CH234629A - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Holzdraht. - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von Holzdraht.

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CH234629A
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Contratto Lorenz
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Contratto Lorenz
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/02Cutting match splints
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L9/00Manufacture of wooden sticks, e.g. toothpicks

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Description


  Verfahren und     lllaschine    zur Herstellung von     Holzdrabt.       Die bisher übliche Herstellung von Holz  draht erfolgte in der Weise,     dass    von einem  gedämpften Holzzylinder durch Schälmesser  eine der Dicke des herzustellenden Holzdrah  tes entsprechend dicke Schicht (Holzspan)  auf einer Schälmaschine     abgeschält    wurde,  worauf ein Stapel derartiger Schichten auf       derHolzdrahtabschlagmaschine    in     derLänbs-          und    für     Zündholzdraht    auch in der Querrich  tung     mittels    Trennmessern in einzelne Holz  drähte gespalten wurde,

   deren Breite mit der       Spandicke    übereinstimmt und deren Länge  im letzterwähnten Falle     derjenigen    der fer  tigen Zündhölzer     entspricht.    Die     bes        chrie-          bene        Holzdrahtherstellung    erfolgt also in  zwei getrennten Arbeitsgängen auf zwei un  abhängigen Maschinen.  



  Gemäss dem Verfahren nach vorliegender  Erfindung wird der Holzdraht in einem Ar  beitsgang aus einem Holzzylinder     esaeugt,     und zwar dadurch, dass in den Umfang des in  Umdrehung versetzten Holzzylinders in ra  dialer Richtung und parallel zur Drehachse  Einschnitte in einer Tiefe und einem Ab-    stand entsprechend der Dicke des zu erzeu  genden Holzdrahtes     hergestellt    und die der  art     mit    Einschnitten versehene Umfangs  schicht abgeschält     wird,    wobei die Holz  drähteeinzeln     abfallen.    Die axiale Länge des  Holzzylinders kann genau gleich der Länge  der fertigen     Zündholzstäbchen    oder ein Viel  faches dieser Länge sein,

   wobei im letzteren  Falle besondere     Trennmesser    vorgesehen sind,  um Einschnitte in der Umfangsrichtung des  Holzzylinders in     demselben    herzustellen. Der  axiale Abstand .dieser Einschnitte entspricht  dann der Länge der zu erzeugenden Zünd  holzstäbehen.  



  Die Maschine zur     Herstellung    des Holz  drahtes gemäss dem Verfahren nach der Er  findung     weist        eine'Einspanneinrichtung    zum       Festklemmers    und -Drehen des auswechsel  baren Holzzylinders, ein in radialer     Rieh-          tunk    des Holzzylinders und     zugleich    in der       Umfangsrichtung    desselben bewegtes Spalt  messer und ein in einer     Tangentialebene    zum  Holzzylinder liegendes Schälmesser auf, wo  bei     Mittel    vorgesehen sind,

   um diese Messer      so in     bezug    auf den     Holzzylinder    zu bewe  gen,     dass    bei zunehmend beschleunigtem Vor  schub des Spaltmessers und     gleichbleibender          Umfangsgeschnvindigkeit    des     Holzzylinders     die Anzahl der Arbeitshübe des Spaltmessers  ebenfalls gleich bleibt.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise Ausführungsform der erfin  dungsgemässen Maschine     schematisch    darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht der     --Maschine,            Fig.    2 eine Rückansicht und       Fig.    3 eine     Draufsicht    auf dieselbe,       Fig.    4 in grösserem Massstab einen Teil  der Maschine in Ansieht von der     -Maschinen-          vorderseite,            Fig.    5 den Teil der     Fig.    4 in Seiten  ansicht, zum Teil im Schnitt,

         Fig.    6 eine Einzelheit in grösserem Mass  stab und     endlich          Fig.    7 schematisch die elektrische Schal  tung zur Regelung von Motordrehzahl in Ab  hängigkeit vom     Vorschub    sowie die     Anzeige-          einriehtung    für die Maschinenleistung.  



  Die dargestellte Maschine weist einen  Fuss 1 auf mit zwei seitlichen Säulen 2, 3  sowie einen Tisch 4 zwischen denselben. In  der Säule 3 ist ein Lager 5 für eine     mii.tels     eines Handrades 6 axial verschiebbare Spin  del  7 vorgesehen. Die Spindel 7 trägt einen  Kopf 8 mit zwei Spitzen 9, der auf der Spin  del drehbar gelagert ist. Die Säule ?     tr < ig1     ein Lager 10, in     welchem    eine Welle 1-1 dreh  bar gelagert ist. Auch diese     Welle    11 trägt  einen Kopf 12 mit Spitzen 13, die als     1Ii1-          nehmer    dienen.

   Auf der     'grelle    11 sitzt ein  Zahnrad 14, welches mit einem Zahnrad 15  auf einer in der Säule 2 gelagerten Welle 16  in Eingriff steht.     Diese    Welle trägt ausser  dem ein Schneckenrad 17, das mit. einer  Schnecke 18 zusammenarbeitet, die auf einer  Welle 19 sitzt, welche mit einem stufenlosen       Gesch-wrindigkeitswechselgetriebe    21 verbun  den ist. Das Getriebe 21 ist mit.     einem    Elek  tromotor 22 verbunden. Der Motor 22 ist auf  dem Tisch 4 auf der Seite der Säule 2 ange  ordnet.

      Der Tisch     besitzt    eine     Schlittenführung     23, und in der     letzterem    ist ein     Schlitten    24  mittels einer     Schraubspindel    225 verschiebbar.  Zum Drehen der Spindel     9'5    dient eine Hand  kurbel 26     ain        einen    Ende     derselben    oder ein  Zahnrad 27,     das    mit einem Zahnrad 28 auf  einer Welle 29 in Eingriff steht.

   Die Welle  <B>29,</B> die im Tisch drehbar gelagert ist, trägt  an ihrem einen Ende ein Kegelzahnrad 30,  das mit. einem     Kegelzahnrad   <B>31</B> auf einer in  der Säule 2 gelagerten Welle 32 in Eingriff  steht. Ein auf dieser Welle 32 sitzendes Ket  tenrad 33 ist     über        eine    Kette 34 mit einem  Kettenrad 35 verbunden, das auf der     \Felle     11 befestigt ist. Das Zahnrad 28 ist auf der  Welle 29     lose    drehbar und kann mit dersel  ben mittels einer Kupplung 36 gekuppelt  werden.

   Eine Feder 3 7 ist     bestrebt,    die Kupp  lung 3,6 in ihrer     Einschaltlage    zu halten und  ein     Hebel    38, der     einerends        schwenkbar    am       ,Maschinengestell        angelenkt    ist, kann mittels  einer am freien Ende des Hebels 38 angrei  fenden     Stange    39 so     l@t@egt:         -erden,    dass die  Kupplung ausgeschaltet ist.  



  Der Schlitten 24     trägt    ein Gehäuse 40 mit  zwei     Seiteinwünden    41. In diesen     Seitenwän-          den    sind zwei Wellen 42 und 43     (Fig.    4, 5)  drehbar gelagert.

   Ein ausserhalb des     Gebäu-          40    an der einen     Seitenwand    41 befestig  ter Motor 44     trägt    ein Zahnrad 45, das mit  auf den Wellen 42     und    43 sitzenden Zahn  rädern 20     hezw.    46 in Eingriff     steht.    Jede  der Wellen trägt     ausserdem    fünf Exzenter 47       bezw.    48, die in bezug aufeinander verdreht  auf     diesen    Wellen     aufgekeilt    sind.

   Auf je  einem Paar     übereinanderliegender    Exzenter  47 und 48 isst ein     Träger    49 für ein Spalt  messer 50 gelagert,     wobei    diese Messer an  Schlitten 51     befestigt        .sind,    .die für die ein  zelnen Messer für sieh     mittels        Schraubspin-          deln    52 in     Schlittenführungen    am obern Ende  der Träger 49     einstellbar    sind. Die     Schlitten     51 tragen einen nicht dargestellten Zeiger,  welcher über eine     Skala    der Schlittenführung  spielt.

   Die Exzenter 48 laufen in Gleitteilen,        -elche    in     Führungen    der Träger 49 ver  schiebbar sind.      Nahe den Enden der Welle 42 sind     dop-          pelarmige    Hebel 54 (Fix. 4, 5. und 6)  schwingbar gelagert. Die einen Enden der  Hebel 54 sind mittels Lenker 55     mit    dem  Tisch 4 der Maschine verbunden. Die andern  Enden der beiden Hebel 54 sind durch eine  Stange 56 miteinander verbunden. Eine Welle  57, welche in Abständen von fünf zu fünf       ZenEm'eter    sechs     Fräserscheiben    58 trägt,  weist ein Zahnrad 59 auf, das mit dem Zahn  rad     2(0    auf der Welle 42 in Eingriff steht.  



  Dem das     Gehäuse    40 tragenden Schlitten  24     gegenüberliegend    ist am Tisch 4 in den  Führungen 23, ein zweiter     Schlitten    60 ver  schiebbar gelagert. Ein mit Linksgewinde  versehener Teil der Spindel 25 bewegt den       Schlitten    24 und ein Rechtsgewinde am  andern Ende der Spindel 2'S den Schlitten  60. Die beiden Schlitten 2'4 und     6'0    bewegen  sich somit stets gegeneinander zu oder von  einander weg, wenn die Spindel 25 gedreht  wird.    Der Schlitten 60 trägt ein Messer 6-3 und  eine Walze 64.

   Am Ende der Spindel 25,  gegenüber der Kurbel 26, sitzt ein     Ketten-          rad    66 (Fix. 7), das über eine Kette 69 seine  Drehung auf ein     Kettenrad    70     überträgt.     Auf der Welle :des     Kettenrades    70' ist eine  Schnecke 71 angeordnet, die mit einem  Schneckenrad 72 in Eingriff steht. Die Welle  des Schneckenrades 72: trägt zwei Nocken  scheiben 73, auf deren Umfang Nasen 74 auf  der einen Feder je eines     Kontaktfederpaares     75 gleiten: Die     Nockenscheiben    73 tragen  Kerben, :deren Abstand voneinander in -der  einem Umfangsrichtung abnimmt.  



  Jedes der     Kontaktfederpaare    75 ist mit  der einen Feder eines weiteren Kontaktfeder  paares 76 in Serie geschaltet und beide     Kon-          faktfederpaare    75 und 76 liegen in der Strom  zuleitung 79 zu einem Elektromotor 78,  wobei die andere     Anschlussleitung    77 wie die,  Leitung 79 zu einer     Stromquelle    80 führt.  Die Welle des Motors 78 trägt eine Schnecke  81 in Eingriff mit einem Schneckenrad 82.  Die Welle 83 des     Schneckenrades    82 trägt  einen     Nochen    84, der bei jedem halben Um-    lauf der Welle<B>83</B>     einen,    der Kontakte des       Kontaktfederpaares    76 schliesst.  



  Am     obern    Ende der     Welle    83 ist ein Ket  tenrad 85 befestigt, welches     mittels    einer       Kette    87 mit einem     Kettenrad    88 verbunden  ist (Fix. 1), welches bei seiner Drehung das  stufenlose Getriebe 21 verstellt.  



  Ein     KegelzahuTad    89 auf der Welle     9:0     des     Kettenrades        8' &     steht mit     einem    Kegel  zahnrad     9'1    auf einer Welle 92 in Eingriff.  Die Welle 92 trägt eine konische Rolle 93  mit einer schraubenlinienförmig auf dersel  ben verlaufenden Nute. In dieser Nute wird  je nach den     Drehungen    der Rolle 93 ein  Drahtseil 9'4 auf- oder     albgewickelt,    das über       Führungsrollen    95 und 916 am Tisch 4 läuft  und dessen Ende ein Gewicht 97 trägt, das  das Seil     stets    gespannt hält.

   Am Seil 94 ist  ein Zeiger 98 befestigt, welcher über einer  Skala am Tisch 4 läuft. Am Schlitten 24 ist  ein weiterer nicht dargestellter Zeiger be  festigt,     welcher    über die     erwähnte    Skala am  Tisch 4 läuft.  



  Am Maschinengestell     ist    ein Schwenkkran  99 (Fix. 21) befestigt, mittels welchem die  Holzzylinder     1'00a    aus denen die zu erzeugen  den Holzdrähte herausgearbeitet werden, in  die     Maschine    gebracht werden können.  



  Die Arbeitsweise der Maschine ist fol  gende:  Der Holzzylinder 100     wird    mittels des  Schwenkarmes 99 zwischen die Köpfe 8 und  12' gebracht und durch     Drehen    des Hand  rades 6 zwischen den Köpfen 8     und        1'2-    ein  geklemmt. Hierauf wird die Kupplung 36  durch Betätigen des     Hebels    38     mittels    der  Stange 39     ausgekuppelt.    Nun kann die Hand  kurbel 26 und damit die Spindel 25 gedreht  werden, bis das Messer 5'0 und das Messer 63  nahe am Umfang des Holzzylinders. 100  liegen.  



  Nun werden     die    Kupplung 3,6 und die  Motoren 22 und 44 eingeschaltet. Dabei be  ginnt der Holzzylinder 100 in der Pfeilrich  tung umzulaufen und die Messer 50 voll  führen unter :der Wirkung .der Exzenter 47  und 48 eine Bewegung in radialer     Richtung     gegen den Holzzylinder 100 hin und zugleich      in dessen Umfangsrichtung. Die     Stellung    der  Exzenter in     bezub    aufeinander ist so     gewählt,     dass der Exzenter 47 die     Bewegung    der Mes  ser 50 in der Laufrichtung des Zylinders  steuert, während der Exzenter 48 die Messer  radial bewegt und dadurch Einschnitte in  den Umfang des Zylinders     (Fig.    4) herstellt.

    Das Mitlaufen der Messer 50 in der Laufrich  tung des Zylinders 100 verhindert dabei     glas     Abreissen von Holzspänen,  Zugleich mit der die     Drehung    der Exzen  ter bewirkenden Drehung der Zahnräder 20  und 46 vom Zahnrad 45 auf der Welle des  Motors 44 aus, läuft auch die Welle 5 7 mit  den     Fräsern        5,8    um,

   indem das Zahnrad 20  mit dem Zahnrad 59 in Eingriff     .steht.    Dabei  schneiden die Fräsen Rillen in den     Umfang     des Zylinders 100 im Abstand der gewünsch  ten     Zündholzdrahtlänge    und     gleichzeitig     schneiden die beiden äussersten     Fräser    auf  der Welle 57 die seitlichen Flanken des Zy  linders gerade.  



  Auf der andern Seite der Maschine     sehnei-          det    das Messer 63 eine Holzschicht von der  Dicke des     Zündholzdrahtes,    bis in     welche     Tiefe auch die Messer 50 Einschnitte ge  macht haben, vom Zylinder und der fertige       Zündholzdraht    fällt an dieser Stelle aus der       I@Iaschine.     



  Der den Holzzylinder über die Schnecke  18, das     Schneckenrad    17 und die Zahnräder  15 und 14 in Drehung versetzende Motor 22  dreht über das Kettenrad 3,5 auf der Welle  11 die Kette 34 und das Kettenrad 33, die       Regelräder    31 und<B>30.</B> Dadurch wird die  Welle 29 in Umdrehung versetzt und das  < auf  derselben     sitzende    Zahnrad 2,8 treibt das  Zahnrad 27 auf der Spindel 25 an.  



  Die Drehung der Spindel 25 bewirkt mit  tels des Links- und Rechtsgewindes auf der  selben eine     Verschiebung    der beiden Schlit  ten 24 und 60     gegen    den Holzzylinder 100  hin, so dass die Messer 50, die     Fräser    58 und  das Schälmesser 63 stets auf dieselbe Tiefe,  die der     Zündholzdicke    entspricht, in den Zy  linder 100 einschneiden.  



  Damit nun die     LTmfangsgeschwindigkeit     des     -Zylinders    bei abnehmendem Durchmes-         ser    desselben     unverändert    bleibt, muss das Ge  triebe 2'1 verstellt werden.  



  Zu diesem Zweck ist die     Vorrichtung          O;emäss        Fi-.    7 vorgesehen, welche in den  übrigen     Figuren        weggelassen    ist. Diese     \'or-          riclitung    zum     Steuern    des Getriebes 21 er  hält ihren.

   Antrieb vom Kettenrad 66 auf  dem Ende der Spindel 25     aus.    Die     Drehuni;     des     Kettenrades    wird Tiber die Kette 69 auf  das Kettenrad<B>70</B>     übertragen.    Dadurch wird  die Schnecke 71     gedreht    und das Schnecken  rad 72 mit der     Urelle        und    den     Nockensehei-          ben    73 läuft tun.

   Die Nasen 74 schliessen je  weils bei ,jedem     Durchlaufen    einer     Noeke    der  Scheiben 7 3 den     Kontakt        zwischen    beiden       Federpaaren    75. Der Elektromotor 78 erhält  dabei     vorn    der     Stronictuelle    80 aus über den  einen oder     andern    der Kontakte der Kontakt  federpaare 75 und einen der Kontakte zwi  schen den     Kontaktfederpaaren    76 Strom und       beginnt.    sich     zni    drehen.

   Die Schnecke 81 auf  seiner Welle. treibt das Schneckenrad 82 und       damit    die Welle 83 mit dem     Nocken    84 und  dem Kettenrad 85 an.     t'ber    die Kette 87 und  das Kettenrad 88 dreht nun das Rad die  Welle     9C1,        welche    unmittelbar das Getriebe  21 verstellt. und dabei die Winkelgeschwin  digkeit des Zylinders erhöht.

   Die Nocken an  den     Scheiben    73 folgen sich zuerst in grösse  ren Abständen und dann in     immer    dichterer       Reihenfolge,    so     class    zusammen mit der     zu-          nehmenden    Drehzahl der Spindel 25 die Er  höhung der     Mrinkelgeschwindigkeit    immer  rascher erfolgt nach der errechneten     Gesetz-          inässigkeit.    Natürlich könnte das Getriebe  auch mittels einer nach diesem Gesetz be  stimmten Kurve kontinuierlich verstellt  werden.  



  Die     Nocke    8'4 auf der Welle 8:3 besitzt  zwei     Ruhelagen,    in denen der Kontakt zwi  schen dem einen oder andern Federpaar 76  geschlossen     ist.    Wenn nun die Nocken der  Scheiben 73 die Kontakte zwischen den Fe  dern<B>73</B> schliessen, so erhält der Motor 78  über den durch den Nocken 84 gerade     ge-          seh,lossenen    Kontakt eines der Federpaare 76       Strom.    Ein weiterer, nicht. dargestellter, vom  Motor 78     gesteuerter    Schalter liegt parallel      zu den Kontakten der Federpaare 76.

   Beim  Anlaufen des Motors 78     wird    der von dem  selben gesteuerte Schalter eingeschaltet und  hält den Motorstromkreis     geschlossen,    bis  nach einer halben Umdrehung der :Welle 83  der Motor sich     mittels        idieses        Schalters-    wie  der selbst     abschaltet.     



  Da die     Drehung    der Welle 9'0 ein Mass  für die Anzahl der erzeugten     Zündholzdrähte     ist, kann     :dieselbe    zur     Anzeige    dieser Anzahl  dienen. Zu diesem Zweck sind     die    Kegelzahn  räder 89 und 91 vorgesehen. Beim Drehen       denselben    wird das     Drahtseil    94 auf die koni  sche Rolle 93, aufgewickelt und der Zeiger  98 auf einer Skala verstellt.  



  Damit das Schälmesser stets dieselbe       Schnittiefe    besitzt, ist die Walze 64 vorge  sehen, welche auf dem Umfang des Zylin  ders 100 läuft.  



  Ein nicht gezeichneter Anschlag am       Schlitten    24 arbeitet mit dem Hebel 3,8 zu  sammen, und     schaltet    die     Kupplung    3.6 aus,  wenn der Durchmesser .des Holzzylinders auf  ein Mindestmass gesunken ist. Das Gehäuse  40 mit den Spaltmessern 50, dem Motor 44,  den     Fräsern    5,8 usw. kann noch für sich allein  auf dem     Schlitten    24 verstellbar sein.

   Damit  beim Abnehmendes Durchmessers des Holz  zylindern     1'00    die     F.räser    58     stets    in richtiger  Schnittiefe     mit    dem Zylinder in Eingriff  stehen, ist der Lenker 55 am Maschinengestell       angelenkt,    so dass beim Vorschub des Schlit  tens 24 die Arme 54     verschwenkt    werden;  dabei werden die     Fräser    58 nach oben     ver-          schwenkt    und Eingriff sowie     Schnittiefe    der  selben im Holzzylinder bleiben erhalten.  



  Gemäss dem beschriebenen Ausführungs  beispiel ist die     Breite    :des     Holzzylindere    an  nähernd gleich der Länge von fünf der zu       erzeugenden.    Zündholzstäbe, d. h.     2'5    cm.  Selbstverständlich     könnten    auch kürzere oder  längere Holzzylinder     verwendet    werden. Das  Schälmesser weist eine Länge auf, die der  des Zylinders entspricht. Das Schälmesser  könnte auch als Kettenmesser, d. h. eine mit  Messern besetzte, umlaufende Kette ausgebil  det sein.

   Zur Teilung :der     Holzdrähte    in die  für     Zündholzstäbchen    erforderliche Länge         könnten    statt     Fräsern,    Messer oder Messer  scheiben vorgesehen sein. Das     Schälmesser    63       könnte    auch als rotierende Scheibe ausgebil  det sein oder als endlose     Messerkette.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Holz draht, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Arbeitsgang in den Umfang eines in Umdre hung versetzten Holzzylinders .radiale und parallel zur Drehsachse verlaufende Ein schnitte in einer Tiefe und einem Abstand entsprechend der Dicke des, zu erzeugenden Holzdrahtes hergestellt und hierauf die der art mit Einschnitten versehene Umfangs schicht abgeschält wird, wobei die Holzdrähte einzeln abfallen.
    II. Maschine zur Herstellung von Holz draht nach dem Verfahren gemäss Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet"dass die selbe eine Einspanneinrichtung zum Fest klemmen und Drehen des auswechselbaren Holzzylinders, ein in radialer Richtung des Holzzylinders und zugleich in der Umfangs richtung desselben bewegtes Spaltmesser und ein in einer Tangentialebene zum Holzzylin der liegendes Schälmesser besitzt, wobei Mit tel vorgesehen: sind, um diese Messer so in bezug auf den Holzzylinder zu bewegen, :
    dass bei zunehmend beschleunigtem Vorschub des Spaltmessers und gleichbleibender Umfangs- geschwindigkeit des Holzzylinders :die An zahl der Arbeitshübe des Spaltmessers eben falls gleich bleibt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zum Antrieb des Spaltmessers zwei Exzenter vorgesehen sind, welche :das Spaltmesser derart bewegen, dass es radial in bezug auf den Holzzylinder in denselben eindringt und dabei zugleich mit der Umfangsgeschwindigkeit :desselben in der Umfangsrichtung sich mitbewegt.
    2. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Spaltmesser und .das Schälmesser auf zwei getrennten, in bezug auf den Holzzylinder gegenüberliegen- den Schlitten angeordnet sind, wobei der Vor- sehub dieser Schlitten in entgegengesetztem Sinne gegen den Holzzylinder zu erfolgt. 3.
    Maschine nach Patentansprueh II, da durch gekennzeichnet, dass das Schälmesser als rotierende Scheibe ausgebildet ist. 4. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, .dass das Schälmesser als endlose Messerkette ausgebildet ist.
    5. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass dieselbe Trenn messer aufweist zur Erzeugung von in der Umfangsrichtung des Holzzylinders verlau fenden, in einem der Länge der zu erzeugen den Zündholzstäbeben entspreehenden Ab- stand befindlieben Einschnitten in diesen Holzzylinder.
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