CH235628A - Maschine zum Bearbeiten von Werkstücken. - Google Patents

Maschine zum Bearbeiten von Werkstücken.

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CH235628A
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Description


  Masehine zum Bearbeiten von Werkstücken.    Die Erfindung betrifft eine Maschine zum,       Bearbeiten    von     Werkstücken    und     besteht     darin, dass ein von einem Antriebsmotor an  getriebener Kolbenluftverdichter vorhanden  ist und von bewegten Teilen des Vemdichters  aus mechanisch die Bewegung von Bearbei  tungswerkzeugen abgeleitet wird.  



  So kann durch den Deckel des Kolben  gehäuses des Luftverdichters eine am Kolben  desselben befestigte Stange hindurchgeführt  sein, mit welchem ein bin- und     heirzubewo-          gendes    Werkzeug auswechselbar gekuppelt    ist. Dieses Werkzeug kann zwischen der am  Kolbenkopf befestigten Stange und einer am  Maschinengestell geführten, unter Wirkung  einer Feder stehenden Gegenstange einge  spannt sein. Das Werkzeug wind also bei der  Abwärtsbewegung des Kolbens durch Zug  wirkung ebenfalls nach abwärts bewegt. Bei  der Aufwärtsbewegung kann dafür gesorgt  werden, dass das gleiche Werkzeug nicht  durch Druck, sondern ebenfalls durch Zug  wirkung nach aufwärts bewegt wird durch    entsprechende Einstellung der mit der Ge  genstange zusammenarbeitenden Feder.

   Es  können Massnahmmen getroffen sein, um mit  der am Kolbenkopf befestigten Stange die  verschiedenartigsten hin- und herzubewegen  den Werkzeuge, z. B. Särgen, Feilen, Raspeln  und dergleichen, kuppeln zu können. Fern  kann dafür gesorgt wenden, dass auch     ein-          seitig          Werkzeuge,    die nur  eine periodisch wiederkehrende Stoss- oder  Schlagbewegung ausführen, sollen, mit dieser  am Kolbenkopf befestigten Stange gekuppelt  werden kännen, wie z. B. Meissel, Stossmesser  und dergleichen.  



  Ausser diesen ganannten Werkzeugen, die  durch deu Kolben des, Luftverdichters ange  trieben werden, können noch weitere Werk  zeuge vorgesehen sein, die ihren Antrieb von  der Kurbelelle des Luftverdichters aus er  halten. So kann z. B. auf einem durch das  Kurbelgehäusse nach aussen geführten Wellen  stumpf ummittelbar eine Sohleifscheibe, eine  Polierscheibe oder irgendein anderes rotie-      rendes Werkzeug aufgesetzt sein. Der Wel  lenstumpf kann auch mit einer biegsamen       Werfe        verbunden    werden, deren freies Ende  etwa einen Formfräser oder dergleichen trägt.  



  Die im Luftverdichter komprimierte Luft  kann in einen Druckbehälter geleitet werden.  Von dort kann die Luft regelbar auf die zu-  gehörigen Arbeitsplätze geleitet werden, zum  Entfernen der beim Bearbeiten der Werk  stücke anfallenden Abfallspäne.  



  In an sch bekannter Weise kann an den       Druckbehälter    auch über eine entsprechende  Leitung irgendein beliebiges Pressluftwerk  zeug, z. B. eine Farbspritze, angeschaltet  werden.  



  Auf der Zeichnung ist ein Beispiel der  Maschine nach der Erfindung in Seitenan  sicht, teilweiss im Schnitt, dargestellt.  



  Auf die Füssle 1 ist die Werkbank 2 auf  gesetzt. Auf Böcken 3 befindet sich ein     eben-          faläs    zum Maschinengestell gehöriger Träger  4. Unterhalb der Werkbank 2 ist auf einer  Platte 5 ein Kolbenluftverdichter 6 aufge  setzt, dessen Kurbelwelle 7 mittels eines  Riemenantriebes 8 vom Motor 9 angetrieben  wird. Die Riemenscheibe des Motors ist mit  Ziffer 10, die Riemenscheibe des Luftver  dichters mit Ziffer 11 bezeichnet.  



  Von der Kurbelwelle 7 aus wird über die  Schubstange 12 der Kolben 13 angetrieben.  Im Kolbenkopf des Kolbens 13 ist eine Stange  14 befestigt, die durch den Deckel 15 des  Kolbengehäuses hindürchgeführt ist.  



  In dem Träger 4 ist eine Gegenstange 1.6  auf und ab bewegbar gelagert. Diese Gegen  stange 16 steht unter der Wirkung der  Schraubenfeder 17. Die Spannung dieser  Feder 17 kann mit dem verstellbaren Ring  18 geregelt werden.  



  Die einander zugewendeten Enden der  Stange 14 und der Gegenstange 16 sind mit       Klemmvorrichtungen    19     und    20 ausgerüstet,  um z. B. ein Sägeblatt 21 einspannen zu  können.  



  Auf den durch das Kurbelgehäuse 22  nach aussen geführten Wellenstumpf der  Kurbelwelpe 7 isst eine Schleifscheibe 23 auf  gesetzt. Ausserdem ist dieser Wellenstumpf    der     Kurbelwelle    7 mit     einer    biegsamen Welle  24 verbunden, die etwa zum Antrieb eines  nicht dargestellten Fräsers dienen kann.  



  Unterhalb der Platte 5 im Hohlraum  zwischen den Ständern 1 des     Alaschinenge-          stelles    ist ein Druckbehälter 25 vorgesehen.  



  Die Luft wird über den     Ansaugfilter    26  beim Saughub des Kolbens 18 in das Kolben  gehäuse     eingesaugt,    während die verdichtete  Luft vom Kolbengehäuse aus über die Lei  tung 27 in den Druckbehälter 25 gelangt. An  den Druckbehälter 25 ist eine Leitung 28       angeschlossen,    deren Ende 29 auf den Bear  beitungsplatz der Werkbank 2 gerichtet ist.  Die dort ausströmende Luft, die zum Ab  blasen der entstehenden Sägespäne dient,  kann mittels des Hahnes 30 geregelt werden.  



  Unter Zwischenschaltung eines Hahnes 31  ist eine weitere Luftleitung 32 vorgesehen,  die in an sich bekannter Weise zum Betrieb  eines Pressluftwerkzeuges, z. B. zum Betrieb  einer Farbspritze dient.  



  Wenn es sich z. B. darum handelt, irgend  einen aus Holz bestehenden Gebrauchsgegen  stand herzustellen, so kann ein Bedienungs  mann die Holzklötze mittels der Säge 21  massgerecht schneiden. Der zweite Bedie  nungsmann     bearbeitet        diese        geschnittenen     Holzabschnitte mittels des rotierenden, an  die     bieg@.@ame    Welle 24     angeschlossenen,        Frä          sers.    Hierbei kann     gegebenenfalls    auch die  Schleifscheibe mitbenutzt werden, die auch       durch-eine    Polierscheibe oder :

  dergleichen     er-          ,setzt    werden     kann.    Der     dritte    Bearbeitungs  mann hat die fertig     bearbeiteten        Holzgegen-          sUndo        mittels    der an     die        Luftleitung    32     an-          geschlossenen        Farbspritze    zu     färben    oder mit  einem Lacküberzug zu     versehen.     



  An     Stelle    der Säge 21 kann auch eine  Raspel, eine Feile oder dergleichen einge  spannt     werden.     



  Mit der beschriebenen Maschine können  somit     Laowohl        hin-        und        herzubewegendo    als  auch     rotierende        Werkzeuge    gleichzeitig     oder     nacheinander benutzt werden. Durch Aus  wechseln :der Werkzeuge kann sie der Be  arbeitung verschiedener     Materialien,    wie  Holz, Metall oder     Kunststoffen    irgendwelcher      Art angepasst werden. Die verschieden  artigsten Gegenstände, Gebrauchsgegenstände,  technische Artikel oder dergleichen lassen  siech demnach in einem fortlaufenden Arbeits  zuge an einer solchen Maschine bearbeiten.

    Hierbei können zu gleicher Zeit mehrere     Be-          dienunigspersonen    mit Hilfe der verschiede  nen Werkzeuge arbeiten. Auf der erläuter  ter Maschine können somit die verschieden  sten in der Praxis vorkommenden Bearbei  tungsvorgänge ausgeübt werden, so dass es  sieh um eine Maschine mit äusserst vielseiti  gen Anwendungsmöglichkeiten handelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Bearbeiten von Werk stücken, mit einem vom einem Motor ange triebenen Kolbenluftverdichter, dadurch ge kennzeichnet, dass von bewegten Teilen des Kolbenverdichters mechanisch die Bewegung von Bearbeitungswerkzeugen abgeleitet wird. UNTERANSPRÜCHE : 1. Maschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch den Deckel des Kolbengehäuses des Lnftverdichters eine am Kolben befestigte Stange hindurchge führt ist, mit der ein hin und her zubewe- gendesWerkzeug auswechselbar gekuppeltist. 2.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das hin und her zu bewegende Werkzeug zwischen der am Kolbenkopf befestigten Stange und einer am Maschinengestell ge- führten, unter Wirkung einer Feder stehen den Gegenstange eingespannt ist. 3. Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kurbelwelle des Luftver dichters zum Antrieb eines oder mehrerer rotierender Werkzeuge dient. 4. Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadureh gekenn zeichnet, dass ein durch das Kurbelgehäuse nach aussen geführter Wellenstumpf der Kur belwelle unmittelbar ein rotierendes Werk zeug trägt. 5.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Wellenstumpf der Kurbel welle mit einer biegsamen Welle zum An trieb eines rotierenden Werkzeuges verbun den ist. 6. Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch Bekenn zeichnet, dass die im Luftverdichter verdich tete Luft in einen Druckbehälter geleitet wird, vom wo die Luft über eine Leitung zum Entfernen der beim Bearbeiten anfallenden Abfallspäne, zu wenigstens einer Arbeits stelle geführt werden kann. 7.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, däss an den Druckbehälter eine Lei tung für den Anschluss :eines Pressluitwerk- zeauges angeschlossen ist, um dieses @durch Behälterdruckluft betresben zu könnet.
CH235628D 1942-06-12 1943-07-02 Maschine zum Bearbeiten von Werkstücken. CH235628A (de)

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DE8012652U1 (de) * 1980-05-09 1982-01-28 Scintilla Ag, Solothurn Handwerkzeugmaschine, insbesondere Stichsäge
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