CH238092A - Anlage zur Trocknung eines Gutes und zur Rückgewinnung der in der Abluft von Trockenanlagen enthaltenen fühlbaren und Verdampfungswärme. - Google Patents

Anlage zur Trocknung eines Gutes und zur Rückgewinnung der in der Abluft von Trockenanlagen enthaltenen fühlbaren und Verdampfungswärme.

Info

Publication number
CH238092A
CH238092A CH238092DA CH238092A CH 238092 A CH238092 A CH 238092A CH 238092D A CH238092D A CH 238092DA CH 238092 A CH238092 A CH 238092A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
air
drying
drying room
heat
heat exchanger
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gesellschaft Zur Foerde Techni
Original Assignee
Ges Foerderung Forschung Technische Physik Eth Zuerich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ges Foerderung Forschung Technische Physik Eth Zuerich filed Critical Ges Foerderung Forschung Technische Physik Eth Zuerich
Publication of CH238092A publication Critical patent/CH238092A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B21/00Arrangements for supplying or controlling air or other gases for drying solid materials or objects
    • F26B21/30Controlling, e.g. regulating, parameters of gas supply
    • F26B21/33Humidity
    • F26B21/333Humidity by condensing the moisture in the drying medium, which may be recycled, e.g. using a heat pump cycle
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B23/00Heating arrangements
    • F26B23/001Heating arrangements using waste heat
    • F26B23/002Heating arrangements using waste heat recovered from dryer exhaust gases
    • F26B23/004Heating arrangements using waste heat recovered from dryer exhaust gases by compressing and condensing vapour in exhaust gases, i.e. using an open cycle heat pump system
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B30/00Energy efficient heating, ventilation or air conditioning [HVAC]
    • Y02B30/52Heat recovery pumps, i.e. heat pump based systems or units able to transfer the thermal energy from one area of the premises or part of the facilities to a different one, improving the overall efficiency
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P70/00Climate change mitigation technologies in the production process for final industrial or consumer products
    • Y02P70/10Greenhouse gas [GHG] capture, material saving, heat recovery or other energy efficient measures, e.g. motor control, characterised by manufacturing processes, e.g. for rolling metal or metal working

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


  Anlage zur Trocknung eines Gutes und     zur        Rückgewinnung    der in der Abluft  von Trockenanlagen enthaltenen fühlbaren und     Verdampfungswärme.       Bei den bisher bekannt gewordenen     Trock-          nungsanlagen    entweicht die in der Trocken  luft enthaltene fühlbare und     Verdampfungs-          wärme    im wesentlichen     unausgenützt.    Vor  liegende Erfindung bezweckt, diese Wärme  für     denTrocknungsprozess    nutzbar zumachen.  



  Die Erfindung (Erfinder:     Dipl.-Ing.    Max       Berchtold,        Thalwil)    besteht darin, dass als  Einrichtung zur Wärmerückgewinnung eine       Luftexpansionsmaschine    und eine Kompres  sionsmaschine vorgesehen sind, die mit einem  Antriebsmotor gekuppelt sind und durch  Rohrleitungen miteinander in Verbindung  stehen, dass mindestens ein Teil der Abluft  aus dem Trockenraum in der Expansionsma  schine entspannt wird, in welcher durch die  Entspannung die mitgeführte Feuchtigkeit  der Luft kondensiert wird, und dass das Kon  densat in     einemWasserabscheider    ausgeschie  den wird, in den zur Beschleunigung der       Tropfenbildung    Wasser eingespritzt wird,

      worauf diese Luft durch eine Leitung nach  dem Kompressor gelangt, aus welchem die  nun wieder verdichtete Luft durch eine Lei  tung nach dem     Trockenraum    strömt. Dabei  kann das eingespritzte Wasser vorgekühlt  sein.  



  Die Luft wird daher nach jedem Durch  gang getrocknet und wieder aufgeheizt. Die  für die Kompression erforderliche Arbeit  wird teilweise durch eine Expansionsmaschine  und teilweise durch einen Elektromotor auf  gebracht. Da es     im    allgemeinen nicht gelingt,  die Luft im Trockner auf     100%        rel.    Feuch  tigkeit anzureichern, zeigt es sich als vorteil  haft, dem     Dampf-Luft-Gemisch    in einem       Wärmeaustauscher    soviel Wärme zu entzie  hen, bis der Taupunkt erreicht ist. Die so  gewonnene Wärme wird dem expandierten       Dampf-Luft-Gemisch    wieder zugeführt.

   Das  für die Wärmeübertragung erforderliche  Temperaturgefälle steht dank des tieferen      Temperaturniveaus der entspannten Luft zur  Verfügung. Die der getrockneten Luft auf  diese Weise zugeführte Wärme kommt als  höhere     T'empera'tur    der komprimierten Luft  zur Geltung; der     Trockenprozess    wird da  durch wesentlich beschleunigt.  



  Die erfindungsgemässe Anlage arbeitet  nach dem Prinzip der     Wärmepumpe.    Wärme  pumpen, speziell für Kühlzwecke und auch  für     Heizzwecke,    sind bekannt. Diese Anlagen  arbeiten im allgemeinen mit einem besonderen  Kältemittel (Kaltdampf), das als Arbeits  medium, das heisst als Wärmeträger     benützt     wird. Es sind auch bereits Anlagen     bekannt,     die für Heizzwecke Luft als Arbeitsmedium  benützen. Dies hat den Vorteil des     @Vegfalles     von     Wärmeübertragungsflächen.     



  Die erfindungsgemässe Anlage arbeitet aber  im Gegensatz zu den genannten Anlagen mit  einem     Dampf-Luft-Gemisch,    also mit einem       Zwei-Stoff-Gemisch.    Dabei ist ferner zu be  achten, dass sich die Gemischzusammenset  zung im Verlaufe des Prozesses ändert. Die  im Trockner mit Feuchtigkeit angereicherte  Luft gelangt direkt als Arbeitsmedium in die       'VVärmepumpe.        Austauscherflächen    von den  Abmessungen, wie sie heute bei den bekann  ten Verfahren mit Rückgewinnung angewen  det werden, sind bei der     erfindungsgemässen     Anlage nicht erforderlich.  



  In beiliegender Zeichnung sind Ausfüh  rungsbeispiele der Anlage veranschaulicht.  Es zeigt:       Fig.    1 eine schematische Darstellung der  Anlage,       Fig.    2 dieselbe in Ansicht,       Fig.    3 einen Schnitt durch den Trocken  raum,       Fig.    4 eine Variante der Anlage nach       Fig.    1 und 2.  



  Die schematische Darstellung     Fig.    1 und  die in     Fig.    2 in Ansicht dargestellte Anlage  stimmen überein, so dass sich die nachstehende  Beschreibung auf beide Figuren bezieht.  



       Fig.    1 stellt schematisch die Anlage dar.  Die Wirkungsweise derselben ist wie folgt:  Das zu trocknende Gut gelangt von A  nach     B    durch den Trockner Z. Die relativ    trockene Heissluft strömt bei 1 in den     Trok-          kenraum,    wo sie sich mit Dampf anreichert.  Bei Punkt ? ist die Luft so     stark.    gesättigt,  dass sie dem Gut keine weitere Feuchtigkeit  entziehen kann.

   Durch das Ventil 3     wird    ein  gewisser     Prozentsatz    der aus dem Trockner  kommenden feuchten Luft über den     '\ZTärme-          austauscher        l1'1    ins Freie geleitet und bei  Punkt 12     abgeblasen.    Der Rest der Abluft  strömt nach dem Passieren der     Druckregu-          lierklappe    4 durch den     Wärmeaustauscher          WI,   <B>wo</B> dem Gemisch Wärme entzogen wird  und die relative: Feuchtigkeit auf 100 % steigt.

    Vom Austritt 5 des     Wärmeaustanschers        l1'.     strömt das Gemisch in den Eintrittsstutzen 6  der Turbine     T,    wo das Gemisch unter Ar  beitsleistung     entspannt    wird. Mit fortschrei  tender Expansion     sinkt    der Zustand des Ge  misches tiefer unter den dem jeweiligen  Druck entsprechenden Taupunkt. Der im     Ge-          miscb.    enthaltene Dampf beginnt zu konden  sieren.

   Die freiwerdende     Verdampfungs-          wärme    erscheint als fühlbare Wärme des       Luft-Dampf-Gemisches.    Die Expansion in der  Turbine erfolgt so rasch, dass sich grosse Trop  fen nicht bilden können. Ans diesem Grunde  wird der Turbine nach deren Austrittsstutzen  7 ein     Wasserabscheider    8 zugeschaltet, in dem  sich die mikroskopischen Nebeltröpfchen zu       makroskopischen    Tropfen zusammenballen  und ausfallen.  



  Die     Tropfenbildung    im     Wasserabscheider     wird durch Einspritzung fein verstäubten  Wassers beschleunigt. Die Wasserpumpe 151  fördert     Frischwasser    in die     Zerstäuberdüsen     14. Bei offenem     Kondenstvasserablass-Schie-          ber    18 fördert die Pumpe     15=    das Wasser in  das Vorratsreservoir 16, aus dem das     über-          schiissige    Kondensat und Kühlwasser durch  den     rberlauf    17 abfliesst.

   Wird vorzugsweise       mögliebst    kaltes Wasser     verwendet,    so kann  gleichzeitig mit der Beschleunigung der       Tropfenbildung    eine Kühlung des Gemisches       herbeigeführt    werden. Mit zunehmender Ab  kühlung reduziert sich die bei 12 abzubla  sende feuchte Luft; ebenso     sinkt    die bei 13  beizumischende Frischluft. Der Grenzfall für  die     Abkühlung    ist     dann    erreicht, wenn die           Abblaseluftmenge    und die     Frischluftmenge     Null werden, das heisst wenn der Luftkreis  lauf geschlossen ist.  



  Durch diese Kühlung wird die     Kompres-          sorleistung    verkleinert; der Nutzeffekt der  Anlage vergrössert sich damit. Eine Anreiche  rung der feuchten Luft durch die Wasserein  spritzung ist nicht zu befürchten, da der Zu  stand der gasförmigen Phase ohnehin auf der  Taulinie liegt. Durch feinste Verteilung des  eingespritzten Wassers wird die     Tropfenbil-          dung    und auch die Abkühlung am wirksam  sten.  



  Im Rohr 9,     zwischen        Wasserabscheider     und     Wärmeaustauscher,    werden zweckmässig  Zwischenböden 9' eingebaut, welche die Luft  strömungen mehrfach umlenken und damit  eine vollständige Trennung der flüssigen  Phase von der gasförmigen herbeiführen. Der  Zustand der gasförmigen Phase liegt auf der  Taulinie des Druckes im Unterdruckgebiet.  Die getrocknete Luft, die noch einen Teil an  dampfförmiger Feuchtigkeit aufweist, strömt  bei 9" in den     Wärmeaustauscher        Wie,    wo die  sem die vorher entzogene Wärmemenge wie  der zugeführt wird. Das Gemisch gelangt so  dann in den Kompressor     K,    wo es wieder auf  den Aussendruck verdichtet wird.

   Damit der       Wärmepumpenprozess    stationär verläuft, das  heisst damit der thermodynamische Kreispro  zess geschlossen ist, muss der aus dem Kom  pressor austretenden warmen Luft wieder das  entsprechende Quantum Frischluft beige  mischt werden. Der Ventilator     Y    fördert die  erforderliche Luftmenge durch den     Wärme-          austauscher        W1.    Der     Wärmeaustauscher        W1     wird durch den durch das Ventil 3     ausge-          sehiedenen    Teil der Abluft beheizt.  



  Die Frischluft wird durch Ventil 13 der  aus dem Kompressor     kommenden    verdichte  ten Luft beigemischt und dieses Gemisch  wird bei 1 in den Trockner Z eingeführt. Es  ist auch denkbar, die Frischluft erst im  Trockner beizumischen, und zwar an einer  Stelle, wo die verdichtete Luft bereits durch  Anreicherung mit Wasserdampf gekühlt ist.  Die Differenzleistung zwischen dem Kom-         pressor    und der Turbine wird vom Elektro  motor     DZ    aufgebracht.  



  Im Falle des geschlossenen Luftkreislau  fes werden die Ventile 3 und 13, der     Wärme-          austauscher        W1,    der Ventilator     Y    und der       Abluftstutzen    12 nicht mehr benötigt. Die  Anlage vereinfacht sich dadurch; allerdings  muss eine genügende Kühlwassermenge zur  Verfügung stehen.  



  Bei ausgesprochen feuchten Trockengü  tern kann unter Umständen die Luft bis zur  Sättigung angereichert     werden,    so dass auch  die     Wärmeaustauscher        W1    und     WZ    umgan  gen     werden    können. Die     Abblaseluft    wird  dann bei     Ventil    3 direkt ins Freie ausgesto  ssen. Bei dieser Schaltung wird die abgebla  sene     Feuchtluft    mit Vorteil vor Eintritt in  die Turbine durch Frischluft ersetzt. Zu die  sem Zwecke ist das Ventil 19 vorgesehen.  



  Im allgemeinen arbeiten Trockner nach  dem     Gegenströmprinzip,    um einen optimalen       Trocknungseffekt    zu erzielen. Bei tempera  turempfindlichen Trockengütern, bei denen  trotz Temperaturbeschränkung hohe     Trock-          nungsgeschwindigkeiten    angestrebt werden,  wird vorzugsweise eine Windführung nach       Fig.    3     angewendet.     



  Der Bandtrockner nach     Fig.    3 ist speziell  für die Trocknung     landwirtschaftlicher    Pro  dukte geeignet. Bei A wird das feuchte Gut  aufgegeben. Das nasse, schwere Gut wird im       Raum    b von unten nach oben von relativ  feuchter Luft durchströmt. Eine Feuchtig  keitsaufnahme ist wegen der Nässe des Gutes  noch möglich. Das nasse Gut ist so schwer,  dass es von der Strömung nicht weggetragen  wird. Nach dem Durchlaufen des Raumes       b-c,    in dem das Gut im Gegenstrom ge  trocknet wird, wird das Gut mit der relativ  trockenen, heissen Luft im Raum d in Berüh  rung gebracht.

   Bei e ist die intensivste Feuch  tigkeitsaufnahme, weil das Trockengut im  Raum     b-c    angewärmt wurde, und deshalb  auch die stärkste Abkühlung der Trocken  luft, so dass das trockene Gut in B vor zu  hohen Temperaturen geschützt wird. Von e  nach f laufen Trockengut und Trockenluft  im Gleichstrom. Die Feuchtigkeitsaufnahme      nimmt ab, da sich die Luft anreichert und  abkühlt und das Gut trockener wird. Das  leichte, trockene Gut wird durch die Strö  mung auf den Transportbändern gehalten.  



  Der Expansionsdruck wird nach zulässi  ger     Trocknungstemperatur    und nach     Trock-          nungsdauer    festgelegt. Je tiefer der Druck  gewählt wird, je kleiner ist die     benötigte     Luftmenge; je grösser die Stufenzahl der  Turbine und des Kompressors wird, um so  höher wird der Energieverbrauch und die  Temperatur und um so rascher geht der       Trocknungsvorgang    vor sich.  



  Verbesserungen des Energieverbrauches  sind möglich durch Kombination mehrerer  Aggregate, was aber nur für Grossanlagen in  Frage kommt. Eine weitere Verbesserungs  möglichkeit ist die Trocknung unter Druck,  da, dabei sowohl die Abmessungen der Turbo  maschinen als auch der Übertragungsflächen  erheblich kleiner ausfallen. Bei solchen An  lagen reduziert sich die Trockendauer infolge  der höheren Temperatur der Trockenluft.  Schwierigkeiten bietet allerdings das verlust  lose Ein- und Ausschleusen des Trockengutes,  da der ganze Trockenraum unter erhöhtem  Druck steht. Diese Schwierigkeiten können  bei     intermittierender    Speisung vermieden  w erden. Im Falle eines     aufgeladenen    Trocken  raumes eignet sich eine Anlage nach     F'ig.    4.

    Eine solche Anlage kann, abgesehen vom  Wegfall des Austauscheis     W1        (Fig.    1) aus  den gleichen Elementen wie die in     Fig.    1 und  beschriebene Anlage gebaut werden. Die  Beimischung der Frischluft ist sinngemäss an  die Stellen zu verlegen, wo der     Drueli:    in     der     Rohrleitung gleich dem Aussendruck ist.

   Im  Trockenraum herrscht zweckmässig ein Druck  von 1,5 bis 2     ata.    In der Turbine expandiert  das Gemisch auf den Aussendruck, so dass  das     Ablassventil    2', das     Beimischventil    3' und  die     Druckregulierklappe    4' zwischen dein       Wasserabscheider    8' und dem     Wärmeaustau-          seher        hY1    eingebaut werden müssen. Bei die  ser Schaltung kann die Kühlung mit dem  selben Effekt durch     Frischluftbeimischung     ersetzt werden.

   Die Wassereinspritzung dient  lediglich der     Tropfenbildung.        ,s'1    und     @9.    stel-         len    die Schleusen für die Beschickung des  Trockenraumes mit Trockengut dar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlage zur Trocknung eines Gutes und zur Riickgewinnung der in der Abluft von Trockenanlagen enthaltenen fühlbaren und Verdampfungswärme, dadurch gekennzeich- s net, dass als Einrichtung zur Wärmerückge winnung eine Luftexpansionsmaschine und eine Kompressionsmaschine vorgesehen sind, die mit einem Antriebsmotor gekuppelt sind und durch Rohrleitungen miteinander in Ver- s Bindung stehen, dass mindestens ein Teil der Abluft aus dem Trockenraum in der Expan sionsmaschine entspannt wird, in welcher durch die Entspannung die mitgeführte Feuchtigkeit der Luft kondensiert wird,
    und s dass das Kondensat in einem Wasserabschei- der ausgeschieden wird, in den zur Beschleu nigung der T'ropfenbildung Wasser einge spritzt wird, worauf diese Luft durch eine Leitung nach dem Kompressor gelangt, aus ; welchem die nun wieder verdichtete Luft durch eine Leitung nach dem Trockenraum strömt. UNTERANSPRüCHE: L. Anlage nach Patentanspruch, dadurch 7 gekennzeichnet, dass das eingespritzte Wasser vorgekühlt ist.
    \?. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der aus dem Trockner kommenden feuchten Luft über a einen Wärmeaustauseher geführt und dann abgeblasen wird, und dass als Ersatz für die abgeblasene Menge von einem Ventilator ge- förderte,Wärnreaustauscher erwärmte Frisch luft durch einen Rohranschluss der aus dein a Kompressor kommenden, verdichteten Luft zugeführt wird und mit dieser nach dem Trockenraum gelangt, so dass nur ein Teil der durch den Trockner strömenden Luft durch die Maschinen strömt.
    a 3. Anlage nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass zwischen Trockenraum und Expansionsmaschine ein Wärmeaustau- scher vorgesehen ist, um einen Teil der in der aus dem Trockenraum anfallenden Luft ent- a haltenen Wärme an die nach dem Wasserab- scheider aufgetrocknete Luft abgeben zu können. 4.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trockenluft im Trockner zuerst mit vorgetrocknetem Gut in Berührung kommt und dieses im Gleichstrom fertig trocknet, und dann das Vortrocknen des Gutes im Gegenstrom bewirkt.
CH238092D 1943-02-09 1943-02-09 Anlage zur Trocknung eines Gutes und zur Rückgewinnung der in der Abluft von Trockenanlagen enthaltenen fühlbaren und Verdampfungswärme. CH238092A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH238092T 1943-02-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH238092A true CH238092A (de) 1945-06-30

Family

ID=4460389

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH238092D CH238092A (de) 1943-02-09 1943-02-09 Anlage zur Trocknung eines Gutes und zur Rückgewinnung der in der Abluft von Trockenanlagen enthaltenen fühlbaren und Verdampfungswärme.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH238092A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2441813A1 (fr) * 1978-11-16 1980-06-13 Commissariat Energie Atomique Procede et dispositif de sechage d'un produit renfermant au moins un constituant volatil

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2441813A1 (fr) * 1978-11-16 1980-06-13 Commissariat Energie Atomique Procede et dispositif de sechage d'un produit renfermant au moins un constituant volatil

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0248296B1 (de) Verfahren zur Erhoehung des Leistungsfaktors von hybriden Kaeltemaschinen oder Waermepumpen
DE10011335A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Salpetersäure
DE19654093C2 (de) Verfahren zur Niedertemperaturtrocknung von Feuchtgut und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE4228698A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur kondensationstrocknung
DE102022127011A1 (de) Wärmepumpenvorrichtung zum energieeffizienten Erzeugen einer Prozesswärme, Trocknervorrichtung zum Trocknen eines zu trocknenden Gutes und Verfahren zum Betreiben einer Wärmepumpenvorrichtung
EP0406355A1 (de) Verfahren und anlage zur rückgewinnung von in der aus dem papiertrockner von papiermaschinen austretenden feuchten trocknungsluft enthaltener abwärme
DE3013820A1 (de) Trockenverfahren mit rueckgewinnung der zur trocknung erforderlichen energie
EP0203059A2 (de) Verfahren zur Trocknung von körnigen Feststoffen und Wirbelbetttrockner
AT390018B (de) Verfahren und regenerationseinrichtung zur thermischen behandlung wie z.b. trocknung, verschwelung, vergasung pastoeser oder schlammartiger substanzen
DE4123556A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur rueckgewinnung von waerme aus trocknungs- oder abluftreinigungsanlagen
CH238092A (de) Anlage zur Trocknung eines Gutes und zur Rückgewinnung der in der Abluft von Trockenanlagen enthaltenen fühlbaren und Verdampfungswärme.
DE102004050182B4 (de) Verfahren zur Luftkonditionierung
DE3013703A1 (de) Trockenverfahren mit energierueckgewinnung mittelsn waermepumpe
EP0134431A2 (de) An den Ericsson- Prozess angenähertes thermodynamisches Verfahren
DE102004012871A1 (de) Klimaanlage für ein Fahrzeug
DE19750838C2 (de) Verfahren und Anlage zur Beheizung von Räumen in Gebäuden
DE102021006466B4 (de) Luftentfeuchter für eine Trockneranlage und Trockneranlage mit einem solchen Luftentfeuchter, sowie Trocknungsverfahren
DE2023167A1 (de) Trocknungsverfahren fuer Lebensmittel
CH436612A (de) Warmlufttrockner für Hände und andere Körperteile sowie Kopfhaare
DE29820870U1 (de) Vorrichtung zum Trocknen und Erhitzen von Luft zum Trocknen von Feststoffen
DE10122240A1 (de) Verfahren zur Trocknung und Reaktor für chemische Reaktionen
DE2734198A1 (de) Anlage zum waermebehandeln von guetern
WO2009083345A1 (de) Trockner mit einem wärmepumpenkreis
DE2402777A1 (de) Raumwaermepumpe
AT88982B (de) Trockenverfahren.