CH237424A - Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung des kritischen Drehungsgrades von Gespinsten. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung des kritischen Drehungsgrades von Gespinsten.

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CH237424A
CH237424A CH237424DA CH237424A CH 237424 A CH237424 A CH 237424A CH 237424D A CH237424D A CH 237424DA CH 237424 A CH237424 A CH 237424A
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CH
Switzerland
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thread
spring balance
inner sleeve
clamp
critical
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Koenig Hermann
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Koenig Hermann
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00—Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/36—Textiles

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Description


  
 



  Verfahren und   Vorrichtung    zur Bestimmung des   killischen    Drehungsgrades von Gespinsten.



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Bestimmung des kritischen Drehungsgrades von Gespinsten. Die Festigkeit des Gespinste ist bekanntlich von ihrer   Drahtgebung    abhängig und steigt zunächst mit der Drehung sehr langsam, später schneller und dann wieder langsamer an, bis sie von dem kritischen Punkt an wieder abnimmt.



   Erfindungsgemäss werden dem zu prüfenden Faden nacheinander verschiedene Drehungszahlen gegeben und die Bruchfestigkeiten bei den einzelnen Drehungszahlen durch eine unmittelbar an eine der Fadeneinspannklemmen angebaute Waage   ermittelt;    diese Werte können sodann in Abhängigkeit von den Drehungszahlen in ein Diagramm eingetragen und der kritische Drehungsgrad in bekannter Weise aus der so ermittelten kritischen Drehungszahl errechnet werden. Vorteilhaft wird die Festigkeit des Garnes von einer auf der   Nulidrehung    aufgebauten Anzahl der Drehungen aus gemessen.



   Die zur Durchführung des Verfahrens dienende Vorrichtung besteht erfindungs  gemäB    aus zwei Einspannklemmen für das zu prüfende Garn, von welchen die eine mit einer Andrehvorrichtung, beispielsweise einer Kurbel, versehen ist, während die andere unmittelbar an eine Federwaage angehängt ist und mit dieser in Richtung der Fadenmasse gezogen werden kann. Im einzelnen kann sich die Federwaage aus einer innern, mit der Feder und der Spannklemme verbundenen Hülse und einer dieser gegenüber teleskopartig verschiebbaren äussern Hülse zusammensetzen, die mittels einer Schlittenführung in Richtung der   Fadenachse    bis zum Zerreissen des Fadens verschoben werden kann.

   Mit Hilfe an der äussern Hülse   be    festigter Sperrklinken, die in eine Ver  zahnung der innern Hülse einrasten können, kann eine genaue Ablesung der Bruchfestigkeit ermöglicht werden.



   Die ganze Vorrichtung ist sehr einfach und billig, erfordert wenig Raum und kann von jedermann leicht bedient werden.



   Das Verfahren nach der Erfindung und eine dazu dienende   Vornehtung    sind   nach    stehend an Hand der Zeichnung noch kurz erläutert.



   Fig. 1 zeigt in rein   schematischer    Darstellung die Gesamtanordnung,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel für die   Zug- und Messvorrichtung.   



   Gemäss Fig. 1 wird das zu prüfende Garnstück 1 zwischen den Klemmen 2 und 3 in bekannter Weise so weit aufgedreht, bis die Fasern parallel liegen, die   Drehungszahl    also gleich Null ist. Dann wird unter Fest   haltung der : Klemme 3 durch Verdrehung    der Klemme 2 mittels der Kurbel 4 eine beliebige Anzahl Drehungen auf das Garnstück gegeben. Sodann wird die Klemme 3 von ihrer Arretierung gelöst und die mit dieser Klemme verbundene Federwaage ge  spannt-,    indem die äussere Hülse gegenüber der an der   Klemme    3 eingehängten innern Hülse 6 langsam so lange in Richtung des Pfeils A verschoben wird, bis der Faden bricht. Die Bruchfestigkeit wird dann an der Skala 7 abgelesen und mit der Zahl der Drehungen in einem   Koordinatensystem    aufgetragen.

   Dieser Vorgang wird beliebig oft wiederholt, wobei bei jedem neuen Versuch die Drehungszahlen mit beliebiger periodischer Steigerung erhöht werden. Durch Auftragung der so ermittelten   BPruchfestig-    keiten in einem Diagramm kann in einfacher Weise die kritische   Drehungszahl    genau ermittelt und dann aus dieser der kritische Drehungsgrad errechnet werden.



     Tm    einzelnen kann die Federwaage beispielsweise, wie in Fig. 2 dargestellt, auf  gebaut    sein. An der innern Hülse 6 ist vorn ein Haken 8 angebracht, in welchen die   Klemme    3 mit Hilfe einer Öse eingehängt werden kann. Die äussere Hülse 5 ist der innern Hülse gegenüber   teleskopartig    verschiebbar; die genaue Einstellung der Waage kann mit Hilfe der an der innern Hülse befindlichen   Stelischraube    9 mit Gegenmutter 10 erfolgen.



   Die äussere Hülse ist mit Hilfe der Spannhaken 11, 12 und der Flügelsehraube 13 an   dem    Ständer 14   festgeklemmt,    der seinerseits in einer T-förmigen Führung des Schlittens    1. o befestigt ist. Dieser Schlitten kann par-    allel zur Achse der   Federwaage    und damit zur Fadenachse längs einer Führung 16 ver  gehoben      werden    und   zwal    beispielsweise mit Hilfe der   CTewilldeslindel    17, die in ein mit dem Ständer 14 verbundenes Muttergewinde 18 eingreift und mittels eines Handrades 19 oder einer Kurbel   20    verdreht werden kann.



  Die Spindel ist in den   Lagerbacken    21 und   22    gelagert und durch Bunde 23, 24,   2.      beugen    ein   Verschieben    gesichert. Die Lagerbacken ihrerseits können mit Hilfe von   Druckstücken      26,      27    und Schrauben 28, 29 an der Führung 16 festgeklemmt   werden.   



      PATENTANSPRUSCHE :   
I. Verfahren zur Bestimmung des kritischen   Drehungsgrades    von Gespinsten, dadurch   bkennzeichnet,    dass dem zu prüfenden Faden (1) nacheinander verschiedene Drehungszahlen gegeben und die Bruchfestigkeiten bei den einzelnen Drehungszahlen durch eine unmittelbar an eine der   Fadeneinspannklemmen    (3) angebaute Waage   (o    6) ermittelt werden und aus der so er  ermittelten    kritischen   Drehungszahl    der kritische Drehungsgrad in bekannter Weise errechnet wird.  



   II. Vorrichtung zur Bestimmung des kri  tischen      Drehungegrades    von Gespinsten, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus zwei Einspannklemmen (2, 3) und einer Federwaage (5, 6) mit veränderlichem   Messbereich    besteht, und dass die eine der beiden Klemmen (2) mittels Andrehvorrichtung (4) verdreht werden kann, während die andere (3) unmittelbar an die Federwaage angehängt ist und mit dieser in Richtung der Fadenachse gezogen werden kann. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. zahnung der innern Hülse einrasten können, kann eine genaue Ablesung der Bruchfestigkeit ermöglicht werden.
    Die ganze Vorrichtung ist sehr einfach und billig, erfordert wenig Raum und kann von jedermann leicht bedient werden.
    Das Verfahren nach der Erfindung und eine dazu dienende Vornehtung sind nach stehend an Hand der Zeichnung noch kurz erläutert.
    Fig. 1 zeigt in rein schematischer Darstellung die Gesamtanordnung, Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel für die Zug- und Messvorrichtung.
    Gemäss Fig. 1 wird das zu prüfende Garnstück 1 zwischen den Klemmen 2 und 3 in bekannter Weise so weit aufgedreht, bis die Fasern parallel liegen, die Drehungszahl also gleich Null ist. Dann wird unter Fest haltung der : Klemme 3 durch Verdrehung der Klemme 2 mittels der Kurbel 4 eine beliebige Anzahl Drehungen auf das Garnstück gegeben. Sodann wird die Klemme 3 von ihrer Arretierung gelöst und die mit dieser Klemme verbundene Federwaage ge spannt-, indem die äussere Hülse gegenüber der an der Klemme 3 eingehängten innern Hülse 6 langsam so lange in Richtung des Pfeils A verschoben wird, bis der Faden bricht. Die Bruchfestigkeit wird dann an der Skala 7 abgelesen und mit der Zahl der Drehungen in einem Koordinatensystem aufgetragen.
    Dieser Vorgang wird beliebig oft wiederholt, wobei bei jedem neuen Versuch die Drehungszahlen mit beliebiger periodischer Steigerung erhöht werden. Durch Auftragung der so ermittelten BPruchfestig- keiten in einem Diagramm kann in einfacher Weise die kritische Drehungszahl genau ermittelt und dann aus dieser der kritische Drehungsgrad errechnet werden.
    Tm einzelnen kann die Federwaage beispielsweise, wie in Fig. 2 dargestellt, auf gebaut sein. An der innern Hülse 6 ist vorn ein Haken 8 angebracht, in welchen die Klemme 3 mit Hilfe einer Öse eingehängt werden kann. Die äussere Hülse 5 ist der innern Hülse gegenüber teleskopartig verschiebbar; die genaue Einstellung der Waage kann mit Hilfe der an der innern Hülse befindlichen Stelischraube 9 mit Gegenmutter 10 erfolgen.
    Die äussere Hülse ist mit Hilfe der Spannhaken 11, 12 und der Flügelsehraube 13 an dem Ständer 14 festgeklemmt, der seinerseits in einer T-förmigen Führung des Schlittens 1. o befestigt ist. Dieser Schlitten kann par- allel zur Achse der Federwaage und damit zur Fadenachse längs einer Führung 16 ver gehoben werden und zwal beispielsweise mit Hilfe der CTewilldeslindel 17, die in ein mit dem Ständer 14 verbundenes Muttergewinde 18 eingreift und mittels eines Handrades 19 oder einer Kurbel 20 verdreht werden kann.
    Die Spindel ist in den Lagerbacken 21 und 22 gelagert und durch Bunde 23, 24, 2. beugen ein Verschieben gesichert. Die Lagerbacken ihrerseits können mit Hilfe von Druckstücken 26, 27 und Schrauben 28, 29 an der Führung 16 festgeklemmt werden.
    PATENTANSPRUSCHE : I. Verfahren zur Bestimmung des kritischen Drehungsgrades von Gespinsten, dadurch bkennzeichnet, dass dem zu prüfenden Faden (1) nacheinander verschiedene Drehungszahlen gegeben und die Bruchfestigkeiten bei den einzelnen Drehungszahlen durch eine unmittelbar an eine der Fadeneinspannklemmen (3) angebaute Waage (o 6) ermittelt werden und aus der so er ermittelten kritischen Drehungszahl der kritische Drehungsgrad in bekannter Weise errechnet wird.
    II. Vorrichtung zur Bestimmung des kri tischen Drehungegrades von Gespinsten, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus zwei Einspannklemmen (2, 3) und einer Federwaage (5, 6) mit veränderlichem Messbereich besteht, und dass die eine der beiden Klemmen (2) mittels Andrehvorrichtung (4) verdreht werden kann, während die andere (3) unmittelbar an die Federwaage angehängt ist und mit dieser in Richtung der Fadenachse gezogen werden kann.
    UNTERANSPRÜCIIE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Festigkeit des Garnes von einer auf der Xulldrehung aufgebauten Anzahl der Drehungen aus gemessen wird.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet ; dass die Federwaage aus einer mit der Feder und der Spannklemme (3) verbundenen innern Hülse (6) und einer äussern je Hülse (5) besteht, die mit einer Schlittenführung (15) so verbunden ist, dass sie in axialer Richtung verschoben und dadurch die Feder bis zum Zerreissen des eingehängten Fadens gespannt werden kann.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Hülse (5) der Federwaage mehrere Sperrklinken trägt, welche in eine Verzahnung der innern je Hülse (6) ein- rasten können und eine genaue Feststellung und Ablesung der Bruchfestigkeit des Fa dens ermöglichen.
CH237424D 1943-01-29 1943-12-27 Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung des kritischen Drehungsgrades von Gespinsten. CH237424A (de)

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CH237424D CH237424A (de) 1943-01-29 1943-12-27 Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung des kritischen Drehungsgrades von Gespinsten.

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CH (1) CH237424A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4505159A (en) * 1983-03-11 1985-03-19 Northern Telecom Limited Testing of wire prior to plating
DE3732513A1 (de) * 1987-09-26 1989-04-06 Schlafhorst & Co W Verfahren und vorrichtung zum messen und pruefen von stapelfasergarn

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4505159A (en) * 1983-03-11 1985-03-19 Northern Telecom Limited Testing of wire prior to plating
DE3732513A1 (de) * 1987-09-26 1989-04-06 Schlafhorst & Co W Verfahren und vorrichtung zum messen und pruefen von stapelfasergarn

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