Verfahren zur Abbildung von Zeichnungen, Plänen und dergleichen und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. Bei der Herstellung von Plänen, Karten und dergleichen .auf photographischem Wege liegt mitunter @dats Bedürfnis vor, bei diesen Darstellungen, für die ein bestimmtes, durch die gegensieitige Labe von Objekt, Optik und Bild bedingtes Abbildungsverhältnis .gewählt wird,
für die Wiedergabegewisser EinzeIhei- ten, beispielsweise von @Sohraffen, Begren- zungslinien, Feldrainen oder dergleichen, ein davon abweichendes Abbildungsverhältnis zu verwenden, um etwa derartige Details besser unid als wesentlich bgegenüber andern Dingen auf den. Karten usw.
hervortreten zu lassen. Ein .solcher Fall ist praktisch: z. B. gegeben bei derAnfertigung von Übersichtskarten für die Zwecke von Flurumlegungen oder für Katastürzweeke, wo ,die zunächst aufgenom- menen Teilblätter der einzelnen Flurstücke aneinan,dergereiht zu einer Gesamtdarstellung in entsprechend verkleinertem. Massistab, ver- eini.gt werden.
Bei dieser verkleinerten Wie dergabe fallen. ,die Begrenzungslinien für die einzelnen Fluren, Gemarkungen usw. so, :dünn aus, dass sie unter Umständen nicht .oder nur undleutlich sichtbar bleiben. Diese Fehler lie ssen sich nun: zwar ,durch nachträgliches TTm-, Einzeichnen oder Verstärken dieser Linien von Hand beheben.
Jedoch war eint @derarti- ges so umständlich und zeitraubend, @dass es bei e iner Ellherstel- lun:g von garten @dIeser Art nicht anwendbar war;
ganz abgeseheudavon, dass diese nach trägliche Ergänzung unter Umständen bei nicht ganz sorgfältiger Überarbeitung der be treffenden Kartenstellen Anlass zu Fehlern "",eben konnte.
Die Erfindung bezweckt hauptsächlich diese Nachteile zu vermeldem Sie betrifft ein Verfahren zur Abbildung vö@n Zeichnungen, Plänen und dergleichen, Idas sich dadurch aus- zeichnet" dass jeder Punkt ide@s abzubildenden Objektes mehrfach in benachbarten Lägen abgebildet wird, so, dass die Einzelheiten;
des Objektes auf ,dem Bilde nicht im Abbildungs- massstabe des Gesamtbildes, sondern mass- stäblich verändert abgebildet werden.
Die Er- findung bezieht sich ferner auf eine Vorrich- tung zur Durchführung dieses Verfahren, welche sich auszeichnet :durch Mittel, die eine Mehrfarhabbi:ldung eines Objektpunktes be- wirken.
Die mass:stäbliche Verän,derun:g von .Bild- einzelheiten. kann z. B. in einer bestimm ten relativen Vergrösserung oder Verkleinerung der Breite von Linien gleicher Originalstricb- stärke bestehen. Diese Verkleinerung kann so weit .getrieben. werden, dass gewisse Linien ini Bilde .ganz verschwinden.
Durch da,s Verfahren kann eine bedeu tende Verkürzung :der Arbeitszeit und eicz.c erhöhte Genauigkeit im Vergleich zu den bis her üblichen Verfahren :erzielt werden.
Von dem abzubildenden Objekt wird man im allgemeinen nicht durch einen einzigen Abbildungsvorgang zu dem gewünschten de finitiven Bild :gehangen. Man kann von :deln abzubildenden Objekt auf irgendeinem Wege Zwischenbilder herstellen, die. selbst. vviecler als Objekte; für die Meh:
rfach < abbildung@ der Einzelpunkte blenutzt wenden:, und die durch die Mehrfachabbildung erhaltenen Bilder weiter abbilden, um das definitive Bild zil erhalten.
In der Zeichnung sind b.eispiels:weise die wesentlichen, Teile von Ausführuligsformen der erfindungsgemässen Vorrichtung darge stellt, sowie Hilfsfiguren. All Hand der Zeichnung werden im folgenden bei3piels- wei:se- Ausführungsformen des erfin:dungs- gemä.ssen Verfahrens erläutert.
Gemäss Fi.g. 1 ist. die Ühersichtskarte 1. die den Flurenbereich ss einer Ortschaft d. umfassen soll, eine verkleinerte Wiedergabe einer Anzahl von. Teilblättern 2, die zunächst j,1 für sich to:pob ap:hisclh oder auf einem an dern Wege aufgenommen und dann aalein- an@dergesetzt pihio@tographiiert worden sind.
Wenn auch die zeiehnerisehe Darstellung in bezug auf die tatsächlich bei einer solchen verkleinerten Wiedergabe sich ergebenden Strichstärken. für die einzelnen Begrenzun gen der Strassen, der Häusergruppen, der Feldrainen u. a. m.
nicht massstabgerecht ist, so lässtsich doch erkennen, dass die Grenzen 5 .der einzelnen Flurstiicke unverhältni=smässig dünn gegenüber den andern Linienzügen 6<B>,</B> für die Strassen 7 beispielsweise, herauskom men, obgleich gerade für die Grenzlinien 5 für die obgenanätenZwecke eine hinreichende Stärke und deutliche Stricbführung nötig ist.
U m diesem offensiehtlieben --#,lissstand abzu helfen, wird nun Ueieilser lihotogralihiselien Vergrösserung daeser Übersichtskarte unter Beibe;
lialtum)- des ATibilclungsverhiltnisses der CTesaintliarte der Abbildungsmassstab für die Liwenziitge 5 .so gewälilt, dass diese relativ .stärker ausfallen (vergl. Fig. 2).
Diese Ver- hreiterung der Striche 5 wird dadurch er- ]-Mit, dass jeder Punkt hciin Photographieren mehrfach in benachharten Lagen abgebildet wird, was Tieis piel:
sweise durch eine kreisende Bewe@'ung d=es Halters mit, dem Objekt, also der Karte 7 lmi der liboto-raphischen Ver grösserung, geschehen kann (vergl. Fig. .3 mit deni breiteren Linienzug 5'). Diese Züge zeichnen sich dadurch aus, dass sie erstens vollkommen ra.ndscbarf sind,
da jeder Punkt derselben - um clen, gleichen Betrag nach allen R.iehtiingen hin - unter Wahrung der einmal vor < @enommenen Sehürfeneinstellung des Bildes vergrössert wird, und dass zweitens gerade die Randzonen der Striche 5' beson- der s stark belichtet werden, da dort entspre- c@l@exi,
delierschneidungen der einzelnen Ptinl@tbahnen stattfinden. Wie ohne weitere zu ersehen. lässt sieh das Abbildun"sverhiilt- nis der Linienzüge 5 in weitesten Grenzen ändern, da- man das Mass der Verlagerung der Einzelpunkte dafür frei willen kann.
Die Veränderung der Strichstärke der Linienzüge kann. wie später näher erläutert werden @%-ird, auch negativ sein, so da.ss beispielsweise hei der Herstellung voll Übersichtskarten kleine Details (Grenzen voll Parzellen oder der-1.) vollkommen ausgelöscht werden. Ebenso ist ersichtlich,
dass beispielsweise für clie Linienzüge 5 ein anderer vorgeschriebener Verstärl,:ttngsmassstali als für die Grenzlinien C für die Strassen 7 auf der garte 1 verwen det werden kann (vergl. F'ig. 1).
Es ist in einem solchen Fall lediglich etwa erforder lich, dass man entsprechend verkleinert nach- einander zwei nach dem abzubildenden Ob jekt herzustellende Objekte photographiert von :denen das eine nur die Strassenzüge 7, das andere die Feldraine 5 enthält, Für eine genaue Ausrichtung der beiden Objekte zu einander in: ihrer Grundeinstellung, was etwa mittels .Strichmarken geschehen kann, ist na türlich Sorge zu tragen.
Die Verstärkung oder Abschwächung oder Auslöschung :der ursprünglichen Linienstärke der Striche. 5 oder 6 kann auf verschiedenem Wege geschehen.
Bei der Anordnung nach F'ig. 4 erfolgt sit- unter Zuhilfenahme mechanischer Mittel (d. h. so, dass dabei :die optischen Teile rela tiv zueinander unverändert bleiben), indem entweder,die den .Schichtträger für das Bild 8 enthaltende. Kassette 9 gegenüber der Ah- hil:dun.gsaptik 10 und Odem Crebens'thnd 11 oder die Optik 10 gegenüber ,dem Bild 8 und dem Gegenstand 11 oder auch letzterer gegen über :
den Elementen 8 und 10 quer zur opti schen Achse 16 wäheend :der Aufnahme be- wegt wird. Diese Bewegung, die in der Fig. 4 durch Pfeile 21, 22, 23 veranschaulicht sein soll, kann etwa. dadurch herbeigeführt wer den, da.ss: der Halter 9 (des Bildes 8) oder die Optik 10 oder der Halter,des Objektes 11 als gegenüber :den andern Elementen schwin gungsfähiges System, z.
B. nach Art eines Rüttelsiebes, ausgebildet ist oder in entsp#re- e:henden Bahnen beweglich geführt wird, so da.ss. es eine Bewegung quer zur optischen Achse 16 ausführt. Die Art der hei einer solchen Bewegung vollführten Bahn ist be liebig,
vorzugsweise wird man säe zwecks gleichmässiger Verbreiterung der Linienzüge nach jeder Riehttung hin kreisförmig wählen; doch kann man, vor allem dann, wenn es:
sich bei nur in :einer Hauptrichtung sich er:strek- kenJen Linienzügen um eine bevorzugte Ver stIrkung .derselben nur in einer bestimmten Richtung handelt, auch eine elliptische, gerad linig hin und her gehende oder dergleichen Bahnbewegung wählen, wobei @die Längs erstreckung der Bahn quer zum betreffenden Linienzug gelegen ist. Unter Umständen ist es weiter möglich, zweien von den Elementen 8, 10,
11 gleichzeitig Bahnbewegungen, zweckmässigerweiuse quer zueinander gerich tete, zu erteilen. .
Die Anordnungen nach: Fig. 5 hi.s 8 neh men für die Erzeugung der Mehrrfach@ahhil- dung ein. o:ptische#s Mittel zu Hilfe.
Bei der Ausgestaltung nach Fib. 5 sind das Urbild 110, :die Optik 1,00 und das. Bild 80 fest angeordnet. Zwischen der Optik 100 und dem Gegenstand 110 isst eine Glaskalotte 12 von über-all :gleicher Dicke, die ihren Mit telpunkt in dem,der Optik hat, in das Strah lenbüschel 1.3 eingeschaltet. Diese Kalotte 12 ist kippbar in Pfeilrichtung 15 um eine quer zur :
aphschem Achse 16 gelegene Kippachse 14 gelagert und mitsamt ,dieser Kipplagerung 14 um. die optische Achse in Pfeilrichtung 17 drehbar angeordnet.
Die beabsichtigte Ver änderung der Breite! der Linienzüge kommt hierbei dadurch zustande, :dass durch die Kip- pung der Kalotte 12 in Pfeilrichtung 15 um den beliebig grossen, einstellbaren Winkel a die Einzelstrahlen: ides vom i3eäenstand 110 zum Bild 80 gehenden .Strahlenhütschel::s eine Ablenkung durch Brechung erfahren.
Gleich zeitig veranlasst,die Drehung der Kalotte 12 um die Achse 16 eine angenähert kreisför mige Auswanderung :der entsprechend gebro:- ehenen Einzelstrahlen, s o: ,dass das En:dergeb-- nis für jeden solchen Einzelstrahl statt cleseen einfacher Form ein zylinderförmiger Licht- strahlenschlauch 18 von der Kalotte 12 ah biss zum Bild 80 ist;
dies bedeutet nichts an deres, als dass jeder Objektpunkt mehrfach abgebildet wird, so: dass an die Stelle einer punktförmigen Abbildung jedes, Objektpunk- tes angenähert :eine Kreisfläche auf dem Bild 80 tritt.
Die Anordnung kann - wie Fig. 6 er kennen lässt - auch so getroffen sein, @dass ,die Glaskalotte 112 von überall ;gleicher Dicke. .die ihren Mittelpunkt in dem :
der Op tik 100 hat, zwischen Optik und Bild<B>80'</B> in den Strahlengang 13 eingeschaltet isst. Durch Kippmöglichkeit der Kalotte 112 um die Achse 114 in Pfeilrichtung 115 und durch Drehung des Systems, 112, 114 um die op tische Achse 16 in Pfeilrichtung 17 lassen sich wieder die Strahle11rschläuche 18 für die Einzelstrahlen des Lichtbüschels mit dem gleichen. Effekt wie zuvor erzetigtn.
Die Bauform gemäss Fig. 7 zeichnet sich dadurch aus, dass die zwischen Gegenstand <B>110</B> und Bild 80 ingeschaltete Optik. zwei teilig derart ausgebildet ist, dass zwischen den optischen Einzelgliedern, 200', 200" der vom Objekt 110 ausgehende Strahlengang <B>.12</B> als parallel berichteter Strahlengang<B>213</B> ver läuft.
In den Strahlenbereich: 213 ist eine planparallele Glasplatte <B>212</B> um eine 214 in Pfeilrichtung 215 um einen beli.ebin- einstellbaren Winkel a kippbar gelagert, und ferner ist das System 212, 214 wiederum um die optische Achse 16 in Pfeilrichtung 17 .drehbar angeordnet. @so dass auf diese Weise ebenfalls eine Brechung der Einzelstrahlen des Liehtbüsehels 213 durch:
:die Platte 212 und eine LTmwandluiig der Einzelstrahlen in Stra.hlens6hläuche 18 wie zuvor eintritt. Die Anordnung nach Fig. 8 schliesslich unterscheidet sieh vor allem dadurch, von der Bauform nach Fig. 5, dass bei fest angeordne tem Geben-tand <B>110,</B> Optik 100 und Bild 80 zwischen die Elemente 110 und 100 in dav, atra.hlenbüs@hel 13 ein Drehkeilpaar 19 ein geschaltet ist,
dessen Einzelkeile 19' und 1.9" gegeneinander in Richtung der angegebenen Symbole 314 verdrehba@r gela.ge.rt sind. Hier- ,durch lässt sich der Ablenkiinw",.rud der Ein zelstrahlen des Büschels 13 beliebig verän dern. Ferner ist da,s gesamte Drehkeils.ystem 19 um die optische Achse 16 in Pfeilrichtung 17 drehbar.
Dadurch beschreibt jeder Einzel- ,strahl eine auf einem Kegelmantel gelegene Bahn, so dass jetzt aal Stelle der Einzelistrah- len kegelföimi.be Lichtbüschel vom Drehkeil- spätem 19 an für die abzubildenden Objekt punkte in Erscheinung treten, d. h... auch da:
durch ergibt sich eine entsprechende Venin- derung der Breite derlibil.dtin@,spunhte. Es sei bemerkt, dass die Stelle des Drehkeil- auch ein Schwenkkeilsystem einnehm\n kann. Ebenso ist. es möglich, ein solches Dreh- oder, Sehwenkkeilsystem hinter der Optik anzu ordnen.
Benn Ausführungslzcispiel nach Fig-. 7 könnten an Stelle der Platte 212 die Elemente 12, 112 oder 19 angeordnet sein. Ferner ist es denkbar, die Parallelrichtung des Licht- 13 hei der Ausgestaltung nach Fig. 7 :schon vor dem Eintritt in die. Optik, 200 oder erst dahinter vorzunehmen.
Die Drehbewe- gung der Elemente 12, 112, 212. 1.9 um die optische Achse 16, die eine etwa Irreisförnli:-e Verlaberung der einzelnen Bildpunkte ergibt, kann unter Umständen auch durch eine an ders gearlete Bewegung. z. B. durch Führung dieser Elemente in einer elliptischen Bahn, ersetzt werden.
Wie bereits erwähnt. kann man sowohl eine Z'ertärl@niig- als auch eine Sclnv5ehung- bis zu einer vollständigen Auslöisch:uno, ein zelner Linienzü:
gr hewirken. Da.s Verfahren z111. @%erstärhun\, (.er Linienzüge setzt als Objekt \ein. Negativ der wiederzugebenden Karte orler dergleichen voraus, bei dem die zi1 verstärkenden Liirien weiss auf schwarzem Grund erscheinen.
Beim Abbildun,gsprozess wirrl :durch die leuchtend weissen Linien die Schie-lit des Bildneb;itivs aktinisch beeinflusst,
so dass hei einer Bildpunktverlagerung durch die oben erwähnten Mittel herbeige führt - eine ZTerbreiterung des Striches atif clem Bild entstehst-. Bei der Schwächung bezw. Auslösehung von Linienzügen mu ss das<B>Ob-</B> jekt ein.
Positiv, also mit schwarzen Linien auf weissem Grund ausgeführt sein.. Der Ab- bi.ldun,Zsprozess siiielt sich ebenso- ab tvie vor- besehrieben;
dabei werden die Linienzuge auf dem BilAneg@ativ durch den li.ehtdurchlassen- den Untergrund des Urbilde, entsprechend gescliwäeh't oder ausgelöscht.
Die Mehrfachabbildung der Bildpunkte kann auch noch auf andere Weise als in den Darstellungsbeispielen vorgenommr,n -,=erden, etwa dadurch, da-ss von .dem abzubildenden Objekt mehrere gleiche Objekte, z.
B. Nega- tive, hergestellt und diese in gegeneinander entsprechend verlagerten Stellungen gleich- zeitig photographiert oder projiziert werden, so dass dadurch ebenfalls eine Breitenverän- derunb für die Bildeinheiten um ein gAeich- mässies Mass erfolgt.
Man kann eine Mehr- km, Fachabbildung auch dadurch dass dasselbe Objekt sukzessive in benachbarten Lagen photographiert wird. Bei einer ent- ,#prechenden Vorrichtung kann z.
B. der Ob jekthalter oder auch der Bildträger entspre chend allseitig bewegbar gelagert sein. Ge- gebenenfalls lässt sich auch eine Kombination der beschriebenen, mechanisch oder optisch wirkenden Mittel für die Bildpunktverlage- rung miteinander verwenden, indem beispiels- weise der Optik 10 eine irgendwie geartete Bahnbewegung erteilt und davor oder dahin ter ein optisches Mittel in Form eines der Elemente 12, 112, 212 oder 19 geschaltet wird.
Eine geradlinige Verlagerung der Bild punkte kann ausser nach dem oben beschrie benen Verfahren durch mechanische Bewe gung der Elemente 9, 10 und/oder 11 nach Fig. 4 auch .durch :die optischen Mittel der Anordnungen nach Fig. 5 bis 8 in der Weise herbeigeführt werden, dass z.
B. :die Elemente 12, 112, 21.2 oder 19 nur um die senkrecht zur optischen Achse :stehende Achse 14, 114, 214<B>...</B> pendelnd bewegt, also dauernd hin und her verschwenkt werden unter Verzicht auf eine Drehung dieser optischen Elemente um die Achse 16. Dies kann beider Bild- punktverlagerung für in einer Hauptrichtung verlaufende Linien vorteilhaftsein.
Bei :den die Fi. 9 bis 18 umfassenden Einrichtungen handelt es sich um Kopierein richtungen.
Bei der Anordnung nach Fig. 9 ist auf einen Film 31 auf dessen Schichtseite 31' ein Negativ mit seiner Cellonseite 3,2" gelegt, .d. h. die Negativschichtseite 32' und die F'ilmisehrichtseite 31' liegen gleichsinnig zu einer Lichtquelle 33. Diese ist biei,dieser Aus führungsform als eine -einen punktförmigen Lichtfleck liefernde Lampe (z.
B. durch Ein bau in eine entsprechende Umhüllung 34) # ,usgebildet, wobei die Lampe 3:3 an einem Haltearm 35 befestigt ist, der um ,die Längs- achs I-I der Kopiereinrichtung in Pfeil richtung P drehbar gelagert isst und von einem nicht näher dargestellten Antrieb 36 aus umgetrieben wird.
Diese im Abstand -r von der Dreha.chise I-I gelegene und beweg- liehe Lichtquelle 3-3, beleuchtet die :auf ,dein Negativ 32. befindlichen, hell ,gebliebenen Einzelheiten, z. B. einen Linienzug 7.
Davon der punktförmigen Lichtquelle eine praktisch scharfkantige Abbildung der Einzelheit 7 auf dem Negativ 32 durch, dessen Cellon- schicht hindurch auf der lichtempfindlichen Schicht 31' des :darunterge:
legenen Films 31 zu erwarten ist, su, lässt sich eine beliebige Verstärkung solcher Bildeinzelheiten in Ge stalt entsprechender positiver Bildeinzelhei ten 39 auf -dem Film <B>3-1</B> durch Anderung,der Lage ,des beweglichen Lichtpunktes 33 bezw. durch Veränderung der zwischen den beiden Schichten 32' und 31' liegenden Cellonstärke a des Negativs: 3-2 durch Wahl eines andern Negativmaterials erreichen.
Eine Änderung der Lage der Lichtquelle 33 ,gegenüber dem Negativ 32 lässt .sich z. B. dadurch herbei- führen,,da-ss der Abstand der Lichtquelle von der Drehachse 1-I vergrössert oder verklei nert wird, etwa durch eine Einstellung der Länge des Armes 35 oder durch. Austausch gegen einen andern Arm gewünschter Länge.
Statt dessen ist es bei gleichbleibendem Halb mesiser r für die Lichtquelle 33 auch möglich, den Abstand d der Lampe 33 von der Ober fläche ,d-es Negativs<B>3,2</B> entsprechend zu ver- grössern oder zu verkleinern, was beispiels weise, durch, ein aehsnales Verschieben der Elemente 35 und 36 samt Lichtquelle 33 ge schehen kann.
Eine Änderung ,der Grösse des Abstandes a + <I>b</I> der Schichten 3<B>1</B>' und 32' 1ä sst sich bei gegebener Cellonstärhe des Ne gativs<B>3,2</B> durch dickere oderdünnere .durch sichtige. Beilagen 38 von der gewünschten Stärke b erzielen.
Bei. der Ausgestaltung nach Fig. 10 ist die punktförmige Lichtquelle 33 :durch eine lireisringfö,rmig ausgebildete Lichtquelle 43 ersetzt, die in einem allseitigen Abstand j <B>-</B> von der Achse I-1 entfernt auf einem rad förmigen Träger 45 feststehend angeordnet ist. Der Antrieb 36 ist in diesem Fälle nicht. vorhanden und :die Lichtquelle also nicht drehbar um ihre Achse.
Wenn :dagegen die Lichtquelle nicht .aus einem geschlossenen Ring, etwa. nach Art einer Soffittenlampe, besteht, sondern nur gewisse leuchtende 'feile 43' dieses Kreisringes vorhanden sind, so wird man vorzugsweise den dargestellten Antrieb 36 verwenden.
Die Änderun- des Abbildungsmassstabes der Bildeinzelheiten 7 wird hierbei zweckmässigerw eise durch Zu- oder Ausschaltung entsprechend starker Bei lagen. 38 zwischen Negativ 32 und Film 31. geregelt.
Auch in diesem Fall lässt sieh je doch durch eine Änderung des Abstandes cl zwischen der oder den Lampen 43 bezw. 43' und -der Negativoberfläche eineÄnderung des Verstärkungsmassstabes für die Bildeinzel heten vornehmen.
Die Anordnung nach Fig. 11 zeichnet sich dadurch aus, da.ss an ;dem von einem Antrieb 36 aus betätigten drehbaren Träger 35 für die Lichtquelle eine im Abstand r angebrachte bewegliche Lampe 33 und eine in der Dreh achse 1-I gelegene stillstehende Lampe 33' sitzen.
Bei der Anordnung gemäss Fig. 12 dient der Lichtquellenträger 35 zur Befesti gung von zwei drehbaren Lampen 33 und 33", die in einstellbaren Abständen<I>r</I> und r' von der Drehachse I-1 gelegen sind.
Wie Fig. 13 erkennen lässt, lässt .sieh die Anord nung auch so treffen, dass der La.mpenhalt-er 35 zur Anbringung von drei Lampen 33, 33' und 33" dient, von denen die Lampen 3 3 und 33" drehbar im Abstand<I>r</I> und<I>r'</I> von der Drehachse 1-I gelegen sind, während dif- Lampe 33' unbe-#veglich in der Drehachse lagert ist.
Die Vorsehung solcher Lichtquellen in verschiedenen Abständen von der Achse 1-I beruht .auf folgender Überlegung: Wenn die auf dem Negativ 3? vorhande nen Bildeinzelhteiten 7 in einem Verhältni-, verbreitert werden, das den Wert 1 :
2,5 über- oder unterschreitet, so, ist entsprechend denl Geschwindigkeitsverhältnis der etwa. kreis- förmig wandernden Bildpunkte :
die Ausleueh- tungo, des Strichics über seine gesamte Breite von der linken bis zur rechten Kante nicht gleichmässig. Man kann vielmehr bei nur zweifacher Verbreiterung eines Strieh.es an nehmen, dass die Lichtmenge, die auf die Strichmitte entfällt, grösser ist als die Licht- menge, die auf die Strichränder fällt. Diese Verhältnisse sind in Fig. 14a bis 14d wieder begeben, wobei.
in Fig. 14a eine der Fig. 9 entsprechende Lichtquelle 33 angenommen wird. Auf Grund des in F'ig. 14b dargestell ten Strahlenganges mit der entsprechenden Abbildung ergibt sich eine Schw ärzungskurve 50 über den Querschnitt eines Bildes 39 des wiedergegebenen Bildpunktes 7, wie .sie in Fig. 14e angedeutet ist, .d. h. der mittlere Teil :i0' dieser Kurve weist einen höheren Wert als :die Randteile auf. Dementsprechend sieht.
auch ein von derartigen Bildpunkten erzeug ter Linienzug 51 gemäss Fig. 14d aus.
Die- Fig. 15 bis 18 entsprechen der Fig.14, für andere Strichverstärkungen.
Bei einem Vergrösserungsmassistab von rund 2,5 ist - wie die Fig. 15a bis 15d an gibt - die Ausleuchtung vom linken bis zum rechten Rand des Bildes 39 eines Bild punktes 7 annähernd gleichmässig, ±l. h. die Schwärzttngskurve 52 verläuft in diesem Falle parallel zur Abszisse und ein aus sol chen Bildpunkten gebildeter Linienzug 54 ist bleichm ,issi,g geschwärzt. Die Lichtquelle 33 ist auch in diesem Falle, wie.
bei der An- ordnung naeli Fig. 9, ausgebildet gedacht. Je grösser die Strichverbreiterung und damit der Abbildutigsmass.,tah für die Bildeinzelheiten gewählt wird, um so ungleicher wird die Ausleuelitun- des vergrösserten Bildes 39 die ser Einzelheiten, da die Strichimitten bei der Wanderung des letzch'tenden Bildpunktes weniger lange beleuchtet werden als die Rän der.
Dies ;iussert sich bei den Schwä.rzungs- kurven 56, 57 und 58 darin, dass deren Mit telteile 56', 57' und 58' niedrigere Werte auf weisen als die Randteile (vergl. Fig. <B>16e, 17e</B> und 18e). Auch durch derartige Bildpunkte e nts tehende Linienzüge 59,
60 und 61 weisen über ihrem Querschnitt entsprechend ver- sohiedene Sehwärzungen auf (siehe Fi.g. 16d, 17d sowie 18d).
Diese untersehiedliehe Schwärzun- .der verbreiterten Bildeinzelhei ten 39 lässt sieh dadurch beheben, dass man für die Bereiche geringerer Schwärzung eine Zusatzbeleuchtung vorsieht, sei es, @dass man eine feststehende, in der Drehachse I-1 ge- lcgene Erglänzungslichtquelle 33' wählt (siehe Fig. 16a), ;
sei ,es, dass man umlaufende Lichtquellen 3,3 und 33" ,anwendet, die in verschiedenem Abstand<I>r</I> und<I>r'</I> von der Achse I-I sitzen (vergl. Fig. 17a), oder dass man beide genannten Anordnungen mitein- ander kombiniert (siehe Eig. 18a.)
. Durch diese Massnahmen erfahren die Schwärzungs- kurven 56, 57 und 58 in ihrem Mittelteil eine entsprechende Anhebung, so dass sich dort etwa .die Kurvenzüge 56", 57", 58" ergeben. Dadurch nähert sich also ein solcher Kurven zug in seiner Gesamtheit ,dem nach Fig. 15c.
Die vorstehend unter Bezugnahme auf die Fig. 9 bis 18 beschriebenen Einrichtun gen können mit den Mitteln zur Erzielung einer entsprechenden Bildpunktverbreiterung, wie sie bei,den Anordnungen nach Fi.g. 4 bis 8 angegeben ,sind, kombiniert werden, um eine .gewünchte Blds'trichverbreäterung her beizuführen, indem beispielsweise ausser der Bewegung der Lichtquelle 33,
<B>331"...</B> noch eine .solche Beis Negativs 32 oder :des Films 81 vorgesehen wird oder gegebenenfalls zwi schen die Lichtquelle<B>33,...</B> und dass Nega tiv 32 in den Weg des oder der Strahlen- büschel geschaltete optische Einrichtungen, wie Optiken, Drehkeilpaare oder dergleichen, während des Kopiervorganges entsprechend verlagert (gedreht oder verschoben) werden.
Anstatt die Armlänge des Lichtquellenträ- gers 35, 45 entsprechend dem gewünschten Abbildun:ösmassstab zu verändern, kann auch eine Veränderbarkeit der Befestigungen für die einzelne Lichtquelle 33, 33" n:a.ch dem beabsichtigten Halbmesser<I>r, r'</I> vorgesehen werden.
Unter Umständen ist es - nament lich bei verhältnismässig kleinen Verände rungen des Abbildungsmassstabes nach oben oder unten hin - möglich, die gewünschte Veränderung des Abstandes der Schichtsei ten 31' und 32' am Film 31 und am Objekt 32 von:eina:
nder nur durch entsprechende Wahl der Stärke a des Cellon-Schich@tträgera des Negativs 32 zu bewerkstelligen. Bei der Verwendung von Film, der auf der Rückseite keine Schutzschicht für liehthoffreie Bilder aufweist, ist es auch möglich, -die Schichtsei- ten <B>31'</B> und<B>22'</B> am Vilm und am Negativ 9d gegenüber der Lichtquelle 33 anzuordnen, dass die Schichtträger 3,
1 und 32 jeweils wie der zugekehrt sind, oder dass die beiden Schichtseiten 31' und 32' am Film und Nega tiv zu äusserst liegen. Es sei noch darauf hin gewiesen, dass .die Bewegung der Lichtquellen 33, 33"... zweckmässigerweise kreisförmig erfolgt., ,doch können auch andere Bah,nbeu=e- gungen dafür benutzt werden, z. B. ellipsen förmige oder geradlinig hin und her gehende.
Der Ausgleich für die verschiedene Schwär zun.g über den Querschnitt der vergrösserten Bildeinzelheiten 39 kann. auch. durch zeit weise Verstärkung oder Zuschaltung be stimmter Lichtquellen erfolgen.
,Schliesslich isst es auch denkbar, eine entsprechende Zahl von punktförmigen Lichtquellen 33 festste hend ,in Form von Vielecken oder von Krei sen um eine Mittelachse I-I in bezug auf das Negativ 32 und,den Film 31 in einer ver änderlichen Entfernung d von: dem Negativ 32 anzuordnen.
Die auf diesem Wege entste henden Bilder von Bildeinzelheiten 7 sind gleichartig denen @entsprechend Fig. 14b bis 18b. Bei von solchen Bildpunkten 7 erzeug ten Linienzügen 51, 54, 59, 60 oder 61 er geben sich- ,an den jeweiligen AnZenkanten von etwa vorhandenen Umbie:gungs:stellen in..
folge der Verwendung vom: feststehenden Lichtquellen kleine treppenartige Absätze, die aber .gegenüber den in Frage kommenden Verbreiterungsverhältnissen so unwesentlich sind, dass sie in der Praxis .gar nicht auf- fallen. ' Die. Anordnung nach Fig. 19 entspricht grundsätzlich derjenigen nach Feig. 8, d. h.
im ,Strahlengang 13 zwischen Objekt 110 und Bild 80-istein Drehkeilpa:ar 19 mit gegenein ander in Pfeilrichtung 314 vers-chwenkbaren Einzelkeilen 19' und 19" .sowie eine Optik <B>100</B> eingeschaltet. Das Drehkeilpaar 19 ist einerseits - wie bisher -,als Ganzes um die optische Achse 16 in Pfeilrichtung 17 .dreh bar, anderseits lässt es sich auch noch in Richtung der optischen.
Achse parallel zu sich selbst nach: zwei Richtungen 24 und 25 hin verschieben. hIes beruht auf fol@rniler Überlegung Die Strichverbreiterung kann :durch die Einzelkeile 19' und 19" :des Drehlieilpaares 19, welche von dem Winkel Null bis zu einem bestimmten Grösstwert gegeneinander ver stellbar sind, in beliebigem Masse erreicht werden.
Der Verbreiterungsgrad für die Bildeinzelheiten ist aber bei einem bestimm ten Ablenkwinkel des Keilpaares 19 ausser dem noch abhängig von dem Absta.adsverhält- nis, in dem sich der Drehkeil 19 zwischen Objekt<B>110</B> und Bild 80 befindet:. Je näher nämlich das Element 19 nach :
dem Objekt 110 zu liegt, um so grösser wird die Verbrei terung der Bildeinzelheiten sein, weil dann das kegelfärmige Lichtbüschel 20, das an Stelle des Einzelstrahls vom Objekt zum Bilde gelangt, eine entsprechend grössere Hülle aufweist.
Umgekehrt wird der Verbrei terungsgrad für die Bildeinzelheiten um so kleiner, je näher das Drehkeilsystem 19 an das Bild 80 herangebracht wird (vergl. die Andeutungen der Strichbreiten P und<I>b</I> in Fig. 19a und 19b).
Mit andern Worten: Es lässt sich eine gewün#ehte Veränderun- (Ver grösserung oder Verkleinerung) des Ve.rbre,i- terun:gsmasssta_bes sowohl durch eine Ände- rungdes Abl:enkwinkels des Drehl@eil,system= 19 als auch durch :eine Verlagerung dessel ben in seiner Entfernung zwi#clif#n Objeld und Bild erzielen.
Bei der Ausgestaltung nach Fig. ?0rc und 20b ist gegenüber derjenigen nach Fi.-. 1.9 lediglich das Drehkeilpa.ar 19 durch einen einzigen Keil 1.19 ersetzt, der um die: optische Achse 16 in Pfeilrichtung 17 drehbar und ebenfalls parallel zu sieh selbst naeh@ beiden Richtungen 24 und 25 längs der optischen Achse 16 verschiebbar Ist.
Bei genü@,en,cl gro ssem Durchmesserdes Keils 119 lässt sich a.u f diesem Wege ebenfalls ein, entsprechend ter Bereich der Verbreiterung der Bil.clein7cl- heiten beherrselien, weil wiederum die IIöli- des vom Keil 1.19 an entstehenden hi@,
e@füi- migen Lichtbüschels 20 massgeblich ist für den Verbreiterungsgrad (vergl. Masse P un.d b). Dabei liegt der Vorteil dieser einfachen F;inricht-i.ing darin, dass sie sich billiger .stillt als ein Drehl.eilpaar.
Uni :den Verbreiterungsbereich mit Hilfe einer solchen Einrichtung noch mehr zu er- weitern, besteht die 3löglichkei.t - wie dies Fig. ?0c andeutet- -, den Keil 1151 nich.lnur in Riehttnig der optischen Achse 16 in Pfeil-. richturig 24 bezw. 25 zu verschieben, sondern ihn ausserdem in einer sen:
kreeht zu den Keil flächen verlaufenden Ebene zu neigen, indem man ihn um eine die optische Achse recht winklig schneidende Achse 26 @in Pfeilrich tung 27 bezw. 28 nach beiden Seiten hin kippbar einrichtet.
Dadurch kann bei An na=hme desselben Versehiebungs:bereieh.es in Richtung der optischen Achse 16 wie zuvor und entsprechend der Neigung des Keils 119 im Falle der grössten Annäherung des Keils 119 an das Bild 80 eine kleinere Ablenkung sowie im Falle der grössten Objektnähe de!s Keils eine grössere Ablenkung als lediglich bei Verschiebung des Keil.:. allein erreicht werden.
Eine solche zusätzliche Einrichtung zur Erzielung grösserer oder kleinerer Verbreite- ruiigsl>ereiehe lässt sich auch beim Keilpaar 19 nach Fi,--. 19 vorsehen.
Die beiden eben be ischriebenen Mittel sind h@ bezun, auf ihre Ablenkgrösse und damit hinsichtlich des Verbreiterungsgrades von dem Vergrösserungsverhältnis bei der Auf- uah:
me oder bei der Reproduktion abhängig, ila sie die Einzelstrahlen.gänge nicht parallel verschieben, sondern unter einem Winkel ab lenken.
Die Anordnung nach Fig. 21 "-leicht f#Irnndsätzl-icli der in Fi-. i verh < irpei#tcn An ordnung, nur mit cleni,ITuterschied. class die zwischen Objeld und Bild gtlegeii:e pla-nli;
ii- allele GIa.splaate 212 nicht wie dort im einem parallel gerichteten Strahlenga-rig, sondern unmittelbar in dein vorn Objekt 110 aus- ge@ieir.den, L,ichtlniscbel 13 g@le@'Pn ist: ferner besteht:
der L nterschied gegenüber dort, cIass diese Platte 212, elie ini übrigen aueli lipp- har um ein(, d-ie optische Achse 1(i senkrecht schneidend(, Aeb.:
e 214 in Pfeilrichtung 215 s und<B>216</B> iiac-li beiden Richtungen hin ist. nicht die ütrsprünglich angewendete Drebbe- wegu.ng 17 um,die optische Achse vollführt, sondern eine durch, den geschlängelten Pfeil 29 angedeutete Taumelbewegung. Diese Bau form macht sich folgenden Gedankengang zunutze:
Wenn eine solche planparalliele Platte 212, durch Sahrägstfiellung innerhalb,des Strahlen- bange@s 13 zwischen Objekt 110 und Bild 80 eine parallele Verschiebung der Einzelstrah len derart herbeiführt, da.ss sich Lichtstrah- lenschläuche 18 ergeben, :
so isst idiedurch die Platte bewirkte Strahlengangverschiebung nur von der Sohräglage und Stärke der Platte \31.2 abhängig, nicht jedoch- wie beim Dreh- keilp-a.ar oder beim einfachen Keil - von der Entfernung von Objekt und Bild.
Die allsei tige Verbreiterung einer Bildeinzelheit wurde - ebenso wie bei Keilen - bisher durch Drehung der Scheibe 2,12 um @die optische < Achse 1.6 während der Aufnahme oder Wie dergabe erreicht. Die Herstellung einer voll kommen planparallelen Platte ohne jeden Keilwinkel dürfte jedoch für praktische Ver hältnisse äusserst :schwierig, wenn nicht gar unmöglich sein.
Denn die Ablenkmittel sind bei Keilen zur Erzielung der in der Praxis vorkommenden Verbreiterungsverhältnisise nur sehr klein und bewegen sich in der Grössen ordnung von Bogensekunden bis etwa hinauf zu zwei Bogenminuten. Die üblichen Her stellungstoleranzen von Glasscheiben, die vollständig planparallel isein (sollen, würden im vorliegenden Falle. in erheblichem Masse störend wirken.
Aus dem Grunde soll gemäss dem jetzigen Vorschlag zur Ausschaltung der Wirkung der Keilfehler an derartigen Plat ten, die unter Umständen zon.en- oder flä chenweise eine Veränderung des Verbreite- riini2:
smassstabeis mit sieb bringen. können, die ses Element 212 nicht - wie bei Keilen durch Drehung um die optische Achse be wegt werden, sondern an Stelle,dieser Dreh bewegung wird ihm nur eine taumelnde Be wegung erteilt, wobei die Platte 212 in alle Schräglagen kommt, die vorher durch Rota tion der Scheibe erzeuh-t wurden, wobei aber ein Wandern der einzelnen Punkte der Glas- seheibe um die optische Achse unterbunden wird.
Die Vorrichtung kann ferner mit zwei Einstellvorrichtungen für das optische Mittel 12, 19, 119, 212 versehen: sehn, um bei der Mehrfachabbildung der Einzelpunkte die definitive Grösse bestimmter Bildeinheiten einstellen zu können, wobei die eine Einstell vorrichtung zur Berücksichtibgung des Ab- bildungsmassstaIes bei dieser Mehrfachabbil- ,
dung und die andere Einstellvorrichtung zur Berücksichtigung des Abbildungsmassstabes einer weiteren Abbildung dient, bei welcher die Punkte nur einzeln abgebildet werden. Es seien @die diesbezüglichen Verhältnisse zu nächst unter Zugrundelegung .eines Drehkeil- paares als- Ablenkmittel behandelt.
Wenn man vor der Aufnahme eines Ob jektes festlegen will, um @dais, Wievielfache die Bildeinzelheiten gegenüber dem normalen optisch bedingten Abbildungsmassstab in ihrem Verstärkungsmassstab. verändeA wer den sollen, so, wird man sich vorher ,darüber im klaren sein, welchen Verkleinerungsmassstab man z.
B. bei der mit Mehrfachabbildung durchgeführten Aufnahme anwendet, und welcher Vergrösserungsmassstab dann. bei der Kopie des erhaltenen Bildes; bei der die Punkte in -üblicher Weise einzeln abgebildA werden, in Betracht kommt. Es, ist daher zweckmässig, beider Einstellung der Einzel keile des Drehkeilpaares von, diesen Abbil dungsverhältnissen - Aufnahmeverkleine- rung und Kopiervergrösserung - auszugehen.
Eine ,S.olche Einrichtung ist in den Fig. 22a und 22b dargestellt. Dass in. einer gemein samen Fassung 3, angeordnete Drehkeilpaar 19 ist so. ausgebildet, @dass jeder Keil 19' und 19" für sich mitsamt seiner Fassung 30' und 30" verstellt werden kann.
Geht man nun zu nächst von dem Keil 19' und der zugehörigen Fassung 3-0' auf der füm das Aufnahmemass- \-verhällnis .gültigen Seite ,aus (siehe Fig. 22a), ]so sind auf dieser Seite eine Anzahl von Ver- stärkungsgradskalen <B>133</B> vorgesehen,,di-e bei spielsweise je einem der Verhältniswerte von 1 : 2 bis 1 :
7 zugeordntet sind, welche zu äusserst auf dem Ring 13,1 angegeben sind. Zu dem Drehkeil 19' und der Fassung 30' gehört ferner eine entsprechende Anzahl von Marken 132, von :denen je eine jeder Skala <B>133</B> zugeordnet ist. Die in Frage kommende Marke 132 wird nun auf den gewünschten Zahlenwert derjenigen Skala-1.33 für den Ver- stärkungs;grad 1, 2, 3... eingestellt, welche dem gewählten Abbildungsverhältnis 1 :2, 1 : 3 usw. entspricht.
Durch die: Verstellung des Drehkeils um den entsprechenden Wert wird der Ablenkwinkel des Keilsystems ent sprechend dem gewünschten Verstärkungs grad verändert. Ist es. beispielsweise bei einem Abbildungsverhältnis von Objekt zu Negativ von 2 : 1, d. h. von Negativ zu Ob jekt von 1 : 2, erwünscht, dasseine bestimmte Strichstärke unverändert bleibt, so, wird der mit ,dem Drehkeil 19' feist verbundene Zeiger- rin- 30' nebst entsprechender Marke 1.32 auf den Wert 1 der Skala 133, die. dem Abbil dungsverhältnis 1 : 2 zugeordnet ist, einge stellt.
Ist es jedoch wünschenswert, .dass beim gleichen Abbildungsverhältnis die Bildeinzel heiten in doppelt so grossem Massstabe wieder gegeben werden,, so, verstellt man :die betref- fende Marke 132 auf den Wert ? der Skala 133 usw.
Die Originalstrichstärke ist jetzt aber nur für den Fall gewahrt, @dass beim Kopieren des Negativs keine Vergrösserung oder Verkleine rung vorgenommen wird. Ist z.
B. eine Ver grösserung vorgesehen, so ist auch der andere Keil. 19" zu verstellen. Bei der hierzu vor gesehenen, in .der Fig. 22b verkörperten Ein stellvorrichtung wird der Drehkeil 19" mit seiner Fassung 3,0" nebst entsprechender Zahl von Marken 136 ebenfalls in. bestimmte Stellungen dadurch gebracht, dass :den aussen am Ring 134 angegebenen Zahlenwerten für das Abbildung.sverh!ältnis. (von Negativ zii definitivem Bild) 1 : 2, 1 : 3 usw.
Skalen 135 für den Verstärkungsgrad zugeordnet sind, auf welche die in Frage kommende Marke 136 an der Fassung 30" entsprechend ein gestellt wird. Vergrössert man, nun - bei Zugrundelegung d es im vorhergehenden Ab satz behandelten Ausführungsbeispiels das Negativ um,das Zweifache, so ist die be- treffende Marke 136 auf der dem Abbil dungsverhältnis I :
2 zugeordneten Skala 135 dem Wert 1 gegenüberzustellen. Damit ist der auf der Rückseite der Einrichtung gele gene Drehkeil .dem vorhin verstellten Keil auf der Vorderseite. um den gleichen Betrag nachgestellt, so dass die Gesamtablenkung des K eil:systems gleielt Null ist bei der im Verhältnis 2 : 1 verkleinerten Aufnahme und bei der d.arauffolgenden Vergrösserung im Verhältnis 1 :
2 bilden ,sich also die Bild einzelheiten im gewünschten Verhältnis auto- ma-tisch richtig ab. Ist aber - wie dies nor- inalerweise der Fall ist- das Abbildungsver- liältnis bei der Aufnahme von demjenigen bei der Wiedergabe verschieden, so ergeben sich durch= die gegenseitige Verstellung beider Keile jeweils die Keilwinkel,
die zur Ver- stä.rkung der Bildeinzelheiten während der Aufnahme im beabsichtigten Umfange not wendig sind, wie folgendes Beispiel zeigen möge, das der gezeichneten Einstellung in Fig. 22a und 2\21) entspricht.
Es soll mit einem Aufnahmeverhältnis von. 1 : 5 lind einem Wiedergabeverhältnis von 1 : 2 gearbeitet werden. Gefordert wird ferner die Erhaltung der auf dem Original vorhandenen Strichstärke für die. Kopie, die demnach gegenüber dein Original um das 2,5 fache verkleinert ist.
Für den Aufn.ahmevor- ,;an:g werden nun auf der Vorderseite der Einstellvorrichtung (siehe Fig. 22a) der Drehkeil 19' und die Fassung 30' mit der in Betracht kommenden Marke 132 auf den Wert der zugehörigen Verstärkungsgrad- sl@ala 1.33 beim Abbildungsverhältnis 1 : 5 ein"estellt. Die Einstellung auf den Wert 1 bei jeder Skala.
(1 : 2, 1 : 3<B>...</B> 1. : 7) ent-- pricht jeweils der Beibehaltung der im Ori ginal vorhandenen Strichstärke. Für die Ein stellung des Wiedergabemassstabes wird der andere Keil 19" auf der Rückseite der Ein- stellvorrieLtiuig (Fig. 22b)
mit Fassung 30" und der betreffenden Marke<B>136</B> auf den Wert 1 der zugehörigen Skala 135 für den V erstärkun@-sgrad beim Abb-ildungsverhält- iiis 1 : ? (das auf dem Ring 134 angegeben ist) ausgerichtet.
Die durch die verschieden grosse Verstellung der beiden Keile entste hende Gesamtablenkung im Drehkeilsystem 19 ergibt auf,dem Negativ dann -eine Strich verbreiterung, die in der Kopie, ,die 2,5mal gegenüber dem Original verkleinert ist, die Illeiche Strichstärke beibehält, die auf dem Original vorhanden ist.
Die .Strichstärke des Ausgangsobjektes bei der Aufnahme ist selbstverständlich für den Verbreiterungsgrad von ausschlaggeben der Bedeutung; deshalb muss einer veränder lichen Strichstärke eine jeweils verschiedene Keilablenkung zugeordnet .sein, um den glei chen Verstärkungsgrad zu erreichen. Ein Strich von beispielsweise 1 mm verlangt für eine doppelte Verstärkung eine Keilablen kung, die ,doppelt so :
gross ist, als ein Strich von 0,5 mm Breite für eine zweifache Ver stärkung benätigt. Es wird so ersichtlich, dass die an der Einstellvorrichtung für das Drehkeilsystem 19 angeordneten Skalen 131, 133 sowie 134, 135 immer nur für eine ganz bestimmte Strichstärke Gültigkeit haben kön nen.
Aus diesem Grunde sind diese eben ge- nannten Skaleneinrichtungen mit entspre chenden Kennzeichnungen 137 und 138 für die betreffenden Strichstärken versehen und auswechselbar gegenentsprechende andere für die dann massgebliche Strichstärke ein gerichtet.
Eine Veränderung des, Verbreiterungs- gra,des entsprechend der Stärke der Bild- einzelheiten im Original kann auch - wie schon die Ausgestaltungen nach Fig. 19 und 20 beispielsweise :erkennen lassen - durch Verschiebung des Keilsystems 19 oder 119 in achsialer Richtung nach einer Skala zwi- se hen Objekt 110 und Bild 80 erfolgen.
Dies ist in F'ig. 23 wiedergegeben. Der einfache, um die optische Achse 16 in Drehrichtung 17 umlaufende Glaskeil 119 ist dort zwischen Objekt 110 und Bild 8,0 längs :einer Skala.<B>139</B> mit Wertangaben für die in Betracht kom menden Strichstärken parallel zu sich selbst und zur optischen Achse beidseitig in Pfeil- riohtun:
g 140 bezw. 141 verschieblieh ange- ordnet. Ein an der Keileinrichtung 119 ange brachter Zeiger 142 gewährleistet eine ge- naue Einsstellung. Eine derartige Einrichtung ist durch den Fortfall verschiedener Skalen gegenüber der zuvor behandelten vorteilhaf ter;
ferner erfordert sie eine Auswechslung der Skalen am Keilsystem nur in ;grösseren Bereiehabständen, weil durch die Verschie- bungsmägliohkeit des Keilsystems in achsia- ler Richtung ein grösserer Bereich überbrückt werden kann als in ersterem Fälle.
Wie oben bereits aus Fig. 20c ersichtlich, weist auch der einfache Glaskeil 119 Verstellungsmö,g- lichkeiten nach zweierlei Richtung hin auf, indem er einerseits in achsialer Richtung ver schoben und anderseits um eine Ebene glei cher Stärke geneigt wird. Diese beiden Ver stellungen lassen sich in ähnlicher Weise wie beim Drehkeilsystem. 19 nach Fig. 22 benut zen, indem die eine dieser Bewegungen für die Einstellung entsprechend dem Aufnahme massstab, :
die andere Bewegung hingegen für die Einregelung entsprechend dem Wieder- gabemassstab herangezogen wird. Dieser Fall liegt :den Fig. 24a und 24b zugrunde, wobei wiederum die gleichen Bezeichnungen für dieselben Teile wie früher verwendet sind. Auch hierbei ist es -entsprechend den Mass nahmen zur Erhaltung der Strichbreite bei gleichem Aufnahme- und Vergrösserung:
smass- st.ab bei Verwendung eines, D:rehkeilpaares möglich, dem einfachen Keil<B>119</B> eine solche Stellung zu geben, dass durch ihn keinerlei Veränderung des normalen Abb.ildungsver- h ältnisises hervorgerufen wird.
Zu diesem Zweck muss, was in Fig. 24b veranschau- licht ist, der Keil 119 um s eine quer zur op tischen Achse<B>16</B> :gelegene Drehachse 26 so weit gekippt werden, dass @die durch die Kei- ligkeit des Elementes 119 hervorgerufene Ablenkung des kegelförmigen Lichtbüschels 20 für einen Einzelpunkt idurch die Schräg stellung des:
Keils wieder ausgeglichen wird.
Für den Fall, dass zur Bewältigung des vorgesehenen Arbeitsbereiches ein einziger Keil mit seinen Verstellmö.glichkeiten nicht ausreicht, lässt sich dann der Arbeitsbereich dadurch erweitern, dass man entweder Keile verschiedener Stärke, die ,durch !die ,Schräg lage verschiedene Ablenkungen ergeben, oder R.eile von verschiedener Ablenkung auswech selbar in die Einrichtung einsetzt.
Bei Verwendung einer planparalleh@ii Platte 212 kann eine Strahlenablenkung-- mir durch eine Schrägstellung dieser Platte her vorgerufen werden, weshalb le@di1,lielt .diese Beeinflussung für die Einstellung entspre- chend dem Aufnahmemassverhültnis und für diejenige unisprechend dem Wieder-abemass- verhältnis in Frage kommt. Das kann z. B.
dadurch erfolgen, dass man über ein Ziveiwe@g- getriebe von zwei verschiedenen E.inst#">llrnit- teln aus der Platte eine :entsprechende Kip- pun,g erteilt. Für einen entsprechenden Fall.
wie er oben an Hand des Dreli.hei.lsvstems erörtert worden ist, lässt sich. also: die Schrä@-@- Stellunb der Platte, de durch den einen ent sprechend dem Aufna:limeverhältnis wirksa men Verstellmechanismus hervorgerufen wird, durch. Einsstellung an dem andern V er- stellmechanismus, -der entsprechend dem Wie dergabemassstab arbeitet, wieder ausgleichen.
Eine für diesen Zweck gedachte @usfü@i- rungsform ze ig:en die Fig. 25a und 25b. Die planparallele Platte 912 sitzt in einer Fas sung 144, die mittels die Kippachse 214 bil denden Zapfen 143 in einer ringförmigen Halterun- 145 nei,g;bar uni die Achse 21.1 -e- lagert ist.
Diese Halterung 145 ihrerseits ist mittels einer Schraubverbindung 146 in einer hohlen Verstellmut.ter 147 gelagert, -elch letztere wieder in einem gegenüber denInnen- elementen 144, 145. 1-17 ortsfesten, gegen über der Lagerung 63 der Gesamteinriclitun" aber drehbaren Ringkörper 1.48 durch eine Schraubverbindung 1.49 geführt ist.
Die Ilal- terung 145 trägt auf der Stirnseite einen Führungszapfen 1,i0 oder dergleichen. der in eine gabelförmige Führung 1.51 an entspre- chender Stelle .des Ringkörpers 148 eingreift. Ferner trägt der Ringkörper 148 an einer Stirnseite einen armastigen Fortsatz 152,
in welchem eine sich gegen die Fassung 144 liegende Einstellischraube 15.3 gelagert ist. Den einen Einstellmechanismus bildet die Verstellmutter 147, während den andern Ver- sIellmechani.smus. :die 153 darstellt.
Es ist ersichtlich, dass eine Betäti- gun@fl. dieser beiden Elemente 147 und 153 .; eine t lierla-erung der rauf eine Kipp ung der Platte 21? hixiauslaufenden Beweunäen zur Folge hat..
sei es iin Sinne einer positiven Verstellung der einzelneix Fippbewegunbeii, sei es im Sinne einer ne-ativen Verringerung der @inzelnei@@ungen, die - wie schon er wähnt - lüs zu einer vollist12ii:.digen Auf- liebung je@g'lich er Kippung gehen kann.
Auch in die:sein Falle lassen sich zur Be- herrschun- unisprechend grosser Albbildunggs- und @erstärhtrng.sbereiche auswech-elbar in die Fassung 144 einsetzbare planparallele Platten 212 von verschiedener Stärke, ver wenden.
Ganz ähnliche Verhältnisse wie bei der planparallelen Platte ergeben sich bei der Verwen-diin,#-eincr Glaskalotte 1.2 von überall gleicher Diele. die ihren Mittelpunkt. in dein der Optik hat und wie sie der Fig. 5 zu- ("runde lie-t.
Es ist unter Umständen zweolkmässib, die Einstellung bei einem bestimmten Verbreite- runsgrad automatisch mit der Veränderung des Abbildun-smassstabes erfolg,n zu lassen,
indem die in verschied a neu @ttsführttnsbei- spieIen erwähnten Bewegungen niit der Ein- stel.lung des Aufnahme- be zw. Wiedergabe- massstabe-s gekuppelt werden.
Ein solcher Fall liegt den Fi;@. 26a. und 26b unter Ver- wendung eines einfachen, einerseits um die optische Achse 16 rotierenden und anderseits in deren Richtung parallel zii siclx selbst läng^sversehieblichen Glaskeils 119 zugrunde, wo eine den,
Aufnahme- bezw. Wiedergabe- inassstab beeinflussende Verstellung der Op tik 100 niit der Aelisialversehiebung y des Keils 119 in geeigneter Z@reise gekuppelt ist.
Dies isst in Fig. 26a, und 26b symbolisch dure-b das Zeichen F und die Bezunspfeile an.;,,edeutet. Diese Kopplung kann unter so ausgebildet sein, dass bei jedem einstellbaren 9.ufnalinieniass,stali der Verbrei- terungs-ra d. der durch die Ablenkung der Strahlen hertor@@crufen wird.
der gleiche bleibt. Darnach würde sieh beispitlsizeise bei einer bestiniinten Strichbreite .der Keil bei einem grossen #%-hl)ildun-sniasssta.li, etwa 1 :10. näher dem Negativ 110, welches In diesem Fahle dein Objekt entspricht, befinden als bei einem kleineren Abbildungsmassstab, etwa 1 : 5.
Für diese Kopplung Ader im vor stehenden behandelten Ablenkmittel in Ab hängigkeit von der Versstellung ,des Abbil- dungsmassstabes kann - wie ersichtlich jede Bewegung herangezogen werden,, die auf die Verstärkung bezw. Verbreiterung von Bildeinzelheiten Einfluss hat.
Indem in Fig. 27 wiedergegebenen Aus führungsbeispiel ist eine solche Verbindung zwischen einer in einer Fassung 154 in Pfeil richtung 155 und<B>156</B> naelh beiden Richtun- gen:
hin verstellbaren Optik 100 und zwi schen einem in einer Fassung 157 sitzenden, auf einer Führung <B>158</B> in Pfeilrichtung 24 und 25 ebenfalls beidseitig längsverschieb- lichen, einfachen Glaskeil 119 dadurch her gestellt, dass sich die Drehbewegung 155 bezw. 156, welche,durch Schraubung eine Längsverischiebung der Optik 100 bewirkt,
über einen Rädertrieb 159 :auf eine entspre chend geformte Kurvenscheibe 160 überträgt, die dauernd Anlage an einem F'ortsatz 161 der Keilfassung 157 durch Vermittlung einer Andruckfeder 162 hat. Durch Austausch der Kurvenscheibe 16,0 lässt sich dabei jede belie bige Funktion zwischen den Bewegungen 155, 156 einerseits und 24, 25 anderseits erzielen..
Statt der Steuerung -der Verstellbewegung des Keilsystems 119 mit Hilfe einer Kurve kann z. B. auch eine solche mittels einer Nürnberger Schere oder dergleichen treten.
Die im vorstehenden behandelten Ein richtungen usw. zur Verbreiterung,der Bild einzelheiten mit optischen Mitteln können auch zur Vergleichmässigung der Ausleuch- tung ges verbreiterten Bildes (Punkt, Strich usw.) herangezogen werden, indem man die in den Aufnahme- bezw. Wiedergabestrahlen- gang eingeschalteten- optischen Mittel,
die auf einen ganz bestimmten Verbreiterungs grad eingeistellt sind, während ,der Zeitdauer der Aufnahme bezw. Wiedergabe verschie denartige Verbreiterungsgrade durchlaufen läss't. Bei Verwendung eines einfachen Keils 119 als optisches VerbreiterwngAmittel kann dies etwa dadurch geschehen, dass der geil, wenn er auf einen Verbreiterung@smassstab von mehrr als 1 :
2,5facher Grösse der ursprüng- liehen Strichstärke eingestellt ist, während einer Umdrehung von 360 einen bestimmten Teil .dieser Bewegung in einer Stellung voll führt, die :eine geringere Verbreiterung als in seiner Normalstellung herbeiführt.
Demzu folge ist die Anordnung so zu treffen, dass er während seiner Drehung 17 um die optische Achse 16 ,gleichzeitig auch eine Bewegung in Richtung dieser Achse vollführt. Bei derVer- wendung eines Drehkeilsystems 19 lässt sich eine gleichartige Wirkung dadurch erzielen, ,
dass die Einzelkeile 19' und 19" während der Drehbewegung 17 um die optische Achse 16 zusätzlich ihre Lage zueinander im Sinne einer .Schwenkbewegung 314 (siehe Fig. 19) verändern.
Dadurch haben,die Keile 19' und 19" während eines ,gewissen Teils ihrer Be wegung bei einer Umdrehung einen geringe ren Ablenkwinkel, als für die Erzielung eines den Wert von 1 : 2,5 übersteigenden Verbrei- terungsgrades erforderlich ist. Verwendet man Körper @gleicher Dicke, z.
B. planpar allele Platten 212 oder Glaskalotten 12, die überall ,gleiche Dicke und ihren Mittelpunkt in dem der Optik 100 haben füT die optische Beeinflussung des Abbildungsetrahlenbü- schels, so, lässt sich,die Schrägstellungdieser Elemente 212 bezw. 12 während der Dauer der Belichtung über einem bestimmten Zeit abschnitt hin so verändern,
dass' sie - ent gegen, d em ,gewünschten Verbreiterungsgrad, der grösser .als 1<B>:2,5</B> sein mag - eine Ab lenkurig nur von solcher Grösse ergibt, dass auch die Mittelpartien der vergrössert wieder- gegebenenBildenm;
zelheiten die .gleichenLicht- mengen wie die Randpartien,empfan.gen. Es ist auch denkbar, zwei Ablenkmittel der be schriebenen Art miteinander zu kombinieren, von denen,das eines fest auf die gewünschte Verbreiterung, die .grösser als der Wert 1 :
2,5 angenommen sei, eingestellt ist, während das andere die Gesamtablenkung nur während gewisser Zeiträume der Bewegung in. dem Sinne beeinfluss't, dass die Mittender wieder- begebenen, I3ildeinzelh:eiten gleichmässig aus geleuchtet werden.