CH237211A - Hochspannungs-Stromwandleranordnung. - Google Patents
Hochspannungs-Stromwandleranordnung.Info
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F38/00—Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
- H01F38/18—Rotary transformers
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Description
Hochspannungs-Stromwandleranor dnung. Zur Messung von Strömen werden Strom wandler aus zwei Gründen verwendet: Zu nächst soll der unter Umständen sehr grosse Strom auf einen dem Messbereich des Mess- gerätes angepassten Wert herabgesetzt wer den, einen Wert, der häufig sogar auf einen bestimmten, dem Nennstrom entsprechenden Betrag, gewöhnlich 5 Ampere, genormt ist. Ferner soll das Messgerät elektrisch von der Hochspannung getrennt sein und unter Nie derspannungspotential stehen.
Man musste also die Primärwicklung des Stromwandlers sowohl dem jeweiligen Nennstrom der Hoch spannungsseite anpassen als auch für diese Hochspannung gegen Messwicklung, gern und Gehäuse isolieren. Obwohl die Spannun gen genormt und daher auf verhältnismässig wenige Werte beschränkt sind, ergab sich doch eine grosse Mannigfaltigkeit der aus zuführenden Wandlertypen, weil für jede Spannung die Primärwicklung für sämtliche in Frage kommenden Nennströme bemessen werden musste. Die Zahl der erforderlichen Typen ist dann also gleich dem Produkt der genormten Spannungen und der genormten Nennströme.
Nach der Erfindung wird die Typenzahl auf die Zahl der genormten Spannungen ver mindert. Das wird dadurch erreicht, dass dem bei jeder Spannung für eine einzige Strom stärke bemessenen und für die betreffende Spannung isolierten Wandler ein vollständig auf Oberspannungspotential liegender Hilfs wandler vorgeschaltet ist, der lediglich den Netznennstrom auf den Primärnennstrom des Hauptwandlers zu transformieren hat.
An sich sind Kaskaden-Stromwandler be kannt: sie dienten aber bisher nur zur Unter teilung des Potentials und zur Lösung des Isolationsproblems bei sehr hohen Span nungen. Gemäss den vorstehenden Darlegun gen wird durch die Erfindung eine ganz andere, nämlich eine rein ökonomische Auf gabe, gelöst.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele für die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Ringstromwandler, Fig. 2 einen Schleifenstromwandler, letzteren zugleich mit einem Spannungswandler kom biniert.
Der Ringwandler nach. Fig. 1 besitzt eine ringförmige Primärwicklung a, die mit einer dem Hochspannungspotential entsprechend bemessenen Isolierhülle b umbandelt und mil dem ringförmigen Eisenkern c verkettet ist. der die Sekundärwicklung d trägt. Kern c und Wicklung d sind elektrisch mit dem ge erdeten Boden e des Isoliergefässes /' verbun den.
An dessen durchbrochenem Deckel g, der auf Hochspannungspotential liegt, ist der Kern 1a des Hilfsstromwandlers aufgehängt, der mit der in Reihe mit. der Netzleitnna. geschalteten Primärwicklung i. und der Sekundärwicklung j versehen ist.
Die erstere (i) ist mit den Netzklemmen k versehen, an letztere (j) ist die isolierte Primärwicklung a des Hauptwandlers angeschlossen. Die Win- dungSzahlen der Wicklungen i. und j des Hilfswandlers sind so bemessen, dass der Nennstrom des Netzes jeweils auf den ein heitlichen und ein für allemal festgelegten Primärstrom des Hauptwandlers übersetzt wird, während sich die Stärke der Isolier- hülle b der Wicklung c,
nach der Netzspan nung richtet. In dieser Isolierhülle b findet somit der Potentialsprung von Hochspannuno# zur Erde statt.
Beim Schleifenwandler nach Fig. \? ist der Hilfswandler 1i, i., j genau so gebaut lind angeordnet wie beim Ringwandler nach Fig. 1. Der Hauptstromwandler ist der Sym metrie halber mit zwei Kernen cl und c_ und zwei Sekundärspulen dl und d. versehen.
Seine Primärwicl.:lung a besteht nur aus einer Windung und ist als geschlitztes Rohr ausgebildet, welches den auf Oberspan nungspotential befindlichen U-förmigen. durch das Joeli n geschlossenen Kern<B>in</B> des Spannungswandlers umgibt. Sie ist. mit dem- entsprechend geformten Isolierhülle b um geben. und diese trägt auf ihrer Aussenseite die beiden Z@Ticlzlungen des Spannungswand- lers, nämlich seine Primärwiclzlung o und seine Sekundärwicklung p.
Die Primärwick lung o weist am obern freien Ende Ober spannungspotential, am untern, an der Sekundärwicklung p) anliegenden Ende Null punktspotential auf.
Selbstverst;indlich sind auch andere Bau- arten von Stromwandlern als Hauptwandler geeignet, wie Stülzerwandler, Querlochwand- ler, Topf- und Luftwandler, öl- und druch- luftisolierte Wandler u. a. in.
Wird auf i#Iess- genauigkeit wenige r Wert gelegt, so können auch Wandler mit offenem Eisenkern für die FWindung verwendet werden. Der Hilfs- wandler 7i, i, j kann statt unterhalb des Deckels g auch auf seiner Oberseite liegen; aueh kann. ihn der Deckel flansehartig um fassen oder durchdringen.
Der wesentliche Vorteil der beschriebenen Wandleranordnung besteht darin, dass der Hauptwandler. bei dessen Konstruktion und Ausführung besondere Sorgfalt auf die Iso lierung verwendet werden muss, auf Vorrat fabriziert und in ein und derselben, fest stehenden Bauart allen vorkommenden Pri- märnennströmen angepasst werden kann.
indem diese Anpassung durch den Hilfs- wandler mit einem infolge Wegfalles der Hochspannung.sisolatioii geringen -Material- aufwand und niedrigen Kosten hei trotzdem höchster Mersetzungsgenauigkeit besorgt wird.
Die Vorscha.lt.nng des Hilfswandlers macht es weiterhin möglich, den Primärstrom des isolierenden Hauptwandlers auf einen solchen Wert zii bringen, dass die Ausfüh- rnng der Wicklung am vorteilhaftesten wird.
Dies ist im allgemeinen der Fall, wenn die Hochspannungswicklung des Hauptwandlers nur eine einzige Windung oder höchstens zwei IÄTindungen besitzt und stab-, Band- oder rohrförmiges Leitermaterial verwendet wird.
In diesem Fall wird der vorgesehaltete RTandler primärseitig häufig mehrere Win dungen erhalten müssen, da er den Nenn strom des Netzes auf den grösseren Primär Nennstrom des Hauptwandlers übersetzen muss. Zugleich ergibt sich hei dieser Anorcl- nunm eine hohe Kurzschlussfestigkeit.
Ein weiterer Vorteil der neuen Bauart ist darin begründet. dass bei Erweiterung eines Netze. wenn dabei der Nennstrom ver- grössert wird, nur der billige Hilfswandler nach Lösen der Verbindung zwischen Wick lungen a und j ausgewechselt werden muss, während der teure Hauptwandler unver ändert bleibt. Ist eine solche Netzverände rung von vornherein vorgesehen, so kann man den vorgeschalteten Hilfswandler pri- märseitig umschaltbar machen bezw. mit An zapfungen ausrüsten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hochspannungs - Stromwandleranordnung mit zwei in Kaskade geschalteten Wand lern, dadurch gekennzeichnet, dass einem Hauptwandler mit für das volle Hochspan nungspotential gegen Erde isolierter Primär wicklung ein auf Hochspannungspotential liegender Hilfsstromwandler vorgeschaltet ist, welcher den Netznennstrom auf einen der gegebenen Primärwicklung des Hauptwand- lers angepassten Nennstrom transformiert. UNTERANSPRüCHE: 1. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Hilfswandler am gleichen Gefäss montiert ist wie der Hauptwandler. 2.Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Hilfswandler im Innern des Gefässes eingebaut ist. 3. Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Hilfswandler oberhalb .des Hauptwandlers am Gefäss mon tiert ist. 4. Anordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Hilfswandler am Deckel des Isoliergefässes befestigt ist. 5. Anordnung nach Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfswandler an der Unterseite des Deckels hängt. 6. Anordnung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Hilfswandler auf der Oberseite des Deckels sitzt. 7. Anordnung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Deckel den Hilfswandler flanschartig umgibt. B.Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Hilfswandler auswechselbar ist. 9. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Primärwick lung des Hilfswandlers umschaltbar ist. \ 10. Anordnung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Primär wicklung des Hilfswandlers mit Anzapfun- gen versehen ist. 11. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Primärwick lung des Hauptwandlers höchstens zwei Win dungen besitzt. 12. Anordnung nach Unteranspruch 11, gekennzeichnet durch nur eine einzige Pri märwindung des Hauptwandlers. 13.Anordnung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiter der Primärwicklung des Hauptwandlers massiv und stabförmig ist. 14. Anordnung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiter der Primärwicklung des Hauptwandlers bandför mig ist. 15. Anordnung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiter der Primärwicklung des Hauptwandlers rohrför- mig ist. 16. Anordnung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Ausbildung des Haupt- wandlers als Ringwandler. 17.Anordnung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Ausbildung des Haupt- wandlers als Schleifenwandler. 18. Anordnung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Ausbildung des Haupt- wandlers als Querlochwandler. 19. Anordnung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet .durch Ausbildung -des Haupt- wandlers als Stützerwundler. 20. Anordnung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Ausbildung des Haupt- wandlers als Topfwandler: 21.Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der beiden Wandler einen offenen Eisen kern hat. 22. Anordnung nach Unteransprüchen 11. und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Pri märwicklung des Hauptwandlers kreisring förmig ist. 23. Anordnung nach Unteransprüchen 12 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Primärwicklung des Hauptwandlers U-för- mig ist. 24. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Hauptstrom- Wandler mit einem Spannungswandler kom biniert ist. 25.Anordnung nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Eisenkern des Spannungswandlers auf Hochspannungs potential und innerhalb der Isolierhülle der Primärwicklung des Hauptstromwandlers liegt und mit. dessen Eisenkern verkettet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH237211T | 1943-08-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH237211A true CH237211A (de) | 1945-04-15 |
Family
ID=4459843
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH237211D CH237211A (de) | 1943-08-06 | 1943-08-06 | Hochspannungs-Stromwandleranordnung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH237211A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10302098A1 (de) * | 2003-01-17 | 2004-08-05 | Siemens Ag | Induktive Signalübertragung zwischen einer auf einem Hochspannungspotential liegenden Plattform und einer auf Erdpotential liegenden Erdpotentialelektronik |
-
1943
- 1943-08-06 CH CH237211D patent/CH237211A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10302098A1 (de) * | 2003-01-17 | 2004-08-05 | Siemens Ag | Induktive Signalübertragung zwischen einer auf einem Hochspannungspotential liegenden Plattform und einer auf Erdpotential liegenden Erdpotentialelektronik |
| DE10302098B4 (de) * | 2003-01-17 | 2013-10-17 | Siemens Aktiengesellschaft | Induktive Signalübertragung zwischen einer auf einem Hochspannungspotential liegenden Plattform und einer auf Erdpotential liegenden Erdpotentialelektronik |
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