CH236892A - Hochfrequenzeinrichtung zur Frequenzumwandlung. - Google Patents
Hochfrequenzeinrichtung zur Frequenzumwandlung.Info
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- H03D9/065—Transference of modulation using distributed inductance and capacitance by means of discharge tubes having more than two electrodes
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Description
Hochfrequenzeinrichtung zur Frequenzumwandlung. Es ist in der Hochfrequenztechnik bereits bekannt, insbesondere bei der Verwendung von höheren Frequenzen (von z. B. mehr als 100 MHz), in mehrstufigen Sendern und Empfängern für Nachrichten- und Messzwecke mit Frequenzvervielfachung oder Überlage rung zu arbeiten, insbesondere um die bei tieferen Frequenzen mit verhältnismässig ein fachen Mitteln einwandfrei mögliche Modu lation, Frequenzkonstanz oder Spannungstei lung auch bei hohen Frequenzen zu erzielen.
Zum Zwecke der Frequenzumsetzung führt man in der Regel einer Mischröhre die Grund frequenzen über abgestimmte Kreise, die z. B. als Leitungen ausgebildet sein können, zu und stimmt am Röhrenausgang auf die ge- wünsGhte neue Frequenz ab. Diese Abstim mung wird unerlässlich, wenn man bei hohen Frequenzen einen guten Wirkungsgrad errei- ehen will.
Die Mischung zweier Frequenzen f 1 und f = beispielsweise mittels einer Diode erfordert die Reihenschaltung eines Schwingkreises für die Frequenz f,, eines weiteren für die Fre quenz f@ und eines dritten für die Mischfre quenz f, + f, In manchen Fällen werden ausserdem weitere Kreise oder Filter zur Un terdrückung unerwünschter Mischfrequenzen benötigt.
Eine derartige Anordnung mehrerer Schwingkreise bei einer Misch- oder Fre- quenzverdopplerröhre ergibt aber, insbeson dere bei hohen Frequenzen, Schwierigkeiten, weil einerseits jede Verbindungsleitung als Streuinduktivität wirkt und anderseits be nachbarte Kreise stark induktiv gekoppelt sind. Ausserdem ist jeder greis durch die Erdkapazität der andern greise belastet.
Die Erfindung zeigt einen Weg, auf dem es gelingt, die erwähnten Nachteile bei einer Hochfrequenzeinriehtung zur Frequenzum- wandlung zu vermeiden, indem sämtliche Schwingkreise als Hohlraumkreise ausgebil det werden, deren Aussenwandungen derart geschlossen ineinander übergehen, dass die Hüllen der Hohlraumkreise die einzelnen Kreise praktisch ohne Streuinduktivität ver- binden. Die Schwingkreise können dabei als Topfkreise oder als konzentrische Leitungen ausgeführt werden.
Durch eine derartige führung der Schwingkreise wird erreicht, dass die Magnetfelder gegenseitig abgeschirmt: und daher die Induktivitäten gut entkoppelt sind. Schliesslich fällt auch der Einfluss der Erdkapazitäten infolge der Abschirmung weg.
Die nachfolgende Beschreibung erläutert die in der Zeichnung dargestellten _#usfüh- rungsbeispiele der Erfindung.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bestehen die Schwingkreise für die Grund frequenzen f 1, f 2 und die Mischfrequenz f , aus zylindrischen Leitern oder Toroiden. Die Aussenwandungen dieser Teile gehen ge schlossen ineinander über. Die zur Mischung dienende Diode ist bei D angedeutet. Die Zuführung oder Auskopplung der Energie erfolgt in üblicher Weise.
Die Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel. bei dem die Mischfrequenz f.., in einer Leitung weitergeführt wird, wobei Abstimmkreise als Filter F für unerwünschte Frequenzen dienen können. Schliesslich lassen sich auch Span- nungsteiler Sp und Ausgangskabel K in der dargestellten Weise anschliessen. Das Misch rohr ist wiederum bei D angedeutet.
In Fig. 3 ist schematisch eine Anordnung zur Frequenzverdopplung dargestellt, bei der eine Doppeldiode Dbenutzt wird, wobei die Grundfrequenz f, im Gegentakt über eine ab geschirmte Doppelleitung L den beiden Anoden der Doppeldiode D. zugeführt wird, während das zur Abschirmung der Doppelleitung für die Grundfrequenz dienende Rohr R zusam men mit dem übrigen Hohlraum auf die Ober frequenz 2f, bezw. nf, abgestimmt ist.
In dem in Fig. 4 dargestellten Ausfüh rungsbeispiel werden zwei in dem 3Iischrohi- T angeordnete Triodensysteme für eine Fre- quenz,erdopplung benutzt. Nicht nur die zwei Anoden A, und @1., sondern auch die Kathoden K, und K. lassen sich so auf dem kürzesten Weg, den die Konstruktion der Röhre zulässt, mit dem Abstimmkreis für 2f1 verbinden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hochfrequenzeinrichtung zur Frequenz- umwandlung mit einer Elektronenröhre, bei der die mit der Frequenzumwandlung in Zu- samnienhang stehenden Frequenzen über ab gestimmte Kreise der Röhre zugeführt bezw. entnommen werden und der Ausgangskreis auf die gewünschte neue Frequenz abgestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Schwingkreise als Hohlraiunkreise ausgebil det sind,deren Aussenwandungen derart geschlossen ineinander übergehen, dass die Hüllen der Hohlraumkreise die einzelnen Kreise praktisch ohne Streuinduktivität ver binden. UNTERAN SPRti CIIE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schwingkreise als Topfkreise ausgebildet sind. 2.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schwingkreise als konzentrische Leitungen ausgebildet sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die die Mischfre quenz führenden Leiter von einem Span nungsleiter überbrückt sind. 4. Einrichtung nach Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, dass die die Mischfre quenz führende Leitung in ein Ausgangs kabel übergeht. 5.Einrichtung nach Patentanspruch, zur Frequenzverdopplung, dadurch gekennzeich net, dass die Grundfrequenz (f,) den Anoden einer Doppeldiode (D.) über eine abgeschirmte Para,lleldrahtleitung (L) zugeführt wird und da.ss das zur Abschirmung dieser Doppellei tung dienende Rohr (R) zusammen mit dem die Doppeldiode umgebenden Hohlraum auf die Oberfrequenz (2f ,) abgestimmt. ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH236892T | 1943-02-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH236892A true CH236892A (de) | 1945-03-15 |
Family
ID=4459661
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH236892D CH236892A (de) | 1943-02-09 | 1943-02-09 | Hochfrequenzeinrichtung zur Frequenzumwandlung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH236892A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1069700B (de) * |
-
1943
- 1943-02-09 CH CH236892D patent/CH236892A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1069700B (de) * |
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