CH238524A - Adressierschablone. - Google Patents

Adressierschablone.

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CH238524A
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CH
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Ag Promag
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Ag Promag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L47/00Details of addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/14Devices or arrangements for storing or handling plates

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  • Credit Cards Or The Like (AREA)

Description


      Adressierschablone.       Zum Zwecke der     Adressierung    von zeit  weilig sich     wiederholenden    Sendungen ist es  bekannt, Adressiermaschinen zu verwenden,  bei denen zur Erzeugung des     Adressaufdruk-          kes    sogenannte     Adressierschablonen    oder ge  gossene Schriftzeilen oder     Schriftzeilensätze     normaler     Druckzeilenhöhe    (zirka 24 mm)  nacheinander selbsttätig aus einem Magazin  an die Druckstelle und von dieser weg in ein  anderes Magazin gefördert werden.

       Adres-          sierschablonen,    bei denen die Schrift in die  Blechplatte geprägt ist, werden wertlos, wenn  die Adresse nicht mehr     benötigt    wird. Gegos  sene Schriftzeilen oder     Schriftzeilensätze,    die  gewöhnlich mit der Setzmaschine hergestellt  werden, haben infolge ihrer Höhe ein grosses  Gewicht, das der Förderung und Lagerung       bezw.    Stapelung einer grossen Zahl von  A     dressendrucksätzen    hinderlich ist und einen  grossen Aufwand an Raum und Blei erfor  dert.

   Demgegenüber unterscheidet sich die       Adressierschablone    nach der Erfindung durch  eine mit vorspringenden Rändern versehene  Schale, welche mindestens eine Einsatz-         schriftzeile        aufnimmt,    deren Höhe kleiner ist  als diejenige der genannten     Schalenränder.     Die     Einsatzschriftzeile    ist vorzugsweise eine  gegossene     Setzmaschinenschriftzeile    von bei  spielsweise     3---4mm    Schrifthöhe; sie kann aber  auch eine geprägte     Schriftzeile    aus irgend  einem geeigneten Werkstoff sein, z. B. Blech.

    Daraus folgt, dass das Gewicht der Schablone  erheblich kleiner sein kann als die     bekannten          Setzmaschinenschriftzeilen    und anderseits  beim Ausfallen einer Adresse nur die Ein  satzzeile     unbrauchbar    wird, die Schale aber  wieder für eine neue Adresse     verwendbar    ist.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes " darge  stellt. Es ist       Fig.    1 ein Längsschnitt     desselben,          Fig.    2 eine Draufsicht zu     Fig.    1 und       Fig.    3     ein    Querschnitt nach Linie     III-III     der     Fig.    2.  



  Die gezeichnete     Adressierschablone    be  sitzt eine rechteckige Schale 1, vorzugsweise  aus Blech, die an den Enden nach oben schräg  einwärts gebogene Ränder la und an der in           Fig.    2 obern Längsseite einen senkrecht vom  Boden gebogenen Rand     1b    aufweist. Beim  gezeichneten Beispiel sind in die Schale 1  vier gegossene     Setzmaschinenschriftzeilen     eingesetzt, die an den Enden so abgeschrägt  sind, dass sie passend unter die Ränder     1a.    der  Schale greifen und sich in der Längsrichtung  nicht verschieben lassen. Durch Ausstanzen  von U-förmigen Schlitzen 3 sind im Boden  der Schale Zungen 4 gebildet, die an den  Enden nach der Seite der Einsatzzeilen 2 hin  ragen.

   Wie     Fig.    2 zeigt, sind die Zungen 4       um        Schriftzeilenbreite    zueinander versetzt, so  dass durch wahlweises     Einwä.rtsbiegen    der  mittleren Zunge oder je zweier äusserer Zun  gen ein     Schriftzeilensatz    von vier, drei, zwei  oder einer Zeile in der Schale an den Rändern       1a    und     1b    anliegend, d. h. an Ort und     Stelle     gehalten werden kann. Die Schriftzeilen sind  daher in der Schale gegen Verschieben quer  zu ihrer Längsrichtung durch zwei oder eine  Zunge gesichert.

   Zum Einführen der Zeilen 2  in die Schale und Herausnehmen der Zeilen  aus derselben ist der eine Rand la mit einem  Ausschnitt 5 versehen, dessen Breite etwas  grösser ist als die einer Schriftzeile 2. Dem  vordern Rand der Schale 1 entlang weist  deren Boden auf der Oberseite eine Anzahl       herausgepresster    Schlaufen 6 auf, in welche  in bekannter Weise Merkreiter 7 eingesteckt  werden können.

   Damit beim     Verschieben    der       Adressierschablone    durch die nachfolgende  Schablone in einer Führung der Adressier  maschine die Schablone eine gute Führung       eihält    und der Merkreiter nicht verbogen  oder beschädigt wird, sind die Ränder 1a  nach der Seite der Schlaufen 6 verlängert  und einwärts gebogen, so dass sie Vorsprünge       1d    bilden, mit denen die vorangehende Scha  blone in der Führung der Adressiermaschine  verschoben wird ohne Gefährdung des Merk  reiters durch Verbiegung oder Beschädigung  desselben.

   Die Höhe der Schriftzeilen ist  etwas kleiner als die in     Fig.    1 durch punk  tierte Linie 8 angedeutete Höhe der Schalen  ränder la, so dass die Druckflächen     der     Schriftzeilen beim Aufbewahren einer All  zahl     Adressierschablonen    übereinander in    einem Magazin vom Boden der     darüberliegen-          den    Schale nicht berührt und dadurch beschä  digt oder verunreinigt. werden.  



  Statt gegossener Schriftzeilen können in  die Schale 1 auch geprägte, z. B. aus Blech  oder     Pressstoff,    eingesetzt sein, doch ist ihre  Herstellung umständlicher als diejenige ge  gossener     Setzinaschinenschriftzeilen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Adressierschablone, gekennzeichnet durch eine mit vorspringenden Rändern versehene Schale, in welcher mindestens eine Einsatz schriftzeile angeordnet ist, deren Höhe klei ner ist als diejenige der genannten Schalen ränder.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Adressierschablone nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bo den der Schale eine Anzahl quer zur Längs richtung der Einsatzschriftzeile je um die Breite der letzteren zueinander versetzte Zun gen aufweist, welche ermöglichen, durch wahlweises Einwärtsbiegen derselben eine oder mehr Einsatzschriftzeilen in der Schale an Ort und Stelle zu halten.
    2. Adressierschablone nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass einer der Schalenränder zurn Einführen und Herausnehmen der Ein satzschriftzeile bezw. -zeilen oder Heraus nehmen derselben mit einem Ausschnitt ver sehen ist. 3. Adressierschablone nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Schale auf drei Seiten vorspringende Ränder zum Hal ten der Einsatzschriftzeile bezw. -zeilen auf weist und an der offenen Längsseite zum An stecken von Merkreitern ausgebildet ist.
    4. Adressierschablone nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schale auf der offe nen Längsseite zwei über dieselbe vorstehende Vorsprünge aufweist, zum Zwecke, beim Verschieben einer Mehrzahl von Adressier schablonen in einer Führungsrinne einer Adressiermaschine zur Führung der Scha- blone zu dienen und die Beschädigung des Merkreiters durch eine andere .Schablone zu verhindern.
    5. Adressierschablone nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass die Schale aus Blech besteht und an zwei einander gegen- überliegenden Längsseiten schräg einwärts gebogene Ränder aufweist. 6. Adressierschablone nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, da durch gekennzeichnet, dass die Einsatzschrift zeile eine gegossene .Setzmaschinenschrift- zeile ist.
CH238524D 1943-08-30 1943-08-30 Adressierschablone. CH238524A (de)

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