CH238099A - Vorrichtung zur Veränderung der Kontaktschliessungszeit an elektrischen Viehhütapparaten. - Google Patents

Vorrichtung zur Veränderung der Kontaktschliessungszeit an elektrischen Viehhütapparaten.

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CH238099A
CH238099A CH238099DA CH238099A CH 238099 A CH238099 A CH 238099A CH 238099D A CH238099D A CH 238099DA CH 238099 A CH238099 A CH 238099A
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Tobler Werner
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    • H05CELECTRIC CIRCUITS OR APPARATUS SPECIALLY DESIGNED FOR USE IN EQUIPMENT FOR KILLING, STUNNING, OR GUIDING LIVING BEINGS
    • H05C1/00Circuits or apparatus for generating electric shock effects
    • HELECTRICITY
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    • H05C1/04Circuits or apparatus for generating electric shock effects providing pulse voltages

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  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Magnetic Treatment Devices (AREA)

Description


      Torrichtung    zur Veränderung der     ILontaktschliessungszeit     an elektrischen     Viehhütapparaten.       Die meisten elektrischen     Viehhütapparate     beruhen auf dem Prinzip der     Magnetisierung     eines Eisenkörpers durch eine Primärwick  lung in Verbindung mit einer Sekundärwick  lung, in welcher durch die Unterbrechung des  Primärstromkreises eine Induktionsspannung  erzeugt     wird.    Die Kontaktgabe im Primär  stromkreis erfolgt durch ein Pendel, welches  durch einen dem Eisenkörper zugeordneten  beweglichen Anker angetrieben wird.

   Bei der  vorliegenden Erfindung handelt es sich um  eine Vorrichtung zur Veränderung der     Kon-          taktschliessungszeit    an elektrischen     Viehhüt-          apparaten,    bei welchen eine am einen Ende  befestigte, federnde Kontaktzunge, die einen  mit einem Luftspalt eines Transformator  körpers zusammenwirkenden Anker trägt, in  den Weg eines den Gegenkontakt zur Zunge       tragendenSchwingorganes    ragt und einen von  dessen zwei     Wegbegrenzungsanschlägen    bil  det,

   wobei das     Schwingorgan    unter Einfluss  einer die Berührung der Kontakte des Organes    und der Zunge anstrebenden Feder steht und  diese Kontakte     im    Primärstromkreis- des  Transformators liegen, welche Vorrichtung  sich erfindungsgemäss dadurch auszeichnet,  dass ausser einem Anschlag für die Kontakt  zunge zur Festlegung der Ruhelage des  Ankers ein weiterer, verstellbarer Anschlag  für die     Kontaktzunge    vorhanden ist-, der die  unter Wirkung des     Schwingorganes    bei ein  geschaltetem Apparat erfolgende     Ausbiegung     der     Kontaktzunge    begrenzt, zum Zwecke, eine  zusätzliche Einstellmöglichkeit für die  Schliessdauer des Primärstromes zu erzielen. ;

    Diese     Ausbildung    ermöglicht, zum Zwecke,  der Stromquelle     nicht    unnötig Strom zu ent  ziehen, die Schliesszeit des Primärstromes bei  den einzelnen :Stössen so kurz zu halten, dass  das Magnetfeld nur so weit aufgebaut wird.,  dass die Sekundärspannung die nötige Wir  kung auf das zu hütende Vieh ausübt, ohne  die zulässige Schmerzgrenze zu überschreiten.  Bei sinkender Batteriespannung kann die      Kontaktdauer derart erhöht werden, dass das  Magnetfeld mit der noch vorhandenen klei  neren Primärspannung ungefähr in gleicher  Stärke aufgebaut wird.

   Damit sich die Ver  kürzung der Kontaktdauer nicht in einer Er  höhung der Frequenz der einzelnen Strom  stösse auswirkt und dadurch die Schonung  der Stromquelle illusorisch wäre, ist es zweck  mässig, durch eine weitere     Einstellmöglieb-          keit    auch die Frequenz der Kontaktschlie  ssung regulierbar zu machen. Erst die Kombi  nation dieser beiden Reguliervorrichtungen  ermöglicht es, die     Sekundärstromstösse    bei ab  nehmender Batteriespannung gleich stark und  mit gleicher Frequenz zu erhalten.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungs  beispiel     desErfindungsgegenstandes    dar. 1 ist  der Eisenkörper eines Transformators. Die  Spule 2 besitzt eine Primärwicklung mit den  Anschlüssen 3 und 4 und eine Sekundärwick  lung mit den Anschlüssen 5 und 6. Die an  ihrem untern Ende befestigte, federnde Kon  taktzunge 8 trägt den mit dem     Luftspalt    des  Körpers 1 zusammenwirkenden Anker 7 und  die Anschlagfeder 9 sowie den Kontakt 11.  Die Zunge 8 ragt in den Weg eines den  Gegenkontakt 12 zum Kontakt 11 tragenden  Schwingorganes 13 und bildet einen von des  sen zwei     Wegbegrenzungsansehlä.gen.    10 ist  der eine zusätzliche, regulierbare Anschlag  für die Zunge 8 zur Veränderung der Kon  taktzeit.

   Das Schwingorgan 13 sitzt: auf einer  Welle 14, welche drehbar gelagert ist und  eine     Spiralfeder    19 trägt, welche bestrebt ist,  das     Schwingorgan    13 derart zu drehen, dass  die im Primärstromkreis des Transformators  liegenden     Kontakte    11, 12 geschlossen werden,  das heisst einander berühren. Eine Regulier  schraube     20    trägt eine     Schnecke    15, welche  in ein zum Organ 13 koaxial gelagertes  Schneckenrad 16 eingreift.

   An diesem ist ein  Hebel 17 mit einem Anschlag 18     befestigt,     welcher den rückwärtigen Anschlag des  Schwingorganes 13 darstellt. 21 ist der andere  regulierbare Anschlag für die Kontaktzunge  zur Festlegung der Ruhelage des Ankers 7  in einer vorbestimmten Entfernung vom       Eisenkörper    1.    Beim Schliessen des Primärstromkreises  durch einen nicht eingezeichneten Schalter  wird das     Transformatoreneisen    1 magnetisiert,  zieht den Anker 7 an und versetzt dem  Schwingorgan 13 einen Stoss, worauf der Pri  märstromkreis     zwischen    den Kontakten 11  und 12 unterbrochen wird.

   Der Ausschlag  des Schwingorganes 13 kann in bekannter  Weise durch den verstellbaren Anschlag 18  verändert werden,     wodurch    sich auch die Zahl  der Stromstösse pro Zeiteinheit, nicht     aber     deren Stärke verändern lässt.  



  Der Anschlag 10 berührt im Ruhezustand  des Ankers 7 die     Anschlagfeder    9 nicht. Erst  nach dem Anprallen     des    Kontaktes 1? am       Schwingorgan    13 an den Kontakt 11 an der  Kontaktzunge 8 wird dieser eine derartige  Bewegung erteilt, dass die Feder 9 als Teil  der Zunge 8 am regulierbaren Anschlag 10  anstösst, worauf der Anker 7 dem Anzug  durch das magnetisierte Eisen wieder folgt.  Durch     dieVerringerung    der Distanz zwischen  der Anschlagfeder 9 und dem Anschlag 10  wird der Ausschlag verkürzt, wodurch auch  die Schliesszeit zwischen den Kontakten 11  und 1? zwangsläufig reduziert. wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Veränderung der Kon- taktschliessungszeit an elektrischen Viehhüt- apparaten, bei welchen eine am einen Ende befestigte.
    federnde Kontaktzunge, die einen mit einem Luftspalt eines Transformatorkör- pers zusammem virkenden Anker trägt, in den Weg eines den Gegenkontakt zur Zunge tra genden Schwingorganes ragt und einen von dessen zwei Wegbegrenzungsanschlägen bil det, wobei das Schwingorgan unter Einfluss einer die Berührung der Kontakte des Organes und der Zunge anstrebenden Feder steht und diese Kontakte im Primärstromkreis des Transformators liegen, dadurch gekennzeich net, dass ausser einem Anschlag für die Kon- tal,:
    tzunge zur Festlegung der Ruhelage des Ankers ein weiterer, verstellbarer Anschlag für die Kontaktzunge vorhanden ist, der die unter Wirkung des Schwingorganes bei ein geschaltetem Apparat erfolgende Ausbiegung der Kontaktzunge begrenzt, zum Zwecke, eine zusätzliche Einstellmöglichkeit für die Schliessdauer des Primärstromes zu erzielen. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der weitere ver stellbare Anschlag in den Weg einer an der Kontaktzunge befestigten Anschlagfeder ragt. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Anschlag zur Festlegung der Ruhelage des Ankers verstell bar ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der rückwärtige Anschlag des .Schwingorganes verstellbar ist, zum Zwecke, die Frequenz der Anschläge regulieren zu können.
CH238099D 1943-06-12 1943-06-12 Vorrichtung zur Veränderung der Kontaktschliessungszeit an elektrischen Viehhütapparaten. CH238099A (de)

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