CH235322A - Verfahren zur Herstellung von Kneterzeugnissen und nach dem Verfahren hergestelltes Kneterzeugnis. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Kneterzeugnissen und nach dem Verfahren hergestelltes Kneterzeugnis.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von Kneterzeugnissen und nach dem Verfahren hergestelltes Kneterzeugnis. Gegenstand der Erfindung ist ein Ver fahren zur Herstellung von Kneterzeugnissen und ein nach dem Verfahren hergestelltes Kneterzeugnis. Unter einem solchen, wird ein z. B. -durch Walzen oder Pressen erhaltenes Erzeugnis verstanden. Bisher wurden in der Hauptsache Kupfer, Messing, Aluminium und bestimmte Alumi niumlegierungen verwendet, um Erzeugnisse herzustellen, die schnell verformbar und in folgedessen zur Herstellung von Gegenstän den durch z. B. Schnellkaliberwalzen, insbe sondere von Drähten aller Art, unter anderem auch Fahrleitungsdrähten oder dergleichen, geeignet sind. In dem Bestreben, die Bunt metalle gegenandere Werkstoffe auszutau schen und auch gleichwertiges Material für die anderweitig einzusetzenden Aluminium legierungen aufzufinden, wumde versucht, das Zink und besonders seine Legierungen. für die genannten Verwendungszwecke zu be- nutzen. Diese Bestrebungen schlugen bisher jedoch völlig fehl. Bekanntlich hat der Werkstoff, der zum Schnellkaliberwalzen verwendet werden soll, ausserordentlich hohe Beanspruchungen aus zuhalten. Dies ergibt eich z. B. in ein leuchtender Weise ,daraus, dass .die Erzeug nisse aus der Schnellkaliberwalze mit der hohen Geschwindigkeit von beispielsweise 3'00 m/min. herausschiessen. Die üblichen Zinklegierungen. erweisen sich für diese Zwecke, z. B. als Drahtlegierung, als völlig ungeeignet. Um so überraschender war es, d'ass eine Zinklegierung mit relativ engen Begrenzun gen, der Legierungsbestandteile sieh zur Her stellung von Gegenständen :durch Schnell kaliberwalzen als geeignet zeigte. Die Unter suchungen haben ergeben:, .dass :die Legierung frei von Magnesium sein soll, das bei den ülichen Zinklegierungen zwecks Zurück drängung der unterkristallinen: Korrosion allgemein zulegiert wird, wenn die Legie rungen Aluminium enthalten. Im Gegensatz dazu ist bei der zu verwendenden Legierung (die zirka 3,5% Aluminium und zirka (1,b,% Kupfer enthält) darauf zu achten, dass die Legierung kein Magnesium enthält. Als Le- gierung@s.rest kommt dabei allein ein Zink in Betracht, das mindestens 9,9#,919%, vorzugs weise aber 99,9;9#ä% Zn enthält. Auf diese hohe Reinheit des verwendeten Zinks muss deshalb besonderer Wert gelegt werden, da, - wie bereits erwähnt - das sonst zur Kompensierung von eventuellen Gehalten an schädlichen Metallen, wie Blei, Kadmium, Zinn, die bei aluminiumhaltigen Zinklegie rungen für das Auftreten der interkritstal:li- nenKorrosion verantwortlich sind, zugesetzte Magmesium in der Legierung fortbleiben sohl. Die Erfindung besteht demnach in einem Verfahren zur Herstellung von Kneterzeug nissen aus einer Zinklegierung, welches da durch gekennzeichnet ist, dass zur Herstel lung der Kneterzeugnisse eine ma!guesium- freie Zinklegierung mit einem Gehalt von zirka 3,59o1 Aluminium und zirka 0,6 Kupfer, Rest mindestens 99,99 % iges Zink verwendet wird. Ausserdem erstrecht sieh die Erfindung auf ein gemäss dem beschriebenen Verfahren hergestelltes Kneterzeugnis. Ins besondere bezieht sich das Verfahren auf die Herstellung von Press@ und Walzerzeug nissen, wie z. B. Kaliber- und Schnellkaliber- wallzerzeugnisse, von Drähten aller Art, ins besondere Fahrleitungsdrähten. Wie bereits oben ausgeführt wurde, eignet sich die genannte Legierung in über raschend günstiger Weise als schnell ver formbare Legierung für die Herstellung von Gegenständen durch Schnellkaliberwalzen, wie z. B. von Drähten aller Art, insbesondere auch Fahrleitungsdrähten. Aus dem genann ten Werkstoff können in derselben Weise wie aus den bisher dazu benutzten Metallen und. Legierungen, also in der Hauptsache Kupfer, Messing, Aluminium und bestimm ten Aluminiumlegierungen, auf den übliche n Maschinen und unter den. üblieben BedingUn- gen runde und profilierte Drähte aller Stärken hergestellt werden. Ein weiterer Vorteil der erwähnten Le gierung wird darin erblickt, dass sie im ge- pressten oder gewalzten Zustand eine über ragende Dauerstandfestigkeit aufzuweisen: in der Lage ist. Dies wird durch einen Versuch deutlich gezeigt, der an 40 ein langen Bleeb- streifen ausgeführt wurde. Diese Streifen, die .eine Stärke von ungefähr (--1,4 mm be sassen, wurden acbt Stunden. lang mit einem Gewicht von 10 kg belastet. Hierbei zeigte Feinzink eine Durchbiegung von 4 mm, eine Zinklegierung mit 10#o' Aluminium eine solche von 15 mm. In auffallend günstiger Weise benahm sieh die erfindungsgemäss zu verwendende Legierung, die eine Durch biegung von nur 1 mm erlitt. Hierin zeigt. sich noch der besondere Vorteil der Legie rung im gewalzten Zustand.
Claims (1)
- PATEN TAN SPR t C IIE I. Verfahren zur Herstellung von Knet erzeugnissen aus einer Zinklegierung, da durch geken,nzeiohnet, dass zur Herstellung der Kneterzeugnisse eine magnesiumfreie Zinklegierung mit einem Gehalt von zirka ,l,5% Aluminium und zirka 0,6 % Kupfer, Rest mindestens 9'9,99%iges Zink verwendet wird. Il.Gemäss dem Verfahren nach Patent- arnsprucli I hergestelltes Kneterzeugnis. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch I zur Herstellung von Presserzeugnissen, dadurch gekennzeichnet, dass als Legierungsrest 99,9,95%iges Zink vorhanden ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch I zur Herstellung von Walzerzeugnissen, dadurch gekennzeichnet, dass als Legierungsrest 99,99'5%iges Zink vorhanden ist. 3.Verfahren nach P < itentanspriich I zur Herstellung von Kaliberwalzerzeugnissen, dadurch gekennzeichnet, dass als @e@gierung.s- rest 99,99i5 %iges Zink. vorhanden ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch I und l'nteransprucli 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Erzeugnisse durch Schnellkaliber walzen erhalten werden. 5.Verfahren nach Patentanspruch I zur Herstellung von Drähten, dadurch gekenn zeichnet, dass. als Legierungsrest 99,99)5 %iges Zink vorhanden ist. 6. Kneterzeugnis nach Patentanspruch II, da.dureh gekennzeichnet, dass es als Press- erzeugnis ausgebildet ist. 7. Kneterzeugnis nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass es als Walz erzeugnis ausgebill.det ist.& . Kneterzeugnis nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass es als Kaliber walzerzeugnis ausgebildet ist. 9. Kneterzeugnis nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass es als Draht ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE235322X | 1939-11-23 |
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| CH235322D CH235322A (de) | 1939-11-23 | 1940-10-21 | Verfahren zur Herstellung von Kneterzeugnissen und nach dem Verfahren hergestelltes Kneterzeugnis. |
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1940
- 1940-10-21 CH CH235322D patent/CH235322A/de unknown
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