CH234625A - Walzmaschine mit im gleichen Drehsinn umlaufenden Werkzeugwalzen. - Google Patents
Walzmaschine mit im gleichen Drehsinn umlaufenden Werkzeugwalzen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21H—MAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
- B21H3/00—Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
- B21H3/02—Making helical bodies or bodies having parts of helical shape external screw-threads ; Making dies for thread rolling
- B21H3/04—Making by means of profiled-rolls or die rolls
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Description
Walzmaschine mit im gleichen Drehsinn umlaufenden Werkzeugwalzen. Die Erfindung betrifft eine Walz maschine, z. B. eine Gewindewalzmaschine oder eine Rol.lprägemaschine, bei der das Werkstück zwischen zwei in gleichem Dreh sinne umlaufende Werkzeugwalzen eingelegt wird, die während des Arbeitsganges quer zu ihrer Achsrichtung einander genähert werden.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die Leistungsfähigkeit der bekannten Ma schinen zu erhöhen. Dies wird dadurch er reicht, dass die Maschine mehr als zwei Werk zeugwalzen aufweist und jede Zwischenwalze verschiebbar gelagert ist, und dass die Werk zeugwalzen in der Richtung der Annähe rungsbewegung hintereinander liegen und so mehrere Arbeitsstellen bilden.
Die erfindungsgemässe Maschine weist folgende Vorteile auf: I. Bei zwei oder mehr Arbeitsstellen an einer Maschine können diese von einer ein zigen Arbeitskraft bedient werden, während es erfahrungsgemäss nicht möglich ist, zwei oder gar mehr Maschinen, die je nur eine Ar- beitsstelle haben, durch eine einzige Arbeits kraft bedienen zu lassen.
2. Die Anzahl der sehr kostspieligen Werkzeugwalzen wird heruntergesotzt. Statt für jede Arbeitsstelle zwei Walzen, benötigt man bei der Maschine nach der Erfindung für x Arbeitsstellen nur x -I- 1 Walzen.
ä. Nur die beiden äussersten Werkzeug walzen müssen gegen hohe Arbeitsdrücke ab gestützt werden, weil die Zwischenwalzen mit genau gleich grossen, aber entgegengesetzt wirkenden, also einander aufhebenden Kräf ten beansprucht werden. Mit dieser Erspar nis an druckübertragenden Walzenlagern ist gleichzeitig eine Verminderung des z. B. bei Gewinderollmaechinen erfahrungsgemäss ho hen Lagerverschleisses verbunden.
4. Aus dem gleichen Grunde ist es mei stens möglich, bei den Zwischenwalzen das Lager auf der Bedienungsseite wegzulassen und damit die Beschickung und Kontrolle der Arbeitsstelle wesentlich einfacher und übersichtlicher zu gestalten, während es bis her notwendig ist, bei grösseren Breiten der Werkzeugwalzen, diese beidseitig zu lagern.
Die Arbeitsgenauigkeit von Walz maschinen hängt in der Hauptsache davon ab, dass Arbeitsdruck und Arbeitsdauer für alle Werkstücke genau gleich gehalten wer den. Die Geräte zur Erzeugung und Gleich- ha.Itung dieser Faktoren spielen preismässig bei solchen Maschinen eine grosse Rolle. Für Maschinen nach vorliegender Erfindung sind diese Geräte für sämtliche Arbeitsstellen einer Maschine nur einmal zu beschaffen.
Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung an zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 stellt 1 einen Teil des @Iaschinen.bettes dar. Auf diesem sind die beiden Querhäupter und 3 befestigt, die durch die Stangen 4 und 5 zu einem in sich geschlossenen Rahmen verbunden sind. Auf den Stangen 4 und 5 sind drei verschiebbare Lagerträger 6, 7 und 8 geführt, die die Lager für je eine Werk zeugwalze 9, 10 bezw. 1.1. tragen. Diese er halten ihren Antrieb in nicht gezeichneter Weise über Kardanwellen.
Auf diese Zj% e iss sind zwei Arbeitsstellen gebildet, die durch die Werkstücke. 12 und 13. besetzt sind. Diese Werkstücke ruhen während der Bearbeit1111_ auf nicht gezeichnetem Unterlagen. Die bei den äussern verschiebbaren Lagerträger 6 und 8 enthalten. Zylinderbohrungen, in denen Kol ben. 14 und 15 verschiebbar sind. Diese Kol ben sind durch ihre Kolbenstangen 16 und 1 7 starr mit den Querhäuptern ? und 3 verbun den. Die Kolbenstangen und die Kolben sind durchbohrt, so dass mittels der Leitungen 18 und 19 Druckflüssigkeit in die Arbeitsräume der Zylinder geleitet werden kann.
Die Maschine wirkt in folgender Weise: Im Ruhezustand werden die äussern La gerträger durch nicht gezeichnete Federn au-s- einandergeschoben, so dass die beiden Arbeits stellen frei werden. Nachdem die Werkstücke 12 und 13 eingelegt -worden sind, wird Druck- flüssigkeit in beide Zylinder geleitet, so dass .sich die beiden äussern Werkzeugwalzen 9, 1.1 aufeinander zu bewegen. Dadurch werden beide Werkstücke 12 und 13 erfasst und gegen die mittlere 'alze 10 gedrückt.
Beide Ar beitsstellen sind also geschlossen und die An näherung der beiden äussern Walzen 9 und <B>11.</B> a.11 die mittlere Walze 10 erfolgt während des Arbeitsganges von beiden gleiehmä.ssig, indem sich die mittlere Walze 10 frei ein stellt, da sich der mittlere Lagerträger 7 auf den Stangen 4 und 5 nach Bedarf verschie ben. kann. Da das ganze System im Gleich gewicht ist, herrscht an beiden Arbeitsstellen der gleiche Arbeitsdruck, so dass die fertigen Werkstücke völlig gleich ausfallen. Nach Beendigung der Arbeit gehen die Lagerträ ger 6 und 8 nach Ablassen der Flüssigkeit wieder in ihre äussere Ruhelage. zurück.
Zweckmässig liegt der aus den Querhäup tern ? und 3 und den Verbindungsstangen 4 und 5 gebildete Rahmen gegen die Lotrechte, etwa unter 45 geneigt, so dass 111111 die Werk- Stücke 1? und 13 bequem von oben einlegen ka nu. Bei der Ausführungsforen nach Fig. sind auf dem Maschinenbett 20 zwei Quer- häupter 21 und
\?? fest, angebracht, die durch die Stangen 23 und 24 verbunden sind. Hier ist jedoch die Krafteinleitung nur einseitig. Das feste Querbaupt 2'I trägt eine Walze 115, während drei weitere Malzen 26, 2'7 und 218 an den drei verschiebbaren Lagerträgern 29, 30, 31 angebracht sind. Der Lagerträger 31 hat einen Druckzylinder mit feststehendem Kolben 3,?. Bei dieser Maschine sind also drei Bearbeitungsstellen für drei %'erkstiieke 33, 34 und 35 vorhanden.
Im Ruhezustand wer den die verschiebbaren Lagerträger 29, 30 und 31 durch die Federn 3;6 auf den Rahmen stangen 23 und 24 gegen Anschläge ausein- andergerückt, um die Arbeitsstellen zu öffnen. Die Maschine nach Fig. \? eignet sich vor- zugsiveise für vollautomatischen Betrieb, wo bei die Maschine mit je drei gleichgestalteten Werkstücken selbsttätig beschickt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Walzmaschine, hei der ein Werkstück zwischen zwei in gleichem Drehsinne um laufende Werkzeugwalzen eingelegt wird, die während des Arbeitsganges quer zu ihrer Achsrichtung einander genähert wer den, dadurch gekennzeichnet, dass die Ma schine mehr als zwei Werkzeugwalzen auf- ,veist und jede Zwischenwalze verschiebbar gelagert ist, und dass die Werkzeugwalzen in der Richtung der Annäherungsbewegung hin tereinander liegen und so mehrere Arbeits- inztellen bilden.UNTERANSPRÜCHE 1. Walzmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeits druck für die Annäherungsbewegung nur von der einen Seite der Maschine her eingeleitet wird und die äusserste Walze an der andern Seite der Maschine fest gelagert ist. 2. Walzmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeits druck für die Annäherungsbevregung von bei den Seiten der Maschine her eingeleitet wird.3. Walzmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von den Werk- zeugwal@z,en eine äussere fest gelagert ist, während alle andern mit ihren Lagern in einer Führung verschiebbar sind. 4. Walzmaschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch zwischen den Lager trägern der Werkzeugwalzen angeordnete Federn, welche die Werkzeugwalzen beim Aufhören des Annäherungsdruckes wieder auseinanderrücken.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE234625X | 1942-03-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH234625A true CH234625A (de) | 1944-10-15 |
Family
ID=5892512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH234625D CH234625A (de) | 1942-03-30 | 1943-02-06 | Walzmaschine mit im gleichen Drehsinn umlaufenden Werkzeugwalzen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH234625A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE949044C (de) * | 1952-07-15 | 1956-09-13 | Pee Wee Maschinen Und Appbau I | Einrichtung zum Zufuehren von Werkstuecken zwischen zusammen-arbeitende Werkzeuge aufweisende Werkzeugmaschinen, insbesondere Gewindewalzmaschinen |
| DE3508259A1 (de) * | 1985-03-08 | 1986-09-11 | J.W. Froehlich Maschinenfabrik GmbH, 7310 Plochingen | Profil- und gewindewalzmaschine |
-
1943
- 1943-02-06 CH CH234625D patent/CH234625A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE949044C (de) * | 1952-07-15 | 1956-09-13 | Pee Wee Maschinen Und Appbau I | Einrichtung zum Zufuehren von Werkstuecken zwischen zusammen-arbeitende Werkzeuge aufweisende Werkzeugmaschinen, insbesondere Gewindewalzmaschinen |
| DE3508259A1 (de) * | 1985-03-08 | 1986-09-11 | J.W. Froehlich Maschinenfabrik GmbH, 7310 Plochingen | Profil- und gewindewalzmaschine |
| EP0194594A3 (de) * | 1985-03-08 | 1989-03-22 | JW Froehlich Maschinenfabrik GmbH | Profil- und Gewindewalzmaschine |
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