das Armkreuz  gekuppelt ist. Der Gehäusezahnkranz 14 wird  dann mit der höchsten Geschwindigkeit ge  dreht und überträgt seine Bewegung über die  Klinken 17 auf die Nabenhülse 6.    Durch Betätigung des Zugorganes 25  kann das Armkreuz 22 von der Position der  Fig. 1 in eine mittlere Lage nach rechts ver  schoben werden, in welcher seine Arme 23  zwischen die Kupplungzähne 15 des Ge  häusezahnkranzes zu liegen kommen.

   Der  Gehäusezahnkranz 14 ist dann, durch das  Armkreuz mit dem Mitnehmerorgan 5 des       Kettenrades        .gekuppelt    und er dreht sich mit  einer mittleren, Geschwindigkeit, wobei er  seine Bewegung wiederum durch die Klinken  17 auf die Nabenhülse 6 überträgt.  



  Zur Einstellung der kleinsten Geschwin  digkeit wird durch Betätigung des     Zugorga-          nes    25 das Armkreuz 22 in die äusserste  rechte Lage verschoben. Die Arme 23 des  Kreuzes bleiben mit den Kupplungszähnen 15  des Gehäusezahnkranzes in Eingriff und be  wegen gleichzeitig die Klinken 17 derart,  dass diese vom Schaltzahnkranz 18     abgehoben     werden.

   Die Bewegung des Kettenrades wird  dann vom Mitnehmerorgau 5 auf den     Ge-          häusezahukranz    14, von diesem über die Pla  netenräder auf den Käfig 13, der gegenüber  dem Gehäusezahnkranz mit einer kleineren  Gesohwindigkeit dreht, und vom Käfig 13  über :den     Klnuken:zahnkranz        9'-10    auf die       Nebenhülse    6     übertragen,          Die    vorgeschriebene Wirkungswelse des       übersetzunosooetriebes        ist        imPrinzip.    bekannt.

         Gegenüber    den     bekannten        Ausführungen          zeigt,d:m        ,dargestellte    Getriebe einen     rationel-          leren;        Aufbau,    .eine     einfachere        Ausbildung,     leichtere     Montage    und bessere Zugänglichkeit  einzelner betriebswichtiger Teile;     ausserdem         ist es mit geringerem Material- und Arbeits  aufwand herzustellen.  



  Bei bekannten Übersetzungsnaben der  vorbeschriebenen Art ist der drehbare Plane  tenradkäfig aus einem Stück hergestellt und  er trägt ausser den Plandtenrädern einen  Klinkenkranz, der mit einer am angetriebe  nen Teil augebrachten Innenverzahnung zu  sammenwirkt. Eine Vereinfachung wird hier  dadurch erreicht, dass der Planetenradkäfig  13 aus zwei Teilen besteht, von denen minde  stens einer gestanzt und der andere als aussen  verzahntes Schaltzahnrad ausgebildet ist, das  mit am angetriebenen Teil angebrachten Klin  ken zusammenwirkt. Die Ausbildung eines       Teils    des Käfigs als Schaltzahnrad hat den  Vorteil, dass die bisher übliche Innenverzah  nung an der Nebenhülse, die bekanntlich  einen grösseren Arbeitsaufwand erfordert als  die Herstellung einer Aussenverzahnung, ver  mieden wird.  



  Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1, 5 und  6 ist der als Schaltzahnrad ausgebildete Teil  des Käfigs mit 30 bezeichnet; er ist in der  Lagerschale 7 gelagert und besitzt einen     End-          flausch    31. Auf diesen Flansch ist der andere  als gestanztes Pressstück ausgebildete Teil 32  des Käfigs aufgesetzt. Die Achsen der Pla  netenräder 12 sind einerseits im Flansch 31  und anderseits im Pressstück 32 gehalten und  das letztere besitzt zu seiner Verankerung im  Flansch radiale Arme 33, die sich zwischen  den Lagerstellen der genannten Achsen er  strecken und längs eines Kreises, der ange  nähert mit dem Teilkreis der Lagerstellen nm  Pressstück zusammenfällt, rechtwinklig um  gebogen sind.

   Auf diese Weise kann der  Durchmesser des Flansches 31 und damit der  Durchmesser des gesamten Käfigs klein ge  halten werden.  



  In der Variante der Fing. 7 und 8 besteht  der Planetenradkäfig aus zwei gestanzten,  kalt geformten Teilen 34 und 35. Der Teil 34  ist wiederum als Schaltzahnrad ausgebildet;  erträgt die mit den Klinken 10 des angetrie  benen Teils zusammenwirkende Verzahnung  20 und besitzt ausserdem rechtwinklig     umge-          bog    ene Arme 36, auf welche der andere als    glatte Scheibe ausgebildete Teil 35 auf gepresst  ist.  



  Die mit dem Schaltzahnrad 30 bezw. 34  zusammenwirkenden Klinken 10 sind in dem  Ring 9     eingebaut,    der mit den Klinken als  Ganzes in die Lagerschale 7 eingeschoben  werden kann und in dieser Schale zentriert  und drehfest gehalten ist. Der Ring 9 ist der  art einfach ausgebildet, dass er aus gezoge  nem Profilmaterial hergestellt werden kann,  das bereits die für die drehfeste Lagerung des  Ringes erforderlichen Einkerbungen auf  weist.  



  Ein weiterer Vorteil des dargestellten Ge  triebes besteht darin, dass der den Planeten  radkäfig 13     umgebende    Gehäusezahnkranz  14 auf der den     Planetenrädern    zugewandten       Seite    rollend gelagert ist. Diese     Lagerung    ist  mittels Rollen 40 durchgeführt, die zwischen  den beiden Teilen des Käfigs neben den Pla  netenrädern, 12 frei drehbar auf die Achsen  dieser Räder aufgesetzt sind. Die Rollen kön  nen aber auchanders angeordnet und ausge  bildet sein.  



  Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 sind  die Rollen 40 zwischen die Planetenräder 12  und das Pressstück 32 des Käfigs eingesetzt  und ihr Durchmesser ist so gewählt, dass die  betreffenden Lagerstellen des Gehäusezahn  kranzes 14 auf einem Kreisbogen liegen, des  sen Durchmesser gleich gross wie der     Teil-          kreisdurchm@esser    des Zahnkranzes ist.  



  In der Variante der     Fig.    3 sind die Rollen  41 auf der andern Seite der Planetenräder 1'2       zwischen    diese und das Schaltzahnrad 30 ein  gesetzt.  



       L    m die     Verwendung        besonderer    Rollen zu  vermeiden, kann der Gehäusezahnkranz 14,  wie in     Fig.    4 dargestellt ist, auch     unmi'ttel-          ba.r    auf den     Planetenrädern    12     gelagert    sein.  Diese Räder     besitzen    dann neben der Verzah  nung einen     abgesetzten        zylindrischen    Teil 42,  auf welchen der     Crehäusezah,nkranz        abge-          stützt    ist..  



  Die Nebenhülse 6 ist aus     korro@ssion,sfreliem     Leichtmetall, z. B.     Antik.orodal,    hergestellt  und dient unmittelbar zur Befestigung der       Radspeichen.    Bei bekannten Naben aus      Leichtmetall werden die Radspeiehen in eiser  nen Tragringen befestigt, welche in die  Leichtmetallgrussteile fest eingegossen sind.  Um dass Einsetzen der Speichen unmittelbar  in das Leichtmetall zu ermöglichen, werden  die Endflanschen der     Nebenhülse,    wie in  Fig. 11 dargestellt ist, mit kalt gezogenen  Ösen versehen.

   Diese Ösen besitzen     verstärkte          Wandungen,    die     zusammen    mit der durch das  Kaltverformen erreichten grösseren Härte die  erforderliche mechanische Festigkeit bieten.  



  Zur Vermeidung von Materialabfällen  kann die, die Radspeiche tragende Leicht  metallhülse aus gepresstem Rohr hergestellt  sein. Ferner kann sie, wie in Fig. 1 strich  punktiert angedeutet und in den Fig. 9 und  10 besonders dargestellt ist, auch als Brems  trommel 50 ausgebildet sein, die auf der     In-          nenseite    einen ringförmig     geschlossenen     Bremsbelag 51 trägt.  



  Eine weitere Einsparung an Material- und       Arbeitsaufwand        wird        dadurch    erreicht, dass  die in die Nebenhülse 6     eingeschraubte    Lager  schale 8, welche diese Hülse gegen das Mit  nehmerorgan 5 abstützt, gestanzt und kalt  geformt ist. Auch die Lagerschale 7, durch  welche die Hülse gegen die Hauptachse 1 ab  gestutzt ist, ist so ausgebildet, dass sie ge  stanzt und kalt geformt werden kann. Ferner  wird die das Getriebe tragende Hauptachse 1  zweckmässig aus einem gezogenen, runden  Profilstab hergestellt, der mindestens auf  einer Seite abgeflacht ist. Dadurch werden die  Fräsungen an den beiden Enden der Achse  vermieden.  



  Die Verschiebung des Kupplungsorganes  2l-22 in die drei verschiedenen Schaltstellun  gen erfolgt nach den früheren Darlegungen  durch das flexible Zugorgan 25, dem die Fe  der 24 entgegenwirkt. Diese Verschiebung  wird bei bekannten Ausführungen durch eine  Einstellmarke an der Hauptachse kontrolliert.

    Um diese umständliche Kontrolle, die mei  stens nicht durchgeführt wird, zu vermeiden       und        eine    genaue Verschiebung des     Kupp-          lungsorganes    21-22 in die einzelnen Schalt  stellungen zu gewährleisten, ist der achsiale       Verschiebungsweg    dieses Organes zwischen    den beiden Endstellungen, in denen die     Bewe-          gungsübertragung        vom    treibenden auf den  angetriebenen Teil mit der höchsten bezw.  kleinsten Übersetzung erfolgt, durch eine  Schaltvorrichtung begrenzt, die auf der Zeich  nung nicht weiter darstellt ist, weil sie an  sich bekannt ist.

   Diese Schaltvorrichtung  kann beispielsweise einen Rastensehalter auf  weisen, der durch das Zugorgan mit dem  Kupplungsorgan 21-22 verbunden ist. Wenn  das Kupplungsorgan 21-22 unter der Wir  kung der Feder 24 am Hauptachsenzahnkranz  11 des Planetengetriebes anliegt, ist der     Ra-          stentschalter    bei straff gespanntem Zugorgan  25 auf die eine Grenzstellung einzustellen;  die übrigen Schaltstellungen des Schalters  stimmen dann genau mit der Zwischenlage  und der äussern Endlage des     Kupplungsorga-          nes    überein.  



  Die vorstehend beschriebene Fahrradnabe  ist für Fettspeicherung gebaut, so dass keime  besondere Schmierung erforderlich ist; eine  alljährliche Revision genügt, um die Nabe  dauernd in gutem Betriebszustand zu halten.  Die Nabe ist von gefälliger Form; sie hat ein  elegantes und leicht Aussehen und ihre Ge  wichtsersparnis gegenüber bekannten     Aus-          führungendieser    Art beträgt 10 bis 30 % .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fahrradnabe mit eingebautem Überset zungswechselgetriebe, mit einem zwischen dem treibenden und dem angetriebenen Teil angeordneten Planetengetriebe und einem achsial verschiebbaren Kupplungsorgan, durch welches der treibende Teil entweder nur mit dem Planetenradkäfigoder nur mit seinem innenverzahnten -Gehäusezahnkranz des Planetenbg@etriebes gekuppelt werden kann oder :
    durch welches .gleichzeitig der treibende Teil mit dem GehäusezahuL-ranz gekuppelt und dieser letztere vom angetriebenen Teil entkuppelt werden kann. dadurch gekenn zeichnet, dass :der Gehäusezahnkranz auf der .den Planetenrädern zugewandten .Seite rol- lend: :gelagert ist, dass :
    der Planetenradkäfig flus zwei Teilen besteht, von denen mindestens einer gestanzt ist und einer als aussenver= zahnten Schaltzahnrad ausgebildet ist, das mit am angetriebenen Teil angebrachten Klin ken zusammenwirkt, und dass von diesem an getriebenen Teil das die Radspeichen zu tra gen bestimmte Stück aus Leichtmetall besteht. UNTERANSPRÜCHE 1. Fahrradnabe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Gehäusezahn kranz auf Rollen gelagert ist, die zwischen den beiden Teilen des Planetenradkäfigs neben den Planetenrädern frei drehbar auf die Ach sen dieser Räder aufgesetzt sind. 2.
    Fahrradnabe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Gehäusezahn kranz auf den mit ihm in Eingriff stehenden Planetenrädern rollend gelagert ist. 3. Fahrradnabe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Planetenrad käfig aus einem im angetriebenen Teil gela gerten Sehaltzahnrad und einem auf dem Hauptachsenzahnkranz des Planetengetriebes gelagerten, gestanzten Pressstück besteht, das auf das Schaltzahnrad aufgesteckt ist. 4. Fahrradnabe nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass beide Teile des Planetenradkäfigs gestanzt und kalt geformt sind.
    5. Fahrradnabe nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verringe rung des Durchmessers des Käfigs der eine Teil mit zwischen den Lagerstellen für die Planetenradachsen angeordneten Armen ver sehen ist, die längs eines Kreises, der im we sentlichen mit dem Teilkreis dieser Lager stellen zusammenfällt, rechtwinklig umgebo gen und im andern Teil verankert sind. 6. Fahrradnabe nach Unteranspruch 5, da durchgekennzeichnet, dass im angetriebenen Teil angebrachte Klinken mit dem Schalt zahnrad zusammenwirken und in einen Ring eingebaut sind, der mit den Klinken als Gan zes in den angetriebenen Teil drehfest einge schoben und darin zentriert ist. 7.
    Fahrradnabe nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der Ring aus gezo genem Profilmaterial herbestellt ist und für seine drehfeste Lagerung Einkerbungen auf weist. B. Fahrradnabe nach Unteranapruch 6, deren angetriebener Teil eine Nabenhülse auf weist, in welche auf jeder Stirnseite eine der Lagerung dieser Hülse dienende Kugellager schale eingeschraubt ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Nabenhülse aus Antikorodal besteht, dass in einer dieser Lagerschalen der die Klinkendes angetriebenen Teils tragende Ring gehalten ist und dass die andere Lager schale zwecks Materialersparnis gestanzt und kalt geformt ist.
    9. Fahrradnabe nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass beide in die Na benhülse eingesehraubten Lager sehalen ge stanzt und kalt geformt sind. 10. Fahrradnabe nach Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass, für die unmit telbare Befestigung der Radspeichen in der aus Antikorodal bestehenden Nabenhülse, in die Endflanschen dieser Hülse Ösen mit ver stärkten Wandungen kalt gezogen sind, um die erforderliche Festigkeit zu erreichen. 11. Fahrradnabe nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Nabenhülse zwecks Materialersparnis aus gepresstem Rohr hergestellt ist. 12.
    Fahrradnabe nach Unteranspruch 1.0, dadurch gekennzeiehnet, dass die Nabenhülse als Bremstrommel ausgebildet ist, auf deren Innenseite ein ringförmig geschlossener Bremsbelag befestigt ist. 13. Fahrradnabe nach Unteranspruch 1.2, dadurch gekennzeichnet, dass die, das Über se'tzungawechselgetriehe tragende Hauptachse zwecks Vermeidung von Fräsung en an den beiden Enden aus einem gezogenen, runden, mindestens auf einer Seite abgeflachten Pro filstab hergestellt ist.
    14. Fahrradnabe nach U nteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der achsiale Verschiebungsweg des Kupplungsorganes zwischen den beiden Endstellungen dieses Organes, in denen die Bewegungsübertragung vom treibenden auf den angetriebenen Teil einerseits mit der höchsten, anderseits mit der kleinsten Übersetzung erfolgt, durch eine Schaltvorrichtung begrenzbar ist. 15.
    Fahrradnabe nach Unteranspruch 14, daduroh gekennzeichnet, dass wenn in der innern Endlage des Kupplungszor ganes, in welcher dieses unter der Wirkung einer Fe- derkraftam Hauptachsenzahnkranz des Plane tengetriebes anliegt, ein flexibles, einen Ra stenschalter der Schaltvorrichtung mit dem Kupplungsorgan verbindendes Zugorgan straff gespannt ist und der Rastenschalter die eine Grenzstellung einnimmt, bei straff ge spanntem Zugorgan die übrigen Schaltstellun gen des Rastenschalters mit der Zwischenlage und der äussern Endlage des Kupplungsorga- nes übereinstimmen.
CH234280D 1943-06-23 1943-06-23 Fahrradnabe mit eingebautem Übersetzungswechselgetriebe. CH234280A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH234280T 1943-06-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH234280A true CH234280A (de) 1944-09-15

Family

ID=4458443

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH234280D CH234280A (de) 1943-06-23 1943-06-23 Fahrradnabe mit eingebautem Übersetzungswechselgetriebe.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH234280A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2566978A (en) * 1948-04-26 1951-09-04 Brown William Selector mechanism for chagne speed hub gears of cycle wheels
CN107776825A (zh) * 2017-11-10 2018-03-09 湖南捷行科技有限公司 一种离合器控制机构、内变速器以及自行车

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2566978A (en) * 1948-04-26 1951-09-04 Brown William Selector mechanism for chagne speed hub gears of cycle wheels
CN107776825A (zh) * 2017-11-10 2018-03-09 湖南捷行科技有限公司 一种离合器控制机构、内变速器以及自行车

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69707944T3 (de) Antriebsnabe für ein Fahrrad
DE19720796A1 (de) Mehrgang-Getriebenabe für Fahrräder
DE3407164C2 (de) Mehrgang-Antriebsnabe für Fahrräder
DE3819065C2 (de) Nabe mit einem Gangschaltgetriebe
DE2646698C2 (de) Tretkurbeltrieb für Fahrräder
DE2904629C2 (de)
DE2303189A1 (de) Planetenzahnrad-schaltgetriebe
DE1809141C3 (de) Fliehkraftschalter für automatisch betätigte Gangumschaltung, insbesondere bei Mehrgang-Übersetzungsnaben für Fahrräder o.dgl
AT234518B (de) Zweigangübersetzungsnabe
DE3732977A1 (de) Mehrgangnabe
DE1780098C2 (de) Fahrradnabe mit eingebautem Dreigangschaltgetriebe
DE602005003547T2 (de) Fahrradantriebsnabe
CH234280A (de) Fahrradnabe mit eingebautem Übersetzungswechselgetriebe.
DE3302654A1 (de) Mehrgang-nabe fuer fahrraeder od. dgl.
DE4211338A1 (de) Rollstuhl
DE3347058C2 (de)
AT165740B (de) Umlaufräder-Wechselgetriebe
DE321321C (de) Wechselgetriebe fuer vier UEbersetzungen mit zwei Planetenraederwerken fuer Fahrraeder und aehnliche Fahrzeuge
DE875895C (de) Umlaufraederwechselgetriebe
DE4041334A1 (de) Getriebe mit regelbarem uebersetzungsverhaeltnis, insbesondere fuer fahrraeder
DE3114381C2 (de)
DE843783C (de) Umlaufraederwechselgetriebe
CH258751A (de) Dreigangnabe für Fahrräder.
DE2162356A1 (de) Mehrgang-getriebe fuer kinderfahrzeuge o.dgl
DE882786C (de) Geschwindigkeitswechselgetriebe