CH237206A - Messkopf für Schichtenmesser. - Google Patents
Messkopf für Schichtenmesser.Info
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Description
Meflkopf für Schichtemnesser.
Es sind schon Schichtenmesser vorgeschlagen worden, vermittels welcher man Überzüge, Folien, Bänder und dergleichen ohne Beschädigung messen kann. Diese Instrumente beruhen auf einem induktiven Verfahren, und so eignen sie sich zur Bestimmung der Dicke von Schichten aus unmagnetischen Stoffen, die sich auf einer ferromagnetischen Unterlage befinden. Bei diesen Geräten ist gewöhnlich ein Messkopf vorhanden, der eine mit Wechselstrom durchflossene Spule enthält, deren Induktivität durch Nähern an ein Eisenstück geändert werden kann. Die Grösse des Scheinwiderstandes der Spule hängt vom Abstand ab zwischen Spule und Eisenstück.
Dieser Abstand kann also auch für das Mass des Scheinwiderstandes herangezogen werden.
Die bis jetzt bekannten Messköpfe weisen ein U-förmiges Eisen auf, dessen zwei freie Schenkelenden auf die Eisenunterlage gesetzt werden, um den erwünschten Schluss zu bewerkstelligen. Der Streuung wegen müssen diese Schenkelenden in einer gewissen Entfernung voneinander stehen, und so war es nicht möglich, den Tastvorgang überall dort zu bewerkstelligen, wo man ihn gerne vorgenommen hätte. Es war insbesondere nicht möglich, in den Ecken zu messen, und gerade dort ist es vielfach von grosser Wichtigkeit, die Dicke einer elektrolytisch oder nach dem Spritzverfahren aufgetragenen Schicht zu bestimmen, weil erfahrungsgemäss solche Ecken und Winkel ganz besonders gefährdet sind.
Gegenstand der Erfindung ist ein Messkopf für Schichtenmesser, welcher gestattet, auch auf gekrümmten Innen- oder Aussenflächen von verhältnismässig kleinem Durchmesser und auch in Winkeln zu messen.
Dieser Messkopf ist dadurch gekennzeichnet, dass er mit einer Spule ausgerüstet ist, die von einem Eisenmantel umgeben ist, wobei der von der Spule umgebene Kern nach aussen über das Manteleisen hinaus verlängert ist. Zweckmässig ist eine Ausführung, bei welcher Spulenkern und Spulenmantel keine ferromagnetische Verbindung haben und der zweckmässig stabförmig ausgebildete Messkopf eine Hülse trägt, worin ein Messunterbrecher untergebracht ist, so dass die Ab tastung gleichzeitig mit dem Schliessen des Messstromkreises geschehen kann.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Messkopfes, in
Fig. 1 als teilweiser Schnitt und in
Fig. 2 in Unteransicht.
Fig. 3 stellt eine Brackenschaltung dar, in welcher der Messkopf Verwendung finden kann.
Über einen Kern 1 ist eine Spule 2 geschoben, welche vermittels Zugstangen 3 und 4 zwischen zwei Isolationsstücken 5, 6 gehalten ist. Letztere sind auf den Innendurehmesser einer Eisenhülse 7 abgedreht, welche den Mantel der Spule 9 und gleichzeitig die äussere Hülle des Messkopfes bildet. Diese Eisenhülse 7 hat mit dem Kern 1 keine ferromagnetische Verbindung.
Auf der andern Seite des Isolationsstückes 6 ist eine Messinghaube 8 durch Schrauben 9 befestigt. Diese Haube trägt seitlich eine Durchgangstülle 10, durch welche die Drahtverbindungen der Spule 2 und eines Unterbrediers 11 hindurdigeführt sind. Der Unterbrecher ist am Boden der Haube durch Muttern befestigt. Sein Betätigungsknopf 12 ragt aus dem Ganzen heraus.
Die Brückenschaltung nach Fig. 3 hat ihre Diagonalpunkte bei I und II. Dazwischen ist wie üblich das Anzeigeinstrument 15 geschaltet. Hier kommt noch eine Gleichrichteranordnung 16 dazu. Die festen Ohmschen Widerstände 17, 18 sind zwischen I und III bezw. II und III eingesehaltet.
Zwischen I und IV liegt ein induktiver Widerstand 19. und zwischen II und IV wird der bewegliche Messkopf eingeschaltet.
Ein regelbarer Ohmscher Widerstand 21 wird in Serie mit der Sekundärseite eines Transformators 22 verbunden, welche die Brücke an den Punkten III und IV speist.
Der umstand, dass der Mantel 7 der Spule 2 mit dem Kern l keinen unmittelbaren magnetischen Schluss hat, bringt mit sich, dass bei einer Messung der grösste Teil des Flusses sich zwischen die nützlichen Pole des Messkopfes drängt und sich nicht zum grösseren Teil durch Streuung innerhalb der Spule schliesst, wie das der Fall wäre, wenn hier, wie in den bisher üblichen Messköpfen, ein Topf- oder ein dreischenkliger Magnet verwendet worden wäre. Die Folge dieser Kraftlinienkonzentration gegen die Messstelle hin hat eine grössere Empfindlichkeit des Messinstrumentes zur Folge.
Die Messung geschieht in der Weise, dass man zuerst das Instrument auf einen Grundbetrag einstellt, und zwar durch unmittelbaren Kontakt des Kernes 1 mit der Messunterlage. Nach der Zwischenschaltung der Seliicht wird deren Dicke auf dem entspre chend geeichten Instrument abgelesen. Rat man es mit einer ebenen Fläche zu tun, so wird zur bequemeren Handhabung des Instrumentes eine Messinghiilse 25, welche in Fig. 1 punktiert dargestellt ist, auf die Rülse 7 geschoben. Dann ist die Stellung des Messkopfes stets gegeben.
Rat man es mit einer gekrümmten Fläche zu tun, so wird die Rülse 25 entfernt, der untere Teil des Kernes 1 wird auf die Schicht gelegt, und durch Hin- und Her- bewegen des Messkopfes wird der kleinste Anschlag gesucht. Dieser ist für die Messung massgebend.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Messkopf fiir Schichtenmesser. dadurch gekennzeichnet, dass er mit einer Spule ausgerüstet ist, die von einem Eisenmantel umgeben ist, wohei der von der Spule umgebene Kern nach aussen über das Manteleisen hinaus verlängert ist.UNTERANSPRCCHE : 1. Messkopf nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet dass Mantel und Spulenkern keine Verbindung aus ferromagnetischem Stoff haben.2. Messkopf nach Unteransprueb 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Spule um- gehende Eisenmantel durch eine Messinghülse verlängert ist, in welcher ein ITnter- brecher untergebraeht ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH237206T | 1942-02-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH237206A true CH237206A (de) | 1945-04-15 |
Family
ID=4459838
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH237206D CH237206A (de) | 1942-02-23 | 1942-02-23 | Messkopf für Schichtenmesser. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH237206A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4573272A (en) * | 1983-10-14 | 1986-03-04 | Finike Italiana Marposs S.P.A. | Axial movement gauging head |
-
1942
- 1942-02-23 CH CH237206D patent/CH237206A/de unknown
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| US4573272A (en) * | 1983-10-14 | 1986-03-04 | Finike Italiana Marposs S.P.A. | Axial movement gauging head |
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