CH236318A - Schaltungsanordnung mit Dreieranschlüssen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen. - Google Patents

Schaltungsanordnung mit Dreieranschlüssen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen.

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CH236318A
CH236318A CH236318DA CH236318A CH 236318 A CH236318 A CH 236318A CH 236318D A CH236318D A CH 236318DA CH 236318 A CH236318 A CH 236318A
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Fides Gesellschaft Beschraenk
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Fides Gmbh
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  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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Description


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 Schaltungsanordnung mit Dreieranschlüssen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen. Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung mit    Dreieranschlüssen   in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung zu schaffen, welche es ermöglicht, dass bei Anruf jedes Teilnehmers eines Dreieranschlusses zur Vermittlungsstelle ein Anrufreiz übertragen wird, der den anrufenden Teilnehmer kennzeichnet, sich also von den    Anrufreizen,   die bei Anrufen der andern beiden Teilnehmer ausgesandt werden, unterscheidet. 



  Die Erfindung besteht darin, dass in der Vermittlungsstelle mit jeder Ader der gemeinsamen    Anschlussleitung   je ein Anrufrelais verbunden ist, von denen bei Anruf eines Teilnehmers das eine, bei Anruf eines zweiten Teilnehmers das zweite Anrufrelais anspricht, während in dem bei Anruf des dritten Teilnehmers geschlossenen, auch über nur eine Ader der gemeinsamen Anschluss-    leitung   verlaufenden    Stromkreis   der Widerstandswert zunächst so hoch ist, dass das    Ansprechen   des Anrufrelais an dieser Ader    verhindert   ist und ein Hilfsrelais eingeschaltet ist,

   das bei seinem Ansprechen durch    Un-      wirksammachung   eines Teils des Widerstandes dieses Stromkreises sowie Erden der zweiten Ader der gemeinsamen    Anschluss-      leitung   das Ansprechen beider Anrufrelais in der Vermittlungsstelle    herbeiführt.   



  Die    Erfindung   ermöglicht es, an allen Teilnehmerstellen eines Dreieranschlusses gleich    ausgebildete   und geschaltete Apparate zu verwenden.    Die      Kennzeichnung   jedes anrufenden Teilnehmers des Dreieranschlusses in der Vermittlungsstelle    kann.   durch Aufwendung eines einzigen Hilfsrelais    erreicht   werden, das zweckmässig an der Stelle angeordnet wird, an der die drei    Teilnehmer-      leitungen   von der gemeinsamen    Anschluss-      leitung   abzweigen (Verzweigungsstelle).

   

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 In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei    wel-      ebem   alle zum Verständnis nicht erforderlichen Schaltmittel und Stromkreise weggelassen worden sind. Es ist beispielsweise nicht dargestellt,    wie   die drei Teilnehmer des Dreieranschlusses getrennt angerufen werden. 



  Der    Dreieranschluss   ist im Anschluss an eine Wählervermittlungsstelle gezeigt. Die Erfindung ist jedoch auch bei Handanlagen mit gleichem Erfolg anwendbar. Durch die jeden anrufenden Teilnehmer kennzeichnende, unterschiedliche Beeinflussung der Anrufrelais in der    Ver-rnittlungsstelle   kann in Handanlagen eine dem anrufenden Teilnehmer zugeordnete Anruflampe oder/und ein teilnehmereigener Zähler eingeschaltet werden. Es kann ferner eine gemeinsame    Abfrageklinke   für alle drei Teilnehmer oder je eine Abfrageklinke für jeden Teilnehmer vorgesehen sein. 



  Bei Anruf seitens des Teilnehmers    Tn-1   und Abheben des Handapparates spricht in der Vermittlungsstelle das Anrufrelais    RI   an: Erde, Kontakte    Id,      ?2c1,   Relais    U1   Wicklung I, Teilnehmerstelle T)2.1, Kontakte    4u2,      5u3"   Ader la., Kontakt 6t, Relais    R1,   -. In diesem Stromkreis spricht nur das Relais    RI   an. Es bereitet am Kontakt 7r1 einen eigenen Haltestromkreis vor. Die Öffnung des Kontaktes 9r1 und die Schliessung des Kontaktes    10r1   ist bei Anruf des Teilnehmers    Tnl   ohne Bedeutung.

   Am Kontakt 8r1 wird der .Stromkreis des Drehmagneten    D'vtv   des    Vorwählers   geschlossen: -, Schaltarm 12, Ruhekontakt 13 des    Vorwählers      l'117-,   Kontakte 8r1,    Ilt,   Drehmagnet    D'vw,   Unterbrecher    RU,      +.   Der    Vorwähler   macht einen Schritt, der Schaltarm 12 verlässt den Ruhekontakt 13 und gleitet auf das Kontaktsegment 14 auf.

   Beim Auffinden einer freien abgehenden Leitung spricht das Prüfrelais T an: -, Schaltarm 12, Kontaktsegment 14, Kontakt    8r1,   Relais T Wicklungen I und    1I,   Prüfarm 15 des    Vorwählers,   Kontakt 16,    Be-      legungsrelais   der abgehenden Leitung,    -r.   Am Kontakt Il t wird der Stromkreis des Drehmagneten    Dvw   unterbrochen.

   Durch Schliessen des    Kontaktes   171 erfolgt der Kurzschluss der    hocholimigen   Wicklung I des Relais T und damit die Sperrung der erreichten abgehenden Leitung gegen Belegung über einen andern    Vorwähler.   Am Kontakt 181 wird der am Kontakt    7r1   vorbereitete Haltestromkreis für das Anrufrelais    Bi   geschlossen. Die Kontakte 6t und 19t werden geöffnet, und an den    Kontal,:#ten      20t   und 21t erfolgt die    Durchschaltung   der Adern la,    lb   zu den Schaltarmen des    Vorwählers      FW.   



     Nunmehr   liegt die    Wicklung   1 des Relais    U1.   an der    Verzweigungsstelle      1'Z   in Reihe mit der Wicklung I des Relais S an der über den    Vorwähler   belegten    abgehenden   Leitung. Die Relais    S   und    L'1   sprechen an.

   Das Relais    ,S   führt die bekannten    Schaltvorgänge   durch.    Das   Relais L'1 schliesst seinen Kontakt    24u1   und öffnet seine Kontakte 2u1,    3u1   und    23u.1.   Ein    über   beide Adern la und    lb   verlaufender    llikrophonspeisestromkreis,   in welchem die    M'icklungen   1 und    1I   der Relais 8 und    U1   liegen, ist hergestellt.

   Durch Öffnen des Kontaktes    232t.1   ist an der Verzweigungsstelle    I'Z   derjenige Abzweig von der Ader    lb      abgetrennt,   über    welchen   bei Anrufen seitens der Teilnehmer    Tir?   und    T4   Anreize übertragen    tverden.   Beide Teilnehmer    Trat   und    T)1.3   des Dreieranschlusses sind zweiadrig von der    gemeinsamen      Anschlussleitung   abgeschaltet. 



  In der    Vermittlungsstelle   liegt der Zähler    Z1   des Teilnehmers    Tnl   parallel zur    lung      1I   des Relais T. Der    Z#ihler   Z1 wird in irgendeiner bekannten Weise bei Eintritt des Zeitpunktes für die Zählung    beeinflusst.   



  Der Teilnehmer    Tic2   ruft an. Bei Abheben des Handapparates spricht in der Vermittlungsstelle das Anrufrelais R? an: Erde, Kontakte    1d,      26u?,   Relais    t\2      Wicklung   I,    Teilnehmerstelle      Trr2,      Kontakte      27u3,      232c1,   Ader    lb,   Kontakt 191,    Relais   R2, -.

   Das Relais    R2   bereitet am Kontakt    28r2   einen eigenen Haltestromkreis vor, leitet durch Schliessen des Kontaktes 31r2 das Anlaufen des    Vorwählers   ein, schaltet durch Öffnen des Kontaktes 29r2 den Zähler    Z1   des Teil- 

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    nehmers      Tnl   aus und legt dafür durch Schliessen des Kontaktes    30r21   den Zähler Z2 des Teilnehmers    TÜ2   an. Durch Öffnen der Kontakte 22r2, 25r2 und Schliessen der Kontakte 32r2,    33r2   werden die Sprechadern im    Vorwähler   gekreuzt.

   Das hat zur Folge, dass nach Belegen einer freien abgehenden Leitung    und   Schliessen der Kontakte 2.0t,    21t   ein über die Ader    lb   verlaufender Erregerstromkreis    für   das Relais U2. an der Verzweigungsstelle    YZ   hergestellt ist: -, Relais    S   Wicklung I,    Kontakt   und Schaltarm des    Vorwählers      VW,   Kontakte 33r2, 21t, Ader    lb,   Kontakte    23u1,      27u3,      TeilnehmerstelleTn2,   Relais U2 Wicklung I, Kontakte 26u2,    1d,   Erde.

   Das Relais U2 schliesst am Kontakt 34u2 den über beide Adern la und    lb,   seine eigenen beiden Wicklungen I und    II   und beide Wicklungen I und    II   des Relais    S   verlaufenden    Mikrophonspeisestromkreis,   trennt durch Öffnen des Kontaktes    269t2   die zum Anruf der Vermittlungsstelle erforderliche Erde ab und schaltet durch Öffnen der Kontakte    4u2   und    3:5u2   die Adern der    @nschluss-      leitimgen   der    Teilnehmer      Tnl   und    Tn3   des Dreieranschlusses ab, über welche bei Anruf seitens dieser Teilnehmer Anrufanreize wirksam werden.

   Die Teilnehmer    Tnl   und    Tn3   sind jetzt zweiadrig von der gemeinsamen    Anschlussleitung   la,    lb   abgeschaltet. 



  Bei Anruf des Teilnehmers    Tn3   müssen zur    Kennzeichnung   des anrufenden Teilnehmers in der Vermittlungsstelle beide Anrufrelais    R1   und R2 ansprechen. Es ist also erforderlich, dass an der Verzweigungsstelle beide Adern la und    lb   geerdet werden.

   Um für alle Teilnehmer des Dreieranschlusses vollkommen gleich ausgebildete und geschaltete Apparate benutzen zu können, ist in dem bei Abnehmen des Handapparates seitens des Teilnehmers    TÜ3   geschlossenen    Stromkreis,   der ebenso    wie   der entsprechende, bei Anruf seitens des Teilnehmers    Trt2   hergestellte    Stromkreis   über die Ader    lb   verläuft, ein hoher Widerstand eingeschaltet, welcher das Ansprechen des Anrufrelais R2 in der Vermittlungsstelle verhindert.

   Als hoher Widerstand wird eine Wicklung I eines Hilfsrelais D verwendet, welches ebenfalls in dem bei    Abheben   des Handapparates seitens des Teilnehmers    Tn3   geschlossenen    .Stromkreis:   Erde,    Kontakt      36u3,   Relais    U3   Wicklung I, Teilnehmerstelle    Tn3,   Relais    D   Wicklungen    II      und   I, Kontakte 35u2,    23u1,   Ader    lb,   Kontakt 19t. Relais R2, - liegt.

   Das Relais D spricht an, öffnet seinen Kontakt    1d,   schaltet am Kontakt 38d Erde an    die   Ader la an und schliesst am Kontakt 37d seine eigene    Wicklung   I und    damit   den hohen Widerstand im Anrufstromkreis kurz. Erde liegt jetzt an beiden Adern la und    lb,   so dass beide Anrufrelais    R1   und R2 in der    Vermittlungsstelle   ansprechen. 



  Der    Vorwähler   wird angelassen, die Leitungsadern werden gekreuzt, Haltestromkreise für beide Relais    R1,      R2   werden vorbereitet, und über die    Kontakte   30r2 und    10r1      wird   der Zähler    Z3-   des Teilnehmers    Tn3   eingeschaltet.

   Nach Belegen einer freien abgehenden Leitung und Schliessen der Kontakte 20t und 21t spricht das Relais U3 in Reihe mit der Wicklung I des Relais    S   an: -, Relais    S      1Vicklung   I, Kontakt    und   .Schaltarm des    Vorwählers      VW,   Kontakte    33r2,   21t, Ader    lb,   Kontakte    23,u1,      35u2,      3,7d,   Relais D Wicklung    1I,      Teilnehmerstelle      Tn3,   Relais    U3   Wicklung I, Kontakt    36u3,   Erde. Am Kontakt 404 wird der Teilnehmer    Trt3   an die Ader    la   angeschaltet.

   Durch    Schliessen   des Kontaktes 39u3    wird   die noch eingeschaltete Wicklung    II   des Relais D kurzgeschlossen. Das Relais D fällt ab. Durch Öffnen der Kontakte 5u3 und    27u3   erfolgt die zweiadrige Abschaltung der Teilnehmer    Tnl   und    Tn2.   



  Wenn nach Beendigung der von irgendeinem der Teilnehmer eingeleiteten Verbindung durch Auflegen des    Handapparates   der    Mikrophonspeisestromkreis   geöffnet wird, fallen die Relais    S   und    U1   oder U2 oder U3 ab. An der Verzweigungsstelle    YZ   wird sofort der Ruhezustand wieder hergestellt. Das Relais    S   veranlasst die Auslösung der eingestellten Wähler der Vermittlungsstelle in bekannter Weise. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung mit Dreieranschltis- sen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass in der Vermittlungsstelle (TrrSt) mit jeder Ader (la, lb) der gemeinsamen Ansclilusslei- tung ein Anrufrelais (R1, R2) verbunden ist, von denen bei Anruf eines Teilnehmers (Tnl) das eine (R1), bei Anruf eines zweiten Teilnehmers (Tn2) das zweite Anrufrelais (R2) anspricht, während in dem bei Anruf seitens des dritten Teilnehmers (TÜ3) geschlossenen, auch über nur eine Ader (1b)
    der gemeinsamen Anschlussleitung verlaufenden Strom- kreis der Widerstandswert zunächst so hoch ist, dass das Ansprechen des Anrufrelais (R2) an dieser Ader (1b) verhindert ist, und ein Hilfsrelais (D) eingeschaltet ist, das bei seinem Ansprechen durch Unwirksammaehung eines Teils des Widerstandes dieses Stromkreises sowie Erden der zweiten Ader (la) der gemeinsamen Anschlussleitung das Ansprechen beider Anrufrelais (R1, R2) in der Vermittlungsstelle herbeiführt. 1?\ TERANSPRüCHE 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der durch das Hilfsrelais unwirksam gemachte Teil des Wide rstandes des Stromkreises durch eine 'Wicklung (1) des Hilfsrelais (D) gebildet ist. 2. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das bei Anruf des dritten Teilnehmers (Tia3) ansprechende Hilfsrelais (D) durch das diesen Teilnehmer (T)t3) an die gemeinsame Anschlussleitung zweiadrig anschaltende und die andern beiden Teilnehmer zweiadrig abschaltende Relais (1T3) ausser Wirkung gesetzt wird. 3.
    Sclialtungsaiiordnung nach L nter- anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsrelais (D;) kurzgeschlossen wird. "Eides" Gesellschaft für die Verwaltung und Verwertung von gewerblichen Schutzrechten mit beschränkter Haftung.
CH236318D 1942-06-18 1943-06-18 Schaltungsanordnung mit Dreieranschlüssen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen. CH236318A (de)

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