CH234652A - Aus Einphasentransformatoren bestehender Mehrphasen-Grosstransformator. - Google Patents
Aus Einphasentransformatoren bestehender Mehrphasen-Grosstransformator.Info
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Description
Aus Linpnasentransformatoren bestehender Mehrphasen-Grosstransformator.
EMI0001.0003
Bei <SEP> dem <SEP> Transformation <SEP> sehr <SEP> hoher <SEP> Lei tungen <SEP> besteht <SEP> wegen <SEP> der <SEP> hohen <SEP> Kwrz schluss.l@eistung <SEP> des( <SEP> Netzes <SEP> häufig <SEP> die <SEP> Not wendigkeit, <SEP> eine <SEP> Leistungsunterteilung <SEP> vor zunehmen. <SEP> Zu <SEP> ,diesem <SEP> Zweck <SEP> kann <SEP> man <SEP> ent weder <SEP> mehrere <SEP> Transformatoren <SEP> parallel
<tb> schalten <SEP> oder <SEP> man <SEP> verwendet <SEP> Alehrwicklungs@ transfarmato:
ren, <SEP> bei <SEP> -denen <SEP> auf <SEP> jedem <SEP> Schen kel <SEP> beispielsweise <SEP> die <SEP> Niedervoltwicklungen
<tb> in <SEP> zwei <SEP> gleiche <SEP> Teile <SEP> aufgeteilt <SEP> werden, <SEP> und
<tb> die <SEP> Aufteilung <SEP> :der <SEP> Leistung <SEP> durch <SEP> Zusatz rteaktanzen <SEP> erfolgt.
<tb> Bei <SEP> Mehrph:asen-Gross:trans:fo:rmato:ren, <SEP> die
<tb> aus <SEP> mehreren <SEP> Einphasentransformatoren <SEP> be stehen, <SEP> erhält <SEP> man <SEP> erfindungsgemäss <SEP> eine <SEP> be sonders <SEP> vorteilhafte <SEP> Möglichkeit <SEP> der <SEP> Lei stungs:aufteilung, <SEP> wenn <SEP> man <SEP> die <SEP> Einphasen tranisformatoren <SEP> als <SEP> Zwei- <SEP> oder <SEP> Mehrs@chenkel kerntypen <SEP> ausführt, <SEP> und <SEP> die <SEP> Schenkel <SEP> der
<tb> Ei.nphasentransformatoren <SEP> selbständige <SEP> Hoch und <SEP> Niedervoltwicklu:
ngen <SEP> tragen, <SEP> die <SEP> unab hängig <SEP> voneinander <SEP> gespeist <SEP> bezw. <SEP> belastet
EMI0001.0004
sind. <SEP> Tritt <SEP> nunmehr <SEP> in <SEP> :einem <SEP> Netzteil
<tb> ein <SEP> Kurzschiluss <SEP> auf, <SEP> so <SEP> beschränkt <SEP> sich
<tb> dieser <SEP> auf <SEP> die <SEP> Wicklungen <SEP> des <SEP> betreffenden
<tb> Schenkels.
<tb> Im <SEP> nachstehenden <SEP> werden <SEP> Ausführungs beispiele <SEP> für <SEP> die <SEP> Erfindung <SEP> an <SEP> Hand <SEP> :
der
<tb> Zeichnung <SEP> noch <SEP> näher <SEP> erläutert.
<tb> In <SEP> Fäg. <SEP> 1 <SEP> bilden <SEP> die <SEP> drei <SEP> Einphasen transformatoTen <SEP> mit <SEP> den <SEP> Kernen <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 3 <SEP> zu sammen <SEP> einen <SEP> Dreiphlasien-Grosstransfo@rmator
<tb> hoher <SEP> Leistung. <SEP> Sie <SEP> besittzen <SEP> zweischenklige
<tb> Kerne, <SEP> wobei. <SEP> auf <SEP> jedem <SEP> Schenkel <SEP> eine <SEP> Pri märwicklung <SEP> 4, <SEP> 5, <SEP> 6, <SEP> 7, <SEP> 8, <SEP> 9 <SEP> und <SEP> eine <SEP> Se kundärwickl'üng <SEP> 10, <SEP> 11, <SEP> 12, <SEP> 13, <SEP> 14, <SEP> 15 <SEP> vor gesehen <SEP> ist,. <SEP> Bei <SEP> dem <SEP> Ausführungsbeispiel
<tb> sind <SEP> die <SEP> Primärwicklungen <SEP> jedes <SEP> Einphasen transformato:
rs <SEP> parallel <SEP> geschaltet, <SEP> während
<tb> die <SEP> entsprechenden <SEP> Sekundärwicklungen <SEP> ver- <SEP> .
<tb> achi:e:d'enen <SEP> Netzteilen <SEP> angehören.
<tb> Die <SEP> Wirkungsweise <SEP> :dieses <SEP> Transfo:rma tors <SEP> ist <SEP> folgende, <SEP> wobei <SEP> auf <SEP> Fig. <SEP> 2 <SEP> Bezug
<tb> genommen <SEP> wird:
Wenn in einem der beiden Sekundärnetze ein Kurzsehluss auftritt, so beschränlzt sich dieser in. seiner Ausdehnung auf die Wick lung des betreffenden Schenkels des Ein- phasentransformators. In bezug auf die (@e- samtleistung des Transformators kann im Kurzschluss bei u Schenkeln je Phase jetzt nur die
EMI0002.0015
fache Kurzschlussl-eistun,
g auftreten. Eine Beeinflussung der übrigen Netzteile über die parallelen .Schenkel findet praktisch nicht statt, da bei Vernachläs-aigung des im Verhältnis zur Streureaktanz sehr geringen Ohm chen Widerstandes der Wicklung bei starrer Hochvoltseite wegen der Parallel- schaltung der Primärwicklungen die Flüsse beider Schenkel gleich bleiben.
Wegen der Parallelschaltung der Primärwicklung müssen die resultierenden Flüsse (Haupt fluss -I- Streufluss) in jedem Schenkel gleich sein. Dabei ist im Kurzschlussfalle der Streu,- fluss annähernd phasengleich dem Hauptfluss. Der Ohmsche Spannungsabfall in der kurz geschlossenen Wicklung wird eine geringe Senkung des Ge,
Samtflusses Agey = A -+ OHi im kurzgeschlossenen Schenkel (1) bewirken und nie Differenz zwischen dem wirklich. in der Wicklung auftretenden und dem wirk samen verketteten Streufluss den Fluss (I180., ein wenig erhöhen.
Diese geringen Fluss- .differenzen gleichen sich im Fenster des Transformators als Streufluss aus, der in der gesunden Wicklung einen entsprechenden Kompensationsstrom hervorruft. Da aber bei Hochleistungstransformatoren der #Lagneti- sierungisstrom einen so kleinen Anteil am Nennstrom hat, dass, wenn,der gesamte:
Fluss bei völliger Absperrung des einen Schenkels .durch den Luftraum des Fensters fliessen müsste, der Mabgnetisierungsstrom des gesum- ,den Schenkels nur einen Bruchteil des Nenn stromes ausmachen würde, wird der Kurz schluss in 1 keine nennenswerte Verschie bung der Strombelastung in ? hervorrufen. Man könnte die Leistungsaufteilung auf der Niedervoltseite auch auf der Hochvoltseite fortsetzen, derart,
dass jetzt völlig getrennte Tra.nsformationssysteme sich auf einem Kern befinden (Fig. 3). Erforderlich sind nur an- nähernd gleiche Flüsse für jeden Schenkel. Mässige Unterschiede, beispielsweise durch Spannungsabfälle, würden nicht stören, da sich diese in Flüsse, wie bereits dargestellt,
durch einen Luftfluss im Fenster ausgleichen würden. Befürchtet man bei dauernden grösseren Flussdifferenzen Zusatzverluste durch den Streufluss, so kann für den Fluss- # aus, gleich ei entsprechend;
schwach bemesse- ner Hilfsschenkel vorgesehen werden, der in Fig. 3 mit 16 bezeichnet ist. Damit würde der Einphasentransforma- tor mit zwei oder mehreren Schenkeln den Idealfall einer Energieverteilung darstellen, da er Transformation, Sammelschienen und Trennung der Energiezweige in sich ver einigt.
Fig. 4 zeigt in einem Ausführungsbeispiel die Aufteilung der Gesamtleistung in drei Energiezweige.
Dabei befinden sieh auf dem Fünfs,chenkelkern nur die Wicklungen einer Phase, die in drei Zweige aufgeteilt sind. Man könnte stattdessen auch bei einem D.rei- phasentranGforma.tar einen Energiezweig jeder Phase auf den drei vorhandenen Fünf schenkelkernen vorsehen. Als Vorteil der ersteren;
dreiphasigen Bauart ergibt sieh jedoch neben einem geringen Eisenaufwand in den Jochen auch eine geringere Fenster- weite, da die Hochvoltwicklungen im Fenster bei Parallelschaltung der Hochvoltseiten keine Potentialdifferenz haben.
Ferner sind in diesem Falle statt (3 -(- I.) nur zwei Hoch- voltdurchfüh:rungen erforderlich, wie sieh überhaupt das Isolationsproblem wesentlich vereinfacht.. In Fig. 5 schliesslich ist die (.Yleiehe Anordnung wie in Fig. 4 für eine Aufteilung der Gesamtleistung in vier Ener giezweige gezeigt.
Dabei wurde die in Fig. 4 dargestellte ab-,veehselnde Umkehr des \@Tickelsinnels zur Veroinfaehung der Zeich- nung nicht vorgenommen. Im übrigen folgt aus diesen Ausführungsbeispielen, dass bei v-facher Unterteilung der Gesamtleistung Kerne je Phase mit (n + 2-) Sehenkeln ver wendet werden.
Claims (1)
- EMI0003.0001 PATENTANSPRUCH: <tb> Aus. <SEP> Einphasentransformatoren <SEP> mit <SEP> Zwei oder <SEP> Mehrschenkelkernen <SEP> bestehender <SEP> Mehr phasen-GroUtrans!forrnator <SEP> hoher <SEP> Leistung, <tb> dadurch <SEP> @gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Schenkel <tb> der <SEP> Einphmentransformatoren <SEP> selbständige <tb> Hoch- <SEP> und <SEP> Niedervo@ltwncklungen <SEP> tragen, <SEP> die <tb> unabhängig <SEP> voneinander <SEP> ges.peissit <SEP> bezw. <SEP> be lastet <SEP> sind. <tb> <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> <tb> 1. <SEP> Grasstransformator <SEP> nach <SEP> Patentan spruch, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <tb> Hochvodtwiicklungen <SEP> parallel <SEP> geschaltet <SEP> sind, während die Niedervoiltwicklungen getrennt arbeiten. 2. Grossttransfo@rmator nach Patentan- spruch,dadurch gekennzeichnet, dass bei n-facheir Unterteilung;der gern der Ein- phasentraasformato,ren als (n -i- 2) Schenkel- kern ausgeführt ist. 3.Grosstransfoxmator nach Patentan spruch, dadurch .gekennzeichnet, dass wenig stem en schwächer bemessener Hilfsschenkel (16) vorgesehen ist, der die Flussdifferenzen der Hauptschenkel aufnimmt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE234652X | 1942-03-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH234652A true CH234652A (de) | 1944-10-15 |
Family
ID=5892670
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH234652D CH234652A (de) | 1942-03-28 | 1943-02-20 | Aus Einphasentransformatoren bestehender Mehrphasen-Grosstransformator. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH234652A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0411171A1 (de) * | 1989-07-31 | 1991-02-06 | Siemens Aktiengesellschaft | Eigenbedarfsversorgung für eine Mittelspannungsschaltanlage |
-
1943
- 1943-02-20 CH CH234652D patent/CH234652A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0411171A1 (de) * | 1989-07-31 | 1991-02-06 | Siemens Aktiengesellschaft | Eigenbedarfsversorgung für eine Mittelspannungsschaltanlage |
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