CH237590A - Verfahren zur Herstellung eines Erzeugnisses für Bauzwecke. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Erzeugnisses für Bauzwecke.

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CH237590A
CH237590A CH237590DA CH237590A CH 237590 A CH237590 A CH 237590A CH 237590D A CH237590D A CH 237590DA CH 237590 A CH237590 A CH 237590A
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Dickmann Max
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Dickmann Max
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2/00Lime, magnesia or dolomite
    • C04B2/02Lime
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
    • C04B28/10Lime cements or magnesium oxide cements
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines Erzeugnisses für Bauzwecke.    In der vorliegenden Erfindung     wird    Gru  benkalk in zwei verschiedenen Zustandsfor  men verwendet.  



  Einmal handelt es sich um langgelagerten  Grubenkalk, der teils durch Erfrieren seinen       Kolloidzustand    verloren hat, teils durch  Trocknung verhärtet ist. Aus diesen Gründen  ist er als Baukalk nicht mehr verwendbar.  Dieser Kalk wird mit "Altkalk" bezeichnet.  



  Ferner wird von solchem Grubenkalk aus  gegangen, der sich noch nicht in der genann  ten Weise verändert hat, und der hier als       "Baukalk"    bezeichnet werden soll.  



  Altkalk und Baukalk werden nach der  vorliegenden Erfindung vermischt, wobei  mindestens der Altkalk vermahlen wird. Die  Masse kann man beispielsweise in Formen  bringen und trocknen lassen oder im frischen  Zustand als Bindemittel für Mörtel benutzen.  



  In erster Linie     kommt        hiefür    alter, lange  Zeit im Freien gelagerter     Karbidkalk,    sowie       Karbidkalk,    welcher sich noch nicht in ge  nannter Weise nachteilig verändert hat, oder  auch sogenannter     Karbid-Trockenkalk    aus         "Trockenentwicklern"    mit Wasserzusatz in ,  Betracht.  



  Für den vorliegenden Zweck geeignet ist  jedoch nur derjenige     Karbidkalk,    der in       Acetylen-Werken    in fabrikmässigem Betriebe  anfällt. Der aus kleinen Entwicklern, z. B.       Autoentwicklern,    Schweissanlagen usw., stam  mende     Karbidkalk    ist     hiezu    nicht geeignet,  weil er nachteilige     Beimischungen    enthält.  



  Man kann ausser Altkalk und Baukalk  ausserdem noch weitere Stoffe     mitverwenden.     z. B. Zement, hydraulischen Kalk, Gips, Bims  stein,     Trass,    Schlacke, Bausand, :Sägemehl,  Glaswolle, Asbest, Zellulose, Kork, Kiesel  gur, tierische Haare, Quarz, Tuff, Marmor  staub usw.  



  Die Masse kann beispielsweise verwendet  werden zur Herstellung von Bauplatten, Bau  steinen, Deckensteinen, Röhren sowie ähn  lichen Profilen und als Bindemittel für  Mörtel.  



  Da Karbid bei sehr hohen Temperaturen  (zirka 3500 ) hergestellt wird, kann ein Er  zeugnis, welches aus     Karbidkalk    gewonnen      wird, sehr hohe     Festigkeiten    besitzen, analog  hochgebranntem Zement oder Gips. Da ferner  zur Fabrikation von Karbid im allgemeinen  nur reiner Kalkstein benutzt wird, so ist auch  der Kalk von grosser Reinheit.  



       Ausführungsbeispiel   <I>I:</I>  Man bringt drei Volumen Altkalk sowie  ein Volumen Baukalk in einen     Kollergang     und vermischt und vermahlt beides. Hierauf  wird die Masse, ohne oder mit Druck, in die  betreffenden Formen gebracht und dann ge  trocknet. Platten kann man vor dem Abbin  den noch walzen.  



  <I>Ausführungsbeispiel</I>     1I:     Soll die Masse als Mörtel verwendet wer  den, so geht man folgendermassen vor. Der  Altkalk wird vermahlen. Dann werden drei  Volumen dieses Kalkes mit einem Volumen  Baukalk unter Zusatz von Wasser vermischt,  mit oder ohne die erwähnten Zusätze.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Erzeug nisses für Bauzwecke, dadurch gekennzeich net, dass man Grubenkalk, der durch Gefrie ren seinen Kolloidzustand zum Teil verloren hat, sowie teils verhärtet ist, mit Grubenkalk, der diese Nachteile nicht aufweist, vermischt, wobei mindestens der erstgenannte Gruben kalk vermahlen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da,ss man Karbidkalk verwendet, der in Acetylen-Werken in fab rikmässigem Betriebe anfällt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ausserdem Zement zumischt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man ausserdem hydraulischen Kalk zumischt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ausserdem Gips zusetzt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ausserdem Bimsstein zumischt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass inan ausserdem Trass zumischt. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ausserdem Sehlacke zumischt. B. Verfahren nach Patentanspruch, da durch geliennzeielinet, dass man ausserdem Bausand zumischt. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ausserdem Sägemehl zumischt. 10. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ausserdem Glaswolle zumischt. 11. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ausserdem Asbest ztrmiseht. 12. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ausserdem Zellulose zumischt. 13. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ausserdem Kork zumischt. 14. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ausserdem Kieselgur zumischt. 15.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeicliriet, dass man ausserdem tieriselie Haare zumischt. 16. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ausserdem Quarz zumischt. 17. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man ausserdem Tuff zumischt. 18. Verfahren nach. Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ausserdem 3Ta.rmorstauh zumischt.
CH237590D 1948-05-19 1943-04-19 Verfahren zur Herstellung eines Erzeugnisses für Bauzwecke. CH237590A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063951B (de) * 1957-03-15 1959-08-20 Lueneburger Kalkwerke Pieper & Verwendung einer Mischung aus Kalkhydrat und anorganischem Fasermaterial als Innen- und Aussenputz
DE1121987B (de) * 1959-07-23 1962-01-11 Norddeutsche Asbest U Gummiwer Verfahren zur Herstellung eines poroesen Moertels
EP2230224A1 (de) 2009-03-10 2010-09-22 Trenzametal, S.L. Umweltfreundliche, selbsttragende platten- oder blockförmige Elemente auf Basis von chemischen Abfallstoffen

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DE1121987B (de) * 1959-07-23 1962-01-11 Norddeutsche Asbest U Gummiwer Verfahren zur Herstellung eines poroesen Moertels
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