CH236214A - Einrichtung zur Befestigung eines Läuferringes einer Ringspinn-oder Ringzwiernmaschine. - Google Patents
Einrichtung zur Befestigung eines Läuferringes einer Ringspinn-oder Ringzwiernmaschine.Info
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Description
Einrichtung 7.u1 Befestigung eines Läuferringes einer Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Befestigung eines mit einem Ringflansch auf der Ringbank aufliegenden Läuferringes einer Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine. welche Einrichtung sich dadurch auszeichnet.. dass der Ring unterhalb des Ringflansches einen nach unten hin kegelförmig erweiterten Aussenrand besitzt, der einseitig gegen die Wand der Ringbankbohrung gedrückt wird.
Die Ringbankbohrung ist zweckmässig auf der untern Seite kegelförmig ausgerieben. Zum einseitigen Andrücken des Ringes wird die Ringbank vorteilhaft mit einem kegelförmi gen Loch zur Aufnahme einer kegelförmigen Mutter versehen, welche sich zweckmässig mit der einen Seite an die Lochwand anlegt und mit der andern Seite auf den Ringflansch des Ringes drückt. Der Ringflansch erhält zweckmässig eine der Form der Mutter ange passte Aussparung.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung bei spielsweise dargestellt.
Fig. 1 ist ein senkrechter Schnitt., hig. 2 ein Grundriss. Der Läuferring 2 sitzt in der Ringbank bohrung und liegt mit dem Ringflansch 3 auf der Ringbank 1 aus Blech auf. Der Aussen rand des untern Ringteils 4 ist nach unten hin kegelförmig erweitert. In einem kegel förmigen Loch der Ringbank sitzt ferner, in diese eingepasst, die kegelförmige Mutter 5, welche durch die von unten eingeführte Schraube 6 gehalten wird. Die eine Seite der Mutter 5 legt sich an die Lochwand an, die andere drückt auf den Ringflansch 3.
An dieser Stelle ist der Ring mit einer für die Mutter 5 passenden Aussparung 7 versehen.
Zieht man die Schraube 6 an, so ver schiebt die Mutter 5 den Rang 2 in der Boh rung der Ringbank 1, bis sein kegelförmiger Aussenrand der Mutter 5 diametral gegenüber in der Bohrung der Ringbank einseitig an steht. Der Ring wird somit durch die Mutter 5 und den kegelförmigen Aussenrand des untern Ringteils 4 an der untern gante der Bohrung in der Ringbank verankert. Die Bohrung ist unten kegelförmig ausgerieben, so dass der Ring auch infolge der Neigung der Flächen zueinander. in die Bohrung hin eingezogen wird und in keinem Fall austreten kann.
Alle Ringe liegen ausserdem bezüglich des Spiels in der Bohrung vollständig gleich mässig und einseitig in der Ringbank 1, wo durch die Einstellung der Spindeln erleichtert wird.
Um die bewegten Massen an Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen niedrig zu halten und auch an Material zu sparen, stellt inan die Ringbänke vielfach aus Stahl oder Leicht metallblech her. Die Ringe üblicher Bauart, welche durch eine einfache Stellschraube in der Ringbank gesichert sind, können hier nicht mehr verwendet werden, weil die Dicke der Ringbank dies nicht zulässt.
Um Ringe in solchen neuartigen Bänken zu befestigen, wurde schon vorgeschlagen, eine Schraube mit an der unternFläche kegel förmig ausgebildetem Kopf in die Ringbank einzudrehen und damit einen geschlitzten Hilfsring auszuweiten, der seinerseits in eine Aussparung des Läuferringes eingreift und diesen in der Ringbank verankert. Die An ordnung des Gewindes unmittelbar an dich Ringbank wirkt nachteilig, da bei Schäden die ganze Bank unbrauchbar wird oder einer umfassenden Ausbesserung bedarf.
Ferner soll die Oberfläche der Ringbank möglieli,;+ glatt sein, welcher Forderung der Schrauben kopf mitUnterlagringnichtgenügt. Dersichere Halt des Ringes in der Bohrung lässt ausser- ,dem zu wünschen übrig, da. man ihn wegen des Spiels in der Bohrung auskippen kann.
Nach weiteren Vorschlägen sollen .Schrau- ben, Laschen usw., die zwischen den Ringen angeordnet werden und sich auf die Ringflansche auflegen, die Ringe niederhal ten. Dies bedingt entweder pro Ring zwei solcher Vorrichtungen, was unwirtschaftlich ist, oder es sind die Ringe unter sich gekup pelt. Lockert sich eine Vorrichtung, so zieht sie nicht nur die unmittelbar gepressten Ringe in Mitleidenschaft, sondern auch die benach barten, indem sich die Ringe in der Bohrurs'-, bewegen und unter der Haltevorrichtung weg gleiten.
Die dargestellte Einrichtung vermeidet diese Mängel. Der Läuferring wird bei ihr in einfacher Weise iii der Bobrung festgehalten, indem die kegelförmige Mutter den Ring nach der einen Seite der Bohrung verschiebt, so dass dieser sich infolge seines kegelförmigen Unterteils dort verankert. Die Oberfläche der Ringbank bleibt weitgehend glatt, damit dort keine Fasern anhaften.
Die kegelförmige Mutter mit Schraube kaim als Massenartikel wirtschaftlich hergestellt werden und die Lö cher für die Muttern iii der Ringbank sind leicht anzubringen. Ein besonders wichtiger Vorteil der dargestellten Ringbefestigung be steht darin, dass der Ring sieb nicht mehr herauskippen kisst..
Das einseitige Andrücken der Läuferrings, gegen die Ringbankbohrung kann auch in anderer Weise als durch kegelförmige Mut- tern, z. B. durch Keile erfolgen, die auf d (,i, Ringbank oder in entsprechenden Ausneh- mungen derselben waagrecht verschiebbar sind und sieh durch eine Schraube, äbnlich der Schraube (>, sichern lasen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Befestigung eines mit einem Ringflansch auf der Ringbank auflie genden Läuferringes einer Ring spinn- ods@i- Ringz-,wirnmasehine, dadurch gelzennzeielinet, dass der Ring unterhalb des Ringflansches einen nach unten hin kegelförmig erweiterten Aussenrand hat, der einseitig gegen die Wand der Ringbankbobrung gedrückt: wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ringbankboh- rung unten kegelförmig ausgerieben ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ringbank ein kegelförmiges Loch zur Aufnahme einer hu-. gelförmigen Mutter aufweist,die sich finit der einen Seite an die Lochwand anlegt und mit der andern Seite auf den Ringflanscb drücl@i. 3. Einrichtun-- nach Patentanspruch, (la- durch gekennzeicbnet, dass der Ringflansch eine Aussparung aufweist, in welche die Mut ter hineinpasst. Actiengesellschaft Joh. Jacob Rieter & Cie.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH236214T | 1943-09-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH236214A true CH236214A (de) | 1945-01-31 |
Family
ID=4459336
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH236214D CH236214A (de) | 1943-09-03 | 1943-09-03 | Einrichtung zur Befestigung eines Läuferringes einer Ringspinn-oder Ringzwiernmaschine. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH236214A (de) |
-
1943
- 1943-09-03 CH CH236214D patent/CH236214A/de unknown
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