CH235550A - Einrichtung zum Fixieren von Farben oder Imprägniermitteln durch Behandlung mit Dampf in Textilgut und dergleichen. - Google Patents
Einrichtung zum Fixieren von Farben oder Imprägniermitteln durch Behandlung mit Dampf in Textilgut und dergleichen.Info
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- D—TEXTILES; PAPER
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Description
Einrichtung zum Fixieren von Farben oder Imprägniermitteln durch Behandlung mit Dampf in Textilgut und dergleichen. Gegenstand dex Erfindung ist eine Ein richtung zum Figiewen von Faxben oder Im.- prägnieäcmitteln mittels Dampf in Textilgut und dezgleiohen, wie z.
B. losem Faserma- terial (Biaumwolle, Wohle, Ullwolle, Seide und Kunstseide), ,hadlbfierägen und fertigen Gespinsten, Garnen im Sbrung, auf Spulen., auf ge'#bbäumen, Aals S#pinnkuchen, Geweben, S,ärick-\ und Wirkwaren,
in unvewarbeitetem ,oder ver xb,eitMem Zweitand aus natürlichen oder :künstIIlchen Fasern, femner :z. B. vorn Samt, Filzen, _ Stroihgaflachten, Zeder, Pelzen und dergleichen.
Einrichtungen zum Fixieren von Farben oder Imprägniermitteln, in Textiden und der- gleichen, biei denen das Gut zur Fixierung der Einwirkung von Dampf ausgesetzt wird, sind bekannt. Es itst auch bekannt,
zu fär bendes Gut mit einer Flotte zu behandeln, wo#bä das Gurt @dutrch aldimähliche Anreiche rang mit cäliem mehr oder weniger löslichen Farbstoff beladlen wird. Zurr Bes"ebleunibg-un;
g deo Vorganges wund je nach Farbstoff unter möglichst hohen Tempeiratumen gearbeitet. Adele diese Verfahren emfoodern eine mellativ kuge Behandlung .dauer und infolgedessen einen erheblichen. Verblr,auch an Wäxme.
Mit lallen diesen Verfahren ist es nicht mflglich, ein tiefes Eihdringen des Farb- Stoffes oder Imprägnierniirbbels in das Gut zu erzielen.
Bei @cler Einrichtung gemäss voatliegenclleir Erfindung ist es :dagegen möglich, vorgängig .des D!ämp±prozesses -zum Fixieren cler Far ben oder Impxäboniermittel@, -die Luft aus dem Behaud!llungsb,
ehälten\ und @damit gleichzeitig auch aus dem zu behandelnden Gut zu ver- drängen und @da@duTch ein tiefes Eindringen zdew Farb,g ,o@deT des Imprägniermittels in,
das Gut zu gewährleisten. Die Einrichtung nach ,der Erfind)u!ng iG,b gekkennzemchnet durch:
einen Behälter für (las zu behaud!edude Gut, dem mit An@eh1üssen ,zum. Zuführen von- Dampf und' einer Austittsiöfinnmg- für,diiedurch den Dampf vordrängte Luft,
sowie mit einer Vor- ri.chtung zurr Kondensation der Dampffül@- lung dies Behälters zwecks Erzeugung eines hohen Vakuums versehen ist.
In aller beigefügten Zeichnung ist ein Aus- führungsbeisipieli dir erfindungisgemäss;en Ein- ;riichtung schematisch im Schnitt darges@tell@.t.
In dem; Dmckbehälter 1 isst das zu be- h;anideJhdle Gut 2 auf einem :
gelochten hohlen Baum 3 aurfgeiwickelit. In den Behälter 1 führt eins Dampfanschlussleitung 4 mit Ab- sperrorgan 5, die zum Einlassen von Dampf gen! Inbetriebsetzung der Einrichtung dient.
Am Bodens ödes Behälterass 1 befindet sich die Ablassileitung 8 mit dem. Absperrorgan 9, ,durch welche die vom Dampf verdrängte Luft auss dem Behälter 1 abgelassen: wird.
Durch die Leitung 6, mit Absperrorgan 7, kann zum Dümpfen des zu behandelnden Gutes Dampf in den hoiMen Baum 3,eingeführt werden, der ,
dünn durch die gelochte Wandung des Bau mes austritt unidl durch das zu behaud!eJnde Matexial seöm-#t. Durch eine Ablasslieitung 10 mit Absperrorgan 11 kann die Dampfströ- mungenzcht-ungauch umgekehrt werden,
der Dampf tritt dann. .durch Leitung 4 in den Behälter ein, ,duirichsstirömt ,das zu behandelnde Gut, gekangt durch :
d!ie Wandung des hohlen Baumes 3 und wird idurch edie Leitung 10 ab- geführt. Durch die Leitung 12 mit Absperr organ 13 wird die AussAnsleite des Behälters 1 mit .berieselt zwecks Kondenssa:
- ti-on de Dampfes .in demselben. Mittels dies Monomieters 14 wird der Druck angezeigt, unter dem der Behälter 1 steht.
Der Behand- lungsvorgang volsleieht sich wie folgt: Das Material, in welsshem Farbe oder ein Imprägniermitten fixiert werden soll, wird in den, Behähter 1 eingebracht, der Behälter geslohlossen, worauf man. durch die Leitung 4 Dampf einseömen lässt.
Der einströmende Dampf verdrängt die Luft, :die durch die Abl'ass!leitung 8 entweicht. Nachdem die, Luft abgeführt ist, werden die Leitungen 4 und 8 geschlwsen und mittels !der Leitung 12 wird Kaltwasser <B>an,</B> ,den Behäliter 1 gespritzt.
Dieses aussen an den Behälter gespritzte Was ser, bewirkt eine Kühlung ider Wände und damit einte Kondiensatib#n des Dampfes im Innern,des Behälters,.
Durch neuerliches Ein- strömenJa.ssen von Dampf via Leitung 4 und Öffnen; der Austrittsleitung 8 nach Errei- chung dies atmosphärischen Druckes, kann der Vorgang wiederholt werden, wodurch rest liche Luft abgeführt und damit das Vakuum .erhöht wenden kann.
Hierauf wird durch die Leitung 6 Dampf eingelassen, der via den gelochten hohlem Baum 3 das zu behandelnde Material, 2 durchströmt. Er wird aus dem Be hälter durch die Ahlassleitung 8 abgelassen. Das Absperrorgan 9 in der Abliassleitung 8 ,dient hierbei zur Dros selüng,
so dass die Be handlung -des Materials im Behälter 1 unter einstellbarem .Überdruck erfolgen kann.
Es ist auch möglich, statt den Behandlungs, dampf @dürch Leitung 8 abzulasaen, letztere Leitung zu schliessen und den Behandlungs!- dampf durch Kühlung der Aussenwändie zu kondensieren.
In dtiesem Falle kann das Fixie ren unter Vakuum vorgenommen -,verdien. Die beschriebene Einrichtung ermöglicht ein besseres Dwrchd-ringen des zu behandelnden Gutes mit Dampf, ,dadurch, dass die dienern anhaftende Luft durch die Erzeugung eines fasü völligen Vakuums, entfernt wird.
Die fast völlige Entfernung des Sauerstoffes aus tlem Gut ist speziell bei der Verwendung ge- wisser Farbstoffe vo,rteilb@a,ft. Versuche ha ben beis@piel!s,we=is@e ferner ergeben, dass mit Hilfe der bes,chri,
ebenen Einrichtung gegen- über deneingangs erwähnten bekaeuten Ein richtungen wesentliche Wärmemengen einge spart werden können, die bei gewiesen Dämpfversuchen über <B>70%</B> betrugen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Fixieren von Farben oder Imprägniermitteln durch Behandlung mit Dampf in. Textilgut und dergleichen, ge- kennzeichnet @d!urch ein @en Behälter für,das zu behandelnde Gut, der mit Anschlüssen zum Zuführen von Dampf und einer Austritts öffnung für die durch,den Dampf verdrängte Luft, sowie mit einer Vorrichtung zur Kon- densation der Dampffüllung des Behälters zwecks Erzeugung eines hohen Vakuums, versehen :ist.UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, da durch, ,gekennzeichnet, dass ife Vorrüchtum',g zur gondiensation der Dampffüülung des Be- hälkins als Küihlwvas;sewherieselungsvorTich- tung fier ,die Aussenwände des Behälterrs nu5- gebüdet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH235550T | 1943-04-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH235550A true CH235550A (de) | 1944-12-15 |
Family
ID=4459002
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH235550D CH235550A (de) | 1943-04-05 | 1943-04-05 | Einrichtung zum Fixieren von Farben oder Imprägniermitteln durch Behandlung mit Dampf in Textilgut und dergleichen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH235550A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973467C (de) * | 1954-07-28 | 1960-03-03 | Walter Gmoehling | Vorrichtung zum Befeuchten und/oder Daempfen von Garnspulen oder Stranggarn im Vakuum |
-
1943
- 1943-04-05 CH CH235550D patent/CH235550A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973467C (de) * | 1954-07-28 | 1960-03-03 | Walter Gmoehling | Vorrichtung zum Befeuchten und/oder Daempfen von Garnspulen oder Stranggarn im Vakuum |
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