CH238203A - Antriebsvorrichtung. - Google Patents

Antriebsvorrichtung.

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CH238203A
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CH
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drive
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English (en)
Inventor
Gmbh Gebrueder Boehringer
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Boehringer Gmbh Geb
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H37/00Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2700/00Transmission housings and mounting of transmission components therein; Cooling; Lubrication; Flexible suspensions, e.g. floating frames
    • F16H2700/02Transmissions, specially for working vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Fluid Gearings (AREA)

Description


      Antriebsvorrichtung.       Die Erfindung bezieht sich auf eine An  triebsvorrichtung, bei welcher eine anzutrei  bende Welle über eine Kupplung wahlweise  entweder mit einer Handkurbel oder     mit     einem motorisch angetriebenen, stufenlos  regelbaren Regelgetriebe gekuppelt werden  kann.     Vorrichtungen    dieser Art dienen bei  spielsweise dem Zweck, verhältnismässig  schwere     Körper    in beliebige Lagen entweder  von Hand oder motorisch einstellen zu kön  nen.

   Zum Zwecke einer sehr genauen Ein  stellung muss deren Geschwindigkeit regel  bar sein, und aus diesem Grunde ist das  stufenlos regelbare Regelgetriebe angeord  net, das mit Hilfe seines Stellhebels auf ein  beliebiges     Übersetzungsverhältnis    einstellbar  ist. Vorzugsweise ist dieses als Flüssigkeits  getriebe ausgebildet, dessen Abtriebswelle bei  einer     Mittellage    des Stellhebels     still    und bei  Verschwenkung des Stellhebels von dieser  Lage aus in der einen oder der andern Rich  tung im einen oder andern     Drehsinn    umläuft.

      Bei derartigen     Antriebsvorrichtungen    ist  es nun     erwünscht,    dass, wenn man die Hand  kurbel zum Antrieb benutzt, sich der Stell  hebel in der     Mittelstellung    befindet, bei wel  cher die Abtriebswelle des Getriebes still  steht. Um das zu ermöglichen, ist erfindungs  gemäss für den Stellhebel des Regelgetriebes  ein hydraulisch gesteuerter Rückstellantrieb  vorgesehen, der durch ein am Stellhebel vor  gesehenes Schaltglied für die Dauer der Be  dienung des Stellhebels ausschaltbar ist     und     beim Loslassen des Stellhebels in Tätigkeit  tritt, um letzteren in die Getriebeausschalt  lage zu bringen.  



  Vorzugsweise     steuert    das am Stellhebel  vorgesehene Schaltglied ausserdem die Kupp  lung. Es lässt sich     dadurch    erreichen, dass  man zum Übergang auf motorischen Antrieb  nur den     Stellhebel    zu erfassen und dabei  das Schaltglied zu bedienen braucht, so dass  ohne jede weitere Bedienungsmassnahme die       Kupplung    in die     Motorantriebslage    umge-      schaltet und der Rückstellantrieb unwirksam  gemacht wird, wodurch letzterer der belie  bigen Einstellung des Getriebes nicht hinder  lich ist.

   Man kann dabei weiterhin     erreichen,     dass, wenn man den Stellhebel und mit ihm  das Schaltglied wieder loslässt, die. anzutrei  bende Welle wieder an die Handkurbel an  gekuppelt und bleichzeitig der Stellhebel in  die Getriebeausschaltlage überführt wird.  



  Bei einer bevorzugten     Ausführungsform     wirkt mit dem Schaltglied ein Steuerglied  zusammen, das einen Druckmittelstrom ent  weder dem Rückstellantrieb oder einem Kol  ben für die     Umschalttang    der Kupplung in  die Motorantriebslage zuleitet. Wenn die  Pumpe des hydraulisch gesteuerten R.ück  stellantriebes mit der Antriebswelle des  Flüssigkeitsgetriebes gekuppelt ist, unter  liegt ihr     Förderdruck    erheblichen Schwan  kungen. Es empfiehlt sich daher in diesem  Falle, die Pumpe gegen ein     federbelastetes     Überströmventil fördern zu lassen, damit für  die Rückstelleinrichtung ein konstanter  Druck des Triebmittels zur Verfügung  steht.  



  In der beiliegenden Zeichnung, in der ein       Ausführungsbeispiel    der Erfindung darge  stellt ist, zeigt  Fig. 1 das Getriebeschema und  Fig. 2 die Rückstelleinrichtung mit seiner       hydraulischen    Schaltung.  



  Die Welle 10 soll     entweder    mittels einer  Handkurbel 11 oder eines Motors 12 ange  trieben werden können. Sie trägt zu diesem  Zweck     eine    Kupplungsmuffe 13, die durch  eine Gabel 14 verschoben werden kann und  bei     Handantrieb    mit den Kupplungszähnen  eines auf der Welle 10 gelagerten Zahnrades  16 in Eingriff steht. Das Zahnrad 16 kämmt  mit einem durch die Handkurbel 11.     antreib-          baren    Zahnrad 15, so dass man also durch Be  dienung der Kurbel 11 die Welle 10 antrei  ben kann.  



  Die Gabel 14 ist mit einem Kolben 17  verbunden und wird in ihrer Handantriebs  stellung durch eine auf diesen Kolben wir  kende Feder 18 gehalten. Wird aber dem  Zylinder des Kolbens 17 Drucköl durch die    Leitung 19 zugeführt, so verschiebt sich der  Kolben 17     entgehen    der Kraft der Feder 18  und bringt die     Kupplungsmuffe    13 in Ein  griff mit einem auf der Welle 10 gelagerten  Zahnrad ?0, das     finit    einem Zahnrad 21       kämmt.        Dieses    wird von dem Motor 12     über     ein     stufenlos    regelbares Regelgetriebe 22 an  getrieben.  



  Das Regelgetriebe ist ein Flüssigkeits  getriebe etwa nach DRP. Nr. 519686. Sein       Übersetzungsverhältnis    wird durch die     Ein-          stellunb    eines     Stellhebels    23     bestimmt,    der  auf einer Welle 24 befestigt ist und durch  deren Drehung das     Getriebe    beeinflusst. In  der Mittelstellung des Hebels 23 beläuft sich  die Fördermenge des Pumpenteils des Ge  triebes auf Null, so dass die das Zahnrad 21  antreibende Abtriebswelle 25 stillsteht.       gleichgültig        mit    welcher     Drehzahl    der Motor  12 laufen mag.

   Bei Verschwenkung des  Hebels 23 aus seiner mittleren Nullstellung  nach rechts oder links wird das     Über-          setzimgsverliä11,nis    so eingestellt, dass die  Welle 25 mit entsprechender Geschwindig  keit in der einen oder der andern Richtung  läuft.  



  Die mit dem Motor 12 verbundene     An-          triebswelle    26 des Getriebes trugt ein Zahn  rad 27     zum        Antrieb    einer Zahnradpumpe 28,  die der Herbeiführung der nachstehend erläu  terten Schaltungen dient.  



  In Fig. 2 ist die Welle 24 schaubildlich  angedeutet. Es sind dort ausserdem die       Pumpe    28 und die Leitung 19 wieder  gegeben.  



  Der Stellhebel 23 hat eine     Längsbohrung,     in der ein mit einem     Knopf    29 versehener       Stössel    30     verschiebbar    geführt ist. Ergreift  man den Schalthebel 22 und drückt man  dabei auf den Knopf \29, so trifft der     Stössel     auf einen     untei,halb    der Nabe des Hand  hebels 23 angeordneten Kopf 31 eines Steuer  schiebers 32, der in einem Gehäuse 33 ver  schiebbar ist. und drückt diesen Steuerschie  ber entgegen der Wirkung seiner im Gehäuse  33 angeordneten     Riickstellfeder    34 herab.

    Das hat die Wirkung, dass eine von der  Pumpe 28     belieferte    Druckleitung 35 mit der      Leitung 19 in Verbindung gesetzt wird. Da  durch gelangen die     Teile    in die Lage der  Fig. 1, in der die anzutreibende Welle 10  mit dem     Getriebe    22     in        Verbindung    steht.  Man     kann        nunmehr    die     Richtung    und     Ge-          schwindigkeit,    mit welcher der Motor 12 die  Welle 10 antreibt, durch Verschwenkung des       Handhebels    23 bestimmen.  



  Wenn der Antrieb der Welle 10 beendigt  ist und man den Stellhebel 23 wieder loslässt,  soll dieser von selbst in die Ausgangslage  (Handantriebslage) zurückkehren. Diesem  Zweck dient ein hydraulischer Rückstell  antrieb, der durch einen Kolben 36 in Gang  gesetzt wird, wenn dessen Zylinder 37 über  eine Leitung 38 und den Steuerschieber 32  mit der Druckleitung 35 in     Verbindung    tritt.  Das ist der Fall,     wenn    man den Knopf 29  loslässt und daher der Schieber 32 durch  seine Feder 34 in die in Fig. 2 gezeigte Lage  zurückgeschoben wird.  



  Die Rückstelleinrichtung besitzt einen  auf der Welle 24     befestigten    doppelarmigen  Hebel 39, dessen Arme je mit einer Stange  40 verbunden sind. Schlitze dieser Stangen  greifen über Zapfen 41 eines Hebels 42, der  um eine ortsfeste Achse 43 drehbar gelagert  und mit der Stange 44 des Kolbens 36 ver  bunden ist. In der veranschaulichten Lage  steht der Kolben 36 unter dem Druck des  ihm zugeführten Treibmittels. Er hat die  beiden Stangen 40     zwangsweise    in die dar  gestellte Lage, in der der Hebel 39 lotrecht       steht,    gebracht.  



  Das obere Ende des Zylinders 33 ist  durch eine Bohrung mit der Abflussleitung  48     verbunden.    Drückt man den Knopf 29  herab und verstellt man dadurch den Schie  ber 32 abwärts, so tritt die Leitung 38 mit  dem Abfluss in Verbindung, so dass sich der  Kolben 36 und mit ihm der Hebel 42 nach  links bewegen kann. Der Kolben kann daher  eine beliebige Verdrehung der Welle 24 nicht  hindern.  



  Wenn der Motor 12 erheblichen Schwan  kungen seiner Geschwindigkeit unterliegt, so  ändert sich     entsprechend    der Förderdruck  der Pumpe 28. Es ist aber erwünscht, der    Leitung 35 einen     gleichbleibenden    Druck zur  Verfügung zu stellen. Es empfiehlt sich  daher, an die     Leitung    35 ein     unter    Feder  spannung stehendes     Überströmventil    49 an  zuschliessen, das den geförderten     Ölüberschuss     abfliessen lässt und gegebenenfalls     beliebigen          Schmierstellen    zuführt.  



  Die Pumpe 28 kann     gleichzeitig    weiteren  Zwecken dienen, z. B. entgegen der     Kraft     einer Feder 46 einen Kolben 45 verstellen,  der ebenfalls das     Übersetzungsverhältnis        be-          einflusst,    und zwar mit dem Ziel, Schwan  kungen in der     Geschwindigkeit    der Welle 26       auszugleichen.    Der Kolben 45 verschiebt sich  nämlich um     ein    Mass, das von der Förder  menge der Pumpe 28 und damit von der Ge  schwindigkeit der Welle 26 bestimmt wird.  Läuft diese langsam" so so verschiebt sich der  Kolben 45 weniger, als wenn die Welle 26  schnell umläuft.

   Beispiele für das vom Kol  ben 45     beeinflusste    Stellwerk, das zwischen  der Welle 24 und dem Getriebe eingeschal  tet ist, sind im Schweizer Patent Nr. 238020       beschrieben.    In der Druckleitung 35 ist hinter  dem zum Kolben 45 führenden Zweig     ein    fest       einstellbares    Drosselventil 47 eingeschaltet.       Mittels    dieses Drosselventils kann man das  Mass bestimmen, um das sich der Kolben 45  für eine     bestimmte        Änderung    der Drehzahl  der Welle 26 verschiebt.  



  Ausserdem kann von der     Druckleitung    35  noch eine weitere     Leitung        zum        Schmieren     der     angetriebenen        Einrichtung    abgezweigt  werden.  



  Die     beschriebene        Vorrichtung    kann in  mannigfacher     Hinsicht        abgeändert    werden.  So wäre es möglich, den Öldruck auf die  Kolben 17 und 36 durch eine Feder zu er  setzen und das Triebmittel auf die entgegen  gesetzten Seiten der Kolben wirken zu  lassen, wenn die Feder     unwirksam    gemacht  werden soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebsvorrichtung, bei welcher eine anzutreibende Welle über eine Kupplung wahlweise entweder mit einer Handkurbel oder mit einem motorisch angetriebenen, stufenlos regelbares Regelgetriebe kuppelbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass für den Stellhebel des Regelgetriebes ein hydraulisch gesteuerter Rückstellantrieb vorgesehen ist, der durch ein am Stellhebel vorgesehenes Schaltglied für die Dauer der Bedienung des Stellhebels ausschaltbar ist und beim Los lassen des Stellhebels in Tätigkeit tritt, um letzteren in die Getriebeausschaltstellung zu bringen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das am Stellhebel vorgesehene Schaltglied ausserdem die Kupplung steuert. 2. Antriebsvorrichtung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Schaltglied ein Steuerglied zusammen wirkt, das einen Druckmittelstrom entweder dem Rückstellantrieb oder einem Kolben für die Umschaltung der Kupplung in die Motorantriebslage zuleitet. 3. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe des hydraulisch gesteuerten Rück stellantriebes mit der Antriebswelle des Flüssigkeitsgetriebes gekuppelt ist und gegen ein federbelastetes Überströmventil fördert.
CH238203D 1942-09-21 1943-06-29 Antriebsvorrichtung. CH238203A (de)

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ID=5903467

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CH238203D CH238203A (de) 1942-09-21 1943-06-29 Antriebsvorrichtung.

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CH (1) CH238203A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3805632A (en) * 1969-09-29 1974-04-23 Int Harvester Co Automatic transmission with fluid operated freewheeling clutches
US5046592A (en) * 1990-10-05 1991-09-10 Saturn Corporation Servo shift control for a forward/reverse mechanism

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3805632A (en) * 1969-09-29 1974-04-23 Int Harvester Co Automatic transmission with fluid operated freewheeling clutches
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