CH234494A - Kleinfahrzeug, insbesondere Fahrradanhänger. - Google Patents

Kleinfahrzeug, insbesondere Fahrradanhänger.

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CH234494A
CH234494A CH234494DA CH234494A CH 234494 A CH234494 A CH 234494A CH 234494D A CH234494D A CH 234494DA CH 234494 A CH234494 A CH 234494A
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Haefeli Ernst
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Haefeli Ernst
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Description


  Kleinfahrzeug, insbesondere     Fahrra.danhäuger.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Kleinfahrzeug, insbesondere ein Fahrrad  anhänger.  



  Die Erfindung beruht darin, dass das  Fahrgestell zwei zu je annähernd gleich  berichteten Schenkeln umgebogene Stahlrohre  aufweist, die     einerends    mit dem Fahrzeug  rahmen fest verbunden sind, wogegen am  andern, freien, unter Eigenfederung     stehen-          clen        Rohrschenkelende    ein Aufbau lösbar be  festigt ist.  



  In der Zeichnung ist ein als zweirädriger  Fahrradanhänger ausgebildetes Ausführungs  beispiel des     erfindungsgemässen    Fahrzeuges  dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt das zweirädrige Anhänge  fahrzeug im Grundriss und       Fig.    2 dasselbe im     Seitenriss.     



  Der aus Stahlrohren gebaute Rahmen des  Fahrzeuges weist ein im Grundriss rechteckig  gebogenes,     in    sich geschlossenes äusseres, den       Rahmenumriss    bildendes Rohr a auf. In dieses  Rohrviereck sind zwei senkrecht zur Rad  achse verlaufende, als Längsstreben     wirkende       Rohre b     eingeschweisst    und mit den Seiten  teilen des Rohres a durch Querstreben c ver  bunden. Zwischen den Seitenteilen des Roh  res a und den Rohren b ist je ein Fahrzeug  rad d angeordnet.

   Die Achsbolzen der Räder  sind in bekannter     Weise    in geschlitzten, an  den     Seitenteilen    des Rahmenrohres a und an  den Rohren b     unterseits    angeschweissten  Lagerlappen e mittels Schrauben     befestigt.     Die beiden die Räder überdeckenden Kot  bleche f sind an den Streben c festgeschraubt.  Am hintern, in der Nähe der Verbindungs  stelle mit dem Rohr     ca    befindlichen Teil des  Rohres b ist je ein zu zwei annähernd paral  lel verlaufenden Schenkeln umgebogenes  Stahlrohr     h        angeschweisst,    wobei das ver  schweisste Ende aufwärts gegen das Rohr b  gebogen ist.

   Das obere freie Ende des Schen  kels 17 des in der durch das Rohr b bestimmten  Vertikalebene verlaufenden, um den vordern  Rahmenteil geführten Stahlrohres endigt  innerhalb des Rahmenviereckes als offener,  leicht ansteigender Rohrstutzen. Dieser freie  Schenkel     h    des frei federnden Stahlrohres     Ir         ist mit je einer durch Flügelschraube fest  klemmbaren     Bride    i. versehen.

   An dem am  Rohr b angeschweissten Schenkel des federnden  Stahlrohres     Ir.    ist in der Nähe seiner Schweiss  verbindung eine verschiebbare und mittel  Klemmschraube feststellbare     bridenartig(#     Verstrebung     k    vorgesehen, die sich anderseits  an die Längsstrebe c frei anlegt, so dass die  Schweissstelle nicht unter der freien Hebel  wirkung des langen federnden Rohrschenkel  steht. Die     Verschiebbarkeit    des     Verstrebungs-          gliedes        h.    ermöglicht auf einfache.

   Weise nach  Lösen der Verschraubung eine passende Ein  stellung der Federung des Stahlrohres     7i.    Die  beiden über dem Fahrzeugrahmen nach rück  wärts verlaufenden freien Rohrschenkel     1E     dienen als Träger eines     Fahrzeugaufbaues,     zum     Beispiel    der in     Fig.    2 gestrichelt ge  zeichneten Tragbrücke     _i    oder des strich  punktiert eingezeichneten, als Kindersitz be  stimmten stromlinienförmigen Kastens B.

    Zur Befestigung dieser Aufbauten sind auf       der    Unterseite ihres Bodenteils in entspre  chenden Abständen voneinander je zwei zu  den     Briden    i. passend ausgebildete Lager  stücke und in das Rohrende 17     einschiebbare     Rohrstutzen angeschraubt.

   Mittels dieser ein  fachen Befestigungsorgane kann die Trag  brücke     bezw.    der Kindersitz durch Einschie  ben der als Führung dienenden Rohrstutzen  in die Rohrschenkel     7ä    und Einsetzen der  Lagerstücke zwischen die Klemmbacken der       Briden    i ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen  rasch am Fahrzeug befestigt werden, da nach  Aufsetzen des Aufbaues nur die Befesti  gungsklemmschrauben der beiden     Briden    i  von Hand festzudrehen sind.  



  Am Fahrzeugrahmen ist noch eine mitt  lere,     beiderends    je an einer Längsstrebe b  angeschweisste Querstrebe     m    angeordnet, wel  che zur Befestigung der Fahrzeugdeichsel<B>1)</B>  dient. Diese, aus Stahlrohren gebildete Deich  sel,     ist    mit ihren beiden konvergierenden  Schenkeln sowohl an der Strebe m. als auch  mittels Rohrstreben r am vordern Querrohr  des Rahmens     a    angeschweisst. Der unter  dem Fahrzeugrahmen liegende     Deichselteil    ist  nach unten     abgekröpft,    womit das     abgehängte       zweirädrige Fahrzeug am Boden abgestützt       v,-erden    kann.

   Das     ol)f@re    freie, nicht     gezeich-          iiete    Ende der Deichsel weist an sieh     be-          l@;innte    Befestigungsmittel zum     Kuppeln          (les        Anhängefahrzeuges    an einer entsprechen  den     Vorrielitung    an der Sattelstütze des     Füh-          rungsfa.hrzeuges    auf.  



  Bei dem     beschriebenen    Kleinfahrzeug ist  der Aufbau,     zum    Beispiel die     Tragbrücke,     leicht lösbar     hezw.        auswechselbar    und ohne       Verwendung    von Federn elastisch gelagert.  



  Selbstverständlich lässt sich der     Erfin-          dungsgegenstand    auch als     andersgeartetes     Fahrzeug, zum Beispiel als vierrädriges Zug  fahrzeug oder als Kinderwagen mit federnd  gelagertem     Briickenaufbau        bezw.    Kasten,  ohne     Ver,.vendung    besonderer federnder Mittel,  ausbilden.

   Dank der einfachen Baumöglich  keit können     clerarti#,;-e    Kleinfahrzeuge in ver  hältnismässig billiger Serienfabrikation     her-          ges        telltwerden,    wobei hei solchen Fahrzeugen  sowohl die Bruch- und Verschleissgefahr von  Federn als auch die Notwendigkeit der War  tung und Schmierung solcher bisher zur     Ab-          federungerforderlichen    Konstruktionselemente  ausgeschaltet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kleinfahrzeug, insbesondere Fahrradan- liängei-, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug zwei zu je annähernd gleichgerich teten Schenkeln umgebogene Stahlrohre auf- t' die einerends mit dem Fahrzeugrah men fest verbunden sind, wogegen am an dern, freien. unter Eigenfederung stehenden R.ohrsehenhelende ein Aufbau lösbar be festigt ist. LTNTERANSPRüCHE: 1.
    Kleinfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die frei federn den Rohrschenkel mindestens je eine mit Flü- belschrauben versehene Bride aufweisen, in welcher ein am Fahrzeugaufbau angeordnetes Lagerstück. festgelzlemmt ist, und dass in das freie Rohrende ein dessen Lichtweite ange- pa.sster, an dem betreffenden Fahrzeugaufbau Befestigter Rohrstutzen eingeschoben ist.
    Kleinfahrzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass an jedem am Fahrzeugrahmen an geschweissten Rohrschenkel ein verschiebbares und durch eine Klemmschraube feststellbares Verstrebungsglied vorgesehen ist, das ander seits an einer am Rahmen angebrachten Längsstrebe frei anliegt, so, dass durch Ver schieben des Verstrebungsgliedes die Fede rung des Stahlrohres verändert werden kann.
    Kleinfahrzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, mit zwei Rädern, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Querstrebe des aus Stahlrohren gebildeten Rahmens eine von zwei konvergierenden Stahlrohren gebildete Deichsel befestigt ist, deren unter dem Fahrzeugrahmen befind licher Teil nach unten abgekröpft ist und zur Abstützung des Fahrzeuges in der Ruhelage dient.
CH234494D 1943-04-28 1943-04-28 Kleinfahrzeug, insbesondere Fahrradanhänger. CH234494A (de)

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