CH235242A - Elektrische Zugzeichenanlage für Fahrzeugzüge. - Google Patents

Elektrische Zugzeichenanlage für Fahrzeugzüge.

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CH235242A
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relay
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relays
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Licentia Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L15/00Indicators provided on the vehicle or train for signalling purposes
    • B61L15/0009Indicators provided on the vehicle or train for signalling purposes wiring diagrams for start- or stop-signals on vehicles having one or more carriages and having electrical communication lines between the carriages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Elektrische Zugzeichenanlage für Fahrzeugzüge.    Bei den bereits bekannten sogenannten  dreibegriffigen Zugzeichenanlagen ist zur Ein  haltung der Betriebsbedingungen ein ziemli  cher     Aufwand    an     Schaltmitteln    notwendig.  Es besteht das Bedürfnis nach     eileer    Anlage,  die mit einfachen     Mitteln    alle Betriebsbedin  gungen erfüllt. Im Betrieb wird einmal ver  langt, dass die Anlage in Ruhelage stromlos  ist, und zum anderen, dass das Fahrtsignal  beim Fahrer erst erscheint, wenn in allen  Wagen das Fahrzeichen gegeben wurde. Bei  Abgabe des Fahrzeichens soll dann jeweils  in dem     betreffenden    Wagen ein     optisches     Signal erscheinen und ein akustisches Signal  ertönen.

   Weiterhin wird die Forderung er  hoben, dass bei Abgabe des Haltbefehls so  fort das Haltzeichen beim Fahrer erscheint  und in allen Wagen ein akustisches Signal  ertönt. Ein etwa vorhandenes     Fahrzeichen     muss gleichzeitig gelöscht werden.  



  Diese Bedingungen werden durch     eine    im  Hauptpatent     -beschriebene    elektrische Zug-         Zeichenanlage    für Fahrzeugzüge auf die Weise  erfüllt, dass bei Erteilung des Haltzeichens  durch Betätigung eines     beliebigen    der im Zuge  vorhandenen Haltdruckknöpfe die Spulen .der  in den Wagen verteilten Befehlsrelais bei  derseits an gleiches Potential gelegt und da  durch zum Abfall gebracht Werden, und dass  gleichzeitig das Haltzeichenrelais -sowie die  Halthupen an volle Spannung gelegt werden.

    Bei dieser im Hauptpatent beschriebenen An  lage erfolgt die Löschung     des-    Fahrzeichens  durch das Haltzeichen und die Löschung des  Haltzeichens durch das Fährzeichen, ohne  dass die im Schaltschema dieser Zugzeichen  anlage mit a bezeichnete Speiseleitung span  nungslos gemacht wird. Bei     erteiltem    Fahr  zeichen werden     die    parallel geschalteten Be  fehlsrelais in Reihe mit den     zueinander    par  allel. geschalteten Halthupen und Haltzeichen  relais geschaltet.

   Die Speicherung des     Fähr-          befehls    erfolgt durch bereits     bekannte    Mittel,  indem nämlich die     .Fährzeichenlampe.        des    Fah-      rers in Reihe mit einem Widerstand geschaltet  ist, aber erst aufleuchtet, wenn die Kontakte  der Befehlsrelais, die die Fahrzeichenlampe  überbrücken, geöffnet sind.

   Die gleichen Schalt  mittel und der gleiche Schaltvorgang dienen  bei dieser im Hauptpatent beschriebenen An  lage zur Speicherung des Löschbefehls des  Haltzeichens, und zwar in der Weise, dass  bei Erteilung des Haltzeichens das Haltzeichen  relais während des Anziehens durch selbst  tätige Umschaltung die Speicherung beim  Löschen vorbereitet, indem es sich von der  Haltleitung und Erde auf den Pluspol der  Stromquelle und die Steuerleitung umschaltet.  



  Bei flüchtiger Betätigung eines Haltdruck  knopfes kann es jedoch vorkommen, dass die  im     Vorstehenden    gekennzeichnete Zugzeichen  anlage ausser Tritt gebracht wird. Es ist  nämlich möglich, dass das akustische Halt  zeichen ertönt, während das optische Haltzeichen  nicht ordnungsgemäss zum Fahrer durchge  kommen ist. Dies erklärt sich daraus, dass  Hupen im allgemeinen eine kürzere Ansprech  zeit als Relais haben. Weiter ist es möglich,  dass bei Erteilung des Haltzeichens aus der  Fahrstellung das optische und akustische       Signal    erscheinen, ohne dass alle Befehlsrelais  in die' Ruhelage gefallen sind. Ein gleich  zeitiges Abfallen parallel geschalteter Relais  beim Abschalten ist jedoch nur mit kompli  zierten Zusatzeinrichtungen oder teuren Re  laiskonstruktionen zu erreichen.  



  Die Erfindung hat eine Zugzeichenanlage  zum Gegenstand, welche die oben     angeführten     Mängel der im Hauptpatent an Hand der Zeich  nung beschriebenen Anlage nicht aufweist.  Dies ist dadurch erreicht, dass bei Haltzeichen  gabe das akustische Signal nur ansprechen  kann, nachdem der Haltbefehl vom Empfangs  gerät im Führerstand aufgenommen worden  ist, so dass das Erscheinen des akustischen  Signals als Rückmeldung dafür dient, dass  der Befehl eindeutig und ordnungsgemäss im       Führerstand    angekommen ist. Zweckmässiger  weise     wird    die Anlage zudem so ausgebildet,  dass die Halthupen nur dann ertönen können,  wenn sieh die Relais des Zuges ordnungsgemäss    in der der Haltstellung entsprechenden Lage  befinden.  



  Bei der in der Zeichnung des Hauptpatentes       veranschaulichten    Schaltung der beschriebenen  Anlage würde die Batterie bei Erteilung des  Haltzeichens durch zwischen die Haltleitung  und Erde geschaltete zusätzliche Kontakte       kurzgeschlossen.    Dies kann bei Ausführungs  formen der erfindungsgemässen Einrichtung  dadurch vermieden werden, dass zwischen  Batterie und Speiseleitung ein Widerstand  eingeschaltet wird. Die Spule des Haltzeichen  relais wird zweckmässigerweise parallel zu  einem Teil dieses     Widerstandes    geschaltet,  der so     bemessen    ist, dass der bei Betätigung  des Haltdruckknopfes auftretende Spannungs  abfall das Haltrelais zum Ansprechen bringt.  



  In der beigeordneten Zeichnung ist ein       Ausführungsbeispiel    des Erfindungsgegenstan  des veranschaulicht. Es sind nur die Schalt  elemente der Zugzeichenanlage angedeutet,  welche zum Verständnis des Erfindungsge  dankens notwendig sind. Im Triebwagen und  im Beiwagen befinden sich drei durchgehende  Leitungen, nämlich die Speiseleitung a, die  Steuerleitung b und die Haltleitung c. Die  blasse bezw. die Erde dient als Rückleitung.  In jedem Wagen sind Befehlsrelais 2, Fahr  druckknöpfe 3, Haltdruckknöpfe 4 und Halt  hupen 9 vorhanden. Im Triebwagen befin  den sich die Batterie 1, das Haltzeichenre  lais 10, die Haltzeichenlampe 12, die Wider  stände     13a    und 13b sowie die Löschtaste 14.  



  Bei Betätigung eines Haltdruckknopfes 4  wird folgender Stromkreis geschlossen  Pluspol der Batterie 1, Widerstand     13a,     Löschtaste 14, Widerstand 13b, Speiseleitung  a., Haltdruckknopf 4, Haltleitung c, Kontakt  paar     Kia,    Erdleitung. Durch den Spannungs  abfall am Widerstand 13b wird das     Haltzei-          chenrelais    10 zum Anziehen gebracht. Dies  hat zur Folge, dass das Kontaktpaar     K,o    ge  schlossen und das Kontaktpaar     Kia        geöffnet     wird.

   Das     letztgenannte    Kontaktpaar öffnet  dann den Kurzschluss der     Halthupen    9; das       akustische    Signal kann also erst dann ertö  nen, wenn     das    Relais angezogen hat und da  mit der     Haltbefehl    ordnungsgemäss bis zum      Fahrer durchgekommen ist. Der Haltstrom  kreis des Haltzeichenrelais geht aus vom Plus  pol der Batterie und verläuft über den Wider  stand 13a, die Löschtaste 14, die Relaisspule  10, den Arbeitskontakt F1, die Steuerleitung b  und das Hilfskontaktpaar K6 des Befehlsre  lais 2 zur Erdleitung.  



  Bei Erteilung-.des Haltzeichens aus der  Fahrstellung kann das akustische Signal erst  dann ertönen, wenn sämtliche Überbrückungs  kontakte     K7        geöffnet    sind, d. h. sämtliche       Befehlsrelais    2 ordnungsgemäss ihre Ruhelage  eingenommen haben. Die akustische Rück  meldung ist deshalb besonders vorteilhaft,     weil     beim Schaffner bei Haltzeichengabe nur das  akustische Signal ertönt, das er vom bisheri  gen     Klingelzug    her gewohnt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Zugzeichenanlage für Fahr zeugzüge, nach dem Patentanspruch des Haupt patentes, bei welcher mittels Relais optische und akustische Signalzeichen gegeben werden, dadurch gekennzeichnet, dass bei Haltzeichen gabe das akustische Signal nur ansprechen kann, nachdem der Haltbefehl vom Empfangs gerät im Führerstand aufgenommen worden ist, so dass das Erscheinen des akustischen Signals als Rückmeldung dafür dient, dass der Befehl eindeutig und ordnungsgemäss im Führerstand angekommen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das akustische Haltzei chen erst dann ertönt, wenn die Befehlsre lais (2) sämtlicher Wagen abgefallen und das Haltzeichenrelais (10) angezogen ist. 2.
    Anlage nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Haltzeichenrelais und der Befehls relais die Halthupen (9) kurzschliesst, wenn sich das Relais nicht in der Haltlage befindet.
CH235242D 1941-06-06 1942-05-15 Elektrische Zugzeichenanlage für Fahrzeugzüge. CH235242A (de)

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