CH235059A - Messgerät. - Google Patents

Messgerät.

Info

Publication number
CH235059A
CH235059A CH235059DA CH235059A CH 235059 A CH235059 A CH 235059A CH 235059D A CH235059D A CH 235059DA CH 235059 A CH235059 A CH 235059A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
needle
measuring
housing
measuring device
sleeve
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Maag Max
Original Assignee
Maag Max
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maag Max filed Critical Maag Max
Publication of CH235059A publication Critical patent/CH235059A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/22Feeler-pin gauges, e.g. dial gauges
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/08Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring diameters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


  



  Me¯gerÏt.



   Die im heutigen Maschinenbau übliche Austauschbarkeit der Teile beruht darauf, dass je ! der Teil für sich auf ein solches MaB   bearbeitet wird. dass    er ohne AnpaRarbeit mit dem zum Zusammenarbeiten mit ihm bestimmten Teil   zusammengeht.    Die bei dieser Methode zulässigen Abweichungen von den vorgeschriebenen Massen sind sehr klein und die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens hängt wesentlich davon ab, mit welchem Aufwand an n Zeit und M he es gelingt, die erforderliche Massgenauigkeit zu erreichen. Hierfür sind   mitbestimmend    die Messgenauigkeit und die bequeme Handhabungsmöglichkeit der zur Verfügung stehenden Me¯gerÏte.



   Die weitaus am häufigsten vorkommenden Messungen beziehen sich auf die Bestimmung. der Durchmesser zylindrischer   Bohrun-    gen und Wellen. Dementsprechend wichtig ist der Stand der Entwicklung der diesem Zweek dienenden Geräte.



   Die vorliegende Erfindung bedeutet einen wesentlichen Schritt vorwÏrts in dieser Entwicklung,   indem sie eine gesteigerte Hand-    habungsleichtigkeit mit einer wesentlich h¯heren Me¯genauigkeit verbindet, a. ls sie bisher mit   Hajidinstrumenten erzielbar    war.



   Die Erhöhung der   MeBgenauigkeit    beruht darauf, da¯ eine in einem GehÏuse des Gerätes achsial geführte Nadel vorgesehen ist, deren eines Ende mit wenigstens einer zur   Nadelachse    geneigt verlaufenden Fläche versehen ist und mindestens ein radial verschiebbarer   Tastkorper    vorhanden ist, der beim Messen einerseits an der geneigten FlÏche der   Nadel und anderseits a, n dem zu messen-    den Objekt anliegt.



   Die Handlichkeit, worunter eine bequeme, m¯glichst wenig zeitraubende und UmstÏnde erfordernde Handhabung der GerÏte an der Maschine verstanden werden soll, wird dadurch erh¯ht, da¯ das Probieren mit dem Kaliber und der   Rachenlehre, welches gegen    das Ende der   Bearbeitung wegen der zu geringen Mess-    genauigkeit der bisherigen   Messgeräte notig    wird, vollständig in Wegfall kommt, weil das neue Gerät schnell und   zuverlässig Messun-    gen mit zur Bearbeitung ausreichender Ge  nauigkeit    ermöglicht.



   In den Fig. l bis 8 der beiliegenden Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen des Gerätes für ein und denselben Zweck und für verschiedene Zwecke gezeigt.



   Fig. l und 2 zeigen ein GerÏt zum   Mes-    sen von Bohrungen, im Schnitt und in Vor  deransicht    ;
Fig. 3 und 4 stellen eine andere Form für denselben Zweck, im Schnitt und in Ansieht. dar ;
Fig. 5 ist wiederum ein Gerät   zum Mes-    sen von Bohrungen.

   Sie zeigt eine besonders vielseiti verwendbare Ausführung ;
Fig. 6 zeigt eine Ausführung mit einer Tasteruhr an Stelle der in den vorher dargestellten Formen   vorgesehenen Mikrometer-    schraube   für die Atessung der Nadelversehie-    bung ;
In Fig. 7 ist eine zum   Messen von Wellen-    durchmessern bestimmte Form, f r deren   Na-    del eine Form gemäss Fig. 8 verwendet wird, dargestellt ;
Fig. 9 zeigt   schematiseh    die Form eines Me¯kopfes in Vorderansicht für ein zum Messen des Abstandes paralleler Fläehen eingerichtetes Gerät :
Fig. 10 und   11    endlich veranschaulichen   verschiedene Nadelformen    in sehematiseher Darstellung.



   In Fig. l bedeutet   1    das   hülsenformige    Gehäuse des Gerätes und 2 die in demselben achsial verschiebbar gelagerte Nadel mit dem sich kegelig verjüngenden Ansatz 3 und dem mit einem Schraubengewinde 4 ausgestatteten Teil 4', der einen abgesetzten Gewindebolzen 5 aufweist, welcher   mitteilst    einer Mutter 6 losbar mit einer   Messhülse 7 verbunden    ist.



   Das Aussengewinde   4    der Nadel 2 greift in ein entsprechendes Innengewinde 8 des Ge  häuses l ein, so dass durch eine Drehung    der   Messhülse    7 die Nadel achsial im GehÏuse l   verschobem    wird. Das Vorderende 9 des Gehäuses   1    ist als Messkopf ausgebildet. Er besitzt eine zum   Nadelkonus 3 genau passende    konische Bohrung 10 und einen genau   zylin-    drisch geschliffenen Au¯enmantel 11. Dieser   Messkopf ist    bis auf die konische Bohrung hinunter z.

   B. durch drei Sägeschnitte 12 in drei Lappen 13 zerlegt, welche durch einen rund um den Kopf laufenden tiefen Einstich 14 nur noch durch federnde Stege   15    mit dem hintern Teil des   Gehäuses      I    verbunden sind.



   Führt man nun den Messkopf bei   zurück-    gezogener Nadel in eine Bohrung 16 eines Werkst ckes 17 ein. z.   B.    in eine noch zu kleine Bohrung 16. so werden die Lappen 13 leicht nach innen gedrückt. Verschiebt, man aber nun durch entsprechende Drehung der Hülse 7   die Nadel naeh vorn    so wird deren Konus 3 in die konische Bohrung 10 mehr und   mehreindringenund    dabei die federnden Lappen   13      wieder so weit auseinandertreiben.    bis sie an der Wandung der Werkst ckbohrung anliegen, worauf die Weiterdrehung der Hülse   7    unmöglich wird.



   Dabei wird die Me¯h lse 7 gegen ber dem m GehÏuse 1 eine ganz bestimmte Stellung einnehmen. welche mittelst der in Fig. 4 dargestellten Skalen 18 am Gehäuse   1    und   19    an der   Hiilse    7 abgelesen werden kann.



   Benützt man zu der ersten Alessung ein Werkstuck, dessen Bohrung genau einem Normalmass entspricht, so kann man nach   Losung    der   Flutter      6    die Hülse 7 auf dem   Nadelende5    so   drehem,      dal3    der Nullpunkt ihrer   Graduierung    genau auf den Längsstrich der Skala 18 fällt. Bei wieder   festgezogener    Mutter 6 zieht man in dieser Stellung den zum LÏngsstrich quer verlaufenden Nullstrieh der Skala 18.

   Entfernt man nun das Werkstück, so kann man die   Messhülse    7 veiter drehen. wobei man bei jeder vollen Um  drehun,    derselben, das hei¯t allemal dann, wenn der Nullpunkt ihrer   Graduierung    auf den LÏngsstrich der Skala 18 fÏllt. Bei   wie-    der   festgezogener    Mutter 6 zieht man in dieser Stellung den zum LÏngsstrich quer verlaufenden Nullstrich der Skala 18.

   Entfernt man nun das Werkstiiek, so kann man die Me¯h lse 7 weiter drehen. wobei man bei jeder vollen Umdrehung derselben, das heisst allemal dann, wenn der Nullpunkt ihrer Gra  duierung auf    den LÏngsstrich der   Smala    18    fällt, einen weiteren Querstrich dieser Skala    zieht, so da,   ss'diese Querstriche angeben,    um wie   viele ganze Umdrehungen die Messhülse      7    gegenüber ihrer Nullage beim Messen der   Normalbohrung    ged'reht wurde.



   Kennt man. nun den Anzug des Konus 3, die Steigung des Gewindes 4 und die Anzahl der Teilstriche der   Graduierung    18, so kann man also beim Messen einer andern Bohrung aus den   Ablesungen    an den Skalen 18 und 19. ohne weiteres ersehen, um wie viel grosser oder kleiner diese Bohrung ist als die zur Einstellung der Skalen beniitzte   Normalboh-    rung, wenn die Skala 18 auch nach rechts über den Nullstrich hinaus fortgesetzt wurde.



  Betragen der Anzug des Konus 3 z. B. 2 % oder 1/50, die Gewindesteigung 2, 5 mm und die   Strichzahl    an der   Graduierung    19 50, so entspricht einer Drehung der Hiilse 7 um   einen Teilstrich    eine Nadelverschiebung von 2,   5    : 50 = 0, 05 mm und eine Durchmesser Vergrösserung des Messkopfes von 0, 05 : 50 = 0, 001 mm.



   Man sieht a. lso, dass die   Zwischenschal-    tung des Konus eine betrÏchtliche Steigerung der Messgenauigkeit gegenüber den üblichen direkt   niessenden Messgeräten    mit sich bringt.



  Während z. B. die altbekannte Schiebelehre mit einiger Sicherheit den   Zehntel-und    das Mikrometer den   Himdertstelmillimeter    zu messen gestatten, gibt das Gerät gemäss der    vorliegenden Erfindung mit gleicher Sicher-    heit und d gleich bequem den Tausendstelmillimeter. Dadurch gen gt es v¯llig zur Messung der im Austauschbau von   Maschi-    nenteilen a. ller Art   vorkommenden MeBtole-      ranzen,    so dass das z.

   B. beim genauen   Fertig-    schleifen einer Bohrung sonst erforderliche, zeitraubende und mit äusserster   Vorsicht    vorzunehmende Nachschleifen, bis ein genau auf Ma¯   geschliffener Ealiberzapfen eben    in die Bohrung eingeführt werden kant, vollständig in Wegfall kommt. Daneben wird der weitere Vorteil grosser Sicherheit beim Schleifen erreicht, weil man in jedem Stadium des   Schleifvorganges    bis zum letzten Moment stets genau (messen kann, wieviel Material bis zur Erreichung des   Endmasses    noch abgehoben werden mu¯. Darin, da¯ dies mit einem GerÏt m¯glich ist, das sich an der Maschine ebenso einfach wie der Schieber der Schiebelehre oder das Mikrometer handhaben lässt, ist der hohe praktische Wert dieses Me¯gerÏtes nach der Erfindung begründet.



   Die einfache Ausf hrungsform des Me¯  gerätes gemäss den'Fig. l und    2 weist zwei Nachteile auf. Denn die Handhabung des Gerätes erfordert, wie übrigens auch die   Schiebe-    lehre und das Mikrometer, beide HÏnde des   Arbeiters,    da es, solange die Me¯kappen 13 noch nicht stramm an der Bohrungswandung anliegen, mit der einen Hand gehalten werden muss, während die Pulse 7 gedreht wird, ein Nachteil, welcher dem einhändig bedien  barmen    Ka   liberzapfen    nicht   anhaftet.

   Ausser-    dem hängt die Messgenauigkeit von dem Gefühl des   Arbeiters    ab, welcher die H lse 7 stets mit genau der gleichen Kraft drehen muss, wenn eine f r eine zuverlässige Messung erforderliche, stets gleich starke Anlage der Messlappen erzielt werden soll. Den gleichen Fehler   weisen, auch das Mikrometer und der    Kaliberzapfen auf, welch letzterer eines. ganz besonders feinen   Gefühls    zum Einführen in eine nur sehr wenig gr¯¯ere Bohrung bedarf.



     Diese beiden tJbelstände sind    bei der Ausführung nach den Fig.   3    und 4 vermieden.



   Es wird dies dadurch erreicht, da¯ die Verschiebebewegung der Nadel und die Drehbewegung der MeBhiilse getrennt werden und die Verschiebung ohne Drehung der Nadel durch Federkraft bewirkt wird.



     ZudiesemZwecksind    Nadel und Gewindebolzen 20 getrennt. Die Nadel besitzt einen zylindrischen Ansatz 21, über welchen eine Druckfeder   22    gestülpt ist, welche sich einerseits an der Schulter 23 der Nadel 2 und anderseits an einem im Gehäuse 1   einge-      lassenen Ring    24 abstützt, welcher mit dem Gehäuse dureh eine Schraube 25   lösbar ver-    bunden ist. In einer radialen Bohrung 26 der Nadel   2    sitzt ein als Griff dienender Bolzen 28. Dieser Bolzen tritt durch zwei Schlitze 27 in der Gehäusewandung (Fig. 4).

   Dreht man die MeBhülse 7 nach rechts und legt man bei am   Handballen    anliegendem Ende dieser Hülse die Finger um den Griff   28,    so kann man die Nadel   unterÜberwindung'des    Druckes der Feder 22 so weit nach rechts ziehen, bis der Griff entweder am rechten Ende des einen oder beider Schlitze 27 oder die Nadel an dem im Gewindebolzen 20 eingelassenen Widerlager 30 zur Anlage kommen, worauf eich der Me¯kopf in die zu messende Bohrung einführen lässt. Lässt man nun den Griff 28 los, so bewegt sich die Nadel unter der Wirkung der Feder   22 so weit nach    links, bis die   Messlappen      13    zur Anlage mit der Bohrungswand kommen.

   Alsdann kann man durch Drehen der Messhülse 7 bis zum Anschlag des Widerlagers 30 am Ende des Nadelansatzes 21 ermitteln, wie weit sich die Nadel gegenüber einer wie oben ermittelten Normallage verschoben hat bezw. um wie  vie,    grosser oder kleiner wieder die zu messende Bohrung ist als die   Normalbohrung.   



     Damit der Messkopf    wieder aus der Bohrung herausgenommen werden kann, genügt es, die Hülse 7 um einen kleinen Betrag   zurückzu-    drehen und die Nadel am Griff   28    wieder zur ckzuziehen, worauf   die Messlappen von    der Bohrungswand frei werden. Durch diese Anordnung wird erreicht, dass der Nadelkonus stets mit fast genau der gleichen Kraft in den   Messkopfkonus    hineingepresst wird, so    dass die Messgenauigkeit vom Gefühl des Ar-    beiters unabhängig wird. Ferner ist eine einhÏndige Bedienung des Gerätes m¯glich. da man dasselbe bei eingepresster Nadel ruhig hängen   lassen kann, während die Messhülse    7 gedreht wird.



   Die Anordnung weist den weiteren Vorteil gegenüber der Ausführung nach den Fig. 1 und 2 auf, dass die Nadel von jeder Torsionsbeanspruehung befreit wird, was insbesondere der Me¯genauigkeit beim Messen langer Bohrungen zugute kommt, wo    Eülse 1 und Nadel @ entspreehend lang ge-    macht werden müssen wie dies z.   B.    in Fig. 5 gezeigt ist, in welcher ein besonders   zum Aus-    messen von Geschützlauf-Bohrungen und dergleichen geeignetes Gerät dargestellt ist. Die erforderliche Länge des Gerätes ist z. B. im gezeichneten Beispiel dadurch geschaffen, dass in das Gehäuse   1    ein entsprechend langes Zwischenst ck 31 und in die Nadel ein ebensolches   82    eingelassen sind.



   Die Ausf hrung gemϯ Fig. 5 zeigt ferner einen von den Ausführungen gemäss den Fig. 1 bis 4   abweichenden Messkopf,    indem dieser an   Stelle der federnden Messlappen    radial eingelassene   beweglich geführte Mess-    bolzen 33 aufweist, welche innen nach dem    Nade. Ikonus und aussen nach dem Normalmass    geschliffen   sind. Diese Messbolzen weisen    in allen Stellungen eine genau gleich leichte    Beweglichkeit auf, wodurch die Messgenauig-    keit gegenüber den der Nadel immerhin einen etwas verÏnderlichen Widerstand entgegensetzenden federnden Lappen. weiter erh¯ht wird.

   Ausserdem lassen sich dieselben aus   gegen Abnützung besonders geeignetem    Material, wie z.   B.    gehärtetem Stahl, herstellen. Der Me¯kopf zeichnet sich ferner da durch aus, da¯ er leicht f r verschieden   grouse    Bohrungen hergestellt werden kann.



  In der Fig. 5 stellt die obere Hälfte einen Messkopf für eine verhältnismässig kleine, die untere   einen solchen für eine wesentlich grö-    ssere Bohrung dar. Diese verschieden grossen    MeBk¯pfe k¯nnen gegeneinander ausgewechselt werden, wenn sie z. B. mit einem Ge-      windeansaiz      34    versehen sind, welche in ein entspreehendes Innengewinde 35 des Ge  häusesleingeschraubtwerdenkönnen.    Da durch kann ein und dasselbe Me¯gerÏt mit    einer entsprechenden Anzahl von Messköpfen für einen sehr weiten Messbereich mit stets    gleichbleibender Me¯genauigkeit verwendet werden.

   Die Me¯bolzen   33    sind gegen das    Herausfallen und am Verdrehen dadurch ge-    sch tzt, da¯ sie mit einer angeschliffenen flachen Einkerbung 36 versehen sind, in welche die plangedrehten Füsse von Schrauben 37 bis nahe an den Grund eingreifen. ohne dass die freie Beweglichkeit derselben innerhalb des Messbereiches   jedes Messkopfes    behindert wird. Die Schrauben 37 können   gleichzeitig zum Festschrauben eines    Ver   schlnssdeekels 38 dienstbar gemacht, werden.   



     Selbstverständlich können auch bei    den Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis   4    die   Messkopfe    auswechselbar gemacht werden. 



  Ebenso k¯nnen auch diese GerÏte durch VerlÏngerung des GehÏuses und der Nadel be  liebig lang gebaut werden.    Sie werden sich in dieser   Ausführung besonders zum Abmes-    sen von Gewehrläufen und dergleichen eignen, f r welche kleinen Durchmesser die Anbringung von frei   bewegliehen      Messbolzen untun-    lich wird.



   In Fig. 6 ist die Anwendung einor sogenannten Tasteruhr zum Messen der Nadel  verschiebunganStelleder    in Fig. 3 und 4    verwendeten MikrometerNohraube gezeigt.   



  Diese Anordnung bietet den Vorteil, dass bei entsprechender Graduierung des Zifferblattes, das Ma? der Bohrung sofort nach Loslassen des Handgriffes 28 abgelesen werden kann, ohne dass am Instrument weiter r manipuliert werden muss. Dabei ist der mit dem Gehäuse 37 der Tasteruhr fest verbundem Hals 38, durch welchen der Taster 39 durchtritt, z. B. in die verlängerte Büchse 24 eingepre?t, die ihrerseits durch die Schraube 25 wieder mit dem GehÏuse 1 verbunden ist.



  Der Taster 39 steht unter Wirkung der nicht   gezeigtenUhrwerksfederundbleibt    daher bei der Verschiebung der Nadel nach vorn oder hinten immer mit dem Ende der   Nadelver-      längerung    in Berührung.



   Diese Anordnung eignet sich insbesondere   für die Kontrolle grosser-Stiiekzahlen    des   gleichen WerkstAckes,    wo ohne   Zeitverhist    ein n St ck um das andere   ausgemessen wer-       den muss. Degt man mittelst der an. solchen      Tasteruhren bekannten, über    dem Zifferblatt verschiebbaren Marken 40 die jeweiligen    Fehlertoleranzenfest,soermogtlioht'dasGe-    rat eine sehr rasche und bequeme Kontrolle selbst bei sehr kleinen Fehlertoleranzen, wenn ein   Teilstrich    der   Zifferblattskala    z. B.



  1/1000 mm bedeutet, was ohne   weiteres erreich-    bar ist.



   Während die bisher beschriebenen Geräte zum Messen zylindrischer Bohrungen dienten, zeigt Fig. 7 ein solches zum Messen des    Durchmessers, zylindrischer Wellen und des    Aussenabsta. ndes paralleler ebener Flächen.



   Zu diesem Zwecke ist die   Körperhülse    mit einem seitlichen Ansatz 41 ausgerüstet, welcher ein senkrecht gegen die Achse der Nadel 2 gerichtetes Widerlager 42 trägt. Die wie   frayer    durch Mikrometersehraube oder Federkra ft achsial bewegliche   Na ; del weist    an St-elle des konischen   Endes eine schief ange-    schliffene ebene FlÏche 43 auf, deren Neigung derjenigen des früheren Konus entspricht. Diese schiefe FlÏche wirkt auf einen im Gehäuse 1 beweglich gelagerten Taststift   33,    der wieder durch eine in die   Verbe    36   hineinragende Schraube 37    gegen   Heraus-    fallen geschützt ist. Wie früher dient die Schraube 37 zugleich zur Befestigung des Verschlussdeckels 38.

   Die Messung des Wel   lendurchmessersgeschiehtnundadurch,dass    man das GerÏt bei zur ckgezogener Nadel etwa so weit über die Welle schiebt, bis die Mitten des Widerlagers 42 und des Messbolzens über einem Durchmesser stehen. Nach Loslassen der Nadel kann man alsdann das Ma? dieses Durchmessers an der nicht ge   zeichneten Messhülse oder Tastenuhr ablesen,    deren Nullpunkte vorher wieder mittelst eines Normalma¯es festgelegt wurden.



   Die beschriebenen Ausführungen ergeben natürlich nur einen kleinen   Messbereich,der    immerhin alle in der Praxis des   Maschinen-    baues vorkommenden Abmasse gegenüber dem jeweiligen Normalma¯ reichlich deckt. Wie indessen bei dem GerÏt zum Ausmessen von Bohrungen der Messbereich des Gerätes durch die   Verrmendung    auswechselbarer   Messkopfe    f r alle Normalmasse eines bestimmten Bereiches wesentlich erweitert werden kann, so ist dies bei dem   Wellenmessgerät gemäss    Fig.

   7 dadurch möglich, dass   man das Wider-    lager 42 als   plangeschliffenes Ende eines    auswechselbaren Schraubenbolzens 44 ausbildet, welcher in den Ansatz 41 eingeschraubt wird, bis die Schulter 45 des Bolzengriffes 46 satt an der   plangeschliffenen    FlÏche 47 des Ansatzes 41 aufliegt.

   Den freien   Bolzenschäften wird man dabei zweck-      mässigerweise    die genaue Länge von Normal  massengeben.    Ebenso k¯nnte natürlich anstatt solcher Normalbolzen eine eigentliche Mikrometerschraube mit   Messhülse    verwendet werden, wobei aber, wenn man auf den Tau sendstelmillimeter genau messen will, bei jeder Einstellung auf ein neues Ma? ein Normalmass zu Hilfe genommen werden muss, da die praktische Messgenauigkeit der   Mikro-      meterschraube nicht über    einen Hundertstelmillimeter hinausgeht.



   Um das Gerät zum Messen von Bohrungen und Wellen verwenden zu können, ist das Ïu?ere Ende des   Tastkorpers zylindrisch ge-      schliffen : soll dagegen das Gerät    zum   blessez    von   Abständen ebener para. Ileiler Flächen    verwendet werden können, so werden Tastkörper eingesetzt, deren   äusseres Ende plange-      schliffen    ist.



   In Fig. 9 ist schematisch zum Teil in Vor  deransicht,    zum Teil im Schnitt ein Gerät   da-rgestellt,    welches der Messung des Abstandes ebener paralleler FlÏchen dient. 2 ist die Nadel mit einer AbschrÏgung 43, welche auf den   Messbolzen    33 wirkt. 48 und 49 sind die zwei FlÏchen, deren Abstand gemessen werden soll, und 1 ist eine zweckmässige Form des Messkopfes.



   Die Nadeln der Geräte nach Fig. 7 bis 9 konnten natürlich auch mit konischem Ende ausgeführt werden. Das w rde aber hier wegen des Vorhandenseins nur eines   Mess-    bolzens   den Ubelstand    mit sich bringen, dass der   Anlagedruck des Messbolzens an der zu    messenden FlÏche verbiegend auf die Nadel wirkt, was die Me?genauigkeit schÏdlich be  einflussen    würde. Man wird also   zweekmässi-    gerweise   das Nadelende    nur einseitig absehrä   gen und die der Abschrägung gegenüberlie-    gende ZylinderflÏche beibehalten. damit der   Messdruck unmittelbar von    der zylindrischen Wand der Gehäusebohrung aufgefangen wird.



   Während bei der Anordnung nach Fig. 1 die   kegelige Form des Nadelendes wegen    der    Nadeldrehung unerlässlich und der entspre-    chende Hohlschliff der   Tastbolzen gemäss    Fig. 10 empfehlenswert ist, ist die kegelige Form einer nicht rotierenden Nadel, wie sie bei den Beispielen nach den Fig. 3 bis 6 vorhanden ist, nicht notwendig und die Nadelspitze, wie in der Fig. 11 gezeigt ist,   pyrami-    denförmig ausgebildet. Die Zahl der FlÏchen   ent. spricht der Anzahl der ltastbolzen    33.

   In diesem Falle können die auf der Nadel glei   tenden Flächen der Messbolzen anstatt hohl    einfach schrÏg eben geschliffen werden, so daB sie in jeder Stellung'der Nadel auf ihrer ganzen Fläche anfliegen. wodurch   ihre Ab-    nützung verringert wird. Dem Kanten der Nadel kann man dadurch begegnen, dass man dem Nadelgriff 28 im Schlitz 27 seitlich etwas Spiel gibt, damit sich die losgelassene Nadel frei nach den   Messbolzenflächen    einstellen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Messgerät zur Bestimmung der erreichten Annäherung an das beabsichtigte Mass von Werkstücken sowie zur Bestimmung der Abmasse fertiger Werkstücke von ihrem Sollmass innerhalb ode, in der NÏhe der fest gesetzten Fehlertoleranzen, gekennzeichnet durch eine in einem Gehäuse des Gerätes achsial gef hrte Nadel, deren eines Ende mit wenigstens einer zur Nadelachse geneigt verlaufenden FlÏche versehen ist. und min destens einen radial verschiebbaren Tastkorper, der beim llIessen einerseits an der ge- neigten Fläehe der Nadel und anderseits an dem zu messenden Objekt anliegt.
    UNTERANSPR¯CHE : 1. Messgerät nach Patentanspruch mit mehreren Tastk¯rpern, dadurch gekennzeichnet, da? die Tastkorper. die durch in radialen Ebenen liegende Schlitze voneinander ge trennt. sind, einen zylindrischen Kopfteil des Gehäuses bilden und mit dem anschliessenden Gehäuseteil federnd verbunden sind.
    2. Messgerät nach Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastkorper aus einem Stück mit dem Gehause bestehen und durch federnde Stege mit ihm verbunden sind.
    3. Messgerät nach Unteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, da? die Nadel ein Gewinde trägt, das in einem Gewinde des Gehäuses läuft, so da? bei einer Drehung der Nadel um ihre Achse mittelst, einer mit ihr losbar versehraubten und mit ihr koachsialen Me¯h lse die achsiale Versohiebung der Nadel gegenüber dem Gehäuse erfolgt.
    4. Messgeräte nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Messhülse und Ge- häuse mit Ableseskalen versehen sind 5. Me¯gerÏt nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da. der Tastkorper durch einen Bolzen gebildet wird, welcher senkrecht zur Nadelaebse frei beweglich im Messkopf des Gehäuses geführt ist, wobei. das an der geneigten FlÏche des einen Nadelendes anliegende Ende dieses Bolzens nach der Form dieses Nadelteils geformt ist.
    6. Messgerät nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere Ende des Tastkörpers zylindrisch geschliffen ist, zum Zwecke, das Gerät zum Messen von Bohrungen und Wellen verwenden zu k¯nnen.
    7. Messgerät nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere Ende des Tastköirpers plangeschliffen ist, zum Zwecke, das GerÏt zum Messen von Abstän- den ebener paralleler FlÏchen verwenden zu k¯nnen.
    8. Me¯gerÏt nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein einziger Tastbolzen vorhanden ist, wobei das im Bereich des Tastbotzens befindliche Nadelende nur an der dem Tastbolzen zugekehrten Seite eine Abschrägüngaufweist,welche nach einer zur Nadelachse geneigten Ebene verlÏuft.
    9. Messgerät nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass die Nadel unter der Wirkung einer in achsialer Richtung wirkenden Feder steht, welche der Verschiebung der Nadel in der einen Richtung ent gegenwirkt und einen radial durch einen Schlitz des Gehäuses geführten Griff trÏgt, der ein Drehen verhindert, aber eine Achsial- verschiebun zulässt, wobei auf dem Gehäuse und koachsial zu demselben eine Messhülse aufgeschraubt ist, wobei Nadel und Messh lse aus zwei getrennten Teilen bestehen.
    10. Messgerät na. ch Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Messung der Nadelversohiebung eine Messschraube vorge- sehen ist.
    11. Messgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ das h lsenf¯rmige Gehäuse ruid die stabförmige Nadel mehrteilig ausgebildet sind, um in langen Bohrungen Messungen machen zu k¯nnen.
    12. Messgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse einen ausweohsel-undimGehäuse einschraubbaren Me¯kopf trait.
    13. Me¯gerÏt Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, da¯ mit dem Gehäuse ein Queransatz verbunden ist, in welchem ein Gewindebolzen auswechselbar verstellbar eingeschraubt ist.
    14. Me¯gerÏt nach Unteransprueh 5, mit mehreren Tastbolzen, dadurch gekennzeich- net, da¯ die im Messkopf radial gef hrten Tastbolzen je durch eine im Me¯kopf sitzende Schraube mit planabgedrehtem Fu¯, der in eine flache seitliche Einkerbung des Bolzens eingreift, am Herausfallen und am Verdrehen verhindert, in ihrer Messbewegung aber nicht verliindert werden.
    15. Me¯gerÏt nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, Idass das Nadelende konisch ist.
    16. Messgerät nach Patenta. nspruch, mit mehreren Tastkörpem, dadurch gekennzeich- net, da, ¯ das Nadelende pyramidenf¯rmig und jeder Pyramidentfläche ein Tastbolzen zuge- ordnet ist.
CH235059D 1939-11-25 1939-11-25 Messgerät. CH235059A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH235059T 1939-11-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH235059A true CH235059A (de) 1944-11-15

Family

ID=4458810

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH235059D CH235059A (de) 1939-11-25 1939-11-25 Messgerät.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH235059A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN107014276A (zh) * 2017-05-31 2017-08-04 北京城建六建设集团有限公司 抹灰厚度测量装置
CN107356179A (zh) * 2017-08-21 2017-11-17 贵州航太精密制造有限公司 一种三针测量固定装置
CN111189375A (zh) * 2020-04-14 2020-05-22 中国工程物理研究院机械制造工艺研究所 一种孔腔直径测量装置及测量方法

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN107014276A (zh) * 2017-05-31 2017-08-04 北京城建六建设集团有限公司 抹灰厚度测量装置
CN107014276B (zh) * 2017-05-31 2023-07-14 北京城建六建设集团有限公司 抹灰厚度测量装置
CN107356179A (zh) * 2017-08-21 2017-11-17 贵州航太精密制造有限公司 一种三针测量固定装置
CN107356179B (zh) * 2017-08-21 2023-07-11 贵州航太精密制造有限公司 一种三针测量固定装置
CN111189375A (zh) * 2020-04-14 2020-05-22 中国工程物理研究院机械制造工艺研究所 一种孔腔直径测量装置及测量方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE828787C (de) Schneidwerkzeug
DE3873309T2 (de) Bohrfeinmessvorrichtung.
DE2412993A1 (de) Universalmessgeraet
EP0332807A2 (de) Messvorrichtung zur Lagebestimmung von Werkstück-Flächen
CH235059A (de) Messgerät.
CH218397A (de) Messvorrichtung für innere Messungen.
DE2406308B1 (de) Geraet zum Messen von Aussenkegeln und -durchmessern
DE533406C (de) Festklemmvorrichtung fuer in Fuehrungen gegeneinander bewegte und genau eingestellteTeile von Werkzeugmaschinen
DE2747776C2 (de) In eine Gewindeschneidmaschine oder einen Ratschenhebel einsetzbarer Gewindeschneidkopf
DE899266C (de) Lehre zur Pruefung von Gewinden
EP0204073B1 (de) Eine Schraube aufnehmender Halter mit Vorrichtung zum Bestimmen (Messen, Prüfen, Bearbeiten) der Koaxialität von Gewinde und Schaft der Schraube
DE866554C (de) Geraet zum Bestimmen des Durchmessers von Bohrungen
DE584691C (de) Messlehre
CH240633A (de) Rachenlehre.
CH270608A (de) Vorrichtung zum Einstellen der Distanz zweier Fräser, auf einem Fräserdorn.
DE321630C (de) Gewindemessvorrichtung
DE361825C (de) Reibahle
DE871839C (de) Messgeraet
CH250403A (de) Kaliber zur vergleichenden Messung von Längen.
DE854738C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einstellen des Bohrstahls bei Bohrwerken
DE870764C (de) Vorrichtung zum Messen der Staerke nur von der einen Seite zugaenglicher Waende
DE348707C (de) Schraublehre
CH233596A (de) Innenmessgerät zum Messen von Sackloch-Bohrungen.
DE69003522T2 (de) Vorrichtung zum Vorritzen in einer Sägemaschine.
DE413641C (de) Feinzeiger, insbesondere zum Pruefen von zu schleifenden Werkstuecken