CH236129A - Verfahren zur Herstellung von , -Diphenyl- -piperidinopropan. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von , -Diphenyl- -piperidinopropan.

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CH236129A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung von     a,a-Diphenyl-Y-piperidinopropan.       Es wurde gefunden, dass man zu basi  schen, den     Diarylmethanrest    enthaltenden  Verbindungen dadurch gelangen     kann,    dass  man     Diarylmethane,    deren     Arylreste    auch  untereinander gebunden     sein    können, mit       basischen        Alkyl-    oder     Cycloalkylresten,    die  mindestens 2     C-Atome    in gerader Kette ent  halten, verknüpft.

   Die genannten Verbindun  gen entsprechen     dier        Formel:     
EMI0001.0013     
    in welcher also das     Methankohlenstoffatom     mit dem Stickstoff durch eine gerade oder  verzweigte     C-Kette    mit     mindestens    2     C-Ato-          men    in gerader Kette verbunden     ist.    Man  kann das Verfahren zum Beispiel so ausfüh  ren,

   dass man ein     Diarylmethan    mit einem       basischen    substituierten     Alkyl-    oder     Cyclo-          alkylhalogenid        unter    Verwendung     halogen-          wasserstoffa;bspaltender    Mittel zur Umset  zung bringt.

   Zum Beispiel erhält man durch    Einwirkung von     Diäthylaminoäthyl-    oder       Piperidinoäthylchlorid    auf     Diphenylmethan          unter    Verwendung von Natrium,     Natrium-          amid,

          Phenylnatrium    oder einer andern ge  eigneten     Alkaliverbindung    als     Halogenwas-          serstoffabspalter        Diphenyldiäthylaminopro-          pan        bezw.        Diphenylpip.eridinopiropan.        Ebenso          lassen    sieh auch     basische        Alkylhalogenid;

  e     mit verzweigter     göhlenstoffkette    oder ba  sische     alicyclische        Halo"genide        verwenden,     zum Beispiel     N-1liethyl-f-halogenpiperdin.     Auch     l.ässt.    sich das     Verfahren        mit        Diaryl-          methanen    ausführen, deren     Aryle        miteinander     verbunden sind, zum Beispiel     Fluoren.     



  Mit     gleichem    oder ähnlichem Erfolg las  <U>sen</U> sich die     genannten        Verbindungen    auch in  mehreren Stufen herstellen. Zum Beispiel er  hält man durch Einwirkung von     Chloracetal-          dehydaceta-1    auf     Diphenylmethan    unter Ver  wendung von die Bildung von Halogenwas  serstoff begünstigenden     Mitteln        Diphenyl-          propional.dehydacetal,    das .sich durch Hydro  lyse     in;    den zugehörigen Aldehyd überführen      lässt.

   Letzterer gibt durch Hydrierung in  Gegenwart von Ammoniak, primären oder  sekundären Aminen die entsprechenden     Di-          phenylpropylamin-Verbindungen.     



  Der stufenweise Aufbau lässt sich auch  auf andere     Weise    ausführen, zum Beispiel so.  dass man     Diphenylmethan    vermittels     Äthy-          lenchlorhydrin    in den     Diphenylpropylalko-          hol,        diesen    in das zugehörige Chlorid und  letzteres     vermittels    Basen in .die     Diphenyl-          propylamin-Verbindungen    überführt.

   Oder  man geht von einer     nitrilhaltigen        Diphenyl-          methanverbindung    aus, wie     diem        ss.ss-Di-          phenylpropio,nsäurenitril,    welches man kata  lytisch zum Amin hydriert, worauf man  gegebenenfalls die erhaltene     Aminoverbin-          dung        alkyliert.    Schliesslich kann man von  einer     Diphenylmethanverbindung    ausgehen,  welche am     Methankohlenstoff    eine     carbonyl-          haltige        Alkylkette    trägt,

   zum Beispiel von       Diphenyläthylmethylketon        (Benzhydrylace-          ton),    welches :durch Hydrierung in     Gegen-          wart    von     Piperidin    das     a,a-D@ipheny        lpiperi-          dinobutan    gibt.  



  Die so hergestellten Produkte bilden was  serlösliche     Salze    und     zeigen    sehr gute  krampflösende Eigenschaften. Sie sollen da  her als Arzneimittel oder zum Aufbau neuer  Arzneistoffe Verwendung finden.  



  Gegenstand des vorliegenden Hauptpa  tentes ist ein Verfahren zur Herstellung von       a,a    -     Dipheny    1-     y    -     piperidinopropan,    welches  dadurch gekennzeichnet ist,     dass    man     Di-          phenylmethan    in Gegenwart von die     Ila.lo-          genwasserstoffbildung        begünstigenden    Mit  teln mit einem     Piperidinoäthyl-(,)-halogenid     umsetzt. Die neue Verbindung ist ein<B>01,</B> des  sen Chlorhydrat bei     214-215     schmilzt. Sie  soll als Heilmittel verwendet werden.

           Beispiel:     Zu 101 g fein     geschnittenem    Natrium  draht in 100 cm' Benzol lässt man unter Rüh  ren eine Mischung von 336     g        Diphenylmethan     und 235 g Chlorbenzol     eintropfen.    Die Tem  peratur wird- zweckmässig durch schwaches  Kühlen auf zirka 35      gehalten.    Nach etwa         i-8    Stunden ist die     Natriumverbindung    ent  standen..

       Dann    lässt man ebenfalls bei 35   240 g     Piperidinoäthylchlorid        eintropfen,     rührt eine Stunde bei     Zimmertemperatur    und  kocht schliesslich eine Stunde unter Rück  fluss. Die erkaltete Reaktionsmasse wird mit  Wasser versetzt. Die     benzolische    Schicht  wird abgetrennt und mit verdünnter Salz  säure ausgeschüttelt. Beim     Alkalischmachen     der sauren Lösung scheidet sieh das     a,a-Di-          phenyl-y-piperidinopropan    als<B>01</B> ab, welches  unter 8 mm Druck bei     210-220'    siedet.

   Zur  Darstellung des     Chlorhvdrates    löst man die  Base in Äther und säuert mit alkoholischer  Salzsäure schwach an, wobei das zuerst ölig  abgeschiedene Chlorhydrat sehr bald kristal  linisch. erstarrt. Durch     Umkristallisieren    aus  Alkohol     -I-    Äther erhält     man    farblose Kri  stalle, die bei     '214-215'    schmelzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIi: Verfahren zur Herstellung von a.a-Di- plienyl A-piperidino@propa.n, dadurch gekenn zeichnet, dass man Dipheny lmethan in Ge genwart von die Halogenwasserstoffbildung begünstigenden Mitteln mit einem Piperi- dinoäthyl-o)-halo#-,zenid umsetzt. Die neue Verbindung ist ein 01, dessen. Chlorhydrat. bei 214-215' schmilzt. l'NTER ANSPRüCIIE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da- dureh gekennzeichnet, dass die Umsetzung in Gegenwart von Pheny lnatrium vorgenom men, wird. ?. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, (lass die Umsetzung von in Anwesenheit des Diphenvlmethans aus Natrium und Chlor benzol in einem Lösungsmittel hergestelltem Phenvlnatrium vorgenommen wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und \?, dadurch ge- kennzeielinet, dass man als Lösungsmittel Benzol verwendet.
CH236129D 1940-07-08 1941-05-30 Verfahren zur Herstellung von , -Diphenyl- -piperidinopropan. CH236129A (de)

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