CH235763A - Verfahren zur Herstellung eines Thiophanonabkömmlings. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Thiophanonabkömmlings.

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CH235763A
CH235763A CH235763DA CH235763A CH 235763 A CH235763 A CH 235763A CH 235763D A CH235763D A CH 235763DA CH 235763 A CH235763 A CH 235763A
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thiophanone
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thiophan
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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  Verfahren zur Herstellung eines     Thiophanonabkömmlings.       3 -     geto    - 4 -     oxy-thiophanabkömmilinge,    die in Stellung 2     alipbatische        Substituenten    (x)  tragen und somit der Formel I     enbs@prechen     
EMI0001.0007     
    können als Ausgangsverbindungen für die  Herstellung pharmazeutisch     brauchbarer    Ab  kömmlinge. von der Art des     Biotips        dienen.            Der        in          befincUiehe        Substituent    x.

         besitzt        aliphatisehen        Charakter    und kann  z. B. die     Grüppen     
EMI0001.0019     
  
    -CH?,CH?COOC2H, <SEP> --CH,CH2CH20CH3 <SEP> -(CHz)40CH3 <SEP> -(CH2)4CN            t5        usw.    bedeuten.  



  Es wurde gefunden, dass man Verbindun  gen der     Formel    I aus T'hiophan-3-on-deTiva-         ten    der Formel     II    .durch     Einwirkung    von  Halogen und     a@ne@chlie3ende    Hydrolyse der  gebildeten     Halogenthiophanonderivate        III          erhält:

       
EMI0001.0030     
      Aus den     3-Keto-4-oxy-thiophanablzömm-          lin.gen    (I) erhält man bei der Einwirkung    von     Hydroxylamin        Dioxime    der Formel IV,  mit     Phenylhydrazin    entsprechende     Osazone     (V)  
EMI0002.0007     
    Die neuen Verbindungen bilden Zwischen  produkte für die     Heretelluug    von Arznei  mitteln.  



       Gegenstand    des vorliegenden Patentes ist       ein        Verfahren        zur     eines     Thio-          phanonabkflmmlings,    welches dadurch ge  kennzeichnet ist, dass man     2-(ss--Ca:rboxy-          äthyl.)-thio@phan-3-on        halogeniert    und das ge  bildete     Halogenketon    der Hydrolyse unter  wirft.  



  - Die neue     Verbindung,    das     2-(ss-Carboxy-          äthyl)-4-oxy-.thio#phan-3-on,    besteht aus gelb  lichen     Kristallen    vom Schmelzpunkt 129    bis     130 .    Sie kann durch ihr     Dioxim    und ihr       Pheny        losazon    charakterisiert     werden:    Zur  Herstellung des entsprechenden     Dioxims     (Formel IX) -erwärmt man 0,2 Gewichts  teile der     vorbesehriebenen        Oxyketosäure    in.

    6 Teilen Wasser mit 0,3 Gewichtsteilen       Hydroxylaminchlorhydrat    und 0,4 Gewichts  teilen     Kaliumacetat        1?-        @    Stunden auf dem       Wasserbad.    Zunächst entsteht eine     klare          Lösung,

      aus welcher sich nach einiger Zeit  die farblosen Kristalle des     Dioxims        absehei-          den.    Dieses schmilzt nach dem     Umkristalli-          sieren    aus verdünntem Alkohol bei 195       bis        196 .     
EMI0002.0045     
    Das     Phenylosazon    (Formel X), in übli  cher Weise aus dem     Oxyketon        VIII    herge  stellt, ist eine     blass,gelbe    kristalline     Vorbin-          dung    mit nicht sehr scharfem Schmelzpunkt.

    Die Verbindung zersetzt sich nach     vGrgän-          g        o        ig        ein        Sintern        oberhalb        120',        wobei        sie        unter     <B>in</B>  gleichzeitiger Gasentwicklung zusammen  schmilzt.

      <I>Beispiel:</I>    2,8 Gewichtsteile 2 -     (ss    -     Carboxyäthyl)-          thiophan-3-on    (Formel     VI)    werden mit  40 Teilen Wasser     übeirgossen;    dazu gibt man    1,0 Gewichtsteile     Calciumcarbonat    und     leitet     unter Rühren bei 0  0,9 Raumteile     dampf-          förmiges    Brom durch einen Kohlendioxyd  strom langsam in die Lösung. Die Einleitung  des Bromdampfes dauert.     ehva    2 Stunden.  Hierauf wird die Flüssigkeit mit etwas  Wasser verdünnt, mit Kochsalz gesättigt und  einige Stunden     stehen    gelassen.

   Dabei schei  det sich das     2-(ss-Ca:rboxyä.thyl)-4-oxy-thio-          phan-3-on    (Formel     VIII)    in schwach gelb  lichen Kristallen     aue.    Die Verbindung  schmilzt nach dem     Umkristallisieren    aus  heissem Wasser     bei    129-130 .    
EMI0003.0001     


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Thio- phanonabkömmlings, dä.durch gekennzeich net, dass man 2-(ss-Carboxyäthyl)-thiophan- 3-on halogeniert -und das gebildete Halogen k eton ,der Ilydlrolyse unterwirft. Das bisher unbekannte 2-(ss-Carboxy- ä,thyl)
    .-4-oxy-thiophan.-3-on besteht aus gelb lichen Kristallen vom Schmelzpunkt 129 bis 130 ; sein Dioxim schmilzt bei 195 bis 196 , sein Phenylosazon zersetzt sich nach Sinterung oberhalb l20 .
CH235763D 1943-07-02 1943-07-02 Verfahren zur Herstellung eines Thiophanonabkömmlings. CH235763A (de)

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