CH236765A - Verfahren zur Herstellung eines rotstichig blau färbenden Schwefelfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines rotstichig blau färbenden Schwefelfarbstoffes.

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CH236765A
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CH
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formaldehyde
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B49/00Sulfur dyes
    • C09B49/10Sulfur dyes from diphenylamines, indamines, or indophenols, e.g. p-aminophenols or leucoindophenols

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Description


      Verfaluen    zur Herstellung eines     rotstichig    blau     färbenden        Schwefelfarbstoffes.       Es ist     bekannt,    dass man Farbstoffe, die  aus     Polynitroogydiphenylamin-Verbindun-          gen    durch Einwirkung von Polysulfiden her  gestellt werden, durch Behandlung mit Al  kali und Sauerstoff (auch Luft), oder Sauer  stoff abgebenden Mitteln in     röter    färbende  Produkte überführen kann (vergleiche die  deutsche Patentschrift     Nr.1'3,7784)

  .    Die so  behandelten Farbstoffe     besitzen    im allgemei  nen eine geringe     Farbstärke    und die .damit       gefärbte    Baumwolle schlechtere     Nassechthei-          ten,    und zwar um so mehr, je energischer  diese Behandlung vorgenommen     wurde    und  je röter die erhaltenen Produkte sind.  



  Es wurde nun     gefunden,    dass der blau  färbende Schwefelfarbstoff dieser Klasse,  der aus     2.4-Dinitro-4'-ogydiphenylamin     durch Einwirkung von     Polysulfiden    und  Nachbehandlung mit Alkali und Sauerstoff  erhalten wird, sich in reduziertem Zustand       bezw.    in Gegenwart eines Reduktionsmittels  mit Aldehyden leicht umzusetzen vermag  und hierbei neue Farbstoffe mit     wesentlich            rotstichigerem        Farbton    liefert, ohne damit  die     sonstigen    Eigenschaften, insbesondere       Waschechtheit,    im wesentlichen zu verän  dern.  



  Ein besonderer,     technisch    wertvoller Vor  teil liegt darin, dass es auf diese     Weise    mög  lich geworden ist, blaue Farbstoffe dieser  Klasse     mit    einem so starken Rotstich zu     er-          balten,        wie    sie     bis    jetzt überhaupt nichther  gestellt werden konnten. Farbstoffe dieser  Art bieten sowohl als Eigenfarbstoff wie  auch als     Nüaneierfarbstoff    grosses Interesse.  



  Die Umsetzung mit     Aldehyden    erfolgt  am     einfachsten    in     wässrigem    Medium, kann  aber gegebenenfalls auch in einem organi  schen     Lösungsmittel    durchgeführt werden.  Der zur Umsetzung     kommende    Farbstoff  wird in     reduziertem        Zustand        bezw.    bei  Gegenwart     eines    Reduktionsmittels ange  wandt.  



  An Stelle von Aldehyden können auch       Kondensationsprodukte        derselben    oder allge  mein solche Produkte zur Anwendung kom-           men,    welche wie Aldehyde zu reagieren ver  mögen.  



  Vorliegendes Patent bezieht sich nun auf  ein Verfahren zur     Herstellung        eines        rot-          stichib    blau färbenden Schwefelfarbstoffes,  dadurch     gekennzeichnet,    dass man den     Sehwe-          felfarbstoff,    der aus     \?        .4-Dinitro-4'-oxy        di-          phenylamin    durch     Einwirkung    von Poly  sulfiden und Nachbehandlung mit.

   Alkali  und Sauerstoff erhalten wird, reduziert und  mit Formaldehyd     bezw.    einer Formaldehyd  abgebenden     Verbindung    umsetzt.  



  Der so erhaltene     Schwefelfarbstoff    färbt       celluloseha.Itibe    Fasern in blauen,     wesentlich          rotstichigeren    Farbtönen als .der Ausgangs  farbstoff, von bleicher Waschechtheit.  



       Beispiel:     100     Teile    eines Farbstoffes, der     beniäss     der deutschen Patentschrift Nr.     1.33424     durch     Schwefelung    von     2.4-Dinitro-4'-oxy-          diphenylamin    mit Polysulfid und gemäss der  deutschen     Patentschrift    Nr. 137784 durch  Nachbehandlung mit Luft und Alkali erhal  ten wurde, werden mit 500 Teilen     Wasser,     30 Teilen Schwefelnatrium     kristallisiert    und  mit 13 Teilen     Ammoniumchlorid    angerührt.

      Man     fü-1    3 Teile     I3examethylentetramin    zu,  heizt. 6 Stunden auf etwa 95 , saugt ab und  trocknet den     Farbstoffpresskuchen    unter Zu  satz von     wenig    Soda.  



       Ähnliehe        Ergebnisse    werden bei     Ver-          wendunb    von Formaldehyd selbst oder von.  andern     formaldehydabspaltenden    Mitteln wie       Formaldehyd-IHydrosulfit    oder Mono- oder       Dimethylolharnstoff    erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines rotstichib blau färbenden Schwefelfarbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man den Schwefelfarb- sloff, der aus 2@.4-Dinitro-4'-oxydiplienyl- amin durch Einwirkung von Polysulfiden und Nachbeha,ndlunb mit Alkali und Sauer stoff erhalten wird, reduziert und mit Form aldehyd oder einer Formaldehyd abspalten den Verbindung umsetzt.
    Der so erhaltene Schv-efelfarbstoff färbt cellulosehaltibe Fasern in blauen, wesentlich rotstichiberen Farbtönen als der Ausbanbs- farbstoff, von bleicher Waschechtheit.
CH236765D 1942-02-24 1943-02-01 Verfahren zur Herstellung eines rotstichig blau färbenden Schwefelfarbstoffes. CH236765A (de)

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