CH235729A - Plattenbelagteil. - Google Patents

Plattenbelagteil.

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CH235729A
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Frank Helmut
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/08Flooring or floor layers composed of a number of similar elements only of stone or stone-like material, e.g. ceramics, concrete; of glass or with a top layer of stone or stone-like material, e.g. ceramics, concrete or glass

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Description


      Plattenbelagteil.       Die Erfindung betrifft. einen Platten  belagteil, der aus mehreren auf einer     unstar-          ren    Unterlage durch ein Bindemittel befestig  ten Platten besteht.  



  Es sind bereits     Plattenbelagteile    bekannt,  bei denen mehrere Reihen von Platten neben  einander mit ihrer Rückseite auf Filzbahnen,  dichten Geweben oder dergleichen aufgeklebt  sind. Solche     Plattenbelagteile    erfordern zu  ihrer Verlegung eine absolut ebene     Anbrin-          gungsfläche,    da sich jede     Unebenheit    in  Form von Schubkräften auf sämtliche be  nachbarten Plattenreihen auswirkt. Auch be  steht die Gefahr, dass einzelne Platten     unvoll.-          ständig    gekittet werden.  



  Diese Nachteile kommen bei dem     Platten-          belagteil    nach der Erfindung völlig in Weg  fall, der sich dadurch kennzeichnet, dass die  Platten nur zu einer Reihe auf der Unterlage  mit     Fugenabstand    vereinigt und auf dieser  mit     ihrer    Rückseite mittels einer nach dem  Erhärten     wasser-    und luftdichten Bindemasse  befestigt sind.    Bei einem einreihigen     Plattenbelagteil    ge  mäss der Erfindung können sieh die eventuell  auftretenden Schubkräfte nur in der Längs  richtung dieser Reihe auswirken.

   Insbeson  dere für das     quellsichere    Verlegen der Plat  ten ist die einreihige Anordnung von Bedeu  tung, weil die     Einreihigkeit    eine Verlegung  senkrecht zu der     Quellrichtung    ermöglicht,  in welcher Widerstände gegen die     Quelluug     vorhanden sind. Bei mehrreihigen Platten  belagteilen bewirkt der Träger einen Wider  stand und damit ein     Abbeulen    von der An  bringungsf     läche.     



  Als Unterlage wird     zweckmässigerweise     ein weitmaschiges Gewebe, z. B. Jute oder  perforierte Pappe oder dergleichen, verwen  det, während als Bindemittel z. B. eine Bi  tumenemulsion,     .,Wasserglas    oder dergleichen  verwendet werden kann. Das Bindemittel  wird zweckmässig so stark auf der Rückseite  der Platten aufgetragen, dass nach dem Ein  drücken des Gewebes oder der Pappe in das  selbe, diese noch ein Teil herausragt, wo  durch, bei Anwendung eines Gewebes, auf      der Rückseite des herausragenden Teils des  Gewebes     napfartige    Vertiefungen entstehen.  Die herausragenden Teile des Gewebes kön  nen in diesem Falle von dem Bindemittel  durchtränkt werden, wodurch sie nach dem  Trocknen desselben luftundurchlässig wer  den.

   Der freie gegenseitige Abstand der Fä  den des Gewebes ist     vorteilhafterweise    grösser  gewählt als die Dicke der Fäden. Bei dieser  Ausbildung wird, beim Ankleben des Belag  teils an einer Wand, durch die zahlreichen       napfartigen    Vertiefungen ein Abrutschen der  frisch an die Wand geklebten Platten ver  hindert.  



  Bei Anwendung eines Gewebes als Unter  lage, ermöglichen die die Trennungsfugen der  benachbarten Platten des einreihigen Platten  belagteils überbrückenden und diese Platten  miteinander verbindenden Ketten- und/oder       Schussfäden,    solange das     Bindemittel    pla  stisch ist, ein hinreichendes Verschieben be  nachbarter     Platten    parallel zu dieser Tren  nungsfuge.  



  Sollte nach dem Verlegen     Quellung    der  Platten auftreten, so wird dieselbe durch die  vorgesehenen Dehnfugen und, im Falle der  Verwendung eines weitmaschigen Gewebes  oder Pappe als Unterlage, durch die Verform  barkeit der     ,Stege    der Unterlage (Fäden des  weitmaschigen Gewebes, Stege einer entspre  chend perforierten Pappe oder dergleichen),  die gleichsam als nachgiebige Puffer bei in  der Plattenebene auftretenden Verschiebun  gen dienen, unschädlich gemacht.  



  Der Plattenbelag kann z. B. zur Herstel  lung von wasserdichten Fussbodenbelägen ver  wendet werden, wobei die Unterlagst-reifen  vollständig in die Bindemittelschicht einge  drückt werden können.  



       Zweckmässigerweise    werden zunächst  mehrreihige     Plattenbelagteile    hergestellt, die  nachträglich in einreihige     Belagplattenteile     zerschnitten werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Plattenbelagteil, der aus mehreren, auf einer anstarren Unterlage durch ein Binde mittel befestigten Platten besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten nur zu einer Reihe auf der Unterlage mit Fugenabstand vereinigt und auf dieser mit ihrer Rückseite mittels einer nach dem Erhärten Wasser- und hiftdiehten Bindemasse befestigt sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Plattenbelagteil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage Löcher aufweist und mit einem Teil ihrer Stärke aus der Bindemasse Herausragt.
    ?. Plattenbelagteil nach Pa.tentansprucli, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage aus einem Gewebe besteht, -elches nur zii seiner halben Stärke in die Bindemasse ein gebettet ist, wodurch, auf der Rückseite, der Herausragende Teil des Gewebes napfartige Vertiefungen bildet. 3. Plattenbelagteil nach Patentansprucb und Untera.nsprueh ?, dadurch gekennzeicIi- r_et, dass die benachbarten Platten durch die Fäden des Gewebes miteinander verbunden sind.
    4. Plattenbelagteil nach Patentanspruch und Unteransprüchen ? bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die herausragenden Teile des Gewebes von der Bindemasse durchtränkt Lind dadurch luftundurchlässig gemacht sind. 5. Plattenbelagteil nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Unterlage aus perforierter Pappe besteht. 6. Plattenbelagteil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel zum Aufkleben der Platten auf die Unterlage eine wasserhaltige Bitumenemulsion ist.
CH235729D 1938-11-21 1938-11-21 Plattenbelagteil. CH235729A (de)

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CH235729D CH235729A (de) 1938-11-21 1938-11-21 Plattenbelagteil.

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