CH237021A - Kartusche zum Abschiessen leichtgängiger Geschosse. - Google Patents

Kartusche zum Abschiessen leichtgängiger Geschosse.

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CH237021A
CH237021A CH237021DA CH237021A CH 237021 A CH237021 A CH 237021A CH 237021D A CH237021D A CH 237021DA CH 237021 A CH237021 A CH 237021A
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CH
Switzerland
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cartridge
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powder
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firing
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Application number
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English (en)
Inventor
Deutsche Pyrotechnisch Haftung
Original Assignee
Pyrotechnische Fabriken Ges Mi
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42—AMMUNITION; BLASTING
    • F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00—Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/26—Cartridge cases
    • F42B5/28—Cartridge cases of metal, i.e. the cartridge-case tube is of metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


      Kartusche    zum Abschiessen leichtgängiger Geschosse.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Kartusche zum Abschiessen leichtgängiger  Geschosse, welche zu diesem Zwecke mit  Zügen versehen sind, insbesondere Signal  munition mit nur unter Druck rasch abbren  nendem Pulver.  



  Bekanntlich ergeben sich beim Abschuss  von üblicher Signalmunition oder derglei  chen, z. B. aus der Pistole Kaliber 4 mit  glattem Lauf, selbst bei Anwendung starker  Treibladungen nur     verhältnismässig    geringe  Steighöhen. Diese genügen aber in welligem  oder gebirgigem Gelände nicht.  



  Der Hauptgrund dieser Nachteile ist  nach den getroffenen Feststellungen darin zu  sehen, dass die Munition sich während des  Fluges überschlägt. Man hat daher vor  geschlagen, die Munition mit Zügen auszu  statten und aus mit Zügen versehenen Läu  fen abzuschiessen; für diese Munition werden  am besten     Magnesiumlegierungen    verwendet.  Bei Befolgung dieses Vorschlages werden  ausgezeichnete Ergebnisse erzielt. Die Ge-    schosse können sehr hoch und weit und dabei  sehr treffsicher verschossen werden.  



  Werden nun aber in Pistolen oder Schiess  bechern mit gezogenen Läufen als Treib  ladungen Gemische von Schwarzpulver oder  dergleichen verwendet, so werden die Züge  schon nach wenigen Schüssen so stark ver  schmiert, dass weitere Geschosse nicht mehr  in den Lauf eingeführt, geschweige denn ver  schossen werden können. Man war daher ge  nötigt, andere Pulvergemische anzuwenden.  Es wurde nun gefunden, dass bei rauchlosen  Pulvern oder dergleichen der Nachteil des       Verschmierens    nicht     auftritt,    dass es aber  überhaupt nicht oder nur höchst ungenügend  abbrennt, so dass ein normaler Schuss nicht  möglich ist. Auch die leicht und schnell ver  brennenden Pulversorten für Jagd- oder  Blindpatronen gelangen nicht zum     Abbrand.     



  Gemäss der Erfindung soll     nun    dieser  Übelstand beseitigt werden, und zwar macht  die Erfindung dabei von der Erkenntnis Ge  brauch, dass bei grösserer Pulverdichte oder      bei festerem Verschluss das Pulver schneller  und mit höherem Gasdruck abbrennt. Da.

   nun  aber bei Signal- und ähnlicher Munition ein  festerer Verschluss nicht durch das Geschoss  herbeigeführt werden kann - denn     diese    Ge  schosse sollen ja leichtgängig in den verhält  nismässig kurzen Läufen sitzen, zu welchem  Zwecke die Geschosse mit Zügen versehen  sind -, muss ein anderes Mittel benutzt wer  den, um das gesteckte Ziel zu erreichen, und  dieses Mittel besteht nach der Erfindung  darin,     da.ss    in der Kartusche die Treibladung  nach dem Geschoss hin mittels einer eine  düsenartige Öffnung enthaltenden     Trenn-          e    wand verdämmt ist.

   Diese     Verdämmung    er  möglicht es, die höchst erreichbare Pulver  energie auszunutzen und bei völliger Scho  nung der Läufe bisher nicht gekannte     Schuss-          entfernungen    zu erreichen. Je     nach    der Art  des verwendeten Pulvers wird die Düse in  der Trennwand grösser oder kleiner bemessen.  



  Man hat bereits vorgeschlagen, bei Hau  bitzen mehrere Verbrennungskammern hinter  einander anzuordnen, von denen je     nach    Be  darf die eine durch ein Füllstück geschlos  sen und damit ausser Wirksamkeit     geset        #t     werden kann. Der Zweck dieser Anordnung  ist, verschiedene Ladungen bei praktisch  gleichbleibender Ladungsdichte verfeuern zu  können. Es werden die üblichen offenen Kar  tuschen verwendet. Im Gegensatz hierzu  wird beim Anmeldungsgegenstand durch  eine an der Kartusche selbst vorgenommene       Verdämmung    die zur richtigen Pulverver  brennung notwendige     Drucksteigerung    her  beigeführt.

   Der ganze Erfolg hingt also bei  der Anmeldung lediglich von der erfindungs  gemässen Ausbildung der     Kartusche    ab. wäh  rend bei der bekannten Haubitze     Kartusche,     . Laderaum und Lauf in     besonderer        Weise     ausgebildet sein und zusammenwirken müs  sen.  



  Wenn die Kartusche zum Verfeuern von  Geschossen aus     Gewehrgranatwerferrohren     dienen soll, kann eine zum Boden hin sieh  konisch verjüngende Aussenhülse verwendet  werden. An der Kartusche kann ein beson  derer     Vorstehrand    vorgesehen sein, zum    Zwecke, die     Klartusche    mit aus Magnesium  legierung bestehenden Geschossen für ge  zogene Signalpistolen und gezogene Schiess  becher zu verbinden.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform der  Erfindung wird in der Zeichnung schema  tisch dargestellt.  



  Mit h, ist der     Ka.rtuschhülsenrand    bezeich  net, von welchem das Geschoss aufgenommen  wird. Der untere Teil der Kartusche besteht  aus der verhältnismässig starken Wand     u%     p bezeichnet den Pulverraum, von dem ein  düsenartiger Kanal d nach dem     Geschoss-          boden    hin verläuft, so dass die Treibladung  nach dem Geschoss hin mittels einer eine  düsenartige Öffnung enthaltenden Trenn  wand verdämmt ist. Der Pulverraum p ist  durch einen     Schraubkörper        w    verschlossen,  der zugleich als Träger der Zündglocke z  ausgebildet ist. Der Rand r ist in bekannter  Weise zum Herausziehen der     Kartuschhülse     aus dem Lauf bestimmt.  



  Die Wirkungsweise der Bartusche ist. fol  gende:  Das Pulver im Raum p wird durch den       Zündstrahl    der Zündglocke z gezündet. Da  den Pulvergasen nur der Weg durch die  Düse d zur Verfügung steht, wird ein ver  hältnismässig hoher Druck erzeugt, durch  den eine restlose Verbrennung des rauchlosen  Pulvers erreicht wird.  



  Eine     Anpassung    der Kartusche an ver  schiedene Sorten     voll    rauchlosem Pulver kann  sehr leicht dadurch erfolgen, dass die Düse d  hinsichtlich Form und Querschnitt änderbar  eingerichtet wird. Die reichliche Bemessung  der Wandstärke hat den Zweck, Dehnungen  der Wand. die ein Klemmen im     Kartusch-          lager    bewirken könnten.     ztt    vermeiden. Ver  lassen die Gase die Düse d und treten in den  Lauf ein, so sinkt der Druck infolge der Ent  spannung der Gase. Infolgedessen kann der  Lauf dünnwandig     ausgebildet    sein, es     können     also die üblichen Läufe verwendet werden.

Claims (1)

  1. P ATEM TA\ SPRUCH: Kartusche zum Abschiessen leichtgängiger Geschosse, welche zu diesem Zwecke mit Zügen versehen .sind, insbesondere Signal munition, mit nur unter Druck rasch ab brennendem Pulver, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibladung nach dem Geschoss hin mittels einer eine düsenartige Öffnung ent haltenden Trennwand verdämmt ist. UNTERANSPRüCHE ; 1. Kartusche nach Patentanspruch, für aus Gewehrgranatwerferrohren abzuschiessende Geschosse, gekennzeichnet durch eine zum Boden hin verjüngte Aussenhülse. 2.
    Kartusche nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem vorstehenden Rand (h) versehen ist, um sie mit aus MIagnesiumlegie- rungen bestehenden Geschossen für gezogene Signalpistolen und gezogene Schiessbecher zu verbinden.
CH237021D 1943-04-08 1943-04-08 Kartusche zum Abschiessen leichtgängiger Geschosse. CH237021A (de)

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CH237021D CH237021A (de) 1943-04-08 1943-04-08 Kartusche zum Abschiessen leichtgängiger Geschosse.

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CH (1) CH237021A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111117B (de) * 1955-06-23 1961-07-13 Remington Arms Co Inc Geraet zum Einschiessen von Bolzen od. dgl. in feste Aufnahmekoerper
EP2813796A4 (de) * 2012-02-07 2015-10-21 Nikolay Nikolaevich Kireev Spezielle kartusche (varianten)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111117B (de) * 1955-06-23 1961-07-13 Remington Arms Co Inc Geraet zum Einschiessen von Bolzen od. dgl. in feste Aufnahmekoerper
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