CH234425A - Einspritzpumpenanlage mit mehreren Einzelpumpen für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Einspritzpumpenanlage mit mehreren Einzelpumpen für Brennkraftmaschinen.

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CH234425A
CH234425A CH234425DA CH234425A CH 234425 A CH234425 A CH 234425A CH 234425D A CH234425D A CH 234425DA CH 234425 A CH234425 A CH 234425A
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Robert Bosch Gesellsch Haftung
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Bosch Gmbh Robert
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Description


      Einspritzpumpenanlage    mit mehreren Einzelpumpen für     Brennkraftmaschinen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  spritzpumpenanlage mit mehreren Einzel  pumpen für     Brennkraftmaschinen,    mit einem       Fördermengenverstellglied,    bei dessen Betäti  gung die Regelglieder aller Einzelpumpen  gleichzeitig und gleichartig verdreht werden,  wobei jedes Regelglied zwecks Einstellung  der Einzelpumpen auf übereinstimmende För  derung noch relativ zu den andern Regel  gliedern     verdrehbar    ist.  



  Bei den bekannten Anlagen dieser Art  sind die     Verstelleinrichtungen    umständlich  und teuer. Sie bestehen     meist    aus Zahnstan  gen und Zahnrädern. Es ist bei einer     ein-          zylindrigen    Einspritzpumpe auch schon vor  geschlagen worden, eine V     erstellhülse    mehr  znals mit einem Draht zu     umschlingen    und sie  durch Ziehen am einen oder am andern  Drahtende in der gewünschten Richtung zu  verdrehen, wodurch die Hülse über ein     Rit-          zel    die Einspritzmenge verstellt.

      Eine     billige        Verstelleinrichtung    soll nun  erfindungsgemäss dadurch ermöglicht werden,  dass jedes Regelglied von einem biegsamen  Zugglied derart umschlungen ist, dass der Zu  gang und der Abgang der Umschlingung sich  kreuzen und der     Umschlingungswinkel    bei  allen Regelgliedern mindestens annähernd  gleich gross ist.  



  Vier Ausführungsbeispiele der Erfindung  sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar  zeigt die       Fig.    1 teilweise geschnitten eine Anlage  mit drei Einzelpumpen,       Fig.    2     einen    Schnitt nach Linie     I-I    in       Fig.    1,       Fig.    3 und 4 Einzelheiten in grösserem  Massstab,       Fig.    5 eine Draufsicht auf ein einzelnes       Regelglied,    ebenfalls in grösserem     Massstab;

            Fg.    6     zeigt    schematisch das zweite Aus  führungsbeispiel, und die           Fig.    7 und 8 zeigen das dritte und vierte  Ausführungsbeispiel in schematischer Dar  stellung.  



  Mit 1 ist das Gehäuse der     Einspritzpum-          penanlage    bezeichnet. Die drei Einzelpum  pen werden über eine Nockenwelle 2 mit     Nok-          ken    3 angetrieben. Die Nocken wirken auf  Stössel 4, die ihre hin und her gehende Be  wegung auf Pumpenkolben 5     übertragen.     Diese gleiten in fest in das Gehäuse einge  setzten Zylinderbüchsen 6. Jeder Kolben     -i     hat an einem dem Antrieb     abgewandten    Ende  seine durch eine Schrägkante begrenzte  Steuerfläche 7. Durch Verdrehen des Kol  bens und damit auch seiner Steuerfläche wird  in an sich bekannter Weise die Fördermenge  verändert.  



  In der Nähe des andern Endes trägt  jeder Kolben einen     Mitnehmer    8, der in  Schlitze 9 einer über die     betreffende    Zy  linderbüchse geschobene, als Regelglied die  nende Steuerhülse 10 eindringt, so dass der  Kolben durch Drehen der Steuerhülse eben  falls verdreht wird.  



  Jede Steuerhülse 10 hat einen Bund 11.,  um den in einer Rille     lla    ein Draht 1? ge  schlungen ist. Der Draht, der fortlaufend  um jede Steuerhülse einmal herumgeschlun  gen ist, wobei Zu- und Abgang der Um  schlingung sich kreuzen und der L     mschlin-          gungswinkel    bei allen Steuerhülsen annä  hernd gleich gross ist, ist mit seinen Enden  an einer starren, im Gehäuse im gleichen Ab  stand von den Steuerhülsen     vorbeigeführten     längsverschiebbaren     Verstellstange    13 be  festigt. Ausserdem ist der Draht jeweils an  einer Stelle seiner Umschlingung an der  Steuerhülse mit einem Bolzen 14 festge  klemmt.

   Jeder der Bolzen 14     (Fig.    3 bis     :i)     hat einen. Bund 15 mit einer     Rasteneinteilun-          16        und    eine Querbohrung 17. Er ist mit sei  nem Bund 1.5 durch einen Federring 18 in  einer ebenfalls mit Rasten     versehenen    Aus  nehmung in der Steuerhülse 10 festgehalten,  kann jedoch von aussen unter     Oberwindung     des Druckes des Federringes 18 um eine oder  mehrere. Rasten verdreht werden.

   Da der  Draht durch die Bohrung 17 jedes Bolzens         hindurch        11ü(1        uin    die     Bolzen    - wie aus  F i-. 4 ersichtlich - herumgeführt ist, ergibt,  eine bestimmte Verdrehung eines Bolzens  eine entsprechende Verdrehung der betref  fenden Steuerhülse     lind    somit eine     Änderung     der Fördermenge der betreffenden Einzel  pumpe     gegenüber    den     andern.    Dadurch. ist  es leicht, die Fördermengen aller     Einzelpuni-          pen        aufeinander    abzustimmen.  



  Das     zweite    Ausführungsbeispiel     hach          Fig.    6     unterscheidet    sich vom ersten dadurch,  dass für jede     Steuerhülse    10 ein     besonderer     Draht 12 vorgesehen ist, dessen Ende durch  die     Verstellstange    13 hindurchgeführt und  auf der     den    Hülsen 10     abgewandten        Seite    der  Stange durch einen Bolzen 19     festgele--t        sind.     Die Bolzen 19 sind auf die gleiche Art     wie     die Bolzen 14 beim ersten Beispiel dreh- und  feststellbar.

   Ihre     Mrii-hiingsweise    ist also die  selbe wie beim ersten     Beispiel.    Zur Sicherung  des     Verstelldrahtes    gegen Rutschen ist. ausser  dem noch eine Schraube 20 vorgesehen, die  den Draht auf der Hülse     festle#rt.     



  Die Ausführung nach diesem Beispiel hat  den Vorteil gegenüber dem ersten Ausfüh  rungsbeispiel. dass beim Bruch eines Drahtes  die Fördermenge nur einer Pumpe nicht mehr       geregelt    werden kann, wogegen beim Bruch  des Drahtes beim ersten Beispiel die 'Mengen  regelung aller Einzelpumpen ausfällt.  



  Die Erfindung beschränkt sieh nicht nur  auf Pumpenanlagen, deren     Einzelpumpen    in       einer    Reihe liegen, sondern sie kann auch  beispielsweise bei Anlagen, deren Einzelpum  pen im Kreise angeordnet sind. Verwendung  finden. Derartige Anordnungen zeigen die  Beispiele nach den     Fig.    7 und B.

   In beiden  Fällen ist wie     beim    ersten Beispiel ein ein  ziger Zugdraht der Reihe     naeli    um die     Ver-          stellhülsen    der     Einzelpumpen        geschltuigen.     Die Enden     dieses    Drahtes sind beim Beispiel  nach     Fig.    7 an einer von den Einzelpumpen       um"@ebenen        Verstellsebeibe    21 und beim Bei  spiel nach     Fig.    8 an einer aussen an zwei der  Einzelpumpen     vorbeigeführten    Regelstange  32 befestigt.

   Der Draht umschlingt; jede  Steuerhülse (Regelglied) derart,     dass    der Zu  gang und der Abgang der Umschlingung sich      kreuzen und der     Umschlingungswinkel    bei  allen Steuerhülsen gleich gross     ist.    Auch ist  noch jede Steuerhülse in nicht gezeichneter  Weise relativ zu den Steuerhülsen der andern  Einzelpumpen     verdrehbar.     



  An Stelle von Drähten können auch Sai  ten oder entsprechend ausgeschnittene Bänder  als Zugglieder verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einspritzpumpenanlage mit mehreren Ein zelpumpen für Brennkraftmaschinen, mit einem Fördermengenverstellglied, bei dessen Betätigung die Regelglieder aller Einzelpum pen gleichzeitig und gleichartig verdreht wer den, wobei jedes Regelglied zwecks Einstel lung der Einzelpumpen auf übereinstimmende Förderung noch relativ zu den andern Regel gliedern verdrehbar ist, dadurch gekenn zeichnet, dass jedes Regelglied von einem biegsamen Zugglied derart umschlungen ist,
    dass der Zugang und der Abgang der Um schlingung sich kreuzen und der Umschlin- gungswinkel bei allen Regelgliedern minde stens annähernd gleich gross ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Einspritzpumpenanlage nach Patentan spruch, -dadurch .gekennzeichnet, dlass jedes Regelglied nur einmal vom Zugglied um schlungen ist. Z. Einspritzpumpenanlage nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugglied an einer Stelle seiner Umschlingung am Regelglied festgeklemmt ist.
    3. Einspritzpumpenanlage nach Unteran spruch 1, mit einem starren Fördermengen verstellglied für alle Einzelpumpen, dadurch gekennzeichnet, dass ein einziges Zugglied der Reihe nach um die Regelglieder aller Einzel pumpen geschlungen ist und die beiden En- den des Zuggliedes am Verstellglied befestigt sind. 4. Einspritzpumpenanlage nach Unteran spruch 1, mit einem starren Fördermengen verstellglied für alle Einzelpumpen, das an allen Regelgliedern in gleichem Abstand vor beigeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass um das Regelglied jeder Einzelpumpe ein be sonderes Zugglied geschlungen ist, dessen Enden am Verstellglied befestigt sind.
    5. Einspritzpumpenanlage nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des für jedes Regelglied vorgesehenen Zuggliedes durch das gemeinsame starre För- dermengenverstellglied hindurchgeführt und auf dessen von den Regelgliedern abgev@Tand- ten Seite mit einem Bolzen festgelegt sind. 6. Einspritzpumpenanlage nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugglied bei jedem Regelglied quer durch einen dreh- und feststellbaren Bolzen hin durchgeht und um diesen derart herumge schlungen ist, dass eine Verdrehung des Bol zens eine entsprechende Verdrehung des be treffenden Regelgliedes herbeiführt.
    7. Einspritzpumpenanlage nach Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen gegen unbeabsichtigtes Verdrehen durch eine Feder gesichert ist, welche eine Rastenverbindung zwischen dem Bolzen und seinem Halteteil aufrechtzuerhalten bestrebt ist. B. Einspritzpumpenanlage nach Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen gegen unbeabsichtigtes Verdrehen durch eine Feder gesichert ist, welche eine Rastenverbindung zwischen dem Bolzen und seinem Halteteil aufrechtzuerhalten bestrebt ist.
CH234425D 1942-04-13 1943-03-23 Einspritzpumpenanlage mit mehreren Einzelpumpen für Brennkraftmaschinen. CH234425A (de)

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CH234425D CH234425A (de) 1942-04-13 1943-03-23 Einspritzpumpenanlage mit mehreren Einzelpumpen für Brennkraftmaschinen.

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FR (1) FR893393A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176421B (de) * 1960-08-06 1964-08-20 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Regelgestaenge fuer Mehrzylinder-Brennkraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176421B (de) * 1960-08-06 1964-08-20 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Regelgestaenge fuer Mehrzylinder-Brennkraftmaschinen

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FR893393A (fr) 1944-06-07

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