CH234625A - Walzmaschine mit im gleichen Drehsinn umlaufenden Werkzeugwalzen. - Google Patents

Walzmaschine mit im gleichen Drehsinn umlaufenden Werkzeugwalzen.

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CH234625A
CH234625A CH234625DA CH234625A CH 234625 A CH234625 A CH 234625A CH 234625D A CH234625D A CH 234625DA CH 234625 A CH234625 A CH 234625A
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CH
Switzerland
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rolling machine
tool
machine
tool rollers
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English (en)
Inventor
Firma Ernst Gr Maschinenfabrik
Original Assignee
Ernst Grob Werkzeug Und Maschi
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H3/00Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
    • B21H3/02Making helical bodies or bodies having parts of helical shape external screw-threads ; Making dies for thread rolling
    • B21H3/04Making by means of profiled-rolls or die rolls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


      Walzmaschine    mit im gleichen     Drehsinn        umlaufenden        Werkzeugwalzen.       Die Erfindung betrifft eine Walz  maschine, z. B. eine     Gewindewalzmaschine     oder eine     Rol.lprägemaschine,    bei der das  Werkstück zwischen zwei in gleichem Dreh  sinne umlaufende Werkzeugwalzen eingelegt  wird, die während des Arbeitsganges quer  zu ihrer Achsrichtung einander genähert  werden.  



  Die Erfindung stellt sich die Aufgabe,  die Leistungsfähigkeit der bekannten Ma  schinen zu erhöhen. Dies wird dadurch er  reicht, dass die Maschine mehr als zwei Werk  zeugwalzen aufweist     und    jede Zwischenwalze  verschiebbar gelagert ist, und dass die Werk  zeugwalzen in der Richtung der Annähe  rungsbewegung hintereinander liegen und so  mehrere Arbeitsstellen bilden.  



  Die erfindungsgemässe Maschine weist  folgende     Vorteile    auf:  I. Bei zwei oder mehr Arbeitsstellen an  einer Maschine können diese von einer ein  zigen Arbeitskraft bedient werden, während    es erfahrungsgemäss nicht möglich ist, zwei  oder gar mehr     Maschinen,    die je nur eine     Ar-          beitsstelle    haben, durch eine einzige Arbeits  kraft bedienen zu     lassen.     



  2. Die Anzahl der sehr kostspieligen  Werkzeugwalzen     wird        heruntergesotzt.    Statt  für jede Arbeitsstelle zwei Walzen, benötigt  man bei der Maschine nach der Erfindung  für x     Arbeitsstellen    nur x     -I-    1 Walzen.  



       ä.    Nur die beiden äussersten Werkzeug  walzen müssen     gegen    hohe     Arbeitsdrücke    ab  gestützt werden,     weil    die Zwischenwalzen  mit genau gleich grossen, aber entgegengesetzt  wirkenden, also einander aufhebenden Kräf  ten beansprucht werden. Mit dieser Erspar  nis an druckübertragenden Walzenlagern ist  gleichzeitig eine Verminderung des z. B. bei       Gewinderollmaechinen    erfahrungsgemäss ho  hen Lagerverschleisses verbunden.  



  4. Aus dem gleichen Grunde ist es mei  stens möglich, bei den Zwischenwalzen das  Lager auf der Bedienungsseite wegzulassen      und damit die Beschickung und Kontrolle  der     Arbeitsstelle    wesentlich einfacher und       übersichtlicher    zu gestalten, während es bis  her notwendig ist, bei grösseren Breiten der  Werkzeugwalzen, diese beidseitig zu lagern.  



  Die Arbeitsgenauigkeit von Walz  maschinen hängt in der Hauptsache davon  ab, dass Arbeitsdruck und Arbeitsdauer für  alle Werkstücke genau gleich gehalten wer  den. Die Geräte zur Erzeugung und     Gleich-          ha.Itung    dieser Faktoren spielen preismässig  bei solchen Maschinen eine grosse Rolle. Für       Maschinen    nach vorliegender Erfindung sind  diese Geräte für sämtliche Arbeitsstellen  einer Maschine nur einmal zu     beschaffen.     



  Die Erfindung ist in der     beiliegenden     Zeichnung an zwei Ausführungsbeispielen       veranschaulicht.     



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1  stellt 1 einen Teil des     @Iaschinen.bettes    dar.  Auf diesem sind die     beiden    Querhäupter  und 3     befestigt,    die durch die Stangen 4 und  5 zu einem in sich geschlossenen Rahmen  verbunden sind. Auf den Stangen 4 und 5  sind drei verschiebbare Lagerträger 6, 7 und  8 geführt, die die Lager für je eine Werk  zeugwalze 9, 10     bezw.        1.1.    tragen. Diese er  halten ihren Antrieb in nicht     gezeichneter     Weise über Kardanwellen.

   Auf diese     Zj%    e     iss     sind zwei Arbeitsstellen gebildet, die durch  die     Werkstücke.    12 und 13. besetzt sind. Diese  Werkstücke ruhen während der     Bearbeit1111_     auf nicht gezeichnetem Unterlagen. Die bei  den     äussern    verschiebbaren Lagerträger 6 und  8 enthalten. Zylinderbohrungen, in denen Kol  ben. 14 und 15 verschiebbar sind. Diese Kol  ben sind durch ihre Kolbenstangen 16 und 1 7  starr mit den Querhäuptern ? und 3 verbun  den. Die Kolbenstangen und die Kolben sind  durchbohrt, so dass     mittels    der Leitungen 18  und 19 Druckflüssigkeit in die Arbeitsräume  der Zylinder geleitet werden kann.  



  Die Maschine wirkt in folgender Weise:  Im Ruhezustand werden die äussern La  gerträger durch nicht gezeichnete Federn     au-s-          einandergeschoben,    so dass die beiden Arbeits  stellen frei werden. Nachdem die     Werkstücke       12 und 13 eingelegt     -worden    sind,     wird    Druck-         flüssigkeit    in beide Zylinder geleitet, so dass       .sich    die beiden äussern Werkzeugwalzen 9,  1.1 aufeinander zu     bewegen.    Dadurch werden  beide Werkstücke 12 und 13 erfasst und gegen  die mittlere      'alze    10 gedrückt.

   Beide Ar  beitsstellen sind also geschlossen und die An  näherung der beiden     äussern    Walzen 9 und  <B>11.</B> a.11 die mittlere Walze 10 erfolgt während  des Arbeitsganges von beiden     gleiehmä.ssig,     indem sich die mittlere Walze 10 frei ein  stellt, da sich der mittlere Lagerträger 7 auf  den Stangen 4 und 5 nach Bedarf verschie  ben. kann. Da das ganze System im Gleich  gewicht ist,     herrscht    an beiden Arbeitsstellen  der gleiche Arbeitsdruck, so dass die fertigen       Werkstücke    völlig gleich ausfallen. Nach  Beendigung der Arbeit gehen die Lagerträ  ger 6 und 8 nach Ablassen der Flüssigkeit  wieder in ihre äussere Ruhelage. zurück.  



  Zweckmässig liegt der aus den Querhäup  tern ? und 3 und den     Verbindungsstangen    4  und 5 gebildete Rahmen gegen die Lotrechte,  etwa unter     45         geneigt,    so dass     111111    die     Werk-          Stücke    1? und 13     bequem    von oben     einlegen          ka        nu.       Bei der     Ausführungsforen    nach     Fig.     sind auf dem     Maschinenbett        20    zwei     Quer-          häupter    21 und 

      \??        fest,    angebracht, die durch  die Stangen     23    und 24 verbunden sind. Hier  ist jedoch die Krafteinleitung nur einseitig.  Das     feste        Querbaupt    2'I trägt eine Walze     115,     während drei weitere Malzen 26,     2'7    und 218  an den drei verschiebbaren Lagerträgern 29,  30, 31 angebracht sind. Der     Lagerträger    31  hat einen     Druckzylinder    mit feststehendem  Kolben     3,?.    Bei dieser Maschine sind also drei  Bearbeitungsstellen für drei     %'erkstiieke    33,  34 und 35 vorhanden.

   Im Ruhezustand wer  den die     verschiebbaren    Lagerträger 29, 30  und 31 durch die Federn     3;6    auf den Rahmen  stangen 23 und 24 gegen Anschläge     ausein-          andergerückt,    um die     Arbeitsstellen    zu  öffnen.    Die Maschine nach     Fig.        \?    eignet sich     vor-          zugsiveise    für vollautomatischen Betrieb, wo  bei die     Maschine    mit je drei gleichgestalteten       Werkstücken        selbsttätig    beschickt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Walzmaschine, hei der ein Werkstück zwischen zwei in gleichem Drehsinne um laufende Werkzeugwalzen eingelegt wird, die während des Arbeitsganges quer zu ihrer Achsrichtung einander genähert wer den, dadurch gekennzeichnet, dass die Ma schine mehr als zwei Werkzeugwalzen auf- ,veist und jede Zwischenwalze verschiebbar gelagert ist, und dass die Werkzeugwalzen in der Richtung der Annäherungsbewegung hin tereinander liegen und so mehrere Arbeits- inztellen bilden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Walzmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeits druck für die Annäherungsbewegung nur von der einen Seite der Maschine her eingeleitet wird und die äusserste Walze an der andern Seite der Maschine fest gelagert ist. 2. Walzmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeits druck für die Annäherungsbevregung von bei den Seiten der Maschine her eingeleitet wird.
    3. Walzmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von den Werk- zeugwal@z,en eine äussere fest gelagert ist, während alle andern mit ihren Lagern in einer Führung verschiebbar sind. 4. Walzmaschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch zwischen den Lager trägern der Werkzeugwalzen angeordnete Federn, welche die Werkzeugwalzen beim Aufhören des Annäherungsdruckes wieder auseinanderrücken.
CH234625D 1942-03-30 1943-02-06 Walzmaschine mit im gleichen Drehsinn umlaufenden Werkzeugwalzen. CH234625A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949044C (de) * 1952-07-15 1956-09-13 Pee Wee Maschinen Und Appbau I Einrichtung zum Zufuehren von Werkstuecken zwischen zusammen-arbeitende Werkzeuge aufweisende Werkzeugmaschinen, insbesondere Gewindewalzmaschinen
DE3508259A1 (de) * 1985-03-08 1986-09-11 J.W. Froehlich Maschinenfabrik GmbH, 7310 Plochingen Profil- und gewindewalzmaschine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949044C (de) * 1952-07-15 1956-09-13 Pee Wee Maschinen Und Appbau I Einrichtung zum Zufuehren von Werkstuecken zwischen zusammen-arbeitende Werkzeuge aufweisende Werkzeugmaschinen, insbesondere Gewindewalzmaschinen
DE3508259A1 (de) * 1985-03-08 1986-09-11 J.W. Froehlich Maschinenfabrik GmbH, 7310 Plochingen Profil- und gewindewalzmaschine
EP0194594A3 (de) * 1985-03-08 1989-03-22 JW Froehlich Maschinenfabrik GmbH Profil- und Gewindewalzmaschine

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