CH234299A - Verfahren zur Herstellung biegsamer Faltenrohre. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung biegsamer Faltenrohre.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
- B21C37/06—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
- B21C37/12—Making tubes or metal hoses with helically arranged seams
- B21C37/122—Making tubes or metal hoses with helically arranged seams with welded or soldered seams
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
<B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 209693. Verfahren zur Herstellung biegsamer Falteurohre. Dais Hauptpatent bezieht sich auf ein Ver fahren zur Herstellung biegsamer Faltenrohre aus profiliertem Metallband, dessen beim Aufwickeln auf einen Dorn zur Überlappung kommende Ränder elektrisch verschweisst werden, wobei mindestens ein bei der Schwei ssurig als Elektrode dienender Metalldraht derart auf einen glatten,
zylindrischen Dorn aufgewickelt wird, dass er einen die Wellen berge des Faltenrohres mindestens teilweise ausfüllenden Gewindegang bildet.
In Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung be zeichnet 1 den Wickeldorn, auf welchen die beiden Meta.lldräihte '2, 3 aufgewickelt sind, welche die Wellenberge des Faltenrohres aus füllen, das durch Aufwickeln -des profilierten Metallbandes 4 hergestellt wird.
Der Metall draht 3 dient als Innenelektrode und der Strom wird ihm über den Draht 2 vom Wik- keldorn 1 zugeführt, der mit dem einen Pol des nicht dargestellten Schweisstra-n:sforma- tors verbunden ist.
Der andere Pbl ist mit .der Elektrodenrolle 5 verbunden, welche auf .die sich auf denn Wellenberg überlappenden Borde des profilierten Metallbandes 4 ge drückt wird, so dass der Strom von dem Draht 3 durch diese Borde fliesst und dieselben in bekannter Weise widerstanü@selektrisch ver schweisst.
Zur Durchführung des Verfahrens nach dem Hauptpatent ist bisher angenommen, dass die Drähte 2, 3 zur Erreichung einer guten Leitung des Schweissstromes ein gutes elek- trisches Leitvermögen haben müssen, weshalb man sie bisher aus Kupfer oder Aluminium hergestellt hat.
Durch Erfahrung mit diesem Verfahren hat sich ,gezeigt,,dass es selbst unter Verwen dung einer Stromsteuerung Schwierigkeiten bietet, die grösste Schweisshitze auf die Ver bindungsstelle der beiden Bandbarde zu loka lisieren.
Auch wenn die Kühlung von aussen durch Wasserbestrahlung eine sehr intensive ist, zeigte es sich immer wieder, dass die grösste Schweisshitze sich nicht an der ge wünschten Verbindungsstelle des Werkstof fes befindet, sondern in der äussern Hälfte des äussern Bandbordes, d. h.
im Punkt P1 der Fig. '. Währenddem auf der geschweissten Naht aussen ,deutlich die einzelnen Strom impulse errichtlieh sind, kann an der Innen seite der I\Taht keine Spur hieven gefunden werden. Schliffbilder in 100facher Vergrösse rung und mehr zeigen .ebenfalls deutlich, dass die grösste Erh.itzunb des Werkstoffes sich im äussern Bord befindet.
Der Grund für diese Erscheinung liegt darin, dass die innere Elek trode, also der Draht 3, trotz seinem relativ kleinen Querschnitt einen viel besseren Kon takt zum Metallband 4 bildet als die äussere Elektrodenrolle 5, weil der Kupferdraht. :; ringsherum im Wellenberg eatt an das lIe- tallband 4 anliegt, währenddem die äusser < # Elektrodenrolle ä das Band nur an einem Punkt berührt.
Zur Behebung dieses Übelstandes soll nach dem Verfahren gemäss vorliegender zti- sätzlicher Erfindung für den bei der Sehwei- ssung als Elektrode,di,enende Metalldraht ein Material mit einem schlechteren elektrischen Leitvermögen als Aluminium verwendet wer den.
ÜbeiTaschen,derweise hat es sieh bezeigt. d.ass durch Verwendung eines Metalldrahtes 3 ans Messing und besonders aus Eisen erreicht werden. kann, dass die .grösste Schweililiitz@-@ sich näher an die Verbindungsstelle der gei- den Borde des Metallbandes, d. h. vom Punkt:
I'1 zum Punkt P.. verlagert (Fit;. 3). Die grösste Erhitzung erfolgt jetzt somit. an der Berührurnbsatelle der zu versch-,veissenden Bandborde, wodurch eine bessere Verschwei- ssunb und gleichzeitig eine weniger starke Beanspruchung der äussern Elektrodenstelle erreicht wird.
Merkwürdigerweise lässt sich der Eisendraht nachdem Schweissende: Fal- tenrohres leicht aus demselben li.erausnehmen, da noch keine Versehweissunb des Drahtes mit dem Metallband des Rohres erfolgt ist, trotz dem nunmehr die einzelnen Schweissimpulse im Innern des Wellenberges des Faltenrohres ebenso stark ausbeprä.bt sind wie aussen.
Dies ist selbst dann der Fall. wenn das Metallband ebenfalls aus Eiken besteht. so dass auch in diesem Fall die aus Eisendraht bestehende Innenelektrode nielit. mit dem Faltenrohr zu animenbackt.
Beim Einleben von zwei oder mehr Dräh ten in den Wellenberg des Faltenrohres kön nen die imiern Drähte 2 z. B. aus Kupfer, .Xlumiiiiuni oder '_1les.ing und nur der äussere Draht 3 aus Eisen oder es können alle Drähte ?, 3 aus Eisen .sein, woduroli natürlich eine bedeutende Verbilligung bei der Herstellung des Faltenrohres erreicht werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung biegsamer Fal tenrohre aus profiliertem -.Metallband nach dem Pateritansprueli I des Hauptpatentes, da- dnrcli, gekennzeichnet, dass für den bei der Sehweissunb als Elektrode.dienenden Metall draht ein llatc-rial mit einem sehlecliteren elektrische n Leitvermögen als Aluminium Nerwendet wird. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der bei der Schweissunb als Elektrode dienende Metalldraht aus Eisen besteht..
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH234299T | 1943-07-16 | ||
| CH209693T | 1944-08-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH234299A true CH234299A (de) | 1944-09-15 |
Family
ID=25724746
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH234299D CH234299A (de) | 1943-07-16 | 1943-07-16 | Verfahren zur Herstellung biegsamer Faltenrohre. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH234299A (de) |
-
1943
- 1943-07-16 CH CH234299D patent/CH234299A/de unknown
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