CH236294A - Vorrichtung zur Stufenregelung elektrischer Wechselstromgeräte. - Google Patents

Vorrichtung zur Stufenregelung elektrischer Wechselstromgeräte.

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CH236294A
CH236294A CH236294DA CH236294A CH 236294 A CH236294 A CH 236294A CH 236294D A CH236294D A CH 236294DA CH 236294 A CH236294 A CH 236294A
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Hermes Patentverwertun Haftung
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Hermes Patentverwertungs Gmbh
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
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    • H01H33/44Devices for ensuring operation of the switch at a predetermined point in the AC cycle

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Description


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 Vorrichtung zur Stufenregelung elektrischer Wechselstromgeräte. Bei der Stufenregelung von Wechselstromgeräten, zum Beispiel Transformatoren    unter   Last, müssen beim Übergang von der einen zur andern Anzapfung die Stufen vor- übergehend überbrückt werden. Durch diese Überbrückung wird ein Stromkreis geschlossen, in dem die Differenzspannung der Anzapfungen, die Stufenspannung, wirkt und einen dem Laststrom sich überlagernden Ausgleichsstrom herbeiführt. Damit dieser Ausgleichsstrom sich in zulässigen Grenzen hält, hat man bisher sogenannte Überschaltmittel in den Überbrückungsstromkreis eingeschaltet. Diese Überschaltmittel müssen entsprechend dem auftretenden Ausgleichsstrom bemessen    werden.   



  Die Erfindung hat die Aufgabe, diese Ü berschaltmittel zu vermeiden.    Erfindungsgemäss   erfolgt die Stufenumschaltung durch einen synchron gesteuerten Sehnellumsehalter, der nur im Bereich des    Nulldurchganges   der Differenzspannung der umzuschalten den Anzapfungen die Stufen kurzschliesst.

   Der dabei auftretende    Aus-      gleiehsstrom   ist von so kurzer Dauer und so klein, dass er auch ohne Überschaltmittel bewältigt werden    kann.   Auch die Abschaltung des Ausgleichsstromes durch den Schnellumschalter ist somit ohne Schwierigkeiten möglich, namentlich dann, wenn die Kurzschlussdauer des Sohuellumschalters derart auf die Widerstandswerte (Zeitkonstante) des Kurzschlusskreises abgestimmt ist, dass der Kurzschluss gerade beim oder nur wenig vor dem Nulldurchgang des Ausgleichsstromes aufgehoben wird. 



  Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. 



  Eine Transformatorwicklung 1 (Fig. 1)    ist      mit      zwei      Reiben   2, 3 von    Stufenkontakten      versehen,   an    denen   je ein Stufenwähler 20, 30    entlangbewegt   werden    kann.   Die Stufenwähler 20, 30    sind   an    feststehende      Kontakte   

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 21, 31 eines Schnellumschalters U mit dem beweglichen Kontakt 4 verbunden. Der bewegliche Kontakt 4 ist an die eine Lastleitung 5, das nicht angezapfte Wicklungsende der Wicklung 1 an die andere Lastleitung 6 des Wechselstromkreises angeschlossen. Die    zweite      Wicklung   des Transformators ist der Einfachheit halber weggelassen.

   Wie gestrichelt angedeutet, kann die Lastleitung 5 über hochohmsche Widerstände 7 mit den Kontakten 21, 31 verbunden sein, um das Umlegen des Laststromes bei grösseren Phasenverschiebungen zu erleichtern. 



  Die Vorrichtung arbeitet folgendermassen: In der gezeichneten Stellung fliesst der Laststrom über den Kontakt 21 und den Stufenwähler 20. Der Stufenwähler 30 ist praktisch stromlos und kann lichtbogenfrei auf einen beliebigen Kontakt der Reihe 3 eingestellt werden. Soll die Spannung des Transformators geregelt, also der Laststrom von dem Stufenwähler 20 auf den Stufenwähler 30 umgelegt werden, dann wird der bewegliche Kontakt 4 des Umschalters etwa innerhalb einer Halbwelle    und   so in der Pfeilrichtung von dem Kontakt 21 auf den Kontakt 31 umgelegt, dass in dem Augenblick, in dem die Differenzspannung zwischen den beiden Stufenwählern 20, 30 ihren Nulldurchgang hat, etwa die Hälfte bezw. etwas mehr als die Hälfte des Schaltweges zurückgelegt ist.

   Das Umlegen erfolgt beispielsweise durch einen Synchronmotor, der von einer Wechselspannung gleicher Frequenz und gleicher Phase wie die Differenzspannung zwischen den Stufenwählern oder von einer Wechselspannung, die gegen diese Spannung eine bestimmte Phasenverschiebung hat, gespeist wird. 



  Beim Übergang von dem Kontakt 21 auf den Kontakt 31 werden vorübergehend beide Kontakte überbrückt und dadurch die Differenzspannung    zwischen   den Stufenwählern 20, 30 kurzgeschlossen. In der Fig. 2 ist der Strom- und Spannungsverlauf unter der Annahme, dass der Ohmsche Widerstand des Kurzschlusskreises sehr klein ist gegenüber dessen Induktivität, dargestellt. Die Kurve 8 zeigt den zeitlichen Verlauf der Differenz- Spannung, die Kurve 9 gibt den Verlauf eines Kurzschlussstromes an, der auftreten würde. wenn die Kontakte 2l, 31 dauernd überbrückt wären. Die Kurve 10 zeigt den Verlauf des Kurzsehlussstromes für den Fall, dass die Überbriickung der Kontakte 21, 31 erst im Zeitpunkt t1, also kurz vor dem    Null-      durahgang   der Differenzspannungskurve 8 eintritt.

   Im Punkt tl beginnt der    Kurzsehluss-      strom   von Null an langsam zu steigen und erreicht etwa im Nulldurchgang der Kurve 8 ein schwaches Maximum. Hierauf sinkt er im Zeitpunkt t2 wieder auf Null ab und würde dann nach der Kurve 10 in entgegengesetzter Richtung stark ansteigen. Der Kontakt 4 (Fig. 1) wird mun aber durch den    Syn-      cbronmotor   derart rasch umgelegt, dass die Überbrückung der Kontakte 21, 31 nur zwischen den Zeitpunkten t,, t2 stattfindet. Der Kurzschlussstrom kann deshalb nur die Werte des stark aasgezogenen Teils der Kurve 10 annehmen. 



  In Fig. 3 sind die gleichen Verhältnisse für den Fall dargestellt, dass das Verhältnis vom Ohmschen Widerstand (R) zur Selbstinduktion (c L) 0,75 beträgt. Die Kurve 9 ist deshalb gegen die Kurve 8 vorgeschoben, auch zeigt die Kurve 10 einen etwas andern Verlauf. Die Kurzschlussdauer, also namentlich die Lag ze des Punktes t2 (Fig. 2 und 3) lässt sieh stets derart auf die Widerstandswerte des    1iurzsehlusskrt:ises   abstimmen, dass beim    Aufheben   des    Kurzschlusses   der Kurzschlussstrom gerade durch Null geht oder unmittelbar vor dem    Nulldurchgang,   steht. 



  Nach dem    Mersebalten   des    Kontaktes   4 auf den Kontakt 31 führt der    Stufenwähler   30 den Laststrom, und der    Stufenwähler   20 kann nun auf einen beliebigen Kontakt umgestellt werden. 



  In der bei    Reguliertransformatoren   bekannten Weise kann man    rlie   Stufenwähler 20, 30 auch    motoriseb,      beispielsweise      durch      Druckknopfsteuerung,   verstellen    und   durch entsprechende Verbindung mit den Betätigungsorganen des Umschalters    (7   dafür sorgen, dass der    Umschalter   erst nach der Verstellung des jeweils stromlosen Stufenwäh- 

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 lern betätigt wird. Da solche Steuer- und Antriebsvorriehtungen an sieh bekannt sind, sollen sie nicht näher erläutert werden. Die folgenden Erläuterungen beschränken sich deshalb auf die besondere synchrone Betätigung des Schnellumschalters U.

   Wird zur Betätigung ein Synchronmotor    verwendet,   dann kann man diesen Motor entweder dauernd laufen lassen oder nur jeweils während der Stufenregelung in Betrieb setzen. Der Synchronmotor muss dann jeweils angeworfen oder angelassen werden, und man muss ihm genügend Zeit zum Hochlaufen lassen, bevor er den Schnellumschalter umlegt, weil man sonst keine Gewähr hat, dass dieser Schalter synchron beim Nulldurchgang der Stufendifferenzspannung betätigt wird. Das Anwerfen und Anlassen wird am besten    selbsttätig   in dem Augenblick bewirkt, in dem der eine Stufenwähler    umgestellt   ist.

   Um Zeit für das Hochlaufen zu gewinnen, kann zwischen dem Synchronmotor und dem Betätigungsorgan des Schnellumschalters ein ausreichender Leergang eingeschaltet werden oder man kann den Synchronmotor zunächst leer hochlaufen lassen und dann das Betätigungsorgan für den Schnellumschalter einkuppeln. Die Kupplung muss derart ausgeführt sein, dass sie nur bei einer    bestimmten   Relativstellung zwischen dem Läufer des    Synchronmotors   und dem Betätigungsorgan fasst (Einzahnkupplung oder dergleichen). Statt einer Kupplung kann aber auch ein Übersetzungsgetriebe verwendet werden, dessen erster Teil mit dem Synchronmotor, dessen zweiter Teil mit dem Schnellumschalter und dessen dritter Teil mit einem Gesperre versehen ist. Bei der Stufenumschaltung ist das Gesperre zunächst ausgerückt, so dass der dritte Teil leer umlaufen kann.

   Der mit dem Schnellumschalter verbundene zweite Teil bleibt dann in Ruhe. Erst wenn der Synchronmotor hochgelaufen ist, wird der dritte Teil des Übersetzungsgetriebes in einer bestimmten Lage gesperrt, so dass die ganze Bewegung des Synchronmotors nunmehr auf den zweiten Teil des Getriebes, also auf den Schnellumschalter, übertragen wird. Nach der Umlegung des Schnellumschalters wird der dritte Teil des Getriebes wieder entsperrt, so dass er wieder leer umläuft,    während   der zweite Teil des Übersetzungsgetriebes stillsteht. Der Synchronmotor kann dabei weiterlaufen oder abgeschaltet werden. 



  Schaltet man zwischen dem dritten Teil des Übersetzungsgetriebes und dem Schnellumschalter einen ausreichenden Leergang ein, dann kann das Gesperre des dritten Getriebeteils und das Anlassen bezw. Anwerfen des Synchronmotors auch im gleichen Zeitpunkt erfolgen. Eine Ausführungsform einer solchen Anordnung, bei der als Übersetzungsgetriebe ein Schraubengetriebe verwendet ist, ist in den Fig. 4 und 5 beispielsweise dargestellt. 



  Hier sind statt des umlegbaren Kontaktes 4 (Fix. 1) zwei ein- und ausschaltbare Kontakte 41, 42 verwendet, die durch Federn 43 mit einem einen Isolierteil 44 enthaltenden Schaltgestänge verbunden sind. Die Federn 45 suchen die Gestänge mit den Rollen 46 gegen den Umfang der Zylinderkörper 11 bezw. 12 zu drängen. Diese Zylinderkörper haben verschiedene Durchmesser und sind durch eine beispielsweise    schraubenförmige   Übergangszone 13 miteinander verbunden. Sie sitzen auf der Gewindespindel 14, die    un-      verdrehbar,   aber axial verschiebbar auf einer von einem Synchronmotor 15    angetriebenen   Welle 16    gelagert   ist. Auf der Gewindespindel 14 sitzt    eine   Mutter 17, die durch Anschläge 18 gegen    AxiaIverschiebung   gesichert ist.

   Die aus    mab,-netisch   nicht    leitendem   Material    bestehende      Mutter   17 hat an    einer      Stelle   einen eingesetzten    Eisenanker,   den der Elektromagnet 19 im    Einschaltzustand   festhält. 25 ist ein Antriebsmotor für eine Welle 26 zur    Betätigung   der Stufenwähler.

   Der Motor 25 ist über eine    Rutschkupplung   oder nur    einseitig      wirkende      Kupplung   22 mit dem Synchronmotor 15    verbunden   und dient zugleich als    Anwurfmotor.   Die Welle 26    betä-      tigt   über    ein      Übersetzungsgetriebe   23 einen Drehschalter 24 für den Motor 15 und' den Magnet 19. Die Anordnung ist der    Einfach-      heit   .halber nur für    ebne      Drehrichtung   dar- 

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 gestellt. Die Umschah- oder Umkupplungsvorrichtungen, die für die Betätigung in beiden Drehrichtungen erforderlich sind, sind der Einfachheit halber webgelassen.

   Sie können aus der Regeltransformatortechnik ohne weiteres übernommen werden. 



  Die Vorrichtung arbeitet folgendermassen: Durch Einschalten des Motors 25 wird über die Welle 26 in bekannter Weise der stromlose Stufenwähler verstellt. Gleichzeitig wird über die Kupplung 22 der Synehronmotor 15 angeworfen. Der Synehronmotor 15 und der Magnet 19 sind vorerst noch nicht eingeschaltet, die Mutter 17 sowie die Teile 11 bis 14 laufen leer mit der Welle 16 mit, die Rollen 46 laufen dabei auf dem Zylinder 11, das Schaltgestänge bleibt in Ruhe. Sobald der Stufenwähler seine neue    Lage   erreicht hat, werden durch den Schalter 24 der Synchronmotor 15 und der Mabnet 19 eingeschaltet. Die Welle 16 läuft also, wenn nicht augenblicklich, so doch nach einer    bestimmten   Zeit synchron. Die Mutter 17 wird in einer bestimmten    Stellung   an dem eingesetzten Eisenanker von dem Magnet 19 festgehalten.

   Dadurch wird die Spindel 14 gezwungen, sich axial längs der Welle 16 zu verschieben. Sobald die Übergangszone 13 zwischen den Zylindern 11 und 12 unter die Rollen 46 gelangt, bewegen sich beide Schaltgestänge in der Pfeilrichtung. Unter der Einwirkung der Feder 43 bleibt der Kontakt 41 aber vorerst noch geschlossen, während der Kontakt 42 in die Schliessstellung gelangt. Bei der weiteren Bewegung der Schaltgestänge wird der Kontakt 41 geöffnet und der Kontakt 42 fest angedrückt, bis schliesslich die Rollen 46 auf den dünneren Steuerzylinder 12 gelangt sind. Die Übergangszone 13 ist so abgeglichen, dass gerade zwischen den Zeitpunkten t,, t2 (Feg. 2 und 3) beide Kontakte 41, 42 geschlossen sind. Der Synchronmotor 15 läuft dann noch weiter, bis die Rollen 46 sich dem linken Ende des Zylinders 12 nähern.

   Dann schaltet der Schalter 24 den Synchronmotor 15 und den Magnet 19 ab, ebenso wird der Motor 25    stillgesetzt.   Der Laststrom ist nunmehr von dem Stufenwähler 20 (Feg. 5) auf den Stufen- wähler 30 umgesehaltet. Leim nächsten Scbaltvorgang wird die Drehrichtung des Synchronmotors 15 umgelehrt. Praktisch wird der Synclronmotor gleicl durch den Schalter 24 am Ende des vorhergehenden Regulierungsvorganges umgeschaltet. Die Vorrichtung arbeitet dann in ähnlicher Weise, jedoch wandern jetzt die Rollen 46 von den dünneren Zylinder 12 nach dem dickeren Zylinder 11, lnd es wird jetzt der Laststrom von dem Stufenväbler 30 auf den inzwischen stromlos verstellten Stufenwähler 20 umgelegt. 



  Wie die Fig. 6 zeigt, kann der    Sehnell-      umschalter   U statt durch einen Synchronmotor auch durch Elektromagnete 27, 28 synchron ungelegt werden. Die Wicklungen der Elektromagnete 27, 28 sind an die Kontakte 29, 32 eines Umsclalters 33 mit dem beweglieben Kontakt 34, der Kontaktschiene 35 und dem mittleren Kontakt 36 verbunden. Der Kontakt 34 wird über ein Maltesergetriebe 37 von der Stufenregeleinrichtung betätigt, und zwar alwechselnd jeweils naeh der Einstellung eines Stufenwählers auf eine neue Stufe, einmal nach dem Kontakt 29 und einmal nach den Kontakt 32 geschwenkt. Die Kontaktschiene 35 ist an die eine Seite, das Entlalungsgefäss 38 an die andere Seite eines Kondensators 39 angeschlossen, der über die Röhre 50 aus einem Hilfsnetz N aufgeladen wird.

   Das Gitter 51 des Entladungsgefässes 38 ist an einen Steuerstromkreis 52 angesehlossen, der an einer Hilfswicklung 53 des zu regelnden Transformators liegt. In dem Steuerstromkreis ist eine ungesättigte Drossel 54 und eine gleichzeitig als Kopplungstraniformator dienende    hochge-      sättio'te   Drossel 55 eingeschaltet. Zwei    Dauer-      ma#rnete   56 und der auf    derWelle   des Kontaktes 40 sitzende Anker 57 halten den Kontakt müh nach    Abschaltung   der    Magnete   27, ?8 in der eingenommenen    Stellung-   fest. 



     DieVorrichtun-       arbeitet      folgendermassen:   Sobald der    Stufenwähler   30 auf die neue Stufe eingestellt ist, wird durch das 'Malteserkreuzgetriebe 37 der Kontakt 34 auf den    Tontakt   32    umgelegt.   Im Augenblick des    Nulldurchganges      der      Differenzspannung   zwi- 

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 sehen den beiden Stufenwählern, Kurve 8 (Fig. 7) erhält das Gitter 51 einen Impuls, Kurve 58, der die    Entladung   des    Kondensa-      tors   39, der vorher über die Röhre 50 von dem Netz N aufgeladen wurde, über die Wicklung des Magneten 28 herbeiführt.

   Der Magnet 28 schwenkt seinen Anker und kippt den Kontakt 40 von dem Kontakt 21 auf den Kontakt 31. Dadurch wird der Laststrom von dem Stufenwähler 20 auf den Stufenwähler 30 umgelegt. Hierauf wird durch das Malteserkreuzgetriebe 37 der Kontakt 34 wieder auf den Kontakt 36 geschaltet. Bei der Weiterregelung wird der Kontakt 34 auf den Kontakt 29 umgelegt und dadurch der Magnet 27 eingeschaltet, der nun den Schalter 40 von dem Kontakt 31 auf den Kontakt 21 umlegt; dadurch wird der Laststrom von dem Stufenwähler 30 auf den inzwischen fortgeschalteten Stufenwähler 20 umgelegt.

   Die Wirkungsweise von Steuerkreisen für Entladungsröhren mit ungesättigter und gesättigter Drossel ist an sich bekannt und soll deshalb nicht näher erläutert    werden.   Weiterhin sind Ausführungsformen möglich, bei denen der    Schalter   durch Kraftspeicher betätigt wird und nur zur synchronen Auslösung ein Synchronmotor oder eine magnetisch wirksame Klinkvorrichtung dient. Zur Sperrung des Schaltvorganges    unter   Netzkurzschluss kann eine besondere, vom Netzstrom beeinflusste Verriegelungsvorrichtung vorgesehen sein. 



  Die Erfindung bietet den Vorteil, dass trotz    Stufenschaltung   unter    Last   die    sonst   üblichen Überschaltmittel entbehrlich sind und der Abbrand auf ein Minimum herabgesetzt wird. Während ferner bei den bekannten Reguliertransformatoren immer nur in einer bestimmten Reihenfolge von Stufe zu Stufe fortgeschaltet werden konnte, ist es bei der Erfindung auch möglich, beliebig von einer zur andern Stufe zu schalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Stufenregelung elektrischer Wechselstromgeräte, insbesondere von Transformatoren unter Last, bei der beim Übergang von der einen zur andern Stufe vorübergehend die Stufen überbrückt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufenumschaltung durch einen synchron gesteuerten Schnellumschalter (U, Fig. 1) erfolgt, der nur im Bereich des Nulldurchganges (il, t2, Fig. 2 und 3) der Differenzspannung der umzuschaltenden Anzapfungen diese kurzschliesst. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Wicklungsanzapfungen (2, 3, Fig. 1) verbundenen Umschaltkontakte (21, 31) des Schnellumschalters (U) über hochohmsche Widerstände (7) mit der an seinem beweglichen Kontakt (4) angeschlossenen Lastleitung (5) verbunden sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurzschlussdauer während des Umschaltvorganges auf die Zeitkonstante des Kurzschlusskreises derart abgestimmt ist, dass der Kurzschluss beim Nulldurchgang (t,2, Fig. 2 und 3) des Kurzschlussstromes (Kurve 10) aufgehoben wird. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, ,dass die Kurzschlussdauer während des Umschaltvorganges auf die Zeitkonstante des gurzschlusskreises derart abgestimmt ist, dass ,der Kurzschluss unmittelbar vor dem Nulldurchgang (t2, Fig. 2 und 3) des Kurzschluss- stromes (Kurve 10) aufgehoben wird. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass ein erster Teil eines Übersetzungsgetriebes mit -einem Synchronmotor und ein zweiter Teil mit .dem Schnellumschalter verbunden ist, und ein dritter Teil bestimmt ist, mit einer Sperrvor- richtung zusammenzuwirken. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, gekennzeichnet .durch eine Steuervorrichtung für die Betätigung der Schneilumschalteranordnung, die den dritten Teildes Übersetzungsgetriebes mit Verzögerung, und zwar erst nach dem Hochlaufen des Synchronmotors, sperrt. <Desc/Clms Page number 6> 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem dritten Teildes Übersetzungsgetriebes und dem Schnellumschalter für das Hochlaufen des Synchronmotors ein Leergang eingeschaltet ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch mit zwei Stufenwählern, von denen der eine je- wails im stromlosen Zustand durch Betätigung einer Verstellvorriehtung auf eine neue Anzapfung umschaltbar ist und nach der Betätigung des Schnellumschalters den Laststrom übernimmt, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellvorrichtung der Stufenwähler derart mit der Schnellumschalteranordnung verbunden ist, dass jeweils erst nach vollendeter Umstellung eines Stufenwählers die Schnellumschalteranordnung betätigt wird. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung des Schnellumschalters ein Schraubengetriebe (Fig. 4 und 5) verwendet ist, dessen Spindel (14) von einem Synchronmotor (15) gedreht wird und zwei durch eine Übergangszone (13) miteinander verbundene Steuerzylinder (11, 12) verschiedenen Durchmessers trägt, auf denen Steuerrollen (46) der Schnellumschalterkontakte (41, 42) laufen, während das Gesperre (Magnet 19) auf eine im ungesperrten Zustand drehbare, aber nicht axial verschiebbare Mutter (17) der Spindel (14) einwirkt. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung des Schnellumschalters (U, Fig. 6) Elektromagnete (27, 2S) verwendet sind, die von einem vom Nechselstrom gesteuerten Entladungsgefäss (38) jeweils beim Nulldurchgang der Stufendifferenzspannung (8, Fig. 7) einen Stromimpuls (58, Fig. 7) erhalten. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruel 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Gittersteuerung des Entladungsge- fässes (38) ein an einer Hilfswiclzlung (53) de..: zu regelnden Transformators angesel-lo:- seirer, gesättigte (55) und ungesättigte (54) Induktivitäten enthaltender Steuerkreis vorgesehen ist.
CH236294D 1941-03-06 1942-03-04 Vorrichtung zur Stufenregelung elektrischer Wechselstromgeräte. CH236294A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1236065B (de) * 1961-01-31 1967-03-09 Siemens Ag Anordnung zur Lastumschaltung bei Stufentransformatoren
DE1243267B (de) * 1959-04-07 1967-06-29 Bbc Brown Boveri & Cie Laststufen-Umschalter fuer Transformatoren

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