CH234563A - Filter für Gasgeneratoren. - Google Patents

Filter für Gasgeneratoren.

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CH234563A
CH234563A CH234563DA CH234563A CH 234563 A CH234563 A CH 234563A CH 234563D A CH234563D A CH 234563DA CH 234563 A CH234563 A CH 234563A
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Waibel Hans
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Waibel Hans
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10K—PURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00—Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/02—Dust removal
    • C10K1/024—Dust removal by filtration

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Description


  Filter für Gasgeneratoren.    Die     vorliegende    Erfindung betrifft ein  Filter für Gasgeneratoren,     insbesondere    für  Kraftfahrzeuge, wobei das     Filtrierorgan    aus  einem     Faserstoffgewebe    besteht.  



  Bisher benutzte man als     Filtrierorgan    bei  derartigen Gewebefiltern ein Textilgewebe  mit durchgehend gleichartiger Bindung, wel  ches zur Erreichung einer     Abscheidung    auch  der kleinen festen Brennstoffteilchen und  Verbrennungsprodukte sehr feinporig, also  sehr straff gewoben sein musste. Damit ist  aber der Nachteil verbunden, dass das Filter  gewebe, namentlich beim Fahrzeugbetrieb,  durch die mit dem Gasstrom mitgerissenen  relativ grossen Mengen von Brennstoffstaub,       Verbrennungspartikelchen    und     kondensier-          baren    Bestandteilen, z. B.

   Destillaten und  Wasserdampf, meist sehr bald verstopft       bezw.        verpappt    ist, vor allem dann, wenn das  G     eneratorgas    nicht vor Eintritt in das Filter  von den     kondensierbaren    Bestandteilen be  freit und einer     Vorreinigung    unterzogen  wird.

   In jedem Falle aber ist der     Gasdurch-          tritt    bei den bekannten derartigen Gewebe-    filtern     verhältnismässig    stark gedrosselt, so  dass schon bei einer unvermeidlichen geringen  Verschmutzung des Filters der     Generatorgas-          betrieb    gestört und oft ganz     verunmöglicht     ist. Diese Nachteile und Unzulänglichkeiten  sollen     nun    gemäss dieser     Erfindung    auf ein  fache Weise behoben werden.  



  Versuche haben nämlich ergeben, dass ein  einwandfreier     Generatorgasbetrieb    sogar ohne       Vorreinigung    und Kühlung der Gase möglich  ist, wenn gemäss der Erfindung als     Filtrier-          organ    ein Gewebe verwendet wird, das an der  der     Gasströmungsrichtung    zugekehrten Seite  eine aus miteinander verketteten Fasern be  stehende Flachschicht besitzt, wogegen es an  der andern Seite eine aus lose neben- und  übereinander verlaufenden Fasern gebildete  polsterartige Schicht aufweist.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise       Ausführungsform    des     erfindungsgemässen     Filters dargestellt, und zwar veranschaulicht       Fig.    1 das Gewebe desselben und       Fig.    2 dieses Gewebe in der Anordnung  auf einem     Traggestell.         Das     in        Fig.    1 schematisch dargestellte,  vorzugsweise aus gezwirnten     Baumwollfasern     hergestellte Gewebe weist auf der der Gas  strömungsrichtung zugekehrten Seite eine aus       Kettfäden   <I>a</I> und     Schussfäden   <I>b</I> gebildete  Flachschicht auf, nach Art der bisherigen  Gewebe,

   jedoch mit grösserer     Porosität,    so  dass der auf diese Gewebeschicht auftreffende  Gasstrom nur wenig gedrosselt wird. An der  andern .Seite ist das Filtergewebe von lose  neben- und übereinander verlaufenden     Schuss-          fäden    c gebildet, welche eine weichere.  dickere, polsterartige Schicht darstellen.

   In  dieser Polsterschicht werden die durch die  Flachschicht des Gewebes durchtretenden  grobfiltrierten Gase noch von den feineren       Partikelchen    befreit, indem in dieser Schicht  die Gase, nachdem die gröberen festen Be  standteile und Kondensate an der Flach  schicht des Filtergewebes eine     Abscheidung     erfahren haben, noch einen verhältnismässig  langen Weg     labyrinthartig    zwischen den  Faserpolstern hindurch sich zu bahnen haben.  



  Dank dieser zweischichtigen Ausbildung  des als     Filtrierorgan    verwendeten Faserstoff  gewebes wird, auch bei verhältnismässig star  ker     Abscheidung    von leicht     kondensierbaren          Destillationsprodukten    an der     vordern    Ge  webeschicht, deren Durchlässigkeit nicht be  triebsstörend beeinflusst, da. die     Porosität    die  ser Gewebeschicht relativ gross ist. Es erfolgt  daher bei diesem     Gewebe    eine fraktionierte  Filtration in zwei verschiedenen Schichten,  was eine überraschend gute Wirkung des Fil  ters ergibt.  



  An Stelle von Baumwollfasern könnte das  Gewebe natürlich auch andere Fasern, z. B.  auch     Nichttegtilfasern,    aufweisen.  



  Nach     Fig.    2 ist das Gewebe zwecks     Er-          zielunc &     einer grossen Filteroberfläche auf  einem mit radialen Rippen versehenen zylin  drischen     T''raggestell,    z. B. aus Drahtgeflecht.    so angeordnet, dass die aus den     Kett-    und den       Schussfäden   <I>a, h</I> gebildete Flachschicht der  durch Pfeile angedeuteten     Gasströmungsrich-          tung    zugekehrt ist und das Filtergewebe  einen im Grundriss sternförmigen Hohlkörper  mit zentralem Gasabzugskanal     k    bildet.

   Diese  Anordnung des Filtergewebes hat ausser dem  Vorteil der     Grossoberflächigkeit    bei räumlich  gedrängter Bauart des Filters die     'N\rirl.#:ung,     dass die auf der relativ glatten Flachschicht  sich bildenden Brennstoffstaub-.     Kondensat-          und        Flugasehekrusten    durch die insbesondere  beim Kraftfahrzeugbetrieb auftretenden Er  schütterungen des verhältnismässig locker auf  dem Traggestell gehaltenen Filtergewebes  nach     Trocknang    derselben immer wieder ab  fallen. so dass eine sehr erwünschte selbst  tätige Grobreinigung des Filtergewebes er  reicht ist.  



       Selbstverstä.ndlieh    kann das Filtergewebe  auch auf     andersgearteten        bezw.    -geformten  Trägern in einem Filtergehäuse angeordnet       sein.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Filter für Gasgeneratoren, mit einem das Filtrierorgan bildenden Faserstoffgewebe, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe an der der Crasströmungsrichtung zugekehrten Seite eine aus miteinander verketteten Fasern bestehende Flachschicht besitzt, wogegen es an der andern Seite eine aus lose neben- und übereinander verlaufenden Fasern gebildete polsterartige .Schicht aufweist. UNTERANSPRUCH: Filter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Filtergewebe auf einem zylindrischen Traggestell mit radialen Rip pen so angeordnet ist, dass es einen Hohlkör per mit zentralem Gasabzugskanal bildet.
CH234563D 1944-04-04 1944-04-04 Filter für Gasgeneratoren. CH234563A (de)

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CH234563A true CH234563A (de) 1944-10-15

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CH234563D CH234563A (de) 1944-04-04 1944-04-04 Filter für Gasgeneratoren.

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