CH234648A - Regelventil an Kälteanlagen. - Google Patents
Regelventil an Kälteanlagen.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
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Description
Regelventil an Kälteanlagen. Regelventile für Kälteanlagen, bei denen ein den Druck regulierendes Nadelventil zu sätzlich mit einem thermisch gesteuerten Druckelement versehen ist, sind bekannt. Bei diesen bekannten Ventilen tastet der Fühler .dies Thermoelementes die Temperatur einer Verdampferschlange ab und bewirkt ein Öffnen bezw. Schliessen des Ventils, je nach -dem der Fühler erwärmt oder abgekühlt wird.
Das Thermoelement muss bei diesen be kannten Expanssiansventilen vom Ventilkör per getrennt angebracht sein, um zu verhin dern, (ass die Kälte des Ventilkörpers sich auf das Thermoelement überträgt, wodurch dieses ausser Wirkung gesetzt würde. Um die Kälteübertragung zu verhindern, -erfolgt die starre Verbindung der genannten Teile Mit einander mit Hilfe einer Muffe aus Kunst harz oder ähnlichem Isolierstoff.
Diese bekannten Ventile haben den Mangel, dass die Expansion des Kältemittels vollständig im Innern des Ventilkörpers vor sich ,geht, wodurch der Kältestrom die Wan dungen des Ventilkörpers bestreicht und diesen sehr stark abkühlt, so dass das ganze Ventil stets die Temperatur annimmt, die .der Verdampfertemperatur entspricht.
Es sind auch Ventilbauarten bekannt, bei denen die Abkühlung des Thermoelementes unter die Temperatur des, Fühlers die Wirkunbgsw eise des Ventils nicht beeinflusst, sie erfordern indessen einen übermässig grossen Fühler, weil .dessen Rauminhalt grösser sein muss als der Rauminhalt des Druckkörpers des T'hermoi- elementes. Derartige Ausführungen werden ,
daher vorwiegend bei Ventilen mit Membra- neu anstatt solchen mit Wehrohren verwen det. Da aber eine Membran nicht die günssege Elastizität wie ein Wellrohr besitzt, sind .derartige Ventile eirheblich weniger empfind- lieh und -deshalb nicht für alle Zwecke gleich vorteilhaft zu verwenden.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Re- gelventil an Kälteanlagen, das zwei ineinan- dierliegende Wehrohre aufweist, deren eines auf die Ventilnadel einwirkt, die auf der Expansionsseite :des Ventils angeordnet ist. Die Erfindung ermöglicht es, die vorerwähn- ten DZängel der bekannten Ausführungen in einfacher Weise zu beseitigen.
Sie besteht darin, dass sich an die mit der Ventilnadel zusammenwirkende Düse für den Durchtritt des Kältemittels ein in die zum Verdampfer führende Rohrleitung mündendes Rohr an schliesst, dessen gesamte Aussenfläche vom Ventilkörper durch einen von dampfförmi gem, ruhendem Kältemittel erfüllten Zwi.- sehenraum getrennt ist und das die vollstän dige Drucksenkung des Kältemittels vor seiner Mündung in :die Rohrleitung ver hindert.
Bei einer Ausführungsform dient das in die Rohrleitung zum Verdampfer mündende Rohr als Träger der Ventilnadel, ist feder- beeinflusst und auf der Düse axial verschieb bar angeordnet und: mit dem Boden des einen Wellrohres starr verbunden, auf welches letztere ausser dem Expansionsdruck des Kältemittels auch der durch einen Fühlkol- ben erzeugte Druck einwirkt.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein nus:führungsbeispie:l der Erfindung in senk rechtem Schnitt zur Darstellung gebracht.
Das von einem Kompressor kommende flüssige Kältemittel tritt bei 1 in den Ventil körper 5, 6 :ein und strömt durch eine:
Düse ?, -welche durch eine Ventilnadel 3 geöffnet oder geschlossen werden kann, w elehe also mit .der Nadel zusammenwirkt. Beim Austritt aus der Düse 2 expandiert das Kältemittel nur auf einen Teil des vollen Wertes. Es strömt weiter :durch ein Rohr 4 und expan diert erst beim Austritt aus diesem vollstän dig. Das Rohr 4 verhindert also eine voll ständige Drucksenkung vor seiner Mündung in das Rohr 7.
Eine wesentliche Expansion innerhalb des Rohres, 4 kann nicht erfolgen, ,da dieses so eng gehalten ist., dass das Kälte- mittel eine gewisse Drosselung erfährt.. Dies kann :dadurch noch wirksamer gemacht wer den, :
dass die Austrittsöffnung des Rohres 4 düsenförmig verengt ist. Da das Rohr 4, dessen gesamte Aussen fläche nicht in unmittelbarer Berührung mit dem Ventilkörper 5, 6 steht, sondern von letzterem durch einen von dampfförmi"-@em, ruhendem Kältemittel erfüllten Zwischen- raum getrennt ist, kann sieh Kälte,
die durch die geringfügige Expansion in dem Rohr 4 entsteht, nur in ganz geringem Masse auf den Ventilkörper 5, 6 übertragen.
Die Kälte wirkung beginnt in grösserem Masse erst nach Austritt des Kältemittels aus dem Rohr 4, also in der nach dem Verdampfer 7 führen den Rohrleitung, so dass die Bildung von Reif oder Eis am Ventilkörper praktisch nicht eintreten kann und das Ventil ohne Verursachung von Kälteverlusten z. B. ausser halb des Kühlraumes angebracht sein kann.
Die Betätigung der Nadel 3 erfolgt durch ein mit dem Ventilkörper zusammengebautes Wellrohr 8, welches auf den im Ventil be@zw. in der Verdampferrohrleitung 7 herrschenden Druck reagiert.
Durch Stifte 9 wird: der Expansionsdruck des Kältemittels auf das durch eine Feder 4a beeinflusste Rohr 4 und durch dieses mit Hilfe eines Stiftes 10 auf die Nadel 3 übertragen. Das als Träger für die Nadel 3 dienende Rohr 4 gleitet axial und dichtschliessend auf der Düse 2, so dass an dieser Stelle das Kältemittel nicht in das Ventilinnere übertreten kann. 4 ist mit dem Boden des Wehrohres 8 starr verbunden.
Da die Expansion des Kältemittels nicht am Austritt der Düse, sondern erst am Aus- tritt des die Ventilnadel 3 umgebenden Rohres 4 ihnen Voldwert erreicht, kommen Anfressungen am Düsenaustritt nicht mehr vor und' ein Einfrieren der Düse beim Vor handensein von Feuchtigkeitsspuren im Kältemittel wird verhütet.
Die axiale Gleit- bewegung des Rohres 4 auf der Düse 2 voll zieht sich leicht und ohne dass Reibune- verluste die Empfindlichkeit des Ventils be- einträchtigen.
Da das strömende Kältemittel mit der Wandung des Ventilkörpers nicht in Berüh rung kommt und demzufolge eine Abkühlung des Ventils praktisch nicht eintreten kann, wird der Vorteil erzielt., dass d-as Thermo- element mit dem Ventilkörper ohne Zwischen isolierung zusammengebaut werden kann, ohne das Risiko, dass der Druckkörper des Thermoelementes eine Temperatur .annimmt, die niedriger ist als die..des Fühlkörpers, wo durch seine Wirkung aufgehoben würde.
Auf die äussere Bodenfläche des Well- rohres 8 wirkt -der Verdampferdruck, also der Exp.ansions,druck des Kältemittels, und auf :die innere Bodenfläche der im Thermo- element 11 herrschende Dampfdruck einer im Fühlkolben 12 befindlichen Flüssigkeit, z. B. kondensiertes Ammoniak.
Zur Abdichtung der Durchführung einer Regulierspindel 13 nach aussen dient ein Well.rohr 14. Die Ein regulierung des Ventils erfolgt mittels einer Stellmutter 15 und einer Regulierfeder 16 und kann gemäss einer Temperatuneka.la, 17 genau vorgenommen werden.
Die Anwendung des abgedichteten Well- rohve@s 14 bietet den Vorteil, dass der mit Kältemittel erfüllte Raum durch zwei Well- rahre von der Aussenluft abgeschlossen ist, so d@ass das erst dann ins Freie entweichen kann, wenn beide Wellrohre undicht snn(d-. Da das gleichzeitige Undieht- werden von zwei Wellrohren fast ausge schlossen ist,
können Kiltemittelverluste an der Durchführungsstelle der Spindel 13 nicht eintreten.
Ein, weiterer wichtiger Vorteil des dar gestellten Ventils ist der, .dass der Baustoff des Ventils, insbesondere der des Wellrohmes, Temperaturschwankungen nicht ausgesetzt ist, so dass das vielfach beobachtete Sprö.de- werden von Kupferlegierungen bei fort gesetztem Tempematurwechs,el nicht eintritt und, die Hauptursache des Undichtwerdens .der dünnwandigen Wehrohre damit beseitigt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Regelventil an Kälteanlagen, das zwei ineinanderlmegende Wellrohre aufweist, deren eines auf eine. Ventilnadel einwirkt, die auf der Expansionsseite -des Ventils angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die mit der Ventilnadel (3) zusammenwirkende Düse (2)für den Durchtritt des Kältemittels ein in die zum Verdampfer führende Rohr- leitung (7) mündendes Rohr (4) anschliesst, dessen gesamte Aussenfläche vom Ventil körper (5, 6) .durch einen von.-dampfförmi- ,gem, ruhendem Kältemittel erfüllten Zwi schenraum ,getrennt ist und das die vollstän- dibe Drucksenkung des Kältemittels vor seiner Mündung in die Rohrleitung (7) ver- hindert. UNTERANSPRUCH:Regelventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, :dass das Rohr (4),als Träger der Ventilnadel (3) dient, federbeeinflusst und auf der Düse (2) axial verschiebbar -an- ,geordnet und' mit dem Boden des einen Wellrohres (8) starr verbunden ist, auf wel- ahes letztere ausserdem Expansionsdruck ,des Kältemittels auch der durch einen F'ühl- kolben (12) erzeugte Druck einwirkt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE234648X | 1941-09-26 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH234648A true CH234648A (de) | 1944-10-15 |
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ID=5892645
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH234648D CH234648A (de) | 1941-09-26 | 1942-08-03 | Regelventil an Kälteanlagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH234648A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE832900C (de) * | 1951-03-06 | 1952-03-03 | Heinz Szalek | Verriegeltes thermostatisches Einspritzventil |
| FR2655440A1 (fr) * | 1989-12-04 | 1991-06-07 | Blaizat Claude | Dispositif de moteur de regulation thermique. |
-
1942
- 1942-08-03 CH CH234648D patent/CH234648A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE832900C (de) * | 1951-03-06 | 1952-03-03 | Heinz Szalek | Verriegeltes thermostatisches Einspritzventil |
| FR2655440A1 (fr) * | 1989-12-04 | 1991-06-07 | Blaizat Claude | Dispositif de moteur de regulation thermique. |
| EP0448893A1 (de) * | 1989-12-04 | 1991-10-02 | Claude Blaizat | Stellglied für Temperaturregelung |
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