CH236483A - Anordnung zum Kompoundieren, insbesondere von gesteuerten Stromrichtern. - Google Patents
Anordnung zum Kompoundieren, insbesondere von gesteuerten Stromrichtern.Info
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H7/00—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
- H02H7/10—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers
- H02H7/12—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers
- H02H7/125—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers for rectifiers
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Description
Anordnung zum Kompoundieren, insbesondere von gesteuerten Stromrichtern. Zur Speisung schwerer Regel- und Um kehrantriebe werden in vielen Fällen gesteuerte Stromrichter verwendet. Dabei bieten die meisten Steuerverfahren die Möglichkeit, die Stromrichterspannung in einfacher Weise last abhängig zu beeinflussen, insbesondere über mässigen Stromanstieg selbsttätig einzudäm men, also die Antriebe bei Verwendung von Stromrichtern mittels der Gittersteuerung zu kompoundieren. In vielen Fällen ist es dabei unerwünscht, dass der Strom schon bei kleinen Werten am Anwachsen gehindert wird.
Ganz besonders bei Umkehrantrieben -möchte man den Arbeitsstrom nicht eindämmen, wohl aber unzulässige Stromspitzen beim Reversieren verhindern. Es ist demnach besonders vorteil haft, die Kompoundierung erst oberhalb einer gewissen Stromschwelle wirksam werden zu lassen, deren Höhe sich nach den Antriebs motoren und Betriebsbedingungen richtet. Die Fig. 1 zeigt, wie die Durchflutung p in einer Kompoundierungswicklung in Abhängigkeit vom Belastungsstrom Z aussehen soll.
Die Fig. 2 zeigt eine bekannte Anordnung zur Lösung dieser Aufgabe: Die Ströme der zu kompoundierenden Anlage, z. B. der Strom richteranlage, sind im allgemeinen so gross, dass sie nicht unmittelbar zur Kompoundierung etwa des Steuergerätes verwendet werden können. Daher wird zweckmässig ein Gleich stromwandler benutzt, der in bekannter Weise aus zwei vom Gleichstrom der zu beeinflussen den Anlage durchflossenen Drosseln 1, einer konstanten Wechselspannungsquelle 2 und einem Hilfsgleichrichter 3 besteht.
An den Sekundärklemmen 4 und "u dieses Gleichstrom wandlers liegt eile Widerstand 6, an dem eine dem An lagenstrom proportionale Spannung entsteht. Parallel zu diesem Widerstand 6 liegt nun die Kompoundierungswicklung 7 der weiter nicht dargestellten Steuereinrichtung für den Stromrichter in Reihe mit. einem Ven til 8 und einer Gleichspann wigsquelle 9.
Die Durchlassrichtung des Ventils 8 ist so ge wählt, dass die Spannungsquelle 9 keinen Strom in der Wicklung 7 hervorbringen kann, wohl aber der am Widerstand 6 auftretende Spannungsabfall. Ein solcher Strom kann aber erst dann fliessen, wenn der Spannungsabfall des -Vandlersekundärstronies am Widerstand (i grösser geworden ist als die Spannung 9.
Hier dient also die Spannung 9 zur Festlegung des Schwellenwertes, unterhalb dessen durch die Wicklung 7 kein kompoundierender Stroni fliesst. Die Höhe des (-rennwertes ist aufler durch die Höhe der Spannung 9 auch durch die Übersetzung des )Vandlers und die (-@e#öf:,e des Widerstandes 6 bestimmt.
Ist h der höchste auftretende Spitzenstrom, (c der Bruchteil, der die Schwelle darstellt, Idas Übersetzungsverhältnis des Wandlers, R die Grösse des Widerstandes h und r,v- der Wirkwiderstand der Kompoundierungswick- lung <B>7</B>, so wird der konipoundierende Strom
EMI0002.0033
Der Parallelwiderstand n hat also zur Folge,
dass nur ein Bruchteil des von dein (lleichstromwandler abgegebenen Stromes zur Kompoundierung ausgenutzt wird. Ferner hat die bekannte Anordnung den -Nachteil, dass die einzelnen Schaltungselemente schlecht aus genutzt und dass eine besondere Spannungs- quelle zur Festlegung des Schwellenwertes erforderlich ist.
Die Erfindung vermeidet diese Mängel. Sie betrifft eine Anordnung zum Kompoun- dieren, insbesondere von gesteuerten Strom richtern, nach Überschreiten einer vorgegebe nen Belastungsschwelle. C-emäfi der. Erfindung wird die Belastungsschwelle durch den Ein tritt der Sättigung im Kern einer Drossel festgelegt. Dabei ist es besonders vorteilhaft, den Kern der sättigbaren Drossel aus einem Material mit hoher Anfangspermeabilität und scharfem Sättigungsknick herzustellen.
Die in Fig. 1 dargestellte Abhängigkeit der kompoundierenden Durchflutung vom Be lastungsstrom ähnelt der Abhängigkeit des Magnetisierungsstromes von der angelegten Spannung bei einer Drosselspule finit einem Kern aus derartigem Material mit hoher An- fangspeimeabilität und ausgeprägtem Sütti- -u ligsl#:
nick. Wird nun die < in eine solche Drossel gelegte @t@echselspannung dem ver- ii,nderlichen (-=leiclistroni I proportional ge- inaeht, nimmt sie unter dein Einflut)
der aeigelegten j@'echselsl@annung zunächst einen kleinen in id mich ITberscl@reiten der Sättigungs grenze einen plötzlich st@irh an wachsenden '@lagnetisierungsstr@@m auf, der den i Gleich strom proportional Ist.
Die Fig. <B>3</B> zeigt eiii Ausfülii#uugsbeispiel der Erfilidung. Die dein Gleiclistron i der zii beeiilflussendeii Anlage proportionale Wechsel- s1)annung wird von einem kleinen Umformer geliefert,
dessen (@ienerator 10 durch den Gleichstrone der Anlage erregt wird. 1-' ist die vom (sleiclist.rom durchflossene Erreger wicklung.
Die diesem Gleichstrom proportiu- ilale Wechselspannung treibt durch die Drossel 11, deren Kern die beschriebenen Magneti- sierungseigenscha.ften besitzt, einen Strom, der, finit Hilfe des Trockengleichrichters 1.2 gleich gerichtet, die Konipoundierungswicklung 7 speit.
Z or-,i ussetzung für das richtige arbeiten dieser Anordnung ist natürlich, dali der Strom des Generators 10 überwiegend durch die Droael 11 und nicht durch die Mickl.ung 7 bestinfinit wird.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Er- findung ist in der Fig. a- dargestellt. Der Ein- gangsbreis 1, ? eines (.lleiclisti#oniwalidlei#s bewirkt, daf) ein dem Strom der zu beein- flussenden Anlage proportionaler \Vechsel- troni durch den Widei#stand 13 fliesst.
Dieser Strom erzeugt eine Wechselspannung, die an der Reihenschaltung aus dem Gleichrichter 12 und der sättigbaren Drossel 11 liegt. Infolge- dessen entsteht. in der Drossel. 11 ein Wechsel- flu1:
" der dein Belastungsstrom der Anlage annähernd proportional. ist. Erreicht dieser Il.uf., die Sättigungsgrenze des Kernmaterials, so Vei#liert die Drossel 11 iln-en induktiven Widerstand und wirkt nahezu a15 Kurzschluss,
so date also von einem bestimmten Wert des Belastungsstromes ab der sekundäre Wandler- 0 mehr und mehr über die Drossel und den mit ihr in Reibe liegenden Trockengleich richter fliesst. Auf der Gleichstromseite des Trockengleichrichter:: 12 liegt die -Kompoun-- dierungswicklung 7, deren Widerstand wieder gegenüber der Induktivität <B>11</B> genügend klein sein muss.
Die gleiche Anordnung, die hier im Zu sammenhang mit der Kompoundierung von Stromrichtern über deren Steuerung beschrie ben wurde, kann in ganz eiitsprecheiider 'N,#Teise auch zur Kompoundierung von elektrischen lIaschinen verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anordnung zum Kompoundieren, insbe sondere von gesteuerten Stromrichtern, nach Überschreiten einer vorgegebenen Belastungs- schwelle, dadurch gekennzeichnet, dass die Belastungsschwelle durch den Eintritt der Sättigung im Kern einer Drossel festgelegt ist. UNTERANSPRüCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kern der sättig- baren Drossel aus einem Material mit hoher Anfangspermeabilität und scharfem Sätti gungsknick besteht. 2.Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mittels eines ab hängig vom Strom der 'zu kompoundierenden Anlage erregten Hilfsgenerators eine Wechsel spannung erzeugt wird, die über die sättig- bare Drossel einem Hilfsgleichrichter zugeführt und nach Gleichrichtung zur Speisung der Kompoundierungswicklung verwendet wird (Fig. 3). 3.Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit Hilfe einer konstanten Wechselspannung und mindestens einer abhängig vom Strom der zu kompoun- dierenden Anlage vormagnetisierten Drossel an einem Widerstand eine Wechselspannung erzeugt wird, die über die sättigbare Drossel einem Hilfsgleichrichter zugeführt und nach Gleichrichtung zur Speisung der Kompoun- dierungswicklung verwendet wird (Fig. 4). 4.Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Widerstand der Kompoundierungswicklung so klein ist gegenüber dem Scheinwiderstand der sättig- baren Drossel, dass sein Einfluss vernachlässig- bar ist. 5. Anordnung nach Patentanspruch zum Kompoundieren von gesteuerten Stromrichtern, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompoun- dierungswicklung die Aussteuerung eines Stromrichters beeinflusst.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE236483X | 1942-08-26 |
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| CH236483A true CH236483A (de) | 1945-02-15 |
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ID=5902087
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|---|---|---|---|
| CH236483D CH236483A (de) | 1942-08-26 | 1943-07-20 | Anordnung zum Kompoundieren, insbesondere von gesteuerten Stromrichtern. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH236483A (de) |
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1943
- 1943-07-20 CH CH236483D patent/CH236483A/de unknown
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