CH237061A - Reibradantrieb. - Google Patents

Reibradantrieb.

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CH237061A
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friction
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Dunckel Karl Ing Dipl
Gobbi Eugen Ing Dipl
Fuzy Wilhelm Ing Dipl
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Dunckel Karl Ing Dipl
Gobbi Eugen Ing Dipl
Fuzy Wilhelm Ing Dipl
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/32Friction members
    • F16H55/34Non-adjustable friction discs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Reibradantrieb.    Es ist bekannt, dass bei Reibradantrieben,  bei welchen die Kraft durch die elastische  Oberfläche des Treibrades mittels unmittel  barer Berührung auf das aus weniger elasti  schem Material bestehende, angetriebene Rad  übertragen wird, der Belag des Treibrades  einer     beträchtlichen    Abnutzung unterworfen  ist. Dies ist insbesondere bei solchen Maschi  nen der Fall, bei welchen ein gewisser  Schlupf zwischen den Reibrädern nicht allein  zugelassen, sondern auch erwünscht ist und  bei welchen Belastungsminima und -maxima  periodisch abwechselnd auftreten,     wie    z. B.  bei Exzenterpressen, Friktionspressen, Spin  delpressen usw.  



  Es ist bereits ein Reibradantrieb vorge  schlagen worden, bei .dem die Abnutzung des  elastischen Belages des Antriebsrades prak  tisch fast vollständig aufgehoben ist. Dies  ist nach diesem Vorschlag dadurch ermög  licht, dass der Bemessung des die Antriebs  motorengrösse beeinflussenden Anpressungs  druckes nicht der Reibungskoeffizient der ge-    gebenen Stoffe der Reibradoberfläche, son  dern ein zweifacher oder grösserer F'akto'r  zugrunde gelegt wird. So hat sich gezeigt,  dass bei Verwendung von mehr oder weniger  elastischen Belägen aus Leder,     Gummi,    Holz  oder dergleichen selbst bei Verwendung des  Antriebes für Maschinen mit periodisch auf  tretenden Belastungen, eine     Abnutzung    auch  nach längerem Dauerbetrieb kaum messbar ist.  



  Es wurde nun gefunden, dass bei diesen  Antrieben, statt der     bekannten        elastischen     Beläge selbst ein zellulosefaserhaltiger Werk  stoff, wie z. B. Papier oder Karton, Ver  wendung finden kann, wenn der Reibkör  per des Treibrades aus aus solchem Werk  stoff     bestehenden    Scheiben von gleichem  Durchmesser zusammengesetzt ist, welche auf  der Treibradwelle, senkrecht zu dieser, fest       aneinandergepresst,    fest angeordnet sind.    Die erwähnten     Scheiben        können    durch  Endscheiben aus Holz zusammengepresst  werden.      Bei breiten Laufflächen des Treibrades  können zwischen einzelnen Gruppen der  Scheiben aus zellulosefaserhaltigem Werk  stoff Holzscheiben angeordnet sein.

    



  Auf beiliegender     Zeichnung    ist ein Aus  führungsbeispiel des gemäss der Erfindung  ausgebildeten Treibrades bezw. eines Teils  davon im Querschnitt bezw. Ansicht schema  tisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 und  2 einen Teil des Treibrades im     Querschnitt     bezw. in Seitenansicht und Fig. 3 einen Quer  schnitt durch das Treibrad.  



  Auf Welle 1 des Treibrades ist die mit  einem unverrückbaren Flansch 5 und mit  einem abnehmbaren Flansch 6 versehene       Buchse    8 fest angeordnet. Die Flanschen 5  und 6 sind mit Bohrungen 9, 10 und 11 ver  sehen. Auf der Buchse $ sind zwischen den       Holzscheiben    3 und 4 kreisrunde Papierschei  ben 2 von gleichem Durchmesser nebenein  ander angeordnet und durch die Flanschen  5 und 6 vermittels der durchgehenden Bol  zen 12, 13 und der Schraubenmuttern 14, 15  zusammengepresst. Bei Bedarf, z. B. bei einem  Treibrad mit breiter Lauffläche, kann zwi  schen zwei Gruppen der Papierscheiben noch  eine Holzscheibe 7 angeordnet sein.  



  Versuche haben ergeben, dass das erläu  terte Treibrad eine.     praktisch    messbare Ab  nutzung auch nach längerem Dauerbetrieb    nicht aufweist und die Kraftübertragung den  Anforderungen in jeder Beziehung ent  spricht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reibradantrieb, bei welchem der Bemes sung des die Antriebsmotorengrösse beeinflus senden Anpressdruckes der Reibräder nicht der Reibungskoeffizient der Reibflächen die ser Räder, sondern ein mindestens zweimal grösserer Faktor zugrunde gelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Reibkörper des Treibrades aus Scheiben von gleichem Durch messer, .die aus zellulosefaserhaltigem Werk stoff bestehen, zusammengesetzt ist, welche auf der Treibradwelle, senkrecht zu dieser, fest aneinandergepresst, fest angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Antrieb gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Scheiben aus zellu- losefaserhaltigem Werkstoff durch Endschei- ben aus Holz aneinander angepresst sind. 2. Antrieb gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen einzel nen Gruppen der Scheiben aus zellulosefaser- haltigem Werkstoff-Holzscheiben angeordnet sind.
CH237061D 1942-09-04 1942-09-04 Reibradantrieb. CH237061A (de)

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