CH235322A - Verfahren zur Herstellung von Kneterzeugnissen und nach dem Verfahren hergestelltes Kneterzeugnis. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kneterzeugnissen und nach dem Verfahren hergestelltes Kneterzeugnis.

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CH235322A
CH235322A CH235322DA CH235322A CH 235322 A CH235322 A CH 235322A CH 235322D A CH235322D A CH 235322DA CH 235322 A CH235322 A CH 235322A
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Georg Von Giesche S Erben
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Georg Von Giesche S Erben
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22C—ALLOYS
    • C22C18/00—Alloys based on zinc
    • C22C18/04—Alloys based on zinc with aluminium as the next major constituent

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Description


  Verfahren zur Herstellung von Kneterzeugnissen und nach dem Verfahren  hergestelltes     Kneterzeugnis.            Gegenstand    der     Erfindung    ist ein Ver  fahren zur Herstellung von     Kneterzeugnissen     und ein nach dem     Verfahren    hergestelltes  Kneterzeugnis. Unter einem     solchen,    wird ein  z. B. -durch Walzen oder Pressen erhaltenes  Erzeugnis verstanden.  



  Bisher wurden in der Hauptsache Kupfer,       Messing,    Aluminium und bestimmte Alumi  niumlegierungen verwendet, um Erzeugnisse  herzustellen, die     schnell    verformbar und in  folgedessen zur Herstellung von Gegenstän  den durch z. B.     Schnellkaliberwalzen,    insbe  sondere von Drähten aller Art, unter anderem  auch     Fahrleitungsdrähten    oder dergleichen,  geeignet sind.

   In dem Bestreben, die Bunt  metalle     gegenandere    Werkstoffe auszutau  schen und auch     gleichwertiges        Material    für  die     anderweitig    einzusetzenden Aluminium  legierungen aufzufinden,     wumde        versucht,    das  Zink und     besonders    seine Legierungen. für  die     genannten    Verwendungszwecke zu be-    nutzen. Diese Bestrebungen schlugen bisher  jedoch     völlig    fehl.  



  Bekanntlich hat der Werkstoff, der zum       Schnellkaliberwalzen    verwendet werden soll,  ausserordentlich hohe     Beanspruchungen    aus  zuhalten. Dies ergibt     eich    z. B. in ein  leuchtender Weise ,daraus, dass .die Erzeug  nisse aus der     Schnellkaliberwalze    mit der  hohen     Geschwindigkeit    von     beispielsweise     3'00     m/min.    herausschiessen. Die üblichen       Zinklegierungen.    erweisen sich für diese  Zwecke, z. B. als Drahtlegierung, als völlig  ungeeignet.  



  Um so überraschender war es,     d'ass    eine  Zinklegierung mit relativ     engen    Begrenzun  gen, der Legierungsbestandteile sieh zur Her  stellung von     Gegenständen        :durch    Schnell  kaliberwalzen als geeignet zeigte. Die Unter  suchungen haben     ergeben:,        .dass    :die     Legierung     frei von Magnesium sein soll, das bei den       ülichen    Zinklegierungen zwecks Zurück  drängung der     unterkristallinen:    Korrosion      allgemein     zulegiert    wird, wenn die Legie  rungen     Aluminium    enthalten.

   Im Gegensatz  dazu ist bei der zu verwendenden Legierung  (die zirka 3,5% Aluminium und zirka     (1,b,%     Kupfer enthält) darauf zu achten, dass die  Legierung kein     Magnesium    enthält. Als     Le-          gierung@s.rest    kommt dabei allein ein Zink in  Betracht,     das        mindestens        9,9#,919%,    vorzugs  weise aber     99,9;9#ä%        Zn    enthält.

   Auf diese  hohe Reinheit des verwendeten Zinks muss  deshalb besonderer Wert gelegt werden, da,  - wie bereits erwähnt - das sonst zur       Kompensierung    von eventuellen Gehalten an  schädlichen Metallen, wie Blei, Kadmium,  Zinn, die bei aluminiumhaltigen Zinklegie  rungen für das Auftreten der     interkritstal:li-          nenKorrosion    verantwortlich sind, zugesetzte       Magmesium    in der Legierung fortbleiben       sohl.     



  Die Erfindung besteht demnach in einem  Verfahren zur Herstellung von Kneterzeug  nissen aus einer Zinklegierung, welches da  durch     gekennzeichnet    ist, dass zur Herstel  lung der     Kneterzeugnisse    eine     ma!guesium-          freie    Zinklegierung mit einem Gehalt von  zirka     3,59o1    Aluminium und zirka 0,6  Kupfer, Rest mindestens 99,99 %     iges    Zink  verwendet wird. Ausserdem erstrecht sieh die  Erfindung auf ein     gemäss    dem beschriebenen  Verfahren     hergestelltes    Kneterzeugnis. Ins  besondere bezieht sich das Verfahren auf die  Herstellung von     Press@    und Walzerzeug  nissen, wie z. B.

   Kaliber- und     Schnellkaliber-          wallzerzeugnisse,    von Drähten aller Art, ins  besondere     Fahrleitungsdrähten.     



  Wie bereits oben ausgeführt wurde,  eignet sich die genannte Legierung in über  raschend     günstiger    Weise als     schnell    ver  formbare Legierung für die Herstellung von       Gegenständen    durch     Schnellkaliberwalzen,     wie z. B. von Drähten aller Art,     insbesondere     auch     Fahrleitungsdrähten.    Aus dem genann  ten     Werkstoff    können in derselben Weise       wie    aus den bisher dazu benutzten Metallen  und.

   Legierungen, also in der     Hauptsache     Kupfer, Messing, Aluminium und bestimm  ten Aluminiumlegierungen, auf den übliche n       Maschinen    und unter den.     üblieben    BedingUn-    gen runde und profilierte Drähte aller  Stärken hergestellt werden.  



  Ein weiterer Vorteil der erwähnten Le  gierung wird darin erblickt,     dass    sie im     ge-          pressten    oder gewalzten Zustand eine über  ragende     Dauerstandfestigkeit        aufzuweisen:    in  der Lage ist. Dies wird durch einen Versuch  deutlich gezeigt, der an 40     ein    langen     Bleeb-          streifen    ausgeführt wurde.

   Diese     Streifen,     die .eine Stärke von ungefähr     (--1,4    mm be  sassen, wurden     acbt    Stunden. lang mit einem  Gewicht von 10 kg     belastet.    Hierbei zeigte  Feinzink eine     Durchbiegung    von 4 mm, eine  Zinklegierung mit     10#o'    Aluminium eine  solche von 15 mm. In auffallend günstiger  Weise benahm sieh die erfindungsgemäss zu       verwendende        Legierung,    die eine Durch  biegung von nur 1 mm erlitt. Hierin zeigt.  sich noch der besondere Vorteil der Legie  rung im gewalzten Zustand.

Claims (1)

  1. PATEN TAN SPR t C IIE I. Verfahren zur Herstellung von Knet erzeugnissen aus einer Zinklegierung, da durch geken,nzeiohnet, dass zur Herstellung der Kneterzeugnisse eine magnesiumfreie Zinklegierung mit einem Gehalt von zirka ,l,5% Aluminium und zirka 0,6 % Kupfer, Rest mindestens 9'9,99%iges Zink verwendet wird. Il.
    Gemäss dem Verfahren nach Patent- arnsprucli I hergestelltes Kneterzeugnis. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch I zur Herstellung von Presserzeugnissen, dadurch gekennzeichnet, dass als Legierungsrest 99,9,95%iges Zink vorhanden ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch I zur Herstellung von Walzerzeugnissen, dadurch gekennzeichnet, dass als Legierungsrest 99,99'5%iges Zink vorhanden ist. 3.
    Verfahren nach P < itentanspriich I zur Herstellung von Kaliberwalzerzeugnissen, dadurch gekennzeichnet, dass als @e@gierung.s- rest 99,99i5 %iges Zink. vorhanden ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch I und l'nteransprucli 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Erzeugnisse durch Schnellkaliber walzen erhalten werden. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I zur Herstellung von Drähten, dadurch gekenn zeichnet, dass. als Legierungsrest 99,99)5 %iges Zink vorhanden ist. 6. Kneterzeugnis nach Patentanspruch II, da.dureh gekennzeichnet, dass es als Press- erzeugnis ausgebildet ist. 7. Kneterzeugnis nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass es als Walz erzeugnis ausgebill.det ist.
    & . Kneterzeugnis nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass es als Kaliber walzerzeugnis ausgebildet ist. 9. Kneterzeugnis nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass es als Draht ausgebildet ist.
CH235322D 1939-11-23 1940-10-21 Verfahren zur Herstellung von Kneterzeugnissen und nach dem Verfahren hergestelltes Kneterzeugnis. CH235322A (de)

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