CH236994A - Verfahren zur Herstellung von 2-Aminopyrimidin. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 2-Aminopyrimidin.

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CH236994A
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  Verfahren zur Herstellung -von     2-Aminopyrimidin.       Nach dem zur Herstellung des     2-Amino-          pyrimidin    und seiner Derivate bekannten  Verfahren, das in der Reduktion von     2-          Amino-4,6-dichlor.pyrimidin    besteht, werden  nur Ausbeuten von<B>25</B>     ro    bis höchstens 42 bis  43<B>%</B> erhalten     (Journ.    Am.     Chem.        Soe.        Bd.   <B>62</B>  [1940],<B>S.</B> 2002     ff.   <B>-</B> Berichte     Bd.   <B>36</B>     [1903]..     <B>S.

   2229),</B> wobei noch zu berücksichtigen ist,       dass        auel-i    die Herstellung des Ausgangsstof  fes, des     2-Amino-4,6-dic'hlorpyrimidins,    sehr  umständlich ist.    Es wurde nun gefunden,     dass    man     2-          Aminopyrimidin    in einfacher Weise mit  guter Ausbeute erhalten kann, wenn man       P-Oxy-acrolein    mit     Guanidin    kondensiert.  



  Zweckmässig verwendet man ein     ss-Oxy-          aerolein,    das unter den Bedingungen der  Kondensation aus Derivaten des     ss-Oxy-aero#          leins    entstanden ist.  



  Für die Ableitung dieser Derivate gelten  die folgenden     tautomeren    Formen des     Malon-          dialdehyds    und seiner Homologen:  
EMI0001.0029     
    
EMI0002.0001     
    In diesen Formeln werden die     enolischen          Hydroxylgruppen    mit X und r und die     hy-          dratischen        Hydroxylgruppen    mit Y bezeich  net. X, X', Y,     Y',        T'    und Y<B>...</B> können Äther-,       Thioäther-    und     Esterreste        und/oder    Halogen  bedeuten.

      Als solche     Aldehydverbindungen    kommen  demnach in Frage: Der freie     Malondialdehyd     (Formel<B>1:</B> R u. R'<B>=</B> H)     bezw.    dessen       Enolform,        das        ss-Oxyaerolein    (Formel     II:     R u.     R'        #    H, X<B>=</B> OH), die von der freien       Enolform   <B>(11)</B> sich ableitenden Derivate,  wie z. B.

    
EMI0002.0022     
  
    ss-Chloracrolein <SEP> (Formel <SEP> II: <SEP> R <SEP> u. <SEP> R' <SEP> <B>=-</B> <SEP> H, <SEP> X <SEP> <B>= <SEP> <I>CI),</I></B>
<tb>  Alethyl-fl-Chlorvinylketon <SEP> (Formel <SEP> <B>11.</B> <SEP> R <SEP> <B>= <SEP> Cll",</B> <SEP> R' <SEP> H, <SEP> X <SEP> <B>CI),</B>
<tb>  Athyl-fl-Chlorvinylketon <SEP> (Formel <SEP> <B>11:</B> <SEP> R <SEP> <B># <SEP> C-#ll"</B> <SEP> R' <SEP> II, <SEP> X <SEP> <B>CI),</B>       die von der     Hydratform        (IIa    und     IVa)    der freien     Enolformen   <B>(11</B> und IV) sich ableiten  den Derivate, wie z. B.

    
EMI0002.0027     
  
    P-Oxyacroleindiäthylaeetal <SEP> (Formel <SEP> Ila: <SEP> R <SEP> u. <SEP> R= <SEP> H, <SEP> X <SEP> <B>==</B> <SEP> OH, <SEP> V' <SEP> und <SEP> Y<B>... <SEP> =: <SEP> OC,H,),</B>       insbesondere  
EMI0002.0028     
  
    fl-Äthox,vacroleindiäthylacetal <SEP> (Formel <SEP> IIa: <SEP> R <SEP> u. <SEP> R' <SEP> <B>== <SEP> U,</B> <SEP> X <SEP> V' <SEP> und <SEP> Y<B>... <SEP> = <SEP> 0C2H,)</B> <SEP> und
<tb>  ss-.M,ethoxya,3roleindimethylacetal <SEP> Tormel <SEP> <B>11</B> <SEP> a: <SEP> R <SEP> u. <SEP> R' <SEP> <B>#</B> <SEP> H, <SEP> X, <SEP> V' <SEP> u. <SEP> Y<B>.. <SEP> =Z</B> <SEP> OCIIJ,
<tb>  fi-Chloracroleindiäthylaeetal <SEP> (Formel <SEP> Ila: <SEP> R <SEP> u. <SEP> R' <SEP> <B>=: <SEP> 1-1,</B> <SEP> X <SEP> <B>-cl, <SEP> V' <SEP> u. <SEP> Y... <SEP> ==</B> <SEP> 0c211ii),
<tb>  1,3,3-Trichlorpropen-1 <SEP> (Formel <SEP> Ila:

   <SEP> R <SEP> u. <SEP> R' <SEP> <B>= <SEP> 1-1,</B> <SEP> X, <SEP> Y' <SEP> u. <SEP> <B>Y.. <SEP> = <SEP> CI),</B>
<tb>  1,2,3,3-Tetrachlorpropen-1 <SEP> (Formel <SEP> lIa: <SEP> R <SEP> <B>==</B> <SEP> H, <SEP> R', <SEP> X, <SEP> V' <SEP> <B>u. <SEP> Y.. <SEP> == <SEP> CI),</B>
<tb>  1,3,3-Triv,hlor-2-,me,t.h,yl- <SEP> oder <SEP> -äthyl-propen-1
<tb>  (Formel <SEP> Ma: <SEP> R <SEP> <B>=</B> <SEP> H, <SEP> R' <SEP> <B>== <SEP> CH,</B> <SEP> bezw. <SEP> <B>CL</B> <SEP> 11r, <SEP> X, <SEP> Y" <SEP> u. <SEP> Y<B>... <SEP> == <SEP> CI),</B>       die von der     Monohydratform        (la)    des freien     Malondialdehyds   <B>(1)</B> sieh ableitenden     Deri-          vate,    wie z. B.

    
EMI0002.0034     
  
    ss,fl-Dichlorpropionaldehyd <SEP> (Formel <SEP> Ia: <SEP> R <SEP> u. <SEP> R' <SEP> <B>=</B> <SEP> H, <SEP> Y <SEP> u. <SEP> Y' <SEP> <B>== <SEP> <I>CI),</I></B>
<tb>  MetliyI- <SEP> bezw. <SEP> Äthyl-ss.fl-dieblerrätlij"lk-etoil
<tb>  (Formel <SEP> Ia: <SEP> R2-OH#, <SEP> bezw. <SEP> -C--lizi, <SEP> R'=: <SEP> H, <SEP> Y <SEP> u. <SEP> Y'= <SEP> <B>CI),</B>         die von der     Dihydratiorm        (Ib)    des freien     Malondialdellyds    (I) sich ableitenden Deri  vate, wie z. B.

           ss,fl-Dichlorpropionalde'hyddiäthylacetalbezw.        -merl-,aptal     (Formel     Ib:    R u.     R'        #        H,    Y u.

   Y'     #   <B>Cl,</B>     Y'    u.     Y"*"   <B>= 0</B>     C#H,        bezw.        -SC,H,),          1,1,3,3-Tetrachlorpropan    (Formel     Ib.-    R u.     R'        #        IEE,        Y'        Y',        Y"   <B>u.</B>     Y'   <B>=</B>     Cl),          1,1,2,3,3-Pentaelilorpropan    (Formel     lb:

      R<B>=-</B>     H,        R',    Y, Y,     -V',        Y""   <B>=</B>     CI),          1,1,3-Trichlorpropyläthyl-        bezw.        methyläther     (Formel     Ib:

      R u.     R'   <B>=--</B> H, Y,     Y'    u.     Y-'   <B>= Cl,</B> Y<B>... =</B>     0C2H1i        bezw.        -0C11z,),          113-Die,hlortrimet'hylendiätliyl-        bezw.        -dimethyläther-1,3     (Formel     Ib:

      R u.     R'    H, Y u.     Y'        =   <B>Cl,</B> Y' u.     'Y"   <B>=</B>     0C211,        bezw.        -OCHz,).       Zusammenfassend können demnach alle  die Derivate des     Malondialdehyds    und seiner  Homologen Verwendung finden, in denen die  in halb oder vollständig     enolisierter        und/oder     hydratisierter Form vorliegenden     Carbonyl-          gruppen    funktionell in Halogen-, Äther-,

         Thioäther-    oder     Estergruppen        und/oder        Ace-          tal-    oder     Mereapialgruppen    und, soweit noch  die freien     Carbonylgruppen    vorhanden sind,  in     Aldimin    oder     Aldehydammoniak-        bezw.          Ketiminderivate    abgewandelt sind.  



  Zweckmässig verwendet man ein     Guani-          din,    das unter den Bedingungen der Konden  sation aus einer     Guanidinverbindung,    z. B.  einem Salz, wie dem Sulfat, entstanden ist.  



  Die Kondensation wird vorteilhaft in Ge  genwart eines Kondensationsmittels durch  geführt. Besonders geeignete Kondensations  mittel sind Säuren, die imstande sind, die  freien     Carbonylgruppen        und/oder    ihre     enoli-          sierten        und/oder    hydratisierten Formen aus  den funktionellen Derivaten zurückzubilden  und die gleichzeitig die Kondensation mit       Guanidinen    oder deren Salzen bewirken oder  zu beschleunigen imstande sind.

   Am besten  bewährt hat sich die     Verwenduno-    von kon  zentrierter Schwefelsäure, gegebenenfalls un  ter Zusatz von     Schwefelsäureanhydrid;        vor-          feilhafterweise    fügt man noch     Schwermetall-          salze,    insbesondere Quecksilbersulfat und  Kupfersulfat, hinzu. Die Auswahl des zu  verwendenden Kondensationsmittels     muss          Vorversuchen    überlassen bleiben.

   In gewis  sen Fällen kann man mit alkalischen Kon  densationsmitteln ebenfalls die Kondensation       ei-zielen,    insbesondere, wenn man den freien         Malondialdellyd        bezw.    dessen Lösungen ver  wendet; man kann auch ohne Kondensations  mittel arbeiten, z. B. wenn man solche Ver  bindungen verwendet, die sich bereits in     wäss-          riger    Lösung zu freiem     Malondialdel-lyd    auf  spalten, wie     ss-Äthoxy-aerolein-diäthylacetal,     wenngleich die Ausbeuten bei diesem Ver  fahren weniger gut sind.  



  Als zweckmässigste Reaktionstemperatur  hat sich eine Temperatur von<B>50</B> bis<B>60'</B> er  wiesen, insbesondere wenn man in Gegenwart  von konzentrierter Schwefelsäure als Kon  densationsmittel arbeitet. Die Reaktion geht  also auch bei höheren oder niederen Tem  peraturen vor sich. Die beste Reaktionstem  peratur ist ebenso wie alle andern Reaktions  bedingungen durch     Vorversuche    festzustellen.  



  Die Herstellung der Ausgangsmaterialien,  soweit sie noch nicht bekannt sind, erfolgt  im Prinzip nach folgenden Methoden:  Die     ss-Halogenacroleine,    insbesondere     ss-          Chloracrolein,    lassen sich, wie gefunden  wurde, aus den entsprechenden     Halogen-          allylalkoholen,    wie z. B..     Chlorallylalkoliol,     durch Einwirkung von Oxydationsmitteln  erhalten.  



       fl-Halogenacroleine    sind auch erhältlich  durch     Verseilung    der Äther der     1,1,3-Tri-          halogenpropanole-3.    Dabei geht unter an sich  von     ähnlichenFällen    her     bekannterAldellyd-          bildung    eine Alkohol- und     Halogenwasser-          stoffabspaltung    vor sich. Die als Ausgangs  material genannten     Alkyl-    oder     Aryl-fl-halo-          ge,nvinylkeione    lassen sich allgemein durch  Anlagerung von     Carbonsäurehalogeniden,    wie  z.

   B.     Aeetylchlorid,        Propionylehlorid    u. a., an      dreifach ungesättigte     Kohlenwisserstoffe,     wie     z.B.    Acetylen, bei Gegenwart von     Alu-          miniumehlorid,        Eisenehlorid,        Zinntetraehlo-          rid    u. a., also Katalysatoren, die auch bei der       Friedel-Kraftsehen    Reaktion     Anwendun--          finden,    darstellen.  



  Die halogenhaltigen     Ausgangsniaterialien     der Gruppen Ha und     Wa        "verden    z. B. erhal  ten durch     Anla-erunn-    von z. B. einem     tri-          L,        el          halogenierten    Methan, wie Chloroform, an       un-esätthrte,        -egebenenfalls        halo-enierte          eD   <B>Zn</B><I>:n<B>b></B></I>       Kohlenwasserstoffe,    wie z.

   B. an     Diehlor-          äthylen,        Vinylehlorid    in Gegenwart von       Zinntetrachlorid,        Borfluorid,        Titantetrachlo-          rid    und dergleichen, also von Katalysatoren,  die bei den     Friedel-Kraftsellen    Synthesen  Verwendung finden, oder an     Chlorpropen-1     bei     Geo#enwart    von     Konfalitmassen,        -,vie        Alii-          miniumehlorid,

      worauf     Ilalogenwasserstoff     aus den entstandenen     oesättioten        halo-enier-          en    n en       ten        Kohlenwasserstoffen    abgespalten wird,  so     dass    dann ungesättigte Verbindungen der  allgemeinen Formel<B>CH</B>     1-1"iI:#,-C2X-CH        Hal,     in denen X Halogen oder Wasserstoff oder  einen Kohlenwasserstoffrest bedeutet. So er  hält man z.

   B.     1,2,3,3-Tetrachlorpropen-1    aus       1,1,2,3,3-Pentaehlorpropan,        1,3,3-Trichlorpro-          pen-1    aus     111.3.3-Tetraehlorpropan    und     1,3,3-          Trichlor-2-methylpropen-1    aus     1,1.313-Tetra-          chlor-2-methylpropan.    Die     als        Ausgangsma-          C        el          terial    verwendeten     halogenierten    Äther der  allgemeinen Formel  (X)     (Ilal)-C-CHR,

  '-(IH        Hal-,     in der X eine     Hydroxylgruppe    oder eine  darin     überführbare    Gruppe und P,     Wiasser-          stoff,    einen Kohlenwasserstoffrest oder Ha  logen bedeuten, lassen sieh allgemein durch  Anlagerung von     ITaloyenmethyl5,thern,    wie  z. B.     Chlormethyläther,    an     halogenierte,    un  gesättigte     Kohlenwasserstoffe,    wie z.

   B. an       Vinylehlorid,    bei Gegenwart von Kontakt  massen, wie     Zinntetrachlorid,    Aluminium  chlorid,     Eisenehlorid    u. a., also     lZ-iit".ilys.ito-          ren,    die auch bei der     Friedel-Kraftsehen        Re-          ahtion        Verwenduno-    finden, und     naehfol-en-          der        Halogenierung    an das die     Afliergruppe          tra-ende        C-Atom    darstellen.

   Anstatt jedoch  einen gesättigten halogenhaltigen Äther an    einen ungesättigten     halogenierten        Kohlen-          wa,sserstoff    anzulagern, kann man auch an  einen ungesättigten Äther an einen gesättig  ten Halogenwasserstoff,     z.B.    an     Vinyläther          trilialo-,enieries    Methan, wie z. B. Chloro  form, anlagern.  



  In     iähnlieber    'Weise lassen sieh auch     Di-          Mher        li,        nlo-        ne        nieren.        Man        erhält        halogenierte     Diäther, in denen die     halogenierten        C-Atome     jeweils eine     Xthergruppe    tragen. wie     z.B.          1.3-Dielilortrittiefli,#-1(#ndimethyläther-1,3.     



       Aueli    bei Verwendung anderer, nicht im  Patentanspruch genannter Ausgangsstoffe,  wie z. B.     Triehlorpropylen,        Tetraehlorpropan,          Dielilortrini(,lli,vldiiitli,#,lätlier,    entsteht bei  dem Verfahren intermediär     fl-Oxy-aerolein,     welches mit     Guanidin        bezw.    seinen Salzen  unter den Bedingungen der Kondensation  reagiert.  



  Die     Acetale,        Merkaptale,        Aldimine,        Keti-          mine        und        Aldelivdaminoverbindun-,en    der  freien     Carbonylgruppen    enthaltenden     Aus-          gan.-smaterialien    werden in an sich bekann  ter     )Veise    hergestellt.

      <I>Beispiel<B>1:</B></I>  17,4     fl--#tlioxyaeroleindiäthylacetal    wer  den in einer     -%viUrigen    Lösung von<B>11,0 g</B>       Guanidinsulfat    in<B>2,50</B> cm' Wasser suspen  diert und nach Zusatz von einigen Tropfen  <B>Z,</B>  konzentrierter Schwefelsäure so lange     ge-          el          sehüttelt,    bis das zuerst entstehende<B>01</B> wie  der in Lösung gegangen ist.

   Die klare Lö  sung wird dann     alkaliseh    gemacht, mit Äther       auszeschüttelt,    der Äther getrocknet und  dann entfernt.     Man    erhält in sehr     cuter    Aus  beute     2-A.minopyrimidin.        Fp.   <B>127</B> bis<B>128'</B>     C     (aus Benzol).  



  <I>Beispiel 2:</I>  <B>9,5 g</B>     Guanidinhydrochlorid    werden in  <B>100</B> cm'     Natriumalko#olat    mit<B>2,3</B>     a-    Natrium  suspendiert, vom entstandenen Kochsalz     ab-          filtriert,    zu der Lösung 17,4     ",        ss-Äthoxyacro-          leindiäthylacet,al    und unter Schütteln dann  <B>50</B> ein'     Natriumalkoholat    mit.<B>2.3 g</B> Natrium  zugegeben.

   Gegen Ende der Reaktion     er-          #,        e#        el     wärmt man etwa     '/2    Stunde lang auf dem  Wasserbade,     lässt    erhalten und giesst in die      fünffache Menge Eiswasser. Die     alkoholisch-          wässrige    Lösung wird, wie in Beispiel<B>1</B>     be-          t>     schrieben,     ausgeätliert    und der Äther nach  dem Trocknen mit Natriumsulfat entfernt.  Man erhält     2-Aminopyrimidin.     



  <I>Beispiel<B>3:</B></I>  17,4<B>g</B>     ss-Athoxyaeroleindiäthylacetal    wer  den zusammen mit<B>11,0 g</B>     Guanidinsulfat    in  250 cm' Wasser verteilt und die Lösung auf       pii   <B>= 7-8</B> gebracht. Dann     lässt    man unter  häufigem Schütteln so lange stehen, bis die  Lösung keine     Oltröpfehen    mehr enthält, und  arbeitet sie dann in der gleichen Weise wie  im Beispiel<B>1</B> angegeben auf.    <I>Beispiel 4:</I>  <B>95 g</B>     CTuanidinhydrochlorid    werden in  einer alkoholischen Lösung von 40<B>g</B>     Na-          triumhydroxyd    eingetragen.

   Das nach kur  zem     Umschütteln    sich abscheidende     Natrium-          chlorid    wird abgesaugt und die     alkoholisehe     Lösung im Vakuum abgedampft. Man erhält  die     Guanidinbase    als eine leicht     zerfliessliche          Kri-stallmmse.    Diese wird in Alkohol wieder  aufgenommen und die Lösung mit einer Lö  sung 174<B>g</B>     fl-Ätlioxyacroleindiätllylacetal    in  Alkohol vermischt. Man fügt etwa     23   <B>g</B> Na"       trium    zu und erwärmt 1/2 Stunde lang auf  dem Wasserbade.

   Dann     lässt    man erkalten,  giesst in die     fünffache    Menge Wasser,     äthert     die     alköholisell-wässrige    Lösung aus, wäscht  aus dem Äther mit Wasser den Alkohol aus  und engt auf dem Wasserbade bis zur  Trockne ein. Man erhält in sehr guter  Ausbeute     2-Aminopyrimidin.        Smp.   <B>127</B> bis       12811        c.     



  <I>Beispiel<B>5:</B></I>  Zu einer     wässrigen    Lösung, die<B>72 g</B>       Malondialdehyd        (fl-Oxyaarolein)    enthält, gibt  man<B>90 g</B>     Guanidinearbonat.    Die Mischung  wird unter Rühren einige Stunden lang auf  <B>50' C</B> erwärmt, dann mit Natronlauge     deut-          lieh    alkalisch gemacht und     ausgeäthert.    Beim       Abdampfen    des     Ätheis    erhält man     2,-Amino-          pyrimidin    in fast farblosen langen Nadeln.  



  <B>Fügt</B> man der     wässrigen    Lösung der Reak  tionsteilnehmer so viel     konz.    Schwefelsäure    <B>zu,</B>     dass    eine, etwa 50%ige     Schwefelsäure-          lösung    entsteht, so braucht man das Reak  tionsgemisch nicht zu     erwärm-en,    denn in     die-          sein    Fall geht die Kondensation beim     12stün-          digen    Stehen bei Zimmertemperatur glatt zu  Ende. Man gewinnt das     2-Aminopyrimidin     nie oben.  



  <I>Beispiel</I>     6:     <B>2,75 g</B>     Guanidinrhodanid    werden in  <B>25</B> cm'<B>6,6 %</B>     Bromwasserstoffsäure    gelöst  und mit     4jg        fl-Methc>xyacroleindiäthylacetal     versetzt. Die Mischung bleibt unter gelegent  lichem     Umschütteln   <B>6-1</B> Stunden     la'hg    bei  Raumtemperatur stehen. Dann wird unter  Kühlung, alkalisch gemacht und mit Äther  extraliiert.

   Aus dem Äther erhält man beim       Abdunsten        '-)(-Aminc>pyrimidin    in farblosen  Nadeln vom     Fp.   <B>127' C.</B> Das für die Um  setzung nötige     fl   <B>-</B>     Methoxyaeroleindiäthyl-          acetal    wird folgendermassen     dargestellt.-          50   <B>g</B>     Aorolein-diibromidaeato,1,    werden in  eine aus<B>16 g</B> Natrium und     250,em'    Methanol  bereitete     Na-methylatlösung    langsam unter       Rü'hreu    und Kühlen (etwa<B>3' C)</B> eingetropft.

    Das Reaktionsgemisch wird mitsamt dem aus  geschiedenen     Nat.riiimbromid    in einem     Auto-          klaven    auf     1i2,0'   <B>C 5</B> Stunden lang erhitzt.  Nach dem Erkalten saugt man     vom        ausge-          6chiedenen        Natriumbromid    ab und destilliert  die Hauptmenge des Methanols über eine  Kolonne ab.

   Der Rückstand wird mit viel  Wasser versetzt,     bie    -starke Trübung auftritt,       -und    die Lösung dreimal     ausgeäthert,    worauf  man in der     wässrigen    Schicht das früher ab  gesaugte     Natriumbromid    auflöst, noch zwei  mal     ausäthert,    die vereinigten Ätherauszüge  zweimal mit Wasser wäscht, über Natrium  sulfat trocknet, den Äther     abdunstet    und  den     Rüakstand    bei     Atmosphären(Irussk    destil  liert.

   Nach einem kleinen Vorlauf erhält man  reines     ss-Methoxyacroleindiäthylacetal    vom       Smp.        175-180'.     



  <I>Beispiel<B>7:</B></I>  In eine zum schwachen -Sieden erhitzte  Lösung von<B>150 g</B> trockenem Chloroform und  <B><I>15</I> g</B>     Aluminiumehlorid.    werden unter gutem       RühTen    und     Rückflusskühlung    im langsamen      Strom<B>70 g</B>     Vinylc'hlorid    eingeleitet. Nach  dem Abkühlen wird die     Chloroformlösung     zweimal mit Wasser durchgeschüttelt, die       Chloroformschicht    abgelassen und mit     Cal-          eiumehlorid    getrocknet.

   Dann destilliert man  über eine gut wirkende Kolonne zuerst das  Chloroform ab und darauf den     Destillations-          rückstand    gesondert weiter. Als Hauptfrak  tion zwischen<B>160</B> und<B>170'</B> erhält man     sym.          Tetraehlorpropan.     



  <B>181,6 g</B>     sym.        Tetrachlorpropan    werden       portionsweise    in<B>750</B> ein' Methanol, das<B>50</B>       Kaliumhydroxyd    (107o     Überschuss)    gelöst  enthält, unter Kühlung und Rühren     einge-          el   <B>en</B>  tragen,

   wobei man die Temperatur nicht über  40' steigen     lässt.    Nach     mehrstündigeni    Stehen  bei Zimmertemperatur wird das     ausgesehie-          dene        Kaliumehlorid    abgesaugt und der Me  thylalkohol über eine Fraktionskolonne     ab-          destilliert.    Durch weitere fraktionierte De  stillation erhält man die zwischen<B>150</B> und  <B>160'</B> siedende     Trichlorpropylenfraktion,    die  wie oben -weiter gereinigt wird.  



  14,5<B>g</B>     Trichlorpropylen        (1'/"        Mol)    wer  den in der achtfachen Menge konzentrierter  Schwefelsäure zusammen mit<B>10 -</B>     Guanidin-          earbonat        (10%        Überschuss)    suspendiert und  mindestens 24 Stunden lang bei<B>50-60'</B> gut  durchgeführt. Sobald die ölige Schicht auf  der Schwefelsäure verschwunden ist,     lässt     man erkalten und giesst unter Rühren in Eis  wasser.

   Die klare Lösung wird dann mit kon  zentriertem Ammoniak alkalisch gemacht  und aus der -alkalischen Lösung mit Äther  das     2-Aminopyrimidin    extrahiert.     Fp.   <B>127</B>  bis     128'#     <I>Beispiel</I>     8:     14,5<B>g</B>     Trichlorpropylen    werden, wie im  Beispiel<B>9</B> beschrieben,     mit   <B>6,6 g</B>     Guanidin     in Gegenwart konzentrierter Schwefelsäure  umgesetzt. 'Man erhält wie oben     2-Amino-          pyrimidin.     



  <I>Beispiel<B>9:</B></I>  In eine Lösung von     150    trockenem       Bromoform        und#   <B>15</B> o,     Aluminiumbromid    wer  den unter gutem Rühren und     Rückflussküh-.          lung    im langsamen Strom     Vinylbromid,    etwa  <B>80 g,</B> eingeleitet.

   Gleichzeitig wird allmäh-    lieh in dem Masse erwärmt,     dass    die Reaktion,  ohne stürmisch zu werden, zu Ende     ceht.    Nach  dein Abkühlen wird die     Bromoformlösung     zwei- bis dreimal mit Wasser     durchgeschüt-          telt,    die     Bromoformschiebt    abgelassen und  mit     CaCI.,        getroeknet.    Dann     des#tilliert    man  mit Hilfe einer gut     -,virkenden    Kolonne       Bromoform    ab, wobei man zweckmässig<B>-</B> gen  Ende im schwachen Vakuum arbeitet.

   Der       Destillationsrüekstand,        symm.        Tetrabrompro-          pan,    wird im Vakuum destilliert.  



  <B>36<U>-</U></B>     symm.        Tetrabrompropan    werden     por-          tionsweise    in<B>150</B> cm' Methanol, das<B>6 g</B>     KOH     (etwa<B>10%</B>     Überschuss)    gelöst enthält, unter  Rühren und Kühlen eingetragen, wobei die  Temperatur nicht über 40' steigen soll.

   Nach  mehrstündigem Stehen bei Zimmertempera  tur wird vom ausgeschiedenen     Kaliumbro-          mid    abgesaugt und der     Methylalk-ohol    über  eine     Fraktionierkolonne        abdestilliert.    Der       hochsiedendeRückstand    wird     dannimsehwa-          eben    Vakuum zweimal fraktionierend destil  liert. Man erhält     reines#        113,3-Tribrompro-          pen-1.     



       Zür        Verseifung    kann man statt     KOH     auch mit dem gleichen Erfolg     Kaliumearbo-          nat        an-wenden.    Die Ausbeuten werden dann  noch etwas besser, weil durch die schwach  wirkende     Verseifung    das Auftreten von  Nebenreaktionen, die bei der Anwendung  von     KOH    insbesondere bei höheren Tempe  raturen nicht zu vermeiden sind, hintenange  halten wird.  



  <B>28 g</B>     1,3,3-Tribrompropen-1    werden, in der  acht- bis neunfachen Menge konzentrierter  Phosphorsäure zusammen mit<B>10 -</B>     Guani-          dinearbonat    oder<B>129 g</B>     Guanidinsulfat    minde  stens 24 Stunden lang bei etwa<B>50'</B> gerührt.  Die sich entwickelnden     Bromwasserstoff-          dämpfe    werden in einer Vorlage in Wasser  aufgefangen.

   Wenn die Gasentwicklung     be-          en        t'     endet und die ölige Schiebt auf der Säure       versch-wunden    ist, giesst man unter Rühren in       Eis-,vasser.    Die klare Lösung wird mit  Ammoniak oder     Kaliumhydroxyd    so weit     ab-          O'estumpft,        dass        sieli    das so erhaltene     2-Amino-          pyrimidin    vollständig mit Äther ausziehen       lässt.         <I>Beispiel<B>10:

  </B></I>  <B>9 g</B>     ss-Chloracrolein    werden in<B>50</B> cm' kon  zentrierter     Schweèlsäure,    welche die be  rechnete Menge     Guanidinearbonat    gelöst ent  halten, eingetragen und die Lösung     näch     zehn- bis zwölfstündigem Stehen in Eiswas  ser gegossen, worauf     Ätzkali-    oder     Natrium-          karbonatlösung    bis zur alkalischen Reaktion  zugesetzt wird.

   Durch     Ausäthern    und     Ab-          dunsten    der mit Natriumsulfat getrockneten       Atherlösung    erhält man reines     2-Aminopyri-          midin    in     farblosen    Nadeln vom     Smp.   <B>127</B> bis  <B>128'</B> (aus Benzol). Ausbeute     75-80%    der  Theorie.  



  <B>9,22 g</B>     fl-Chlorallylalkohol    werden in  <B>100</B> cm' Wasser aufgelöst und in der Siede  hitze mit der berechneten     Men-e        Kalium-          biehromat    und Schwefelsäure, die in<B>50</B> cm'  Wasser gelöst sind, versetzt. Dabei destilliert       fl-Chloracrolein    mit übergehenden Wasser  dämpfen über. Das     wässrige    Destillat wird  mit Kochsalz     auseesalzen    und mit Äther aus  gezogen. Nach dem Verdampfen des mit Na  triumsulfat getrockneten Äthers erhält man  eine schwere Flüssigkeit, deren Dämpfe die  Schleimhäute stark reizen und die einen Ge  ruch wie     Crotonaldehyd    besitzen.

   Nach eini  gem Stehen zersetzt sich     fl-Chloracrolein     leicht unter dem     Einfluss    des Lichtes.  



  An Stelle von reinem     ss-Chloracrolein     kann auch zur Kondensation mit     Guanidin     oder dessen Salzen das nach dem vorstehen  den Verfahren erhaltene     ss-Chloracrolein    ent  haltende     Wasserdampfdestillat    direkt zur  Verwendung kommen.    <I>Beispiel<B><U>11:</U></B></I>       19,1   <B>g</B>     ('/",        Mol)        1,1,3-Trichlorpropyl-          äthyläther    werden mit 40<B>g</B> konzentrierter  Schwefelsäure auf<B>80-100' C</B> unter     Rück-          flusskühlung    12 Stunden lang unter Rühren  erwärmt.

   Danach destilliert man unter gerin  ger     Temperaturerhöliung    den entstandenen       f),ss-Dichlorpropionaldehyd    zwischen 120 und  125'<B>C</B> ab. Giesst man die     Schwefelsäure-          mischung    in Wasser und arbeitet dabei ohne  Kühlung, so entsteht     ss,fl-Dichlorpropion-          aldeliydhydrat.       <B>12,7 g</B>     ss,fl-Dichlorpropionaldehyd    -in Form  seines Hydrates werden mit<B>30 g</B> konzen  trierter Schwefelsäure, in der<B>1018 g</B>     Guani-          dinearbonat    gelöst sind,

   12 Stunden lang auf  <B>50-60'</B> unter Rühren erwärmt.<B>-</B> Nach dem  Erkalten giesst man in Eiswasser und     äthert     aus.     BeimAbdunsten    des     getrockneten-Äthers     erhält man     als    Rückstand     2-Aminopyrimi-          din,    das aus Benzol umkristallisiert werden  kann.     Smp.   <B>127' C.</B>    <I>Beispiel 12:

  </I>    <B>9 g</B>     ss-Chloracrolein,    erhalten durch     Ver-          seifung    vom     ss,ss-Dichlorpropionaldehyd,    wer  den mit einer Lösung von<B>5,9 g</B>     Guanidin    in  <B><I>50</I> g</B> konzentrierter Schwefelsäure<B>12,</B> Stun  den lang bei Zimmertemperatur gerührt und  darauf die Lösung, wie in Beispiel<B>10</B> be  schrieben, zur Isolierung des entstandenen       2.-Aminopyrimidin    aufgearbeitet.

      <I>Beispiel<B>13:</B></I>  Werden<B>19,1 g</B>     1,1,3-Tric'hlorpropyläthyl-          äther    mit<B>100 g</B> konzentrierter Schwefelsäure,  also einer grösseren als in Beispiel<B>11</B> ange  gebenen Menge, bei     80-100'   <B>C</B> oder-<B>12,7 g</B>       ss.,fl-Dichlorpropionaldehyd    mit der zwei  fachen Gewichtsmenge konzentrierter Schwe  felsäure bei 40-50'<B>C</B> gerührt, so entsteht  freier     Malondialdehyd        (ss-Oxyacrolein),    der  in der mit Wasser verdünnten Säure nach  weisbar ist und sieh in der früher     beschrie-          benenWeise    (siehe Beispiel<B>5</B> dieses, Patentes)

    mit     Guanidin    oder seinen Salzen     kondensie-7          ren        lässt.            Bdispiel   <I>14:</I>    <B>17,6 g</B>     1,3,3-Trichlorpropylmethyläther     werden mit<B>150 g</B> konzentrierter Schwefel  säure, in der<B>10,8 g</B>     Guanidinearbonat    ge  löst sind, 24 Stunden lang bei     80-100'    ge  rührt. Unter     Chlorwasserstoffentwicklung     geht die Reaktion vor sich. Nach dem Erkal  ten giesst man auf Eiswasser, macht die saure  Lösung alkalisch und     äthert    aus.

   Aus dem  mit Natriumsulfat getrockneten' Äther er  hält man beim Eindunsten     rein-es        2-Amino-          pyrimidin    vom     Fp.        127-128'.         Die Darstellung des     1,3,3-Trichlorpropyl-          Z,          methylätliers    erfolgt aus     y."-Dichlorpropyl-          en          methyläther    wie folgt:

    Zu 200<B>g</B>     Chlormethyläther    und<B>1</B> ein'       Zinnchlorür    -werden unter Druck bis zu  <B>8</B>     Afm.        Vinylehlorid    gegeben. Das Reaktions  gemisch wird im     Autoklav        4'/2    Stunden lang  <B>7</B>     #     auf<B>55-60'</B> erwärmt.      Naeh    dem Erhalten  nimmt man in Äther auf und wäscht mehr  mals mit Wasser, trocknet mit     Caleiunieblo-          rid    und dunstet den Äther ab, Der Rück  stand     lässt    sich im Vakuum von     16mm    bei  <B>36-38'</B> destillieren.  



  Die gleiche Reaktion     lässt    sieh auch bei       Geo-enwart    eines     Lösunusmittels        durch-          t'    n  führen:  In<B>240g</B> Chloroform werden unter Eis  kühlung<B>63 g</B>     Vinylehlorid    eingeleitet, dann  <B>52</B>     --        Chlormethyläther    und<B>1</B> cm-'     Zinntetra-          chlorid    zugesetzt. Das Gemisch wird in einer  Druckflasche bei etwa<B>50'</B> 20 Stunden     lanc     gehalten.

   Dann wird     mit'\#7a,#zser    ausgeschüt  telt, das Chloroform mit     Caleiumehlorid        -e-          trocknet    und     abgedunstet.    Der Rückstand  wird im Vakuum destilliert.     Kp.   <B>16</B> mm<B>37</B>  bis<B>38'.</B>  



  <B>7,1 g</B>     7",-Dichlorpropylmethyläther    wer  den in diffusem Tageslicht so lange mit  Chlor behandelt, bis keine weitere Gewichts  aufnahme mehr stattfindet, was nach etwa  <B>18</B> Stunden der Fall ist. Die resultierende  Flüssigkeit ergab bei einem Druck von<B>16</B> mm  eine bei<B>72-75'</B> übergehende reine Fraktion  von     1,3,3-Trichlorpropylmetliyläther.    Diese       Verbinduno,    kann auch in     fol--ender        -X%eise,     erhalten -werden:

    a) In ein Gemisch von<B>250 g</B> Chloroform,  <B>80,5 g</B>     Chlormethyläther    und<B>10 -</B>     Eisenehlo-          rid    wurde unter kräftigem Rühren     Vinyl-          chlorid        eino-eleitet.    Das Chloroform erhitzte  sieh fast bis zum Sieden, wobei     Verfärbung     des Gemisches unter     Salzsäureentwiek-luri-,     eintrat. Nach einiger Zeit kühlte sich das  Gemisch auf Zimmertemperatur ab.

   Nach  dem     Vinylehlorid    nicht mehr absorbiert  wurde, was nach zirka 11U Stunde der Fall  war, wurde das Reaktionsgemisch mit Eis       kl       gekühlt und das Einleiten von     Vinylehlorid     bis     zür    Sättigung fortgesetzt. Insgesamt       ZD     wurden 149<B>g</B>     Vinylehlorid    aufgenommen.  Das Gemisch wurde nun in eine Druckflasche       timgefüllt,   <B>17</B> Stunden auf<B>50'</B> erhitzt und  nach weiterem 48stündigem Stehen bei Zim  mertemperatur auf Eis gegossen, dann mit  dem Eiswasser     durehgeschüttelt    und über       Caleiumehlorid    getrocknet.

   Nachdem das  Chloroform     abdestilliert    war, wurde der  Rückstand, der     Dichlorpropionylmethyläther,     im Vakuum destilliert. Siedepunkt<B>36'</B> bei  <B>15</B> mm. Ausbeute 74,4"<B>g</B>     ==   <B>52 %</B> der Theorie.  



  <B>b)</B> In<B>250 g</B> Chloroform wurden unter       Eiskühlunc   <B>96</B>     Vinylehlorid    eingeleitet und  in<B>80,5 g</B>     Chlormethyläther    wurden<B>36</B>       Aluminiumehlorid    aufgelöst und dann beide  Lösungen in eine     Druchflasche    zusammen  gegossen.

   Unter starker Erwärmung und       VerfärbLing    setzte die Reaktion ein. -Nach  dem die Reaktion     nacho-elassen    hatte, wurde       t'     noch 14 Stunden auf<B>50'</B> erhitzt und dann  wie beim vorhergehenden Beispiel     aufge-          C     arbeitet.<B>(52 -</B>     Vinylchlorid    wurden     zurüek-          el     gewonnen.) Man erhielt 59,4<B>g</B>     Dichlorpro-          pylmethyläther    vom     Smp.   <B>36'</B> bei<B>15</B> mm.  



  <B>e) 60 g</B>     Antimonpentachlorid    wurden in  <B>500 g</B> Chloroform gelöst und zur Lösung  <B>161<I>g</I></B>     Chlorniethyläther    tropfenweise zuge  geben. Dann wurden bei Zimmertemperatur  unter Rühren<B>99 -</B>     Vinylchlorid    eingeleitet.  wobei sieh das Gemisch erwärmte und ver  färbte. Nach<B>16</B> Stunden wurde wie unter a)  angegeben aufgearbeitet. Ausbeute an     Diehlor-          z3   <B>en</B>       propionylmetliylaeetal   <B>26,2 %</B> (der Theorie).

      <I>Beispiel<B>15:</B></I>  <B>17,2 g</B>     1,3-Dichlortrimetbyleildimethyl-          äther-1,3    werden mit<B>100 -</B> konzentrierter  Schwefelsäure, in der<B>10,8 g</B>     Guanidinearbo-          nat    gelöst sind, 24 Stunden lang bei<B>50</B> bis  <B>60'</B>     -erührt.    Wenn die     Chlorwasserstoffent-          wichlung    beendet ist, giesst man in Eiswas  ser, macht alkalisch und     ätliert    aus.

   Durch  Eindampfen des mit Natriumsulfat     getrock,-          neten    Äthers erhält man     2-Aminopyrimidin.     Farblose 'Nadeln aus Benzol,     Smp.   <B>128'.</B>      <B>1,3 -</B>     Dichlortrimeiliylendimethyläther-1,3     erhält man durch     Chlorierung    von     Trimethy-          lenglykoldimethyläther    wie folgt:  In 9,4<B>g</B>     Trimethylenglylioldimethyl-          äther    wird so lange Chlor in direktem Licht  eingeleitet, bis keine     Gewielitszunahme    mehr  erfolgt.

   Durch fraktionierte Destillation des       Chlorierungsproduktes    bei vermindertem  Druck kann man den     1,3-Dichlortrimethylen-          dimethyläther-1,3    isolieren.  



  <I>Beispiel<B>16:</B></I>  14,0<B>g</B>     ss,ss-Dichlorpropenylmethyläther,     der durch Behandlung einer ätherischen Lö  sung von     ss,ss-Dichlorproj)ionaldehyd    mit     Di-          azomethan    leicht hergestellt werden kann  werden mit<B>90 g</B> konzentrierter Schwefel  säure, in der<B>10,8 g</B>     Guanidinearbonat    gelöst  sind, 24 Stunden lang bei<B>50-60'</B> gerührt.  Wenn die     Chlorwasserstoffentwicklung    auf  gehört hat, giesst man in Eiswasser, macht  alkalisch und     ätliert    aus.

   Aus dem mit Na  triumsulfat getrockneten Äther erhält man  beim Eindunsten     2-Aminopyrimidin    vom       Fp.   <B>128'.</B>  



  <I>Beispiel<B>17:</B></I>  20<B>g</B>     ss,ss-Dichlorpropionaldehyddiäthyl-          acetal,    hergestellt durch     Acetalisierung    von       ss,ss-Dichlorpropionaldehyd,    werden mit       250cm'        50/110'    Schwefelsäure, in der<B>10,8 g</B>       Guanidinearbonat    gelöst sind, bei Zimmer  temperatur gerührt. Dann gibt man<B>50</B>  konzentrierte Schwefelsäure zu und rührt  noch<B>192</B> Stunden lang bei<B>80'.</B> Nach dem Er  kalten giesst man in Eiswasser und macht  alkalisch. Durch     Ausätliern    erhält man       2-Aminopyrimidin.     



  <I>Beispiel<B>18:</B></I>  <B>18,1 -</B>     1,1,3,3-Tetrachlorpropan,    die wie       vorbeschrieben    aus     Vinylehlorid    und Chloro  form hergestellt werden, werden mit<B>10<I>g</I></B>         Guanidinsulfat    und<B>125 g</B> Schwefelsäure, die  20 und mehr Prozent     Anhydrid    enthalten  kann, suspendiert. Man erhitzt das Gemisch  unter Rühren 12 Stunden lang auf<B>50-60'.</B>  Dann giesst man in kaltes Wasser und     macM     die Lösung mit     Natriumhydroxyd    alkalisch  und extrahiert mit Äther.

   Aus dem Äther  erhält man beim Eindunsten     2-Aminopyrimi-          din    in Nadeln.     Fp.   <B>127' C.</B>  



  Die Kondensation mit Zusatz von Queck  silber- oder Kupfersulfat als Reaktions  beschleunigern geht wie oben. Man kann  nach Massgabe der Zugabe von Reaktions  beschleunigern die Reaktionsdauer verkürzen  und mit Schwefelsäure mit     wenio-er        An-          hydrid    auskommen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung von 2-Amino- pyrimidin, dadurch gekennzeichnet, dass man ss-Oxyacrolein mit Gaanidin kondensiert. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, da- durchgekennzeichnet, dass manfl-Oxyacrolein verwendet, das unter den Bedingungen der Kondensation aus einem Derivat d:es ss-Oxy- aeroleins entstanden ist. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Guanidin verwendet, das unter den Bedingungen der Kondensation aus einem Derivat.des Guani- dins entstanden ist. <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruelt und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeiehnet dass man Guanidin verwendet, das unter den Bedingungen der Kondensation aus einem Guanidinsalz entstanden ist.
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