CH237068A - Leichtmetallkolben an Brennkraftmaschinen, mit einseitig federndem Gleitschuh. - Google Patents

Leichtmetallkolben an Brennkraftmaschinen, mit einseitig federndem Gleitschuh.

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CH237068A
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CH
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piston
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Gmbh Karl Schmidt
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Gmbh Karl Schmidt
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J1/00Pistons; Trunk pistons; Plungers
    • F16J1/04Resilient guiding parts, e.g. skirts, particularly for trunk pistons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description


      Leichtmotallkolben    an     Brennkraftmasehinen,    mit einseitig federndem Gleitschuh.         Leichtinetallkolben    haben im allgemei  nen den Nachteil,     dass    sie in     glattseliaftiger     Ausführung, insbesondere bei ruhig laufen  den Motoren, nicht mit einem derartig engen  Spiel eingebaut werden können,     dass    ihr  Schaft bei allen Betriebstemperaturen voll  kommen klapperfrei läuft. Um diesen Nach  teil zu beheben, ist eine grosse Anzahl     ver-          rschiedenartiger    Kolbenausführungen bereits  praktisch erprobt und eingebaut worden. Es  ist ferner auch bekannt, Kolben am Schaft  längs und quer zu schlitzen.

   Auch     glattschaf-          tige    Kolben mit     U-förmi-g    geschlitzten Man  telflächen am trauenden     Kolbenschaft    sind  schon durchgebildet worden. Alle diese Kol  ben wiesen jedoch den Nachteil auf,     dass    sie  insbesondere infolge der Eigenart der be  nutzten Aluminiumlegierungen im betriebs  warmen Zustand sich bleibend derart ver  formen,     dass    nach geraumer Zeit ein klapper  freier Lauf nicht mehr gewährleistet werden  kannte. Die Schaftteile, die vorwiegend auf  der entlasteten Seite des Kolbens geschlitzt    sind, fallen nämlich ein, da sie während des  Betriebes ihre Elastizität verlieren.

   Das Un  vermögen, eine federnde Beanspruchung  dauernd aufzunehmen, ist bei diesen Kolben  in der Hauptsache darauf     zurückzufübren,          dass    der Teil des     Kolbenechaftes,    der am  höchsten beansprucht ist, sich in der Höhe  des     Kolbenbolzenauges    befindet und dadurch  zu heiss wird. Diese Kolben verlieren daher  nach einiger Zeit ihr elastisches Arbeitsver  mögen, das durch eine besondere Wärme  behandlung des     Kolbenwerkstoffes    hervor  gebracht wurde.  



  Es sind U-förmig geschlitzte Kolben mit  einseitig federndem     Gleits-chuh,    der vom     Kol-          'benkopf    durch einen Schlitz getrennt ist, und  dessen am höchsten auf Biegung beanspruchte  Stelle zwischen dem     Kalbenbolzenauge    und  dem äussern Kolbenende liegt, bekannt. Diese  Kolben haben gegenüber den vorher erwähn  ten. Kolben den Vorteil,     dass    sie die genannte  Stelle in einem Gebiet aufweisen, das nicht  mehr unzulässig heiss wird. Weiterhin wird      bei diesen Kolben durch die Federwirkung  <I>in</I>  des Schaftes zwischen     KolbenbOlZell    Lind Kol  benkopf ausserhalb des Ringteils das kleinst  mögliche Spiel erreicht.

   Hierdurch ist ein  vollkommen ruhiger Lauf des Kolbens er  zielbar.  



  Dennoch zeigten sich Nachteile insofern  auch bei diesen Kolben, als bei der Gefahr  einer leichten Überbeanspruchung das  ringe Laufspiel ausserhalb des     Ringteils    ver  loren ging.  



  Dieser     Manolel    kann z. B. durch einen  nach der     Erfindunu        "ebauten        Leichtmetall-          ZD   <B>en</B>       kolben    beheben werden.  



       Ge,enstand    der     Erfindun-,    ist ein Leicht  metallkolben an     Brennkraftmasehinen        init     einseitig federndem     Gleitsehuh,    der vom  Kolbenkopf durch einen     Sehlitz    getrennt ist  und dessen am höchsten auf Biegung bean  spruchte Stelle     z-%vigeben    dem     Kolbenbolzen-          augoe    und dem äussern     Kalbenende    liegt, der  dadurch gekennzeichnet ist,     dass    an dieser  am höchsten,

   auf Biegung beanspruchten  Stelle eine besondere     Randverrippung        vor-          ,gesehen    ist, die sich vom geschlossenen  <B>D</B>  Schaftteil zum     Kolbenbolzenauge    hin er  streckt, um an der genannten Stelle ein     der-          arti(,        -rosses        Trä--heit-smoment        züi    schaffen,       dass    auch im     betriebswarrnen    Zustand eine  bleibende     Verformun-    des     Gleitsehuhs    aus  geschlossen ist.

   Der Querschnitt des Schaftes  n  ist an der am höchsten     bean"7pruehten    Stelle,       z#Ä"ee-kmässi"    so gestaltet,     #dass    die elastische  <B>en</B>       Verformuno,    des     Kolbensehaftes    ausserhalb       zn     des Ringteils nur noch so gross wird,     dass          zn     hierdurch eine unzulässig hohe     Temperatur-          Z,          dehnuno,    des     Kolhenwerkstoffes    im     betriebs-          -warmen    Zustand     au,

  ##geglichen    werden kann.  



  Das     Kolbenbolzenauge    ist vorteilhaft  durch einen Steg, der im Querschnitt     doppel-          T-förmig    ausgeführt ist, mit dem     gesehlos-          senen    Schaftteil verbunden.  



  In der beigefügten Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes     dar-,estellt,    und zwar     zeiat:          el    n       Fio,.    ].,einen Kolben teils im Schnitt, teils  en  in Ansicht     läno's    zum     Külbenbolzen,     <B>C</B>         Fio-.    2     deniselben    Kolben, jedoch um<B>90'</B>  <B>en</B>  ,gedreht, ebenfalls teils in Ansieht, teils im       I     Schnitt,

         Fi--.   <B>3</B> einen Schnitt in     Richtun-        A-B     <I>in</I><B>en</B>  von     Fig.   <B>1</B> quer zum Kolbenschaft durch die       t'     elastische     #Schafthälfte.     



  Der nicht federnde Teil a des Kolben  schaftes     (Fig.   <B>1</B> und 2) bildet mit dem Ring  teil ein Ganzes. Der'     Wärmefliessquerselinitt          isst-    so bemessen,     dass    der grösste Teil der nicht  von     den    Kolbenringen abgeführten Wärme       #iLif    den mit guter Wärmeüberleitung an der  Zylinderwand anliegenden, tragenden Teil a  des Kolbenschaftes abgeleitet werden kann.  



  Jedes     Kolbenbolzenauge    ist durch Rippen       1)    mit dem innern Kolbenteil verbunden. Der  hochbeanspruchte Schaftteil a,<B>d.</B> h. der den       (        'leitbahndruck        T        während        des        Expan#sions-          hubes    aufnehmende Schaftteil ist durch Rip  pen<B>c</B> mit den     Kolbenbolzenaugen    verbunden,

    und der nur durch den     Gleitbahndruck        he-          lastete    elastische Teil<B>d</B> des Kolbenschaftes  weist eine kräftige     Verrippung    e auf. Er ist  in<B>en</B>  vom Kolbenkopf durch einen Querschlitz F       "etrennt.    Der Teil<B>d</B> ist als einseitig federn  der Gleitschuh     aus(rebildet.    Die am höchsten  auf     Bie--un        beansprLichte    Stelle des Gleit  e<B>en</B>       st-huh,s        befindetsich    am Fusse K desselben.

    An dieser Stelle weist der Kolben eine       Randverrippung   <I>e,<B>g</B></I> auf, die sich vom     ge-          sehlossenen    Schaftteil<B>1</B> zum     Kolbenbolzen-          auM          ge    erstreckt und die ein so grosses     Träg-          heitsmoment    an der am höchsten auf Bie  gung beanspruchten     Übergangossstelle   <B>k</B> des  n     el     federnden vom     Gleitsehuh    gebildeten Schaft  teils in den geschlossenen Teil des Schaftes  schafft,

       dass    auch in     betriebswarmemZustand     eine bleibende Verformung des     Gleitsehuhs     ausgeschlossen ist.     Die    Stelle K befindet sich  zwischen dem     Kolbenbolzenauge    und dem  äussern     Kolbenende        ni.    Unterhalb der     Kol-          benbolzenaugen    ist ferner der Querschnitt  <B><I>y</I></B> des den Schaftteil<B>1</B> mit dem     Kolbenbolzen-          auge    verbindenden Teils     doppel-T-förmi--        aus-          0.ebildet.     <RTI  

   ID="0002.0119">   Fig.   <B>3</B>     lässt    die eine Hälfte des       Doppel-T-Querschnittes    (gestrichelt)     erken-          neu.    Hierdurch wird nicht nur eine gute Ver  bindung zwischen dem Auge und dem     ge-          Z,              schloseenen,        also#    keinen     Trennungsschlitz          aufweisendenScliaftunterteil    hergestellt,

   son  dern es wird auch der Verlauf der Rippe e  zum Schaftteil<B>d</B> einerseits und zum     Kolben-          bolzenauge    anderseits an der Stelle     li    so aus  gebildet,     dass    auch hier keine Spannungs  spitze auftreten kann, die etwa eine bleibende  Formänderung des federnden Schaftteils<B>d</B>  hervorrufen würde.  



  Der Kolben ist als Fensterkolben darge  stellt. Die Fenster i sind linke und rechts  neben den     Kolbenbolzenaugen    vorgesehen. Da  jedoch auf -der Seite des     Kolbenseliaftes,    die  den     Gleitbahndruck    während des     Expan-          sionsbubes    auf die Zylinderwand weiterleitet,  ein     Feneter    nicht unbedingt erforderlich ist,  können Fenster auch nur an der vordern Kol  benseite ausgeführt werden, so     dass    die starke       Randverrippung    nur an dieser Seite des Kol  benschaftes vorgesehen zu werden braucht.

    Die geschlossene     Sellaftseite    a könnte in     die-          sein    Fall auch vollkommen ohne jede     Verrip-          pung    im Innern ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Leichtmetallkolben an Brennkraftmaselii- rien, mit einseitig federndem Gleitschuh, der vom Kolbenkopf durch einen Schlitz ge- trennt ist und dessen am höchsten auf Bie gung beanspruchte Stelle zwischen dem Kol- benbolzenauge und dem äussern Kolbenende liegt, dadurch gekennzeichnet, dass an dieser am höchsten auf Biegung beanspruchten Stelle eine besondere Randverrippung vorge- ,sehen ist,
    die sich vom gesel-ilossenen Schaft teil zum Kolbenbolztnauge hin erstreckt, um an der genannten Stelle ein derartig grosses Träg-heitsmoment zu schaffen, dass auch im betriebswarmen Zustand eine bleibende Ver formung des Gleit#ssehuh,9 ausgeschlossen ist.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Leielltmeiallkolben nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Gleitbahndruck während des Expansions- 'hubes aufnehmende Seite des Kolbenschaftes geschlossen ausgeführt ist und keine Ver- rippung aufweist.
    2. Leielitmetallkolben nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des das Kolbenbolzenaugge mit dem geschlossenen Schaftteil verbindenden Steges doppel-T-förmig ausgebildet ist.
CH237068D 1942-04-04 1943-04-03 Leichtmetallkolben an Brennkraftmaschinen, mit einseitig federndem Gleitschuh. CH237068A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116971887A (zh) * 2023-07-06 2023-10-31 昆明理工大学 一种高强化柴油机钢活塞的轻量化结构

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116971887A (zh) * 2023-07-06 2023-10-31 昆明理工大学 一种高强化柴油机钢活塞的轻量化结构
CN116971887B (zh) * 2023-07-06 2024-02-23 昆明理工大学 一种高强化柴油机钢活塞的轻量化结构

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