CH234479A - Hochfrequenz-Röhrengenerator. - Google Patents

Hochfrequenz-Röhrengenerator.

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CH234479A
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Hermes Patentverwertun Haftung
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Hermes Patentverwertungs Gmbh
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
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Description


      IHochfreqnenz-Röhrengenerator.       Die Erfindung bezieht sich auf Hoch  frequenzröhrengeneratoren und ist von beson  derer Bedeutung für solche Generatoren, die  zur Erzeugung industrieller Hochfrequenz  verwendet werden sollen. Als Beispiel sei  das Glühen metallischer Werkstoffe mit Hilfe  von     hochfrequenten    Wechselfeldern bei Wel  lenlängen zwischen 300     und    3000 m oder  die Behandlung nichtmetallischer Werkstoffe,  beispielsweise Holz, in hochfrequenten Wech  selfeldern bei einer Wellenlänge von 50 m  genannt.

   Die     erfindungsgemässe    Anordnung  der zu einem     Hochfrequenzgenerator    ge  hörigen Schaltungsteile kann jedoch auch für  andere     Hochfrequenzröhrengeneratoren    an  gewendet werden.  



  Der Grundgedanke der Erfindung besteht  darin, dass Drosselspulen und Kondensatoren,  die zu der     Generatorschaltung    gehören, zu  einem säulenartigen Bauteil zusammengefasst  sind. Die Drosselspulen sind dabei zweck  mässig auf Zylinder aus verlustarmem Werk-    Stoff gewickelt, während die Belegungen der  Kondensatoren zweckmässig auf scheiben  artigen Tragkörpern aufgebracht sind. Der  säulenartige Aufbau dieser beiden Schal  tungsteile entsteht zum Beispiel dadurch, dass  die Tragzylinder für die     Drosselspulen    ab  wechselnd mit den Scheibenkondensatoren  derart zusammengebaut sind, dass die  Ebenen der Kondensatoren auf der Achse der  Tragzylinder für die Drosselspulen senkrecht  stehen.  



  An Hand der Zeichnung werden nachfol  gend     Ausführungsbeispiele    der Erfindung  näher erläutert.  



       Fig.    1 zeigt eine bekannte Schaltung für  einen     Hochfrequenzröhrengenerator,    bei dem  die     sogenannte    Parallelschaltung aus Gleich  stromquelle, Entladungsröhre und Schwing  kreis angewendet ist. Bei dieser Schaltung  sind Kondensatoren 1 zu der speisenden  Gleichstromquelle 2 parallelgeschaltet. Zwi  schen der Gleichstromquelle und der Ent-           ladungsröhre    3 liegt eine     Drosselspule    4, um  den     Hochfrequenzkreis    gegenüber der Gleich  stromquelle abzuriegeln.

   Der Schwingkreis  besteht aus einer     Induktivität    5 und einer  Kapazität 6, wobei die     Induktivität    zum  Zwecke der Rückkopplung mit: einer Spule 7  gekoppelt     ist,    die an das Steuergitter der  Entladungsröhre 3 angeschlossen ist. Zwi  schen der Entladungsröhre und dem Schwing  kreis liegt noch ein Kondensator 8, der die  Gleichspannung von dem     Schwingli:reis     fernhalten soll.  



  Die Bauteile 1, 4 und 8     der    Schaltung  nach     Fig.    1 sind zu einer Säule zusammen  gefasst, wie sie in     Fig.    2 dargestellt ist. Die  Säule besteht hier aus zwei     zylindrischen     Tragkörpern 9 und 10, auf die Spulen auf  gewickelt sind. 11 bis 15 sind Scheiben,  welche die     Kondensatorbelegungen    tragen.  Die Zylinder für die Spulen und die Scheiben  für die     Kondensatorbelegungen    bestehen aus  verlustarmem Werkstoff. Die ganze Säule  wird durch vier Bolzen 16 in der Längs  richtung zusammengehalten, wobei an den  Enden Scheiben     bezw.    Ringe 17 und 18 an  geordnet sind.

   Vorteilhaft werden noch Fe  dern 19 vorgesehen, um etwa auftretende  Längenänderungen der Werkstoffteile zu er  möglichen und für eine dauernde sichere Ver  spannung zu sorgen. Die zylindrischen Zwi  schenstücke, welche die Kondensatoren 11  und 15 von den beiden Scheiben     bezw.    Rin  gen 17 und 18 trennen, können vorteilhaft so  lang gemacht werden, dass die Teile 17 und  18 mit geerdeten Teilen in Verbindung stehen  können. Es wird auch zweckmässig sein, an  die Enden der Säule diejenigen Konden  satoren zu legen, die in der Schaltung mit  Erde verbunden sind.  



  Die die     Kondensatorbelegungen    tragenden  Scheiben, welche in     Fig.        \?    mit 11, 12, 13, 14       und    15 bezeichnet sind, werden an ihrem  äussern Umfang zweckmässig mit ringförmi  gen     Wulsten    versehen, in die die. jeweils in  der Säule anschliessenden Zylinder, also die  Zylinder 9 und 10 der     Fig.    2, hineinragen.  Ausserdem werden zweckmässig am Umfang  der scheibenförmigen     Kondensatorbelegungen            Kurzsehlussringe    mit grösserem  angebracht.  



  Bei der in     Fig.    2 dargestellten     @u@fü@i-          rungsform    der Erfindung ist     angenommen,     dass die Spule 5, welche bei der Schaltun  nach     Fig.    1. zu dem Schwingkreis gehört,  als Bauelement in die     Hochfrequenzsäule     aufgenommen ist. Die zu dieser Spule 5 ge  hörige Kopplungsspule 7 kann, wie in     Fig.    2  angedeutet ist, in dem die Spule tragenden  Zylinder 9 untergebracht und dort. dreh  beweglich befestigt sein.  



  Die Erfindung kann nicht nur bei einer  Schaltung entsprechend     Fig.    1, sondern auch  bei andern Schaltungen von     Hochfrequenz-          röhrengeneratoren    angewendet werden. We  sentlich ist im Falle der     Fig.    1, dass die zwi  schen den Punkten A,     B,   <I>C, D</I> und E lie  gende Reihenschaltung aus Sperrkonden  satoren und Drosselspule zu einem säulen  artigen Bauteil zusammengefasst ist. Je nach  den besonderen Anforderungen, welche durch  die Schaltung einerseits und die Verwendung  der Hochfrequenz anderseits gegeben sind,  können alle Schaltungsteile, welche zwischen  den Punkten A und E der     Fig.    1 liegen, in  die Säule     aufgenommen    werden.

   Die Säule  kann aber auch beispielsweise nur die Dros  selspulen und Kondensatoren enthalten, wel  che zwischen den Punkten A und D liegen.  



  Je nachdem, ob bei der Schaltung der       Fig.    1 das     Hochfrequenzfeld    der Spule 5 oder  das Feld des Kondensators 6 zur Behandlung       irgendwelcher    Werkstoffe verwendet wird,  wird man den Kondensator 6 oder die Dros  selspule 5 als Konstruktionsteil in die Säule  aufnehmen.  



  In den     Fig.    3 und 4 sind noch zwei wei  tere Schaltungen     fiir-        Hochfrequenzgenera-          toren    dargestellt, bei denen ebenso wie in       Fig.    1 Gleichstromquelle, Entladungsröhre  und Schwingkreis in     Parallelschaltung    an  geordnet sind, bei denen aber die Mittel zur  Rückkopplung etwas anders ausgebildet sind.

    Bei der Schaltung der     Fig.    3 lässt sich der Er  findungsgedanke in der Weise anwenden,     da,ss     mindestens die zwischen den Punkten     t1    und  D in der Schaltung liegenden Kondensatoren      und die Drosselspule     in    die Hochfrequenz  säule aufgenommen werden. Auch hier hängt  es von der Verwendung des     Hochfrequenz-          generators    ab, ob die Spule oder der Kon  densator des     Schwingkreises    in die Hoch  frequenzsäule einzubauen     sind,,    oder ob die  zum Schwingkreis D, E gehörigen Schal  tungsteile ausserhalb der Säule bleiben sollen.

    Ähnliches gilt für die Schaltung der     Fig.    4.  Auch dort handelt es sich mindestens um  die zwischen den Punkten<I>A</I> und<I>D</I> liegenden  Schaltungsteile, welche in die Hochfrequenz  säule aufzunehmen sind.    Aus den     Fig.    1, 3 und 4 geht hervor, dass  der Erfindungsgedanke bei den verschieden  sten Schaltungen für     Hochfrequenzgenera-          toren    in grundsätzlich gleicher Weise ange  wendet werden kann.

   Der Vorteil     besteht     darin, dass die konstruktive - Anordnung der  Kondensatoren und Drosselspulen, die zu  einer     Generatorschaltung    gehören, und die  schaltungstechnischen Verbindungen zwischen  diesen Teilen ausserordentlich einfach und  mechanisch sicher durchgeführt werden  kann. Besonders hinsichtlich der Befestigung       bezw.    Lagerung der Kondensatoren bringt die       Hochfrequenzsäule        gegenüber    bekannten  Ausführungsformen von     Hochfrequenzröhren-          generatoren    erhebliche Vorteile.

   Schaltungs  verbindungen, wie sie sich aus den Schal  tungen der     Fig.    1, 3 und 4 ergeben, bei  spielsweise in     Fig.    4 die Verbindung zwi  schen der Kathode der Entladungsröhre und  dem     Mitteilpunkt    der beiden zum Schwing  kreis gehörigen Kondensatoren, lassen sieh  bei der     in        Fig.    2 dargestellten Hochfrequenz  säule sehr einfach ausführen.  



  Zum Anschluss der Verbindungsleitungen  an die     einzelnen    Teile der     Hochfrequenzsäule     werden zweckmässig     Anschlussstecker    verwen  det, die am äussern Umfang der die Drossel  spulen tragenden Zylinder befestigt sind. An  den Enden dieser Zylinder werden vorteilhaft  auch noch Lüftungsöffnungen angebracht,  die eine Verbindung     zwischen    dem Innen  raum der     Spulenkörper    und dem     Aussenraum     herstellen.

      Die Kondensatoren der in     Fig..2    darge  stellten.:     .Hochfrequenzsäule    bestehen-- aus  Scheiben mit     wulstartigen    Ringen am äussern  Umfang, in welche die anschliessenden Zy  linder hineinragen. Zu beiden     Seiten    der aus  verlustarmem Werkstoff hergestellten Schei  ben sind die     Kondensatorbelegungen    aufge  bracht.

   Wegen der Möglichkeit der Einwir  kung der den Kondensatoren benachbarten  Spulen auf die     Kondensatorbelegungen     kann es vorteilhaft sein, am äussern- Umfang  dieser Belegungen     gurzschlussringe    grösseren  Querschnittes     anzubringen,    durch die unzu  lässige Strombelastungen in den Kondensator  belegungen vermieden werden.  



  Es sei noch darauf hingewiesen, dass die  Erfindung auch für solche     Generatorschal-          tungen        anwendbar    ist, bei denen abweichend  von den Schaltungen der     Fig.    1, 3 und 4  zwischen den Punkten D und E dieser Schal  tungen nicht nur die Schaltungsteile der       Schwingkreise,    sondern noch andere Spulen  oder Kondensatoren liegen, welche beispiels  weise als Mittel zur     Gewinnung    der Rück  kopplungsspannungen für das Steuergitter  der Entladungsröhre dienen. Auch diese Teile  können gegebenenfalls in die Hochfrequenz  säule aufgenommen werden.

   Die     Erfindung     ist auch nicht auf Schaltungen beschränkt,  welche     mit    Parallelschaltung     zwischen     Gleichstromquelle, Entladungsröhre und  Schwingkreis arbeiten, sondern ist grundsätz  lich auch bei Reihenschaltungen anwendbar,  wenn .dort     Stromkreisglieder    ähnlich wie bei  den Schaltungen der     Fig.    1, 3     und    4 zwischen  den Punkten<I>A</I> bis     E    oder<I>A</I> bis C oder D  elektrisch     aneinander    angeschlossen sind. Wo  immer in einer     Generatorschaltung    Drossel  spulen und .

   Kondensatoren in dieser Weise       aneinander    angeschlossen sind, lässt sich nach  dem Grundgedanken der Erfindung eine       Hochfrequenzsäule    aufbauen, wie sie in       Fig.    2 dargestellt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hochfrequenzröhrengenerator,dadurch ge kennzeichnet, dass Drosselspulen und Kor < - densatoren der Generatorschaltung zu einem säulenartigen Bauteil zusammengefasst sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Hochfrequenzröhrengenerator nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Drosselspulen und Kondensator in der Säule in der Reihenfolge übereinander angeordnet sind, in der sie in der Generatorschaltung elektrisch aneinander angeschlossen sind.
    2. Hochfrequenzröhrengenerator nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss bei in Parallelschaltung arbeitenden Genera toren die Glättungskondensatoren der Gleich stromquelle, die Drosselspulen zwischen Gleichstromquelle und Hochfrequenzkreis und 'die Kondensatoren zwischen Schwingkreis und Entladungsröhre in einer Säule zusam mengefasst sind.
    3. Hochfrequenzröhrengenerator nach Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da.ss Reaktanzelemente des Schwing- und Steuer kreises zusätzlich in die Säule aufgenommen sind. 4. Hochfrequenzröhrengenerator nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der induktiven Ankopplung in den Spulen der Säule bewegliche Kopplungs spulen angeordnet sind.
    5. Hochfrequenzröhrengenerator nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Säule aus die Wicklungen tragenden Zy lindern und die Kondensatorbelegungen tra genden Scheiben aufgebaut ist, wobei Zy linder und Scheiben aus verlustarmem Werk stoff hergestellt sind. 6. Hochfrequenzröhrengenerator nach Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Scheiben und Zylinder in Richtung der Säu lenachse mechanisch verspannt sind. 7. Hochfrequenzröhrengenerator nach Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur mechanischen Verspannung Längsbolzen aus verlustarmem Werkstoff verwendet sind.
    B. Hochfrequenzröhrengenerator nach Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verspannung federnd ausgebildet ist. 9. Hochfrequenzröhrengenerator nach Un teranspruch 8, gekennzeichnet durch Stütz platten bezw. -Ringe an beiden Enden der Säule. 10. Hochfrequenzröhrengenerator nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die die Kondensatorbelegungen tragenden Scheiben an ihrem äussern Umfang mit ring förmigen Wulsten versehen sind, in die die jeweils in der Säule anschliessenden Zylin der hineintragen.
    11. Hochfrequenzröhrengenerator nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang der scheibenförmigen Kon- densatorbelegungen Kurzschlussringe mit grö sserem Querschnitt angebracht sind. 12. Hochfrequenzröhrengenerator nach den Unteransprüchen 9, 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusskontakte für die Drosselspulen und Kondensatoren an den Tragzylindern der Drosselspulen ange bracht sind.
    13. Hochfrequenzröhrengenerator nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusskontakte Steckerform haben. 14. Hochfrequenzröhrengenerator nach Unteranspruch 5, gekennzeichnet; durch Lüf tungsöffnungen in den die Spulen tragenden Zylindern. 15. Hochfrequenzröhrengenerator nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Kondensatoren, die in der Schaltung ge erdet sind, an den Enden der Säule liegen.
CH234479D 1942-06-05 1943-05-26 Hochfrequenz-Röhrengenerator. CH234479A (de)

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