CH237709A - Zwischen zwei Leiterstabenden angeordnetes kapazitives Schaltelement der Ultrakurzwellentechnik. - Google Patents
Zwischen zwei Leiterstabenden angeordnetes kapazitives Schaltelement der Ultrakurzwellentechnik.Info
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Description
Zwischen zwei Leiterstabenden angeordnetes liapazitives Schaltelement der Ultrakurzwellentechnik. In gewissen Fällen wird bekanntlich die bauliche Gestalt elektrischer Schaltelemente nach Gesichtspunkten des besonderen Ver wendungszweckes gewählt.
In der Regel be deutet das, dass das betreffende Schaltelement über den rein elektrischen Zweck und die die sen Zweck entsprechende erforderliche me chanische Ausbildung hinaus durch entspre chende Ergänzung oder Ausgestaltung zu einer baulichen Einheit geformt ist, die meh rere Zwecke zu erfüllen vermag. [Im nur ein Beispiel zu nennen, mag der als Stecker aus gebildete Kondensator erwähnt sein, der in einfacher Weise die Verwendung .eines Licht netzes als Antenne für den Betrieb von Rundfunkempfängern gestattet.
Anderseits ist es bekannt, in Kurzwellen geräten rein konstruktive Teile mit Rück sicht auf ihre unvermeidliche elektrische Rückwirkung auf elektrische Kreise anzu ordnen bezw. formtechnisch auszubilden, oder in anderer Betrachtungsweise den Einfluss von Konstruktionsteilen auf elektrische Kreise von vornherein folgerichtig bei der Bemessung letzterer in Ansatz zu bringen.
Der Erfindungsgegenstand ist ein zwi schen zwei Leiterstabenden angeordnetes ka- pazitives Schaltelement der Ultrakurzwellen technik, dessen formstarrer dielektrischer Körper mit Kondensatorelektroden belegt ist. Seine kennzeichnenden Merkmale bestehen darin, dass zwei. Teile des dielektrischen Kör pers die Enden der Leiterstäbe aufnehmen und allein durch Führung derselben eine biegefeste Verbindung beider Leiterstäbe her beiführen, ferner sind die Kondensatorbele- gungen durch eine solche.
Lage und Beschaf fenheit gekennzeichnet, dass sie im Zuge der Leiterstäbe einen möglichst geringen Selbst induktionsbeitrag liefern, indem sich gleich- . zeitig mit der Führung der Leiterstabenden eine Berührung derselben mit den Belegun gen ergibt und die Verlötung der Leiterstab enden mit diesen ermöglicht ist.
Ein solches kapazitives Schalt- und Kon struktionselement gestattet es, zwei form starre Leiterstäbe von Ultrakurzwellenkrei sen, die durch eine Reihenkapazität elektrisch zu verkürzen bezw. kapazitiv miteinander zu verbinden sind, gleichzeitig auch formstarr aneinander zu befestigen, so dass sowohl ein möglichst geringer Selbstinduktionsbeitrag durch den Kondensatoranschluss erreicht wird als auch die beiden Leiterstäbe eine bau liche Einheit darstellen und nunmehr nur noch an einer Stelle gehaltert zu werden brauchen, während bislang in derartigen Fäl len beide Leiterstäbe je für sich isoliert be festigt werden mussten.
Vorteilhafterweise werden der dielek- trische Körper und die Kondensatorbelegun- gen derart ausgebildet, dass nach Anlötung der Leitersterbenden ein genauer Kapazitäts abgleich durch Abschleifen von Belegungs- flächenteilen möglich ist.
Die Abbildungen stellen beispielsweise Ausführungsmöglichkeiten des Erfindungs gegenstandes dar. Mit 1 ist der dielektrische Körper des Schaltelementes bezeichnet; 2 und 3 sind seine Teile, die die Leitersterbenden 6 und 7 aufnehmen und allein durch Führung derselben eine biegefeste Verbindung zwi schen beiden herstellen.
Die Kondensatorbelegungen, die gegebe nenfalls durch Oberflächenmetallisierung ge wonnen werden können, sind mit 4 und 5 be zeichnet. 8 und 9 kennzeichnen die Lötstellen, die eine gute elektrische Verbindung zwischen den Metallbelegungen und den Leiterstäben herbeiführen. Zweckmässigeiweise werden die Metallisierungen wenigstens an den für die Lötstellen in Frage kommenden Stellen zu vor metallisch verstärkt.
Fig.1 zeigt als Beispiel eine muffenartige Ausbildung der Teile 2 und 3 des dielektri- sehen Körpers. Ist es notwendig, einen ge nauen Kapazitätsabgleich zu erreichen, so ist es zweckmässig, bei einer derartigen Ausfüh- rung noch die Metallbelegung 10 vorzusehen, die in einfacher Weise erlaubt, durch Ent fernung von Flächenteilen, vorzugsweise durch Abschleifen, den Kapazitätswert her abzusetzen.
In Fig. 2 sind die Teile 2 und 3 stutzen artig ausgebildet. Der Belegungsrand <B>11</B> kann zum Zwecke einer Kapazitätsverminderung abgeschliffen werden, nachdem schon eine Verlötung der Leiterstabenden mit den Be legungen vorgenommen worden ist.
Fig. 3 zeigt ein rohrförmig ausgebildetes Schaltelement, an dessen Enden 2 und 3 die Leiterstäbe aufgeschoben sind. Auch hier ist es möglich, durch Abschleifen von Elektro- denbelegungsfläclienteilen entlang des Ran des 12 einen Ka.pazitätsabgleich des Verbin dungsstückes zu erzielen.
Beim Vergleich der drei AusfÜhrungsbei- spiele unter dem Gesichtspunkt, mit welchem Schaltelement sich unter sonst gleichen Ver hältnissen bei der geschilderten Verbindung von Leiterstäben der geringste Gesamtselbst- induktionswert erzielen lässt, ist die Ausfüh rungsform gemäss Fig. 2 als die günstigste Lösung anzusehen:
während nämlich in den Ausführunbsformen gemäss Fig. 1 und 3 der kapazitive Verschiebungsstrom gewisse Um wegstrecken zuriiclilegen muss, kann von der Ausführungsform gemäss Fig. 2 gesagt wer den, dass bei dieser der hochfrequente Ver schiebungsstrom sich in Richtung der Leiter sterbenden nahezu geradlinig durch das Di- elektrikum hindurchbewegt.
Als dielektrische, Material eignet sich für den Aufbau des Körpers vor allen Dingen Keramik, dessen hohe Festigkeit und Unver änderlichkeit in vorliegendem Zusammenhang in besonderem Masse zur Geltung kommen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zwischen zwei Leitersterbenden angeord netes kapazitives Schaltelement der Ultra- l,--urzwellentechnilz, dessen formstarrer dielek- trischer Körper mit den Kondensatorelektro- den belegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwei.Teile des dielektrisehen Körpers die En den der Leiterstäbe aufnehmen und allein durch derselben eine biegefeste Ver bindung der Leiterstäbe herbeiführen, und dass die Kondensatorbelegungen solche Lage und Beschaffenheit aufweisen,dass zur Er zielung eines möglichst geringen Selbstin- duktionsbeitrages durch diese im Zuge der Leiterstäbe sich gleichzeitig mit der Füh rung der Leiterstabenden eine Berührung der selben mit den Belegungen ergibt und die Verlötung der Leiterstabenden mit diesen er möglicht ist.UNTERANSPRUCH: Zwischen zwei Leiterstabenden angeord netes kapazitives Schaltelement nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch solche Aus- bildung, dass bei angelöteten Leiterstabenden ein gapazitätsabgleich durch Entfernen von Belegungsflächenteilen möglich ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH237709D CH237709A (de) | 1942-12-09 | 1943-10-27 | Zwischen zwei Leiterstabenden angeordnetes kapazitives Schaltelement der Ultrakurzwellentechnik. |
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1943
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Also Published As
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