CH235029A - Einrichtung zum Färben und Imprägnieren von Textilgut und dergleichen. - Google Patents

Einrichtung zum Färben und Imprägnieren von Textilgut und dergleichen.

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CH235029A
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
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Description


  Einrichtung zum Färben und Imprägnieren von Textilgut und dergleichen.         Gegenstand    der     Erfindung    ist eine     Ein-          richtung    zum Färben und     Impräb-nieren    von  Textilgut und dergleichen, wie! .

   B.     losem     Fasermaterial (Baumwolle, Wollte,     Zellwolle,     Seide     und        Kunstseide},        halbfertigen    und fer  tigen     Gespinsten,        Garnen    im Strang, auf Spu  len, auf     Bettbäumen,    als     Spinukuchen,    Gewe  ben,

   Strick-     und        Wirkwaren.    in     unverarbeite-          tem    oder     verarbeitetem        Zustand        aus        natür-          lichen    oder     künstlichen        Faeern,    ferner z. B.  von Samt, Filzen,     Strahgeflechten,        Leder,     Pelzen und dergleichen.  



       Einrichtungen.    zum     Färben,        und    Impräg  nieren von     Textilien.    und     dergleichen,    bei  denen mit Unterdruck gearbeitet wird, sind  an     sich    bekannt.

   Eine     ,derartige        Einrichtung     besteht beispielsweise aus einem     Unterdruck-          und    einem Überdruckkessel mit     Luftpumpe,     welche     Kessel        iduroh        eine    Rohrleitung     mit     ,dem     Flotten-    und     Farbbehälter    verbunden  sind.

   Mittels der Luftpumpe wird in einem  Kessel     dais    Vakuum     erzeugt,    im     andern        Kes-          seldie        Druckluft,    wobei an Stelle von Druck  luft .gegebenenfalls :gespannter Dampf ver-         wendet    werden     kann,,        ider        :gleichzeitig    auch  zur Heizung der Flotte dient.

   Mit dieser be  kanntem Einrichtung, bei     welcher    die Luft  aus dem     Behandlungsegefäss    nicht verdrängt,       sondern    abgesaugt     -wird,        lässt        sieh    ohne     be-          isondere        Massnabme        kein    sehr     hohes    Vakuum  erzeugen.     Überdies        sandderartige    Einrich  tungen     kompliziert    zu bedienen;

       die    Zeit bis  zur Erreichung     eines    hohen     Vakuums    dauert  für den praktischen     Betrieb    zu Färberei- und       Imprägnierungszwecken    zu lange.  



       Diese    bekannten     Einrichtungen    dienen  daher     meist    nur zur     Beförderung    der     Farb-          bsszw.        Behandlungsflotte        von.        einem        diese        ent-          haltenden:

          Vorratsgefäss.    in den     eigentlichen,          d.as    zu behandelnde Gut     enthaltenden    Behäl  ter     bezw.    zu deren     Rückleitung,    unter     Um-          stä@nden    auch zum Durchdrücken ,der     Behan,d-          lungsflüssigkeit    durch     das,    in üblicher Weise       ;geschichtete        oder        anderweitig        gelabgerte    Be  handlungsgut.  



  Die vorliegende     Erfindung    betrifft     nun,     eine     Einrichtung    zum     Färben:    und     Imprä-          Knieren    von     Textilgut    und     dergleichen,        die         gekennzeichnet ist durch     einten        dass    zu     behan-          delmde    Gut     aufnehmenden    Behälter, der mit       mindesten,

          einem    Einlass zum Zuführen von  Dampf     sowie    einem     Auslass    für die vom  Dampf verdrängte Luft versehen     ist    und mit       einer        Vorrichtung    zur Kondensation des       Dampfes        zwecks        Erzeugung        eines:

      Vakuums  im Behälter, sowie einer     Zufuhrleitung,    einer       Abflussleitung    und     einerUmwälzungsvorrich-          tung    für die Behandlungsflüssigkeit ausge  rüstet ist.     Hierdurch        wird        ermöglicht,    vor  gängig des.

   Färbe- und     Imprägnierungswer-          fahrens    die Luft aus     Odem    Behandlungsbehäl  ter und gleichzeitig auch aus dem zu behan  delnden Gut zu verdrängen., so     dass        die    nach  folgend eingelassene     Behandlung.s.flüssigkeit     tief     in        das    von Luft     befreit,    Gut eindringen  kann.  



  Die     Vorrichtung    zur     Kondensierung    des  Dampfes im Behälter kann     aus.    einer     Beriese-          lungsvorrichtung    für die Aussenwand des Be  hälters     bestehen.    Es ist     zweckmässig,    ,den Be  hälter     über    die     Zufwhrleitung,        :die=        Abfluss-          leitung    und die     Umwälzungsvorriclhtung    für  die Behandlungsflüssigkeit     mit    einem Vor  ratsbehälter für die     B:ehandluu;gsflü:

  Qsiglkeit     zu verbinden. Gegebenenfalls kann     innerhalb     oder ausserhalb des     Behälters    ein     Mi@schkon-          d:ensator    oder ein.     Oberflächenkondensator    an       Stelle        der        Berie:selungsvarriohtung    für     die     Aussenwand des Behälters für die     Kondensie-          run:g        des    Dampfes angeordnet sein.  



  Inder     beigefügten    Zeichnung     isst    ein..     Aus-          führungsbeispiel    der     erfindungsgemässen        Ein-          richtung        schematisch;    im     Schnitt    :dargestellt.  



  In dem     Druckbehälter    1     ist,das    zu     behan-          deInde    Gut 2 in einem sogenannten Tragkorb       ;;    in üblicher 'Weise aufgeschichtet.

   Das mit  dem     Behälter    1 durch Rohrleitungen 4. 5       bezw.    6 verbundene Gefäss     "r    enthält. die     Be-          handluagsflüssigkeit.    Bei geöffneten<B>Ab-</B>  sperrorganen 8, 9 gelangt die     Behandlungs-          flüssigkeit    aus dem Vorratsgefäss 7 in den       Behälter    1.     Mittels    :der     Umwälzungsvorrieh-          tung    10 kann die     Behandlungsflüssigkeit     nach Öffnung     ödes        Absperror        gan:

  es    11 und  Schliessung des Absperrorganes 8 durch die       Leitung    6 angesaugt und via.     Leitung    5 im    Kreislauf durch den. Behälter 1 und das Gut       \?,    bei     Änderung    der     Strömungsrichtung    der       Umwälzungsvorrielitung    10 auch in umge  kehrter Richtung.     hindurdigeführt        bezw.     wieder durch die     Leitung    4     nach,    Öffnung     des          Absperrorganes    8 in das Gefäss 7 zurück  geführt  erden.  



  In den     Behälter    1 führt die mit dem     Ab-          sperrorga:n    1?     versehene        Dampfansehlusslei-          tung    13. die zum Einlassen des     Dampfes        bei          Inb@etriehsetzunb    der Einrichtung dient.

   Am  Boden des     Behälters    1     befindet    sich die     Ab-          lassleitun:g    14 mit dem Absperrorgan 15,  durch      -elche    die vom Dampf verdrängte  Luft, gegebenenfalls auch die     Beha.ndlungs-          flüs..igkeit,    aus dem     Behälter    1 abgelassen  wird. Durch die Leitung 16 mit dem     Absperr-          organ    17 wird die Aussenseite des Behälters 1.

    mit     Kaltwasser    berieselt, zwecks     Kondensa-          t-ion    des     Dampfes    in     demselben.    Die Leitung  18 mit dem     AbSperrorga.n    19 dient. zur     Be-          heizung    der     Behandlungsflilsisigkeit.    Mittels  des Manometers 20 wird der Druck angezeigt,  der im Behälter herrscht.  



  Der     Behandlungsvorgang,        d.li.    das Fär  ben und Imprägnieren des Gutes. vollzieht       sielt    wie folgt: Das zu behandelnde     Material     wird in den Behälter 1 trocken oder nass ein  gebracht, der Behälter geschlossen, worauf  man durch die Leitung 1.3 Dampf einströmen  lässt. Der     einströmende    Dampf verdrängt die  Luft, die durch die     Ablassleitung    14 ent  weicht.     Nachdem    die Luft abgeführt ist, wer  den die     Leitungen    13 und 14     geschlossen,    und  mittels der Leitung 16 wird Kaltwasser an  den Behälter 1 gespritzt.

   Dieses aussen an den  Behälter gespritzte     Wasser        bewirkt    eine  Kühlung der     Wände    und damit eine Konden  sation des Dampfes im Innern des     Behälters.     Durch neuerliches     Ei.nsträmenlas(sen    von  Dampf via. Leitung 13 und Öffnen der     Aus-          tiittsleitiing    14     wird    das gebildete     Kondens-          wasser    zusammen mit der Restluft.     abgeführt.          Anschliessend        wird    der     eingeschlossene     Dampf wieder kondensiert.

   Diese Manipula  tion kann mehrmals wiederholt werden. Hier  auf wird im Gefäss 7     befindliche    Behand  lungsflüssigkeit durch die     Leitungen    4 und      5 in     den;        Behälter    1     befördert        und    nach Errei  chung des,     gewünschten        Flüssigkeitsstandes     im Behälter     1,d:

  as    Absperrorgan 8     in    der Lei  tung 4 geschlossen.     Durch    die     Umwälzungs-          vorrichtunrg    10 wird in bekannter Weise die       Behandlungsflüssigkeit    umgewälzt. Durch  die Leitung 18 kann     während    des Behand  lungsprozesses.

   Dampf in die     Behandlungs-          flotte        .geführt        werden;    zum Anheizen dersel  ben auf eine     für    den     Prozess        möglichst        gün-          s.tige    Temperatur.  



  Die     beschriebene        Einrichtung        ermöglicht     eingutes     Durchdringen        desi    zu behandelnden  Gutes,     z.        Beines        Fhsergutesy        dadurch,    dass  die     diesem    anhaftende Luft     durch,    die Erzeu  gung     eines    hohen     Vakuums        annähernd    völlig       entfernt    wird.

   Die fast völlige Entfernung  des     Sauerstoffes    aus     demFasexgut    Ist     speziell     bei ,der     Verwendung        gewisser    Farbstoffe not  wendig.

   Versuche haben     beispielsweise    ferner  ergeben,     dass    mit     Hilfe    der     beschriebenen    Ein  richtung     gegenüber    den     ,eingangs        erwähnten          bekannten        Einrichtungen        wesentlicheWärme-          mengen    eingespart werden     können,    die bei       gewissen        Färbeversuchen    über<B>50%</B>     betrugen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Färben und Imprägnie ren von Textilgut und der..gleichen,gekenn- zeichnetdurch einen ,das zu behandelnde Gut aufnehmenden Behtgter, der mit mindestens einem, Einlass, zum Zuführen von Dampf 6,o- wie einem,
    Auslass für die vom Dampf ver drängte Luft versehen ist und mit einer Vor- richtung zur Kondensation des@ Dampfes zwecks, Erzeugung eines Vakuums im Behäl ter, sowie einer Zuführleitung,
    einer Abfluss- leitung und einer Umwälzungsvarriehtung für die Behandlungsflüssigkeit ausgerüstet ist. UNTERANSPRü CHE 1. Einrichtung nach Patentansp@rnch, da durch gekennzeichnet, d:
    ass der Behälter über die Zufuhrleitung, die Abflussleitung und die Umw,älzungsv orriohtung mit einem: Vorrats behälter für die Behandlungsflüsisigkeit ver- bunden ist. 9,. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch :
    gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Kondensation des Dampfes. aus einer Be- rieselungsvorrichtung für-dieAussenwanddes Behälters besteht. & Einrichtung nach. Patentanspruch, da durch ,gekennzeichnet,
    dass der Behälter mit einer Beheizungsvorrichtung für die Behand- lungsflü6sigkeit ausgerüstet ist.
CH235029D 1943-03-30 1943-03-30 Einrichtung zum Färben und Imprägnieren von Textilgut und dergleichen. CH235029A (de)

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