CH235580A - Verfahren zur Enteisenung von Wasser. - Google Patents

Verfahren zur Enteisenung von Wasser.

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CH235580A
CH235580A CH235580DA CH235580A CH 235580 A CH235580 A CH 235580A CH 235580D A CH235580D A CH 235580DA CH 235580 A CH235580 A CH 235580A
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CH
Switzerland
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water
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Berkefeld-Filter Gesellsc Gmbh
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Berkefeld Filter Ges Und Celle
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    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/58Treatment of water, waste water, or sewage by removing specified dissolved compounds
    • C02F1/62Heavy metal compounds
    • C02F1/64Heavy metal compounds of iron or manganese

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  • Hydrology & Water Resources (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren zur Enteisenung von Wasser.    Die Erfindung bezieht sich auf die Ent  eisenung von Wasser. Im allgemeinen wird  die Enteisenung von Wasser so durchgeführt,  dass das Wasser beispielsweise in einem Luft  mischer oder durch .Spritzdüsen oder durch  Leiten über einen Koksrieseler belüftet und  dann über Kiesfilter geleitet     wird.    Hierbei  sind verhältnismässig     umfangreiche    Anlagen  in Gebrauch, deren Raumbedarf und Gewicht  eine leichte Ortsveränderung der Anlagen  ausschliesst. Der Vorgang ist hierbei fol  gender:  Durch die Belüftung des Wassers werden  die in diesem __gelösten Eisenverbindungen  sämtlich in Ferri-Verbindungen, also in Ver  bindungen des     dreiwertigen    Eisens überge  führt.

   Diese bleiben als solche zwar zunächst  im Wasser gelöst und könnten durch ein  Oberflächenfilter nicht abgeschieden werden.  Jedoch hydrolysieren diese     Ferri-Verbindun-          gen,    unter denen doppelt kohlensaures Eisen  überwiegt, unter Bildung von Eisenhydroxd,  wobei die bisher üblichen     hohen:        Nies-    und  Sandfilter die Wirkung haben, die Ausschei-    dung des Eisenhydroxyds aus den     Ferri-Ver-          bindungen    katalytisch zu beschleunigen. Ent  sprechend findet die Abscheidung des Eisen  hydrogyds in den     bekannten    Kies- und Sand  filtern bis in eine gewisse Tiefe dieser. Filter  statt.  



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Enteisenung von Wasser; welches die Ver  wendung von Anlagen gestattet, deren Raum  bedarf wesentlich geringer ist, die also auch  leicht transportabel ausgeführt werden kön  nen, und deren Wirksamkeit. den bekannten  Anlagen gleichwertig und sogar überlegen ist.  Grundlegend für die vorliegende     Erfindung     ist die überraschende Feststellung, dass die. in  Anschwemmfiltern gebildeten, verhältnis  mässig dünnen Filterschichten, beispielsweise  eine     nur        einige        Millimeter    starke auf einem  Spaltfilter erzeugte ,Schicht von.     Anschwemm--          filtermaterial,    wie z.

   B. gieselgur, Asbest,  Aktivkohle, organischem Fasermaterial usw,  eine sehr -weitgehende     Enteisenung    gewähr  leistet, wenn das zu filtrierende Nasser vor  her in der bei der     E:uteisenung    üblichen.      Weise belüftet oder mit zur Oxydation der       Eisenverbindungen    geeigneten Oxydations  mitteln,     wie        Kaliumpermanganat,    Wasser  stoffsuperoxyd, Ozon usw. versetzt worden  ist, eine Massnahme, die bisher beim Filtrie  ren von Wasser durch Anschwemmfilter  nicht angewendet worden ist.  



  Demgemäss ist das den Gegenstand der  Erfindung bildende Verfahren zur Enteise  nung von Wasser gekennzeichnet durch die  Anwendung von Anschwemmfiltern in Ver  bindung mit einer     vorhergehenden    Oxydation  der im Wasser enthaltenen Eisenverbindun  gen. Vorteilhaft können Spaltfilter mit ange  schwemmter Schicht aus Kieselgur verwendet  werden. Die vorhergehende Oxydation kann  durch Belüftung oder durch Zugabe oxydie  render     Chemikalien    bewirkt werden.  



  Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbei  spiel eine Anlage zur Enteisenung von Was  ser, welche zur Durchführung des den Gegen  stand der     Erfindung    bildenden Verfahrens  geeignet ist.  



  Fig. 1 ist eine schematische Darstellung  der Gesamtanlage, deren wesentliche Teile  im     ,Schnitt    gezeichnet sind.  



  Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch  einen Teil des in Fig. 1 gezeigten An  schwemmfilters in grösserem Massstabe.  



  Fig. 3 ist ein waagrechter Schnitt durch  ein einzelnes Filterelement.  



  Das bei 1 angesaugte Brunnen- oder Ober  flächenwasser wird durch die Pumpe 2 durch  einen Luftmischer 3 bekannter Bauart getrie  ben und gelangt in den Filterbehälter 4, der  mit     einem    bekannten Entlüfter 9 ausgerüstet  ist. In den Filterbehälter 4 ragen mehrere  Spaltfilterkerzen 5, die in bekannter Weise  von auf Profilstäben 6 aufgereihten Plätt  chen ? gebildet werden, welche zwischen sich  feine spaltförmige Öffnungen lassen. Auf  diesen Spaltfilterkerzen 5 wird in der bei  Anschwemmfiltern bekannten Weise eine  Schicht B aus anschwemmbarer Filtermasse,  beispielsweise aus Kieselgur und Tonerde  durch den Filterdruck bezw. das hindurch  strömende Wasser niedergeschlagen.

   Es hat  sich nun gezeigt, dass diese verhältnismässig    dünne Schicht aus anschwemmbaren Filter  massen in der Lage ist, eine sehr weitgehende  Enteisenung von Wasser zu gewährleisten,  sofern das zu filtrierende Wasser vorher in  der bei der Enteisenung üblichen Weise be  lüftet bezw. mit geeigneten Oxydationsmit  teln versetzt worden ist, so dass durch die  Reinwasserleitung 10 ein weitgehend ent  eisendes Wasser abläuft.  



  Es ist ohne weiteres möglich, die darge  stellte Enteisenungs- und Filteranlage infolge  ihres geringen Raumbedarfs transportabel  auszuführen. Ein weiterer Vorteil des ge  ringen Raumbedarfs besteht darin, dass für  die zur Reinigung der Anlage dienende  Rückspülung nur eine sehr geringe Wasser  menge benötigt wird.  



  Die für die Durchführung der Erfindung  benutzten Anschwemmfilter können auch  eine andere, von dem gezeichneten Ausfüh  rungsbeispiel abweichende Bauart aufweisen.  Wesentlich für die Erfindung ist die An  wendung von Anschwemmfiltern in Verbin  dung mit vorhergehender Belüftung oder son  stiger Oxydation des Wassers für dessen Ent  eisenung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Enteisenung von Wasser, gekennzeichnet durch die Anwendung von Anschwemmfiltern in Verbindung mit einer vorhergehenden Oxydation der im Wasser enthaltenen Eisenverbindungen. UNTERANSPRü CHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Verwendung von Spaltfiltern mit angeschwemmter Schicht aus Kieselgur. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Oxydation durch Belüftung des Wassers erfolgt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Oxydation durch Zugabe oxydierender Chemikalien zum Wasser erfolgt.
CH235580D 1941-09-22 1942-09-23 Verfahren zur Enteisenung von Wasser. CH235580A (de)

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CH235580D CH235580A (de) 1941-09-22 1942-09-23 Verfahren zur Enteisenung von Wasser.

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FR (1) FR886212A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239994B (de) * 1959-04-24 1967-05-03 Stadt Duesseldorf Vertreten Du Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Eisen und Mangan sowie stoerender Geruchs-, Geschmacks- und Farbstoffe aus Rohwasser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239994B (de) * 1959-04-24 1967-05-03 Stadt Duesseldorf Vertreten Du Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Eisen und Mangan sowie stoerender Geruchs-, Geschmacks- und Farbstoffe aus Rohwasser

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FR886212A (fr) 1943-10-08

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