CH236956A - Kessel zum Erhitzen von Wasser. - Google Patents

Kessel zum Erhitzen von Wasser.

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CH236956A
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Martin Walter Johann
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Martin Walter Johann
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/22Water heaters other than continuous-flow or water-storage heaters, e.g. water heaters for central heating
    • F24H1/44Water heaters other than continuous-flow or water-storage heaters, e.g. water heaters for central heating with combinations of two or more of the types covered by groups F24H1/24 - F24H1/40

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Description


  Kessel zum Erhitzen von Wasser.    Gegenstand der Erfindung ist ein Kessel  zum Erhitzen von     ,Wasser    mit den Kessel  innenraum seitlich     begrenzenden,    wasserfüh  renden Heizflächen. Diese sind durch wasser  führende Teile, insbesondere     mittels    Rohren,       gebildet,    welche jeden gewünschten     Quer-          schnitt    besitzen und,     soweit        es    möglich ist,  stehend oder liegend, quer oder parallel zur  Kesselachse angeordnet     sein.    können.

   Der  Kessel kann jedem Verwendungszweck     ange-          passt    werden, besonders aber für Heizzwecke,  sei es für Warm- oder Heisswasser oder  Dampf, und er     kann    für den Betrieb mit  festen und     flüssigen;    Brennstoffen sowie     Ab-          fallstoffen        eingerichtet    sein.  



  Erfindungsgemäss sind im     Kesselinnen-          raum    zur bessern     Ausnützung    der Brenn  stoffwärme und deren zweckentsprechenden  Wärmeabgabe , zusätzliche wasserführende  Heizflächen so eingebaut, dass es möglich ist,  eine wesentliche Steigerung der Wärmeauf  nahme dank dieser zusätzlichen Heizflächen  zu erreichen.

   Diese Heizflächen sind so ver  teilt, dass im Kesselinnenraum ein oder meh-         rere    freie Räume verbleiben, die einerseits  zum Verbrennender uriverbrannten Gase die  nen, anderseits eine ungehinderte Flammen  entwicklung     zulassen,    wodurch die erzeugte       Wärme    an die     umliegenden    Heizflächen mit  tels     Flammenstrahlung    reichlich erfolgen  kann.  



  Bei den     festen.    Brennstoffen handelt es  sich bei der     Verbrennung    der uriverbrannten  Gase     um    eine     Nachverbrennung    der im     Ver-          brennungsprozess    sich bildenden Schwelgase,  beim flüssigen Brennstoff um die Verbren  nung der über dem Brenner sich noch bilden  den brennbaren Gasmischungen.  



  Da jede     Beschränkung    der Flammenent  wicklung     in,den        Brennräumen        nie    Gefahr des       Entweichens        uriverbrannter    Gase mit sich  bringt, ist es zur     Erreichung    einer guten Ver  brennung der     .Schwel-        -bezw.        Brenngase    von  Vorteil, den     Brennräumen    auf ihre ganze  Länge gegebenenfalls vorgewärmte Zweitluft  zuzuführen.

   Bei     Kesseln    mit auf einem Rost  verbrennenden festen Brennstoffen kann sich  die     Zweitluft    über, neben oder     unter    -dem Rost      mit den Schwelgasen vermischen, derart, dass  das Gemisch infolge Zündung an der Glut  zone zur Verbrennung und zur ungehinderten  Flammenentwicklung kommt, wodurch eine       g-;te    Verbrennung der Gase erfolgt, wie auch  eine äusserst günstige und reichliche Wärme  übertragung infolge     der    intensiven Flammen  strahlung in den     Brennräumen        gesichert.    ist.  Der Rost kann zum Beispiel als wasserfüh  render Treppenrost ausgebildet sein.  



  Die restliche     Wärmeausnützungy    der ver  brannten Gase, durch     BerÜhrungsübertra-          gung,    kann an die die Brennräume oben ab  schliessenden Deckenheizflächen eventuell zu  sätzlich noch an nachgeschaltete     Rohrliei.z-          flächen    erfolgen. Den Gasen kann hier Ge  legenheit geboten werden, die Räume zwi  schen den Rohren intensiv     zti    umspülen und  ihre Wärme an eine     grosse    Zahl von Rohren  mit geringem Wasserinhalt zu     übertragen,     was bei den günstig gelegenen Heizflächen  eine rasche und äusserst wirtschaftliche  Wärmeaufnahme sichert.  



  Eine weitere     Steigerung    der     Wärmeaus-          nützung    von festem     Brennstoff    bei Rostfeue  rungen     wird    erreicht, wenn der     Feuerraum     nach unten durch einen Wasserrost abge  schlossen wird. Durch diese Massnahme wird  einerseits erreicht, dass auch hier für die Auf  nahme und rasche Weiterleitung der Wärme  eine sehr günstig     gelegene    Heizfläche ge  schaffen wird.

   Anderseits wird durch An  schluss der Rostrohre an die andern Heiz  flächen des Kessels die     Möglichkeit    gegeben,  dass der     nn    den einzelnen Rostrohren durch  die Glutzone bedingte beschleunigte Wasser  umlauf sich auch auf den     Wasserumlauf    im  gesamten Wassersystem des Kessels     Über-          trägt.     



  Um dabei die Brennstoffwärme auf dem  Rost weiter so rationell wie möglich ausnüt  zen zu können. ist es vorteilhaft, den     Ver-          brennungsprozess    auf dem     Wasserrohrrost    so  zu gestalten,     da.ss    die     Verbrennung    im Sinne  einer     Halbgasfeuerung    erfolgt, das heisst es  findet auf dem Rost teilweise eine eigentliche       Verbrennung    und     gleichzeitig        teilweise    eine       Vergasung        statt.    Damit auf dem Rost die    Verbrennung und Vergasung möglichst ge  trennt erfolgen,

   so ist es bei gewissen Brenn  stoffen günstig, den Rost so einzurichten, dass  der freie     Rostquerschnitt    längs der     Kessel-          längswände    viel reichlicher bemessen wird als       ,n    der Mitte des Rostes. Dadurch erfolgt  längsseits der letzteren der eigentliche Ab  brand des Schüttgutes. Über der Mitte des       Rostes    soll dann hauptsächlich die Vergasung  erfolgen. Der freie Rostquerschnitt kann aber  auch     entsprechend    der Lage eines allfälligen  Bunkers und dem oder den Brennräumen. an  ders angeordnet werden.  



  L m den Kessel noch weiter für die Aus  nützung der Brennstoffwärme möglichst  wirtschaftlich zu gestalten, ist es vorteilhaft,       denselben    für Dauerbrand mit einem an- oder  eingebauten     Brennstoffbunker    zu versehen.  Einerseits wird dadurch bei festen Brenn  stoffen die Möglichkeit gegeben, die Brenn  stoffzufuhr so zu regeln, dass sich die Höhe  des Brennstoffbelages auf dem Rost.

   entspre  chend dem     Wärniebeda.rf    möglichst günstig  und annähernd konstant hält, wodurch einer  seits die Nachfüllung des Bunkers sich weni  ger oft notwendig macht,     anderseits    aber die       Wärmeabgabe    an die Heizflächen sehr     reich-          1ich    erfolgt, da die Beschränkung der     Flam-          n        ienentwicklung    infolge des günstigen     Brenn-          St-offbelages    auf dem Rost     möglichst    vermie  den wird,

   so dass eine gute Verbrennung der       Gasse    und davon abhängige Brennstoffein  sparung gesichert ist.  



  Für das Wesen der Erfindung ist es  gleichgültig, ob     feste    oder     flüssige    Brenn  stoffe     bezw.        A'bfal1stoffe    Verwendung fin  den,     ebenso    ob ein allfälliger Brennstoffbun  ker für festen Brennstoff ausserhalb, seitlich  oder innerhalb des Kessels liegt. Der Bunker  kann auch oben angeordnet sein.

   Wenn der       Kessel    oder Brennstoff es zulässt, ist es vor  teilhafter,     denselben    im Innern des Kessels       unterzubringen.    Es können dann zu seinem  Aufbau ein Teil der innern Heizflächen       herangezogen        -,-erden.    Ebenso ist die     Mög-          lichkeit    gegeben, die Brennräume unmittelbar  nach der Glutzone aufzubauen.      Bei Kesseln für die Verbrennung von  flüssigem     Brennstoff    liegt ein 'allfällig vor  gesehener Brennstoffbunker zweckmässig au  sserhalb des Kessels.

   Beim Anbau eines Öl  brenners     ist    ein Kessel für festen Brennstoff  in seinem erfindungsgemässen Aufbau ohne  weiteres für die Verbrennung von flüssigem  Brennstoff verwendbar. Dem Brennstoff  wird in     diesem    Fall die erforderliche Luft  automatisch durch den Brenner zugeführt  und entsteht dann auch hier, wie beim festen  Brennstoff, in den freien Brennräumen eine  ungehinderte rege Flammenentwicklung und  Wärmeabgabe an die umliegenden Heizflä  chen mittels Flammenstrahlung.

   Die rest  liche Wärmeausnützung der verbrannten  Gase erfolgt hier, wie bei festen     Brennstoffen,     in den über dem     Brennraum    liegenden     Dek-          kenheizflächen,    eventuell auch nachgeschal  teten Rohrheizflächen.  



  Ein Kessel für festen Brennstoff und mit  innerem Bunkerraum ist ohne jeden     innern     Umbau durch Anbau eines entsprechenden  Brenners für Verbrennung von flüssigem  Brennstoff     verwendbar.    Durch diese Mass  nahme werden allfällige vom festen Brenn  stoff freiwerdende Teile der Bunkerheiz  flächen für die Wärmeaufnahme frei, dem  zufolge sichert der Kessel eine weitere Brenn  stoffeinsparung.  



  Der Erfindungsgegenstand kann in ver  schiedenen beispielsweisen Ausführungsfor  men hergestellt sein. Es sind solche in der  beiliegenden Zeichnung schematisch darge  stellt. Es zeigt:       Fig.    1 einen Vertikallängsschnitt eines  Kessels nach Linie     c-ca    in     Fig.    '2; und       Fig.    2 einen     Vertikalquerschnitt    nach  Linie     b-b    in     Fig.    1.  



  Wie aus den     Fig.    1 und 2 zu ersehen ist,  bestehen die seitlichen Begrenzung     heizflä-          chen    des Kesselinnenraumes aus wasserfüh  renden, stehenden Rohren 1, 1' und 2. Sie  können aber auch aus liegenden Rohren mit  der für den Wasserumlauf im Kessel     benö-          tigten    Steigung gebildet sein. Ebenso können  im Innern des Kessels die Rohre der einge  bauten Heizflächen vertikal, schief oder lie-         gend    angeordnet sein, letztere mit entspre  chender Steigung. In den dargestellten Bei  spielen sind die liegenden Rohre, der Ein  fachheit halber, ohne Steigung für den Was  serumlauf gezeichnet.  



  Um reichliche Heizfläche zu gewinnen, ist,  wie     Fig,    1 und 2, zeigen, für das Brennstoff  bett ein     Wasserrohrrost    vorgesehen, dessen  einzelne wasserführenden Rohre 5 den Feuer  raum nach unten abschliessen. Die Rostrohre  5 verbinden die untern     .Sammelrohre    3 und 3'  miteinander. Letztere sind an ihren Enden  mittels der schiefen Verbindungsrohre 4 un  tereinander verbunden. Die seitlichen, stehen  den     Begrenzungsrohre    1 sind an dem     obern     und untern Ende an zwei     Sammelrohre        3-,    die  stehenden Rohre 2 unten und oben an die  Verbindungsrohre 4 angeschlossen.

   Als       Schüttöffnung    für den Zulauf des Brenn  stoffes vom Bunker zum Rost ist über dem       Sammelrohr    3' und unter der stehenden durch  die Rohre 1' gebildeten Wand eine Öffnung  14 freigehalten, die oben durch das Rohr 8  begrenzt ist. Letzteres     'bildet    zugleich eine  Verbindung     zwischen        Vorder-    und Hinter  wand und ist an die Rohre 1' angeschlossen.  Die Höhe dieser Öffnung 14 ist so reichlich  gehalten, dass für den Ablauf des     Schüttgutes     zum Rost ein günstiger Neigungswinkel ent  steht.  



  Oben im Innenraum des Kessels sind  zur Bildung von     Deckenrohrheizflächen    die  stehenden Rohre 2 mit längs zur Kesselachse  liegenden Wasserrohren 6 so verbunden, dass       zwischen.    Rost und diesen     Deckenrohren    6  ein freier Raum 7     entsteht.    Durch diese Bau  art wird die Möglichkeit geboten, dass die  beim     Verbrexfnungsprozess    sich bildenden,     un-          verbrannten    Gase in der     Feuerglutzone    sich  leicht entzünden und, zur Flamme entwickelt,  ihre Wärme durch intensive Feuerstrahlung  an die umliegenden Rohrheizflächen so wirk  sam übertragen, dass nicht nur die wirtschaft  lich     :

  günstigste    Wärmeübertragung, sondern  auch im ganzen Rohrsystem des Kessels ein  rascher Wasserumlauf erreicht wird.  



  Die Deckenrohre     !6,    die parallel zur Kes  sellängsachse     verlaufen    und je beidseitig mit      einander gegenüberliegenden Begrenzungs  rohren ? verbunden sind, können je nach der  Aufbauform des Kessels ebenso quer zu des  sen Längsachse verlaufen und je beidseitig  mit einander gegenüberliegenden Begren  zungsrohren 1 verbunden sein.  



  Hier wird     vorweg    darauf     hingewiesen,     dass man bei allen möglichen Kesselbauarten  nach dem Erfindungsgedanken die Decken  rohre 6, statt wie     Fig.    1 und     \?    darstellen, je  auf beiden Seiten mit     den    Begrenzungsheiz  flächen zu verbinden, dieselben je nur     au.f     einer Seite an die Begrenzungsrohre an  schliessen kann.

       Wärmewirtschaftlich    ist es  von Wichtigkeit, wenn bei der Anordnung  der Rohrheizflächen im Kessel, seien es die  Decken-, Bunker-, Brennraum- oder Begren  zungsheizflächen, dafür gesorgt wird,     dass     das in den Rohren zu erwärmende Wasser  möglichst lange Wege durchströmen muss,  bis es nach den Sammelrohren abgeführt  wird, das heisst möglichst lange Zeit den  Feuertemperaturen ausgesetzt wird. Diese  Massnahme hat den Vorteil, dass die jeweilige  Wärmeaufnahme solcher Heizflächen, gegen  über kurzen Rohrverbindungen, ganz erheb  lich erhöht wird, ebenso wird der Wasser  umlauf sehr beschleunigt.  



  Um dies zu erreichen, ist zum Beispiel zu  empfehlen, die Rohre, wie in     Fig.    13 und 14,  mehrfach abzubiegen oder als     U-Bogen    aus  zubilden oder sie zu Rohrfahnen nach     Fig.    10  und 11 mit. -stehenden oder liegenden Rohren  zu vereinigen. Diese Bauarten, die sieh     ein-          seifig    quer oder parallel zur Kesselachse an  ordnen lassen, besitzen den grossen Vorteil,  dass sie frei im Raum schweben und sich frei  dehnen können und somit Wärme- und Ma  terialspannungen nicht ausgesetzt sind.  



  Die Bestückung der     Begrenzungslieiz-          flächen    in obiger Bauart kann in verschie  dener Art erfolgen.     Wärmewirtsehaftlich     und des einfacheren Aufbaues wegen, ist es  vorteilhaft, die einzelnen Rohrheizflächen     eo     zu bemessen, dass sie den Brennraum in sei  ner Breiten- oder Längsausdehnung ausfüllen,  zum Beispiel wie in     Fig.    7 und 17 (Drauf  sicht) dargestellt. Die Rohrheizflächen     liegen       dann abwechselnd nebeneinander, sozusagen       ineinandergeschachtelt.     



  Die Kessel nach dem Erfindungsgedan  ken können     finit    Rücksicht auf die     Kontroll-,          Raum-    oder Transportverhältnisse, auch aus  mehreren lösbaren     Hauptteilen    zusammenge  setzt: sein, ohne die Abwicklung des     Brenn-          prozesses    und der Wärmeübertragung zu än  dern.     Fig.    17 ist eine Draufsicht eines Teils  eines :solchen zweiteiligen Kessels,     echema-          tiseh    gezeichnet. Die Teilung erfolgt in der  Längsachse nach der Linie     c-c,    kann aber  auch quer zur Längsachse oder in irgend  einer Art stattfinden.

   Als Deckenheizflächen  eignen sieh für diese Bauart die     einseitig    be  festigten     Fabnenheizflächen    nach     Fig.    10,  11, 13 und 1.4. Dieselben sind einander gegen  über an die Begrenzungsrohre 1     angebaut     und sozusagen     ineinandergeschaehtelt,    so dass  die     getrennten    Kesselteile leicht auseinander  baubar sind. Bei einer Querteilung des Kes  sels können diese Fahnenheizflächen, statt  quer zur Kesselachse, parallel zu derselben  an die Begrenzungsrohre 2 angebaut sein.  Verbunden werden die Kesselteile miteinan  der durch Rohrstutzen und dergleichen.

   Die  Bunkerlage hängt bei dieser Bauart von der       Heizflächenanordnung    im Kesselraum ab  und kann nach Bedarf zwischen oder ausser  halb der letzteren     an,meordnet    sein.  



  Wie aus     Fig.    1 und '2' ersichtlich und oben  erläutert, lässt jede Einbauart von Decken  lieizfläehen über dem Brennraum 7 eine  reichliche Verteilung der Heizflächen zu, so  dass an denselben die Wärme der vom     Brenn-          raum    abgehenden verbrannten Schwelgase  durch     Berührungsübertragung    noch vorteil  haft nutzbar gemacht werden kann. Diese  Gase verlassen die Deckenheizflächen durch  das Rauchrohr 9 nach dem Schornstein.

   Ge  gebenenfalls können sie vor dem Eintritt in  den     Schornstein    durch eine entsprechende, in       Fig.    1 gestrichelt gezeichnete Öffnung oben  in der Wand 18 zur restlosen Wärmeabgabe  zu     dein    Kessel     nachgeschalteten    Heizflächen  in Form von     Wärmeaustausch-Vorrichtungen,     Durchgangserhitzer,     Überhitzer,    Speisewas  ser- und Lufterhitzer und dergleichen geleitet      und dort bis zur     gewünschten        Endtemperatur     noch nutzbar gemacht werden.

   Diese nach  geschalteten Heizflächen können in Nach  schalträumen liegen, die von     Rohrheizflä-          ehen    begrenzt werden, wobei das Ganze eine  kompakte Einheit bildet.  



  Wie     Fig.    1 zeigt, ist für die Zuführung  des Brennstoffes seitlich der .durch die Rohre  1' gebildeten Begrenzungsheizflächen ein  Bunker angebaut. Derselbe     besteht        aus    den  drei äussern Seitenwänden 1,0, der     innern     Wand 11, welche längs der genannten Be  grenzungsheizfläche des Kessels verläuft,  ferner aus dem Boden 12 und der Decke 18.  Die innere Wand 11 ist kürzer gehalten als  der innere Rand der an sie anschliessenden  Wände 10.

   Sie reicht nur     bis    zum Verbin  dungsrohr 8, so dass, für den Brennstoff die       Zulauföffnung    14 zum Rost     entsteht.    Das  Schüttgut läuft automatisch aus dem Bunker,  infolge seines     Eigengewichtes    und des mit  Gefälle versehenen Bodens 12, auf den schrä  gen Wasserrost 5 und deckt denselben in  einem Böschungswinkel 17, dessen Neigung  die Höhe des Bunkerauslaufes bestimmt,  vollständig zu.  



  Die Höhe des Bunkerauslaufes kann ge  gebenenfalls durch den im Bunker eingebau  ten Schieber 15 so,     reguliert    werden, dass je  nach Bedarf die     Brennstoffschichthöhe    der  nötigen Wärmeleistung angepasst werden  kann. Eine     weitere    Regulierung der Ver  brennung kann erfolgen mittels eines Schie  bers 16 unter dem Rost. Durch diese wird  ermöglicht, die Grösse der wirksamen Rost  fläche dem Wärmebedarf genau anzupassen.  Durch die Massnahme, die Höhe der Brenn  stoffschicht und die Grösse der wirksamen  Rostfläche veränderlich zu gestalten, kann  mit dem Kessel die bis jetzt höchstmögliche  Wärmeleistung erzielt werden. Die Betäti  gung und Einstellung der Schieber 1,5 und  16 kann ausserhalb des Kessels von Hand auf  mechanischem Weg erfolgen.  



  Die Böschungsfläche 17, die die     Brenn-          stoffschieUthöhe    auf dem Rost bestimmt, ist  zugleich     Abbrandfläche    des Schüttgutes beim       Verbrennungsprozess.    Diese     Abbrandfläche            1'7    eignet sich sehr günstig als     Zündfläche     für das     Gasgemisch    in dem     Brennraum    7. ;  Die vorgewärmte Frischluft wird entspre  chend dem Aufbau des Kessels durch eine  besondere Leitung vom Aschenraum aus  oder über eine sachgemässe Einrichtung an  der Feuertüre, den Schwelgasen zugeführt,.:  in beiden Fällen durch natürlichen oder  künstlichen Zug:

    Durch die Verbrennung der Schwelgase  direkt über der Zündfläche 17 wird eine  intensive Flammenentwicklung im freien  Brennraum ungehindert gefördert und .dem  zufolge die     Flammenstrahlung    an die um  liegenden Rohrheizflächen zur nutzbringen  den Wärmeübertragung an dieselben in höch  stem Masse gesichert. Die weitere     Wärmeaus-          nützung        erfolgt    dann, wie oben bereits an  gegeben, durch Berührungsübertragung an  die über dem     Brennraum    eingebauten     Dek-          kenheizfl:ächen.     



       Der        Kessel        ist        ausserhalb        der     zum Schutz der Wärme  abstrahlung durch Blechverkleidungen 18,  dann durch die Isoliermasse 19 und die  äussere, luftdicht abgeschlossene Blechver  kleidung     2'0    .geschützt. Diese Anordnung ist  bei allen Ausführungsbeispielen vorgesehen;  gegebenenfalls kann der Wärmeschutz auch  durch Mauerwerk erfolgen.  



       Es    sind am     Kessel    an der     Vorder-    oder       Seitenwand    wie üblich angebracht: für die  Zuführung des Brennstoffes die Fülltür     211,     zur Reinigung und Entschlackung des Brenn  stoffbettes die Feuertüren<B>22</B> und 2'3, zur       Enta:schung    die Tür 24, welche mit einer  Einrichtung zur     Regulierung    der Luftzufuhr  zum Rost eingerichtet ist. Bei kleinen Kes  seln genügt nur eine Feuertür. Gegebenen  falls kann die Fülltür     2,1    auch in der Decke  des Bunkers angebracht werden.

   Wie     Fig.        1.2     zeigt, werden die Rohre 2 für den Einbau  von Türen stellenweise weggelassen und       -wird    dem Türrahmen entsprechend eine Öff  nung 2,5 freigelassen. Die durch die Türrah  men     bezw.    Türen nicht beanspruchten Stel  len zwischen den zwei     entsprechenden    Rohren  2 können durch Querrohre     2;6        (Fig.    12) oder           mittels    Einbau einseitig an den Rohren 2 be  festigter Reizflächen nach     Fig.    10, 11, 18  und 14 weiter für die Wärmeaufnahme nutz  bar gemacht werden.

   Die beim Kessel nach       Fig.    1 und 2 in der Vorderwand eingebauten  Füll-, Feuer- und Aschentüren     21.,    22, 23  und 24 sind in     Fig.    1 gestrichelt schematisch  angegeben.  



  Auf dem Kessel ist ein abnehmbarer Rei  n     ,_gungsdeckel        27        angebracht.        Es        können     auch mehrere solcher Deckel vorgesehen sein.  Demzufolge kann die äussere Reinigung der  Rohre von oben erfolgen, soweit sie von oben  zugänglich sind. Die äussere Reinigung der  Rohre im Innern des Kessels erfolgt durch  die Feuertüren. Ist die innere Reinigung der  Rohre erforderlich, so werden dieselben mit  Reinigungsverschlüssen versehen, die ausser  halb der Feuer- und Gaszone liegen und gut  zugänglich sind.  



  Der Wassereintritt in den Kessel erfolgt  unten am Sammelrohr 3', im gezeichneten  Fall am Flansch 28, kann aber auch an an  derer Stelle dieses tief liegenden Rohres er  folgen. Der Wasseraustritt kann an irgend  einer Stelle der obern     Sammelrohre    3 ange  bracht sein, im gezeichneten Fall hinten am  Flansch 29.  



  Der Kessel in     Fig.    1 und 2 kann, wenn  es die baulichen Verhältnisse verlangen, auch  so ausgebaut sein, dass der Bunker statt seit  lich, hinten liegt. Die Fülltür würde dann  seitlich am Bunker liegen, könnte aber     ge-          g        o        ebenenfalls        auch        auf        der        Bunkerdecke        13     angebracht sein. Die durch die Rohre 1 ge  bildete Seitenwand in     Fig.    1 würde dann zur  Vorderwand und der Schrägrost 5 abfallend  zu letzterer verlaufen.

   Für diesen Fall sind  an dieser Vorderwand die Feuer- und Aschen  türen 23' und 24' vorgesehen, die in     Fig.    1  gestrichelt gezeichnet sind. Das Rauchrohr  9 kann statt hinten, seitlich oder an der  Decke angeschlossen, oder auch durch den  Bunker durchgeführt werden. Der Wasser  zulauf kann am     untern    Sammelrohr 3 ange  schlossen werden. Das erwärmte Wasser  kann von den     obern    Sammelrohren 3 ent  nommen werden.

      Die nachstehenden Beispiele, sowie alle       andern        möglichen     nach  dem Erfindungsgedanken ergeben, dass die  Anordnung der wasserführenden Reizflächen  der jeweiligen Eigenart der Wärmeübertra  gung     angepasst    ist,     besonders    der Flammen  übertragung. Demzufolge ist die höchstmög  liche     Ausnützung    der Brennstoffwärme zu  erreichen.  



  Die Wärmeübertragung vollzieht sich in  drei Stufen, und zwar: In der     ersten    Stufe  erfolgt die     Wärmeübertragung    an die un  mittelbar seitlich mit dem Rost zusammen  gebauten Teile der Begrenzungsheizflächen  sowie an die Rostheizflächen selbst durch  die Feuerglut infolge Kontaktberührung.  



  In der zweiten Stufe wird den auf dem  Rost freiwerdenden und das Brennstoffbett  in Richtung des     Brennraumes    verlassenden  Schwelgasen Gelegenheit gegeben, sich innig  mit der zugeführten, vorgewärmten Zweit  luft zu mischen und gleichzeitig an der  Brennfläche zu zünden und zu verbrennen.  Dadurch entsteht eine rege Flammenentwick  lung und infolge davon eine     intensive    Flam  menstrahlung an die den Brennraum begren  zenden Rohrheizflächen, welche die gewon  nene Wärme nutzbringend aufnehmen.  



  In der Stufe 3 ist den ausgebrannten       Sch-,velgasen,    nach Verlassen des     Brennrau-          mes,    die Möglichkeit gegeben, ihre Wärme  durch Berührungsübertragung an die dem  Brennraum     nachgeschalteten    Rohrheizflä  chen, bis zur     gewünschten    Endtemperatur,  zu übertragen.

   Diese Art der     Brennstoffaus-          nützung    sichert eine     grössere    Reizleistung  und dadurch Einsparung an Brennstoff,       g   <B>-</B>     eg        e        nüber        ähnlichen        Bauartep.        Es        kann        also     die gleiche Leistung mit einem erheblich  kleineren Kessel und weniger Brennstoff er  reicht werden.  



       Fig.    3 zeigt einen Vertikalschnitt einer  weiteren Ausführung eines Kessels     entspre-          ehend    der Bauart     Fig.    1 und z. Bei dieser  Ausführung ist der Bunker in den Kessel       hineingelegt.    Links und rechts vom Bunker  ist je ein freier     Brennraum    7 mit der glei  chen     Rohrheizflächen-Anordnizng    angebracht      wie in     Vig.    1 und 2;

   demzufolge verläuft der       Brennprozess    genau wie in dem     vorbeschrie-          benen    Beispiel nach     Fig.    1 und     2!.     



  Für jeden     Brennraum    sind die Feuer  türen 2,2 und 23 - vergleiche     Fig.    1 und 2  - !gesondert angebracht. Der Aschenraum  kann je nach Grösse des Kessels mit einer  oder, wie gezeigt, zwei Türen 24 versehen sein.  Die Fülltür     wird    wieder     wie    in     Fig.    1 und       22        oben        an        der        Vorderwand        oder        auf        der        Bun-          kerdecke    angeordnet.

   Ebenso wie dort wird  der     Wasserzu-    und     -ablauf    angebracht.  



  Der Rohrrost     45    ist hier horizontal gelegt,  und dienen dessen Rohre zugleich als Ver  bindungsrohre zwischen den untern     Sammel-          rohren    3. Die     obern    Sammelrohre 3 sind,  gleich wie die     untern        Sammelrohre,    an ihren  Enden     mittels    je einem Rohr 4 miteinander  verbunden. An letztere sind unten und oben  die stehenden Begrenzungsrohre 2 ange  schlossen.  



  Wenn die Brennräume 7 nicht zu breit  sind, so kann der Brennstoffauslauf 14 im  Bunker relativ niedrig gehalten werden, ohne  zu befürchten, dass der Rost nicht mit der  zur Verbrennung erforderlichen Brennstoff  menge beschickt wird. Der Körnung des       Brennstoffes.    entsprechend kann der Auslauf  gegebenenfalls, um eine reichliche Menge  von Brennstoff auf den Rost zu fördern, mit  tels in den Bunker eingebauter     verstellbarer     Schieber (15,     Fig.    1) verändert werden. Bei  grösseren     Kesseln    dieser Bauart kann der  Rost auch als Schrägrost ausgeführt werden.

    Der Aufbau der beiden Brennräume 7 er  folgt dann wie in     Fig.    1 und 2 -gezeichnet;  ebenso wickelt sich der     Verbrennungsprozess     und die Wärmeübertragung an die Heizflä  chen gleich wie beim Beispiel nach     Fig.    1  und 2 ab.  



  Eine weitere Bauart des     Kessels    zeigen  schematisch die     Fig.    4 und 5. Es zeigt:       Fig.    4 einen Vertikallängsschnitt dieses       Kessels    nach Linie     r,-a    in     Fig.    5 und       Fig.    5 einen Vertikalquerschnitt nach  Linie     b-b    in     Fig.    4.  



  Wie aus diesen Figuren ersichtlich, ist  der Brennstoffbunker in den Kessel einge-    baut. Die seitlichen     13egrenzungsheizfl'ächen     des Bunkers und Brennraumes bestehen aus  wasserführenden, stehenden und liegenden  Rohren 1, 2 und 5. Der     Brennraum    liegt  seitlich neben dem Bunker und ist durch eine  mittels der Rohre 5 gebildete Wand von  ersterem getrennt. Der horizontal liegende  Teil 5' der Rohre 5 bildet am Boden des       Bunkers    den     Wasserrohrrost.    Die Rohre 5  sind unten an die Begrenzungsrohre 1 und  oben an ein Sammelrohr 3     angeschlossen.     Brennraum 7 ist     aussen    durch die mittels der  Rohre 1 und 2; gebildeten Wände begrenzt,  ebenso der Bunkerraum.

   Der unter dem Bun  ker liegende horizontale Teil 1' der Rohre 1  bildet ebenfalls einen Rost, welcher an sei  nem unter dem Brennraum 7 liegenden Teil  durch den Boden     310    abgedeckt ist. Unter die  sem Rost befindet sich der Aschenfall. Im       obern    Teil des Brennraumes 7 sind übereinan  der mehrere Reihen Deckenrohre 6 einge  baut und an die hintern und vordern Begren  zungsrohre 2 angeschlossen. Die Deckenrohre  können aber auch entsprechend     Fig.    10, 11,  13 und 14 als Fahnen an die Begrenzungs  rohre 1, 2. und 5     angebaut    sein. Die durch  die Rohre 5 gebildete senkrechte Rohrwand  ist bis zum Bunkerrost durch die Wand     31     abgedeckt.

   Die Wand     311    kann je nach An  ordnung der Deckenrohre auf Seite des       Brennraumes    oder Bunkers liegen. Der  Brennraum 7     erstreckt    sich unmittelbar un  terhalb des obern Rostes bis zu den Decken  rohren 6.  



  Der     Brennprozess.    vollzieht sich bei dieser  Bauart nach Art des Tiefbrandes, welcher  entsteht, indem die     Verbrennungsluft    über  dem Brennstoffbett und dem obern durch die       Rohrteile    5' gebildeten Rost, etwa durch die  Tür 23 dem Brennstoff zugeführt wird. Die  bei der     Entgasung    über dem Rostentstehen  den Schwelgase werden beim     zwangsläufigen     Durchtritt durch die auf dem Rost liegende  Glut teilweise verbrannt. Der Rest wird  unter dem Rost, also anfangs des     Brenn-          raumes    7, nach Mischung mit zugeführter  Zweitluft an der Rostglut entzündet und  vollkommen verbrannt.

   Die durch den Rost      durchfallenden     $rennstoffriickstände    ver  brennen auf dem untern, durch die Rohr  teile 1' gebildeten Rost, der teilweise durch  die oben im Aschenfall liegende Wand     3-l1    ab  bedeckt ist und nur die zur Verbrennung der  Rückstände     benötigte    freie Rostfläche be  sitzt. Auch durch diese umbekehrte Verbren  nung und Gasführung erfolgt im Brennraum  7 eine rege     Flammenentwicklung    und dem  zufolge wird, mittels intensiver     Flammen-          stra.hlunb,    die Wärme an die umliebenden  Rohrheizflächen sehr nutzbringend abgege  ben.

   Bei der oben     beschriebenen    Anordnung  des     obern    Rostes, des     Brennraumes    und der       Gasführung        ist    es nicht     notwendig,    dass der       Brennraum    7 teilweise seitlich neben dem  Bunker liegt. Er kann auch teilweise vor dem  Bunker liegen, oder je nach dem     lleizflächen-          bedarf    auf mehrere Seiten um den Bunker  verteilt sein. Bei dieser Bauart sind die Türen  21, 22, 23 und 24 ebenfalls an einer vor einer  Reihe von Rohren. ? befindlichen Wand vor  besehen.  



  In     Fig.    4 und 5 sind die einen Rohre 1  bis an die eine     Seitenrolirwand    des Brenn  raumea 7 verlängert -     vergleiche:    1' -, stei  gen dann hoch und schliessen sich oben an ein  Sammelrohr 3 an.

   Diese Rohre 1 können aber       gegebenenfalls    bei     Weglassen    der links und  rechts über dem Brennraum liebenden Sam  melrohre 3 bis an das äussere     Sammelrohr    3'  über dem Bunker geführt und     angeschlossen     werden, so dass mit den einen Rohren 1 der       untere    Rost, eine Seitenwand und eine     Dek-          kenwaud    des     Kessels    gebildet werden. Das  Rohr 5 wird dann oben an ein Rohr 1 ange  schlossen.  



  Durch diese     Rohrführung        wird    der Vor  teil erreicht, dass der Wasserumlauf im un  tern Rost selbst und in den anschliessenden       -wasserführenden    Seiten- und     Peekenwänden     mit grosser Geschwindigkeit erfolgt, die sich  auch auf den Wasserumlauf im     gesamten     Rohrsystem des Kessels     überträgt.     



       'Weiter    können gegebenenfalls die Rohre  5     unter        Weglassen    des     obern    mittleren     Sam-          melrohres    3 bis an das äussere obere     Bunker-          sammelrohr    3'     geführt        werden,    so dass die    Rohre 5 den     obern        Rost,    die gemeinsame Sei  tenwand vom Bunker und Brennraum und die  Decke des Bunkers bilden.

   Das den Teil 1'  besitzende Rohr 1 ist in diesem Fall nur bis  zum obern     Sammelrohr    3 an der äussern Sei  tenwand des     Brennraumes        geführt.    Die bei  den     Enden    der     obern    Sammelrohre 3 und 3'  sind je mittels eines Rohres 4 miteinander ver  bunden. Wenn es die Bauart des Kessels ver  langt, so können bei jedem     Kessel    durch Weg  lassen von     Sammelrohren    die Seiten-,     Rück-          und    Deckenwände durch verlängerte, wasser  führende Rohre ersetzt werden.  



  In     Fib.    6 und 7 ist eine weitere Aufbau  form des Kessels gemäss der Erfindung sche  matisch dargestellt. Es     zeigt:          Fib.    6 einen     Vertikallängsschnitt    dieses  Kessels nach Linie     a-a    in     Fig.    7 und       Fig.    7     einen        Vertikalquerschnitt    nach  Linie     b-b    in     Fig.    6.  



  Der Bunker liegt hier im Innern des     Ke@s-          sels    vor dein     Brennraum.    Die     Begrenzungs-          rohrwände    vom Bunker und Brennraum 7  sind vorn und hinten durch die stehenden  Rohre 1,     rechts    und links     durch    die     stehenden     Rohre 2     ')!gebildet.    Diese Rohre sind unten und  oben an die liegenden     Sammelrohre    3     anb        -          schlossen.    Die Sammelrohre 3 sind unter sich  durch die Verbindungsrohre 4 verbunden.

   Die  Rohrtrennwand zwischen Bunker und     Brenn-          raum    ist mittels der     Rohre    5, welche mit  ihren horizontal     liegenden    Schenkel 5' den  Rost bilden.     bewerkstelligt    und unten und       oben    an ein     Sammelrohr    3     angeschlossen.    Die       Treunrohrwand    ist auf     Brennraumseite    (oder  Bunkerseite) durch eine Wand 32     abbedeekt,     dieselbe reicht aber nicht bis auf Rosthöhe hin  unter, sondern lässt die Rohre 5 auf Brenn  schiehthöhe     unabgedeckt,

      so     class    der     unabbe-          deckte    Teil dieser Rohre einen     aufsteigenden     Rost     bildet    und     finit        demBrennraum    7 direkt in       Verbindung        steht-.        Ini        obern    Teil des     Brenn-          raumes    7 sind die Deckenrohre 6 einbebaut,  in diesem Fall einseitig     befestigte    Rohre nach       Fib.    13.

   Bei der     Verbrennung    auf dem Rost       wird    der aufsteigende Rostteil als     Zündfläche          für    die das Brennstoffbett seitlich verlassen  den,     imverbranuten        Sehivel-ase    dienen. Die      vorgewärmte Zweitluft wird vom Aschen  raum her, durch eine den     letzteren    vom     Brenn-          raum    7 trennende Wand 33 hindurch, regu  lierbar dem     Brennraum    7 zugeführt.

   Die  Flammenentwicklung und die daraus sich er  gehende intensive Flammenstrahlung an die  umliegenden Rohrheizflächen kommt in dem  reichlich grossen Brennraum     wärmewirtschaft-          lieh    zur höchsten Auswirkung.  



       Gegebenenfalls    kann ,der     Brennraum    links  oder rechts vom Bunker liegen; .oder die  Brennräume können auf     a        1:e    ,drei Seiten des  Bunkers einzeln oder zusammen verteilt sein.  Der Rost hat dann nach allen drei     Seiten     Verbindung     mit        .den    Brennräumen. Ebenso  können die     Deokenheizrohre    anders. angeord  net und statt quer, parallel zur Kesselachse.  liegen.

   Die Fülltür und die     Feuertüren    21  und 22 sind, wie bei allen Ausführungsbei  spielen, an :der     Vorderwand        angeordnet.    Eben  so wie bei diesen Beispielen sind     -die        Abdek-          kungen    der Rohre nach aussen und oben zum  Beispiel mittels Isolierung und Verkleidung  ausgeführt. Die     Entaschung    vom Brennraum  kann durch eine aussen seitlich oder in der  Wand 33     anagebrachte    Tür erfolgen, in letz  terem Fall nach dem     vordern        Aschenraum    hin.  



       Fig.    8 und 9     stellen        einen    runden     'Kessel     dar. Es     zeigt:          Fig.    8 einen Vertikalquerschnitt dieses  Kessels nach Linie     a-a        in        Fig.    9 und       Fig.    9 einen Horizontalquerschnitt nach  Linie     b-b    der     Fig.        B.     



  Der Brennstoffbunker wird aus einer ein  zelnen, stehenden, wasserführenden Rohr  schraube 2 gebildet, die in     o,d4r,    wie gezeigt,  annähernd in der Mitte der Vertikalachse des       Kessels    liegt. Ausserhalb dieses Bunkerrau  mes, liegt in einem gewissen Abstand,     zen-          trisch.    oder, wie veranschaulicht, exzentrisch  zu ihm, eine im Durchmesser grössere Rohr  s,chraube 8, die mit der     Bunkerrohrschraube     2 den     zwischenliegenden        Brennraum    7 bildet.

    Oben wird der     Brennraum    durch eine - ver  gleiche     Pi.g.    8 und 9 -     odermehrere    zuein  ander konzentrische, kurze Rohrschrauben 6,  die als Deckenrohre dienen, abgeschlossen.  Die Rohrschraube 8 ist oben und     unten    an die         Sammelrohrringe    3     durch    einen oder, wie     ge-          zeigt,    mehrere Stutzen 34 angeschlossen. Das  untere Sammelrohr ist mit einem Stutzen 28  für den     Wasserzulauf    versehen, das obere für  den Wasserablauf mit einem Stutzen 29.

   Für  die Wasserzirkulation von der Rohrschraube  8 zu -den Rohrschrauben 2 und 6 sind am       Tiefst-    und     Höchstpunkt        -der    Rohrschrauben  an diese ein oder     mehrere    Verbindungsstutzen  35 angeschlossen. Durch alle     .diese    Verbin  dungsstutzen ist die Wasserzirkulation im  gesamten Kessel     gesichert.    Der untere Rohr  ring 3 ist mit einem Wasserrost     versehen.    Es  kann     aber    auch, was auch bei den oben be  schriebenen Beispielen möglich ist, ein     ge-          wöhnliaher    Rost     eingebaut    sein.

   Die     .Sammel-          rohrringe    3 können auch weggelassen werden.  Die Rohrschraube 8 kann dabei mit Zu- oder  Ablaufstutzen versehen und mit den andern  Rohrschrauben, wie oben bemerkt, durch  Stutzen verbunden sein und in     diesem    Auf  bau eine Kesseleinheit bilden. Statt der Rohr  schrauben können auch einzelne "offene"  Rohrringe     Verwendung        finden,    ,die einzeln  annähernd oder genau     horizontal    liegen und  an jedem Ende an ein vertikales Rohr mit  Zu- und Ablauf     angeschlossen    werden.

   Die       Brennstoffschüttung    erfolgt bei     beiden    Bau  arten von     oben    durch Tür     2'1,    kann aber auch  seitlich oder vorn angebracht werden. Die  Feuer- und     Aschentüren    23 und 24 sind vorn  am Kessel angebracht. Gegen Wärmeschutz  nach     aussen    ist der Kessel,     wie    -die andern       Ausführungsbeispiele,    durch -die Wand 18,  Isolierung 19 und Verkleidung 20 geschützt.

    Der     Verbrennungsprozess    und die     Wärmeaus-          nützung        im.    Kessel erfolgen auch hier in Stu  fen, wie in den vorbehandelten Beispielen.  Dabei zieht sich die     Abbrand-    und Zünd  fläche 17 ganz um die Verlängerung des Bun  kers herum.  



  Falls der Kessel für einen kleinen Brenn  stoffvorrat bestimmt     isst,    so fällt die Fülltür  21 fort. Die Feuertür 23 übernimmt     dann     gleichzeitig -die Funktion der Fülltür 21 und  wird zu diesem Zweck mit ihrem Einlauf so  hoch über dem Rost angeordnet, dass beim      Einfüllen des Schüttgutes dasselbe, dem Bö  schungswinkel entsprechend, zum Rost ab  fällt und über letzterem ein oben von den  Deckenheizflächen     begrenzter    Brennraum     ent-          steht.     



  Der Heizkessel im Sinne des Erfindungs  gedankens     lässt    sich auch zum     Kochherd    aus  bauen, indem neben der     Heizwirkung    seine  Abwärme sich mit Vorteil zu Kochzwecken  verwenden lässt.  



  Es ist für das Wesen der Erfindung be  langlos, ob der Feuer- und Brennraum des  Kessels mit einem     Nach.scha.ltraum    zu einer  Einheit zusammengebaut wird oder nicht.  Letzterer kann auch gesondert, sei es hinter,  links oder rechts neben oder über dem Kessel  angeordnet werden.  



  Bei allen     Bauarten    von Kesseln mit Bun  ker ist es für     das    Wesen der Erfindung be  langlos, welche Lage die Bunker im oder am  Kessel     besitzen    und ob dieselben, sowie die  Kessel, rechteckig, rund, oval oder quadra  tisch gebaut sind.

   Abhängig von Lage und  Form der Kessel und Bunker sind nur die An  zahl und Verteilung der     Brennräume.        Ferner     ist es für das Wesen der Erfindung belang  los, ob die den Kesselinnenraum seitlich be  grenzenden Heizflächen sowie die Decken  heizflächen aus runden,     Fig.    16, oder ovalen       bezw.    plattgedrückten Rohren,     Fig.    15, oder  im     Querschnitt    andern Rohren oder gefäss  artig gebildet werden und ob gewisse Rohre  (6) quer oder parallel zur Kesselachse liegen,  oder ob diese Rohre (16)     schlangenförmig    mit.

    mehreren     Windungen        (Fig.    13) oder U-förmig       bezw.        Tförmig    ausgeführt sind.  



  Der Zusammenbau der Rohre     bezw.        Heiz-          flächen,        erfolgt    in den     meisten    Fällen durch  Schweissurig, kann aber auch durch andere  Verbindungen erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kessel zum Erhitzen von Wasser mit den Kesselinnenraum seitlich begrenzenden, was serführenden Heizflächen, dadurch gekenn zeichnet, dass innerhalb des Kesselinnenrau mes durch wasserführende Teile gebildete Heizflächen so eingebaut sind, dass wenig stens ein von Einbauten freier, oben von was serführenden Deckenheizflächen begrenzter, Brennraum verbleibt, der einerseits zum Aus brennen uriverbrannter Gase dient,
    anderseits eine ungehinderte zu lässt und zur Übertragung der Wärme der ver brannten Gase mittels Flammenstrahlung an die umliegenden, wasserführenden Seiten- und Deckenheizflächen dient. UN TERANSPRüCHE 1.
    Kessel nach Patentanspruch, in dem auf einem Rost fester Brennstoff verfeuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Brenn stoffwärme in drei Stufen an die wasserfüh renden Heizflächen übertragen wird, und zwar in der Glutzone mittels Kontaktüber tragung an einen Wasserrost, in dem Brenn- raum mittels Flammenstrahlung an die um liegenden Heizflächen und in einem Raum anschliessend an den Brennraum mittels Be rührungsübertragung von den Gasen an die Deckenheizf lächen. 2.
    Kessel nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass er wenigstens einen zur Aufnahme von festem Brennstoff dienenden Brennstoffbunker besitzt, dessen seitliche Be. grenzungsheizflächen teilweise den Brenn- raum begrenzen und der dem Rost den Brenn stoff nach Massgabe der Verbrennung des letzteren automatisch zuführt. 3.
    Kessel nach Patentans@prueh, mit Brenn stoffbunker für festen Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennstoffbunker- auslauf zum Rost so angeordnet ist, da.ss die Höhe des Brennstoffbettes auf dem Rost sich automatisch so einstellt, dass eine gute Flam- menentwicklUng im Brennraum gesichert ist. 4.
    Kessel nach Patentanspruch, mit Brenn stoffbunker für festen Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, dass Rost und Glutzone seit lich neben dem Brennstoffbunker liegen und der Brennraum zur Flammenentwicklung sich der von dem Rost und der Glutzone cinge- wmmenen Stelle direkt anschliesst. 5.
    Kessel nach Patentanspruch, mit Brenn stoffbunker für festen Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, dass -die Glutzone im Brenn stoffbunker liegt und der Brennraum zur Flammenentwicklung sich ,der von dem Rost und der Glutzone einsgenommenen Stelle direkt anschliesst. 6. Kessel nach Patentanspruch, mit Brenn stoffbunker für festen Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, dass Rost und Glutzone unter dem Brennstoffbunker liegen und der Brenn- raum zur Flammenentwicklung sich der von dem Rost und der Glutzone eingenommenen Stelle direkt anschliesst. 7.
    Kessel nach Patentanspruch, mit Brenn stoffbunker für festen. Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, dass Rost unid Glutzone vor dem Brennstoffbunker liegen und,der Brenn- raum zur Flammenentwicklung sich der von dem Rost und der Glutzone eingenommenen Stelle direkt anschliesst. B.
    Kessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, er einen eingebauten Bunker für festen Brennstoff, sowie einen Brenner für flüssigen Brennstoff besitzt, so dass, der Bunker beim Betrieb des Kessels mit flüssigem Brennstoff als zusätzlicher Brennraum dienen kann und dadurch die Heizfläche vermehrt, wodurch Wärmelei stung und Wasserumlauf des Kessels weiter erhöht wird. 9.
    Kessel nach Patentanspruch, eingerich tet zum Verbrennen von festem Brennstoff auf einem Rost, dadurch ;gekennzeichnet, dass der Rost als Wasserrohrrost ausgeführt und die Rostrohre hinten so verlängert sind, dass damit mindestens eine Rohrbegrenzungs- wand des Kesselinnenraumes gebilldet wird. 10.
    Kessel nach Patentanspruch, einge richtet zum Verbrennen von festem Brenn stoff auf einem Rost, -dadurch gekennzeich net, dass der Rost als Wasserrohrrost ausge führt und die Rostrohre hinten so verlängert sind, dass damit eine Deckeurohrwand des Kesselinnenraumes gebildet wird. 11. Kessel nach Patentanspruch, einge richtet zum Verbrennen von festem Brenn- Stoff auf einem Rost, dadurch gekennzeich net, dass der Rost als Halbgassfeuerungsrost eingerichtet ist. 12.
    Kessel, nach Patentanspruch, einge richtet zum Verbrennen von festem Brenn stoff auf einem Rost, dadurch gekennzeich net, dass der Rost als Schrägrost ausge führt ist. 18. Kessel nach Patentanspruch, einge richtet zum Verbrennen von festem Brenn stoff auf einem Rost, dadurch gekennzeich net, dass der Rost als wasserführender Trep penrost ausgeführt ist. 14. Kessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er Mittel aufweist, um zur Verbrennung von Schwelgasen in dem Gasbrennraum Luft in letzteren einführen zu können.
    15. Kessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass, die den Brennraum oben begrenzenden Heizflächen als Rohrheizflä chen ausgebildet sind und diese je beidseitig an einander gegenüberliegenden, seitlichen Begrenzungsheizflächen - angeschlossen sind. 16.
    Kessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Brennraum oben begrenzenden Heizflächen als Rohrheizflä chen ausgebildet sind und diese, um Wärme- und Materialspannungen zu vermeiden, je einseitig frei schwebend an die ,seitlichen Be grenzungsheizflächen angeschlossen sind. 17.
    Kesse nach Patentanspruch und Un teranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die den Brennraum oben begrenzenden Rohr heizflächen frei schwebend einander gegen überliegend an die seitlichen Begrenzungs heizflächen so angeschlossen sind, dass die Rohrheizflächen gegenseitig in ihre Zwi schenräume greifen. 1 & . Kessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kessel aus mehreren Hauptteilen lösbar zusammengebaut ist. 19.
    Kessel nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenheizflächen als Rohrheizflächen ausgebildet sind und hinter dem Brennraum und den Deckenrohr heizflächen ein von Rohrheizflächen begrenz- ter Nachschaltraum so gebildet ist, dass eine kompakte Kesseleinheit entsteht. ?0.
    Kessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dein Brennraum durch wenigstens eine in den Kesselinnen raum eingebaute Trennwand, in letzterem selbst, wenigstens ein Nachschaltraum gebil det ist. ?l. Kessel nach Paten1:anspruch, dadurch "'t,hennzeichiiet, dass Wasserrohre des Kessels zur innern Reinigung mit Reinibun-sver- schlüssen versehen sind, die ausserhalb der Feuer- und Gaszone liegen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952815C (de) * 1952-12-03 1956-11-22 Guenter Schoell Dr Ing Wasserrohrkessel mit stehenden Gliedern
DE1119873B (de) * 1957-08-01 1961-12-21 Vorkauf Heinrich Wasserrohrkessel
DE977190C (de) * 1951-12-06 1965-05-20 Heinrich Dr-Ing Vorkauf Roehrendampferzeuger mit einer querliegenden Dampfabscheidetrommel

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DE977190C (de) * 1951-12-06 1965-05-20 Heinrich Dr-Ing Vorkauf Roehrendampferzeuger mit einer querliegenden Dampfabscheidetrommel
DE952815C (de) * 1952-12-03 1956-11-22 Guenter Schoell Dr Ing Wasserrohrkessel mit stehenden Gliedern
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