CH237119A - Einzelachsantrieb. - Google Patents

Einzelachsantrieb.

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CH237119A
CH237119A CH237119DA CH237119A CH 237119 A CH237119 A CH 237119A CH 237119D A CH237119D A CH 237119DA CH 237119 A CH237119 A CH 237119A
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CH
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drive
motor
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axle drive
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Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/38Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion
    • B61C9/48Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion with motors supported on vehicle frames and driving axles, e.g. axle or nose suspension

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description


  Einzelachsantrieb.    Der verbreitetste Einzelachsantrieb bei  Schienenfahrzeugen ist der Tatzlagerantrieb.  Neben grossen Vorteilen hat er jedoch den  schwerwiegenden Nachteil, dass die Motor  masse teilweise ungefedert auf die Triebachse  wirkt. Durch gefederte Tatzlager kann, zwar  dieser Mangel behoben     werden,    wenn eine  Verschlechterung des Zahneingriffes durch  die dann auftretenden Achsdistanz- und Win  keländerungen zwischen den Zahnflanken in  Kauf genommen wird. Die Nachteile des  Tatzlagerantriebes können jedoch vermieden  werden durch die Fixierung des Motors im  Fahrzeugrahmen oder im Drehgestell, wobei  der Antrieb über eine allseitig bewegliche  Kupplung erfolgt. Diese Kupplung darf nun  aber keineswegs nur für die     beabsichtigte     Federung bemessen sein.

   Sie muss vielmehr  gleichzeitig noch alle möglichen Verschiebun  gen durch Seitenspiel oder Verlagerungen der  Achse aufnehmen können. Die Kupplung ist  dementsprechend für grosse Parallel-     und     Winkelverschiebungen auszulegen, was mei  stens zu unbequemen und kostspieligen Bau-    arten zwingt. In der Regel ist das grosse  Zahnrad     im    Motorgehäuse gelagert; die  Komplikation ist aber     prinzipiell    auch vor  handen, wenn dieses Rad     getrennt    gelagert ist.  



  Ein Einzelachsantrieb für Schienenfahr  zeuge nach der     vorliegenden        Erfindung    ver  meidet diese Nachteile dadurch, dass der  gegenüber der Triebachse allseitig gefederte  Motor sich- mittels Nase auf dem Fahrzeug  rahmen abstützt und durch die Antriebs  kupplung geführt ist. Dabei kann der Motor  teilweise durch die     Antriebskupplung    selbst  getragen werden oder über der Triebachse  durch eine Federung am Fahrzeugrahmen  aufgehängt     sein.     



  Bei den     in    der Zeichnung schematisch  dargestellten Ausführungsbeispielen zeigt die       Fig.    1 den Aufriss und die     Fig.    2 den Grund  riss     eines    Antriebs, während die     Fig.    3 einen  Antrieb mit     zusätzlicher    Federaufhängung  des Motors wiedergibt.  



  Der Motor 1 stützt sich mittels einer oder  mehrerer Nasen 2 auf den in     Fig.    1 und 2  nicht     eingezeichneten    Fahrzeugrahmen     bezw.         auf das Drehgestell ab. Das auf der Motor  welle sitzende kleine Zahnrad 3 treibt ein  grosses Zahnrad 5 an, welches vorzugsweise  auf einem Hohlzapfen 6     gelagert    ist, der alle  Bewegungen des Motorgehäuses mitmacht.  Das grosse Zahnrad 5 treibt nun über die  Kupplung 4 die Triebachse 9 an, wobei die  Mitnehmer 7 in die Kupplung 4 eingreifen.

    Der Motor 1 und das aus den Zahnrädern 3  und 5 bestehende Getriebe werden demnach  um die Triebachse 9 federnd zentriert und  zum Teil auf der Kupplung 4 abgestützt, so  dass man mit einem Minimum an Bauteilen  auskommt und der gesamte Antrieb wesent  lich vereinfacht wird. Da. der Motor mit. dem  Drehgestell nicht verschraubt ist, sondern  sich nur über die Nase ? auf     dasselbe    ab  stützt, ist er in seiner     Bewegung        weitgehend     frei. Ein vom Geleise herrührender Schlag       beispielsweise    überträgt sich nur durch die  federnde Kupplung 4 gedämpft. auf die Mo  tormasse.

   Eine Bewegung des Fahrzeugrah  mens     in    irgendwelcher     Richtung    anderseits  zwingt die Motormasse nicht. direkt, sondern  bei Vertikalbewegungen lediglich über die  gefederte Nase zum Mitspielen, und zwar bei  Horizontalbewegungen über diese Nase einer  seits und die Kupplungsfedern anderseits um  die Triebachse 9. Die Spielverhältnisse zwi  schen Hohl- und     Triebachse    werden nur  durch die Relativbewegung des Motors     selbst     und nicht durch diejenige des Fahrzeugrah  mens bestimmt.  



  U m die durch das Motorgewicht verur  sachte leichte Einsenkung in der Kupplung 4  zu vermeiden, kann nach der Fig. 3 eine    z 'itzliche Federkupplung 8 vorgesehen     wer-          usa        p     den, die sich am Fahrzeugrahmen 10 abstützt.  Diese Federkupplung kann mit entsprechen  der Vorspannung und mit Anschlägen ver  sehen sein. Vorzugsweise wird man bei diesen  Bauarten, wie dies aus Fig. 2 hervorgeht, das  Zahnradgetriebe 3, 5 und die Kupplung 4  beidseitig des Motors     anordnen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einzelachsantrieb für Schienentriebfahr zeuge mit gegenüber der Triebachse allseitig gefedertem Elektromotor, dadurch gekenn zeichnet, dass sich der Motor mittels Nase auf den Fahrzeugrahmen abstützt und durch die Antriebskupplung geführt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einzelachsantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor teil weise durch die: Antriebskupplung selbst ge tragen wird. 2.
    Einzelachsantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor über der Triebachse durch eine Federung am Fahrzeugrahmen aufgehängt ist: 3. Einzelachsantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad getriebe und die Kupplung beidseitig des Motors angeordnet sind. 4. Einzelachsantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die grossen Zahn räder auf Hohlzapfen gelagert sind, welche die Bewegungen des Motors mitmachen.
CH237119D 1943-08-05 1943-08-05 Einzelachsantrieb. CH237119A (de)

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CH237119A true CH237119A (de) 1945-03-31

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CH237119D CH237119A (de) 1943-08-05 1943-08-05 Einzelachsantrieb.

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CH (1) CH237119A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107692B (de) * 1955-08-17 1961-05-31 Krauss Maffei Ag Achsantriebseinheit fuer Schienentriebfahrzeuge, insbesondere fuer Diesellokomotiven
DE1152724B (de) * 1956-03-27 1963-08-14 Bbc Brown Boveri & Cie Einzelachsantrieb fuer Schienenfahrzeuge

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107692B (de) * 1955-08-17 1961-05-31 Krauss Maffei Ag Achsantriebseinheit fuer Schienentriebfahrzeuge, insbesondere fuer Diesellokomotiven
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