CH238399A - Elektrischer Isolierstoff aus Glasgewebe, insbesondere Glasseidengewebe, als Trägerstoff und einem mittels eines Bindemittels damit verbundenen geschichteten anorganischen Isolierstoff in Folienplättchenform. - Google Patents

Elektrischer Isolierstoff aus Glasgewebe, insbesondere Glasseidengewebe, als Trägerstoff und einem mittels eines Bindemittels damit verbundenen geschichteten anorganischen Isolierstoff in Folienplättchenform.

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CH238399A
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Hermes Patentverwertun Haftung
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Hermes Patentverwertungs Gmbh
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/02Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of inorganic substances
    • H01B3/08Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of inorganic substances quartz; glass; glass wool; slag wool; vitreous enamels
    • H01B3/084Glass or glass wool in binder

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Description


  Elektrischer     Isolierstoff    aus Glasgewebe, insbesondere     Glasseidengewebe,    als     Träger-          Stoff    und einem mittels eines     Bindemittels    damit     verbundenen    geschichteten  anorganischen     Isolierstoff    in     Folienplättchenform.       Die Erfindung bezieht sich auf einen elek  trischen Isolierstoff aus Glasgewebe, insbe  sondere     Glasseidengewebe,

      als Trägerstoff  und einem mittels eines Bindemittels da  mit     verbundenen    geschichteten anorganischen  Isolierstoff in     Folienplättchenform.    Das  Glasgewebe bildet hierbei den Tragstoff,  während die     Glimmerplättchen    im wesent  lichen die Isolierung übernehmen. Ein der  artiger Isolierstoff besitzt neben einer hohen  elektrischen Festigkeit, die sich aus der       Sehichtung    des Glimmers ergibt, auch eine  hohe mechanische Festigkeit, die durch das  Glasgewebe als Tragstoff bedingt ist.

   Zur  Erzielung einer hohen Hitzebeständigkeit  schaffen das Glasgewebe und der Glimmer  einerseits die besten Vorbedingungen; diese  Hitzebeständigkeit wurde jedoch anderseits  bei den bekannten Isolierstoffen aus Glas  gewebe und Glimmer durch das verwendete    Bindemittel     beeinträchtigt.    Als     Bindemittel     hat man nämlich bisher mangels eines geeig  neten anorganischen Bindemittels ausschliess  lich organische Bindemittel verwendet, deren  Hitzebeständigkeit naturgemäss begrenzt ist.  So beginnt z. B. Schellack, der an sich als  Klebemittel für     Glimmer    gut geeignet wäre,  bei     verhältnismässig    niedrigen     Temperaturen     zu erweichen und bei etwa 180  sich zu zer  setzen.  



  Die     Erfindung    beseitigt diese Schwierig  keiten durch Verwendung eines     vorwiegend     anorganischen     Bindemittels.    Erfindungs  gemäss besteht das Bindemittel aus Wasser  glas     mit    einem Weichhalter.  



  Der Weichhalter kann organischer Natur  sein, beispielsweise     Naphthensäure    und men  genmässig nur einen geringeren Anteil aus  machen. Beispielsweise besteht     ein    Bindemit-           tel    aus 90 % Wasserglas und 10 %     Naphthen-          säure.     



  Der Weichhalter hat die Aufgabe, das       Sprödewerden    des Wasserglases beim Trock  nen vollständig und dauerhaft zu verhindern.  Damit bleibt die durch die Verwendung von  Glasgewebe, insbesondere     Glasseidengewebe     erzielte hohe Biegsamkeit des Isolierstoffes  trotz des hohen Gehaltes des Bindemittels an  Silikat gewahrt. Von besonderer Bedeutung  ist aber die ausserordentlich hohe Hitzebestän  digkeit des neuen, auf nahezu ausschliesslich  anorganischer Grundlage aufgebauten Isolier  stoffes, der sich z. B. sowohl als Lamellen  isolation von Stromwendern elektrischer<B>'M</B>a  schinen als auch für Isolierung von Nuten  von     Ständerwicklungen,    für     Spulenkästen     von     Feldwicklungen    usw. verwenden lässt.

    Mann kann auch durch Zerschneiden     Tsolier-          bänder    herstellen und diese dann zum Isolie  ren von Wickelköpfen, Ankerstäben oder der  gleichen verwenden. Hervorzuheben sind noch  die ausserordentlich niedrigen Herstellungs-    kosten des Bindemittels für den neuen Iso  lierstoff.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Isolierstoff aus Glasgewebe. insbesondere Glasseidengewebe, als Träger stoff und einem mittels eines Bindemittels damit verbundenen geschichteten anorgani- sehen Isolierstoff in Folienplättehenform, da durch gekennzeichnet, class das Bindemittel aus einem Gemisch. von Wasserglas mit einem Weichhalter besteht. UNTERANSPRüCHE: 1. Elektrischer Isolierstoff nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Weichhalter Na.phthensäure verwendet ist. 2.
    Elektrischer Isolierstoff nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadureh ge kennzeichnet, dass das Bindemittel aus<B>90%</B> Wasserglas und 1.0% Naphthensäure besteht.
CH238399D 1942-08-04 1943-07-28 Elektrischer Isolierstoff aus Glasgewebe, insbesondere Glasseidengewebe, als Trägerstoff und einem mittels eines Bindemittels damit verbundenen geschichteten anorganischen Isolierstoff in Folienplättchenform. CH238399A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1137782B (de) * 1952-03-20 1962-10-11 Dow Corning A G Verfahren zur Herstellung von isolierenden Schichtstoffen
DE1227133B (de) * 1955-03-25 1966-10-20 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung einer hochspannungs-festen Isolierhuelse fuer Wicklungsstaebe elektrischer Maschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1137782B (de) * 1952-03-20 1962-10-11 Dow Corning A G Verfahren zur Herstellung von isolierenden Schichtstoffen
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