CH238578A - Doppelmagnetzünder. - Google Patents
Doppelmagnetzünder.Info
- Publication number
- CH238578A CH238578A CH238578DA CH238578A CH 238578 A CH238578 A CH 238578A CH 238578D A CH238578D A CH 238578DA CH 238578 A CH238578 A CH 238578A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- ignition
- magnet
- double
- shaft
- dependent
- Prior art date
Links
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 claims description 14
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims description 11
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 9
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 3
- CBENFWSGALASAD-UHFFFAOYSA-N Ozone Chemical compound [O-][O+]=O CBENFWSGALASAD-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 230000006698 induction Effects 0.000 claims description 2
- 238000009413 insulation Methods 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 11
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 7
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 2
- 230000009191 jumping Effects 0.000 description 2
- 229920000136 polysorbate Polymers 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000003455 independent Effects 0.000 description 1
- 238000010606 normalization Methods 0.000 description 1
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
Description
Doppelmagnetzünder. Die Erfindung betrifft einen Doppel magnetzünder für Brennkraftmaschinen mit zwei feststehenden, elektrisch und magnetisch voneinander getrennten Zündankern und einem beiden Zündankern gemeinsamen, zwi schen den Polschuhen der Magnetjoche dieser beiden Zündanker umlaufenden Magnet. Die ser Doppelmagnetzünder ist dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Magnetjoche, von denen je eines einem der beiden Zündanker zugeordnet ist, untrennbare Teile eines Ma gnetgestelles bilden, das im Zündergehäuse lösbar befestigt ist.
Die beiden Magnetjoche können im Magnet gestell in bezug auf die Zünderwellenachse symmetrisch oder unsymmetrisch angeordnet sein. Im ersteren Falle werden in beiden Zünd- ankerwicklungen durch den umlaufenden Ma gnet gleichzeitig und unabhängig voneinander pro Umdrehung der Zünderwelle so oft Spannungen induziert, als der Magnet Pole be sitzt, womit gleichzeitig je zwei Funken für Doppelzündung in jedem Zylinder einer Brenn- kraftmaschine erzeugt werden können.
Im letzteren Falle werden dagegen in beiden Zündankerwicklungen durch den umlaufen den Magnet abwechselnd Spannungen indu ziert, und zwar in jeder Zündankerwicklung pro Umdrehung der Zünderwelle so oft, als der Magnet Pole besitzt, so dass die Gesamt zahl der Induktionsvorgänge pro Wellenum drehung gleich der doppelten Magnetpolzahl ist, womit bei Einfachzündung und gleichem Verhältnis von Zünderwellen- zu Motorwel- iendrehzahl in jedem Zylinder einer Brenn- kraftmaschine mit doppelt so grosser Zylinder zahl als im Falle der Doppelzündung je ein Zündfunken erzeugt werden kann.
Die Teile des erfindungsgemässen Doppel magnetzünders können derart ausgeführt werden, dass nach Bedarf entweder ein Dop pelmagnetzünder für Doppelzündung oder ein solcher für Einfachzündung erzielt wer den kann, zu welchem Zwecke einzig ein zweckentsprechendes Magnetgestell, unter unveränderter Beibehaltung aller übrigen Teile, eingebaut zu werden braucht.
Das umlaufende Hochspannungsstrom- verteilerorgan kann in zwei gleiche Hälften unterteilt sein, von denen je eine mit einem der beiden Zündanker zusammenwirkt, und die Welle des Zündapparates kann mit im Winkel gegeneinander versetzten Keilnuten versehen sein für die Befestigung der beiden Hälften des Verteilerorganes in den der Ein fach- und der Doppelzündung entsprechen den Winkelstellungen.
Eine besonders gedrängte Anordnung kann erzielt werden, wenn der Zündstrom den beiden Hälften des Hochspannungsstromver- teilerorganes in zur Zünderwellenachse par allelen Richtungen zugeführt und von beiden Hälften in zur Zünderwellenachse radialen Richtungen an Ableitelektroden vermittelt wird, die in übereinanderliegenden Reihen in einem das umlaufende Verteilerorgan um schliessenden einteiligen Verteilerkopf einge bettet sind. Ferner können die beiden.
Hälften des Hochspannungsstromverteilerorganes auf ihren voneinander abgekehrten Seiten mit je einer parallel zur Zünderwellenachse vor springenden ununterbrochenen Rippe und mit einer ringförmigen Aussparung versehen sein, in welche die Stromzuführungselektrode je eines Zündankers hineinragt. Die Rippe der einen Hälfte des Verteilerorganes kann in eine ringförmige Aussparung des Vertei lerkopfes hineinragen und die Rippe der an dern Hälfte kann sich in den Raum zwischen Welle und Zündanker erstrecken, wo sie eine die Welle umgebende Isolationshülse über greifen kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes dargestellt.
Fig. 1 ist ein achsialer Schnitt durch einen Doppelmagnetzünder; Fig. 2 zeigt in :schematischer Darstellung Einzelteile dieses Doppelmagnetzünders in einer für Doppelzündung bestimmten Aus bildungsform; Fig. 3 zeigt die analogen Einzelteile eines andern Ausführungsbeispiels des Zünders in einer andern, für Einzelzündung bestimmten Ausbildungsform. Der in Fig. 1 dargestellte Magnetzünder ist für Doppelzündung in einer Zwölfzylin der-Brennkraftmaschine oder für Einzelzün dung in einer Vierundzwanzigzylinder-Brenn kraftmaschine bestimmt.
Es bezeichnet 1 das Gehäuse des Zünd apparates, in welchem die Zünderwelle 21 in Kugellagern 3 und 4 gelagert ist. Auf der Welle 2 ist ein Magnetläufer 5 befestigt, der im vorliegenden Beispiel als sternförmiges Polrad mit zwölf Polradarmen ausgebildet ist, von denen je zwei benachbarte Arme ent gegengesetzte Polarität besitzen. Dieses Pol rad dreht ,sieh zwischen den Polschuhen eines zwei Magnetjoche enthaltenden Magnetge stelles 6, dessen aus Isolierstoff bestehender Sockel 12 lösbar im Gehäuse 1 befestigt ist, wobei jedes der beiden Magnetjoche unab hängig vom andern einen magnetischen Flux empfängt.
Jedes der beiden Magnetjoche des Magnetgestelles 6 trägt einen festen Zünd- anker 7 bezw. 8 und beide besitzen Bleich viele Polschenkel 9, die sich in den zwischen den Zündankern liegenden Raum erstrecken. Die Enden<B>1.0</B> dieser Polschenkel liegen in einer gemeinsamen Ebene und bilden die Pol schuhe, mit denen das Polrad 5 zusammen arbeitet.
Von den beiden Lagern 3 und 4 der Zünderwelle ist das erste im Gehäuseboden 1:3 befestigt und zum grössten Teil im Polrad 5 versenkt, während das andere Lager 4 in einen den Zündapparat. nach aussen abschlie ssenden Lagerschild 14 eingebaut ist. Da durch wird die Bauhöhe des Zündapparates erheblich verringert.
Die beiden elektrisch voneinander unab- häügigen Zündanker 7 und 8 sind wie üblich mit einer Nieder- und einer Hochspannungs wicklung versehen; ihre Ankerkerne 7' bezw. 8' sind mittels Schrauben 11 auf den beiden Jochen des Magnelsgestelles 6 befestigt, der art, dass die Zündanker nach dem Lösen die ser Schrauben vom Magnetgestell abgehoben -erden können, ohne dass dieses letztere aus dem Gehäuse 1 entfernt werden muss.
Unmittelbar oberhalb der Zündanker ist auf der Zünderwelle 2 das umlaufende Hoch- spannungsstromverteilerorgan 15 aufgekeilt, dessen Drehachse mit der Zünderwellenachse zusammenfällt. Dieser Verteiler ist zweck- mässigerweise in zwei einander gleiche Hälf ten unterteilt, von denen jede einen metalli schen Schleifring 17 bezw. 18 enthält, denen der hochgespannte Zündstrom der Anker 7 und 8 durch Schleifbürsten in einer zur Zün derwellenachse parallelen Richtung zugeführt wird.
An die Schleifringe 17 und 18 sind radiale Verteilleiter 27 und,28 angeschlossen, die an den Ableitelektroden 37 und 38 vor beiwandern, welche in zwei übereinanderlie genden, kreisförmigen Reihen in, einem als Haube ausgebildeten einteiligen Verteiler kopf 30 eingebettet sind, der das umlaufende Stromverteilerorgan 15 umschliesst. Die Ab leitelektroden 3:7 und 38 stehen mit den Zündkabeln 50 in leitender Verbindung, welche in einem auf dem äussern Lagerschild 14 zentrierten Kabelbefestigungsdeckel 40 eingeschraubt sind.
Die unmittelbare achs- parallele Stromzuführung in das umlaufende Hochspannungsstromverteilerorgan 15 auf verschiedenen Seiten desselben und die radiale Vermittlung der Zündfunken aus diesem Verteilerorgan an übereinanderliegenden Ab leitelektrodenreihen ergibt eine besonders günstige und gedrängte Bauart.
Zur Verlängerung des Kriechweges zwi schen den verschiedenen spannungsführenden Teilen und zur Vermeidung von Überschlä gen an die Masse sind die beiden Hälften des Hochspannungsstromverteilerorganes 15 an ihren voneinander abgekehrten Seiten mit je einer parallel zur Zünderwellenachse vor- ,springenden ununterbrochenen Rippe 21 bezw. 22 und ausserdem mit einer ringförmi gen Aussparung 23 bezw. 2,4 versehen, in welche die Stromzuführungsstücke der ent sprechenden Zündspulen hineinragen.
Die Rippe 21 der dem Verteilerkopf 3,0 zugekehr ten Hälfte des Hochspannunngstromverteiler- organes erstreckt sich in eine ringförmige Aussparung 31 dieses Verteilerkopfes; wäh rend die Rippe 22- der andern Hälfte des Ver- teilerorganes in, den Raum zwischen der Welle 2 und den Zündankern 7 und 8 hin- einragt und eine .die Welle umgebende Isola tionshülse 20 übergreift.
Die im Hochspannungsstromverteilerorgan 15 angebrachten ringförmigen Aussparungen 23 und 24 können durch annähernd senkrecht zur Zünderwellenachse gerichtete Bohrungen 25 in den beiden Hälften des Verteilerorganes mit dem .dieses Verteilerorgan umgebenden Raum verbunden sein. Dadurch wird das sich im Innern des Hochspannungsstromverteilers ansammelnde Ozon durch diese Bohrungen und die üblichen am Umfang des Gehäuses 1 des Zündapparates vorgesehenen Ventilations öffnungen nach aussen abgeleitet.
Die den beiden Zündankern zugeordneten Unterbrechereinrichtungen sind auf einstell baren Platten 47 und 48 befestigt. Sie werden, von einem gemeinsamen, auf der Zünder welle 2, angebrachten Unterbrechernocken 49 betätigt und befinden sich in einem gegen über dem übrigen Teil des Zündapparates ab gedichteten Raum, der von einem zylindri schen Fortsatz 41 des Kabelbefestigungs deckels 40 begrenzt wird und durch eine Öff nung 44 im Abschirmungsdeckel 45 unmittel bar von aussen zugänglich ist.
Der Abschir mungsdeckel 45 und der Kabelbefestigungs deckel 40 sind zusammen mit dem äussern Lagerschild 14 und dem einteiligen Verteiler kopf<B>30</B> durch gemeinsame Befestigungsmit tel 60 am Gehäuse 1 des Zündapparates be festigt.
Die Zünderwelle 2 wird von der Antriebs welle 16 über eine von Hand einstellbare Zündzeitpunktverstelleinrichtung 19 ange trieben. An Stelle der handbetätigten Ver stelleinrichtung könnte auch ein selbsttätiger Versteller in der Form eines Fliehkraftreg- lers zwischen die beiden Wellen 2 und 16 eingeschaltet ,sein, der mit wachsender Dreh zahl der Brennkraftmaschine den Zündzeit- punkt värverlegt.
Das in dem Is.aliersöckel 12 eingebettete Magnetgestell 6 ist auswechselbar und kann auf verschiedene Arten ausgebildet sein.
In Vig. 2 sind die beiden Magnetjoche eines für Doppelzündung bestimmten Magnet gestelles dargestellt. Dieses enthält zwei in bezug auf die Zünderwellenachse symmetrisch angeordnete Magnetjoche und besitzt eine der Polzahl des Magnetläufers 5 gleiche Anzahl Polschuhe, die in der Polteilung dieses Rades entsprechenden Winkelabständen voneinander auf einem Kreis angeordnet sind, derart, dass sämtliche Polradarme ausgenützt werden. Bei einer vollen Umdrehung des zwölfarmigen Magnetläufers 5 finden daher in jedem der Ankerkerne 7' und 8' gleichzeitig zwölf Wechsel des Flusses der von diesem Magnet ausgehenden magnetischen Kraftlinien statt.
Jeder dieser Flusswechsel erzeugt in der Pri- märwicklung des entsprechenden Zündankers 7, 8 einen Strom und es können somit durch das gleichzeitige Unterbrechen .der beiden Primärströme in jeder der beiden Hochspan nungswicklungen der Zündanker zwölf Hoch spannungsstösse erzeugt werden, deren Zünd funken je einen Kerzensatz einer Zwölfzylin der-Brennkraftmaschine speisen, die in jedem Zylinder zwei. Zündkerzen hat.
Fig. 3 veranschaulicht die Lage der Ma- gnetjoche in einem für Einzelzündung be stimmten Magnetgestell. Dieses enthält zwei unsymmetrisch angeordnete Magnetjoche, der art, dass die Polschuhe des einen Magnetjoches gegenüber den Polen des Magnetläufers 5 um eine halbe Polteilung dieses Läufers in der Umfangsrichtung versetzt sind, wenn sieh Pole des Magnetläufers gegenüber den Pol schuhen des andern Magnetjoches befinden. befinden.
Daraus ergibt sich, dass bei einer vollen Um drehung des Magnetläufers in jedem der bei ,den Zündanker 7 und 8 abwechslungsweise zwölf Wechsel des magnetischen Flusses, stattfinden, welche zusammen vierundzwanzig aufeinanderfolgende Zündfunken ergeben, die an eine Zündkerzenreihe einer Vierundzwan zigzylinder-Brennkraftmaschine abgegeben werden können. Diese Versetzung der Pol schuhe des einen Zündankers für Einzelzün dung kann durch eine entsprechende Ver schiebung des- ganzen diesem Zündanker zu geordneten Magnetjoches erreicht werden.
Diese Verschiebung wird durch das Weglassen des äussersten Polschenkels an einem der Na gnetjoche erleichert. Aus Symmetriegründen werden zweckmässigerweise beide Magnet- joche vom äussersten Polschenkel befreit. Das für die Einzelzündung verwendete Magnet gestell besitzt infolgedessen eine unterhalb der Polzahl des Magnetläufers liegende An zahl Polschuhe. Die dadurch bedingte Ver minderung des magnetischen Flusses gegen über der Anordnung bei Doppelzündung ist praktisch unbedeutend.
Das Magnetgestell für Einzelzündung kann, insbesondere bei Zündapparaten für Brennkraftmaschinen kleiner Zylinderzahl, auch mit der vollen, der Polzahl des Magnet läufers entsprechenden Anzahl Polschuhe ausgebildet sein, wenn beispielsweise je zwei aufeinanderfolgende Polschuhe in verschiede nen Ebenen angeordnet werden oder wenn, wie in Fig. 3 strichpunktiert dargestellt ist, der Luftspalt zwischen den einander am nächsten liegenden Polschuhen der beiden Magnetjoche durch seitliches Absetzen dieser Polschuhe vergrössert wird.
Für die Einzelzündung sind die beeiden Unterbrechereinrichtungen derart einzustellen, dass sie die Primärströme der Zündanker 7 und 8 abwechslungsweise in Übereinstimmung mit den in den beiden Ankerkernen stattfin denden aufeinanderfolgenden Flusswechseln unterbrechen. Dies erfolgt durch Drehen der den gemeinsamen Unterbrechernocken 49 um gebenden Unterbrecherplatten 47 und 48. Ferner müssen die beiden Verteilleiter 27 und 28 des Hochspannungsstromverteilerorganes 15 in der Drehrichtung eine andere Winkel stellung als bei Doppelzündung gegeneinander einnehmen.
Zu diesem Zwecke sind in der Zünder-,velle 2 im Winkel gegeneinander ver setzte Keilnuten 26 angebracht, in welchen ,die beiden Hälften des Verteilerorganes 15 in den der Einzel- und der Doppelzündung angepassten Winkelstellungen befestigt wer den können.
Der dargestellte Doppelmagnetzünder hat den Vorteil, dass er durch das blosse Aus ,vechseln eines symmetrischen Magnetgestel- les gegen ein unsymmetrisches oder umge kehrt, unter Beibehaltung aller übrigen Teile, bei gleicher Drehzahl der Zünderwelle, sowohl für Doppelzündung als auch für Ein zelzündung mit doppelter Frequenz der Zünd funken gegenüber der Frequenz bei Doppel zündung verwendbar ist.
Der Aufbau des Magnetzünders ist ungeachtet dieser Doppel verwendung äusserst einfach und einheitlich, wozu besonders die symmetrische und ge drängte Bauart des Hochspannungsstromver- teilerorganes, des einteiligen Verteilerkopfes und der Kabelbefestigungseinrichtung bei trägt. Dadurch kann eine weitgehende Nor malisierung im Bau der Zündapparate erzielt werden.
Als Ausführungsbeispiele wurden Dop pelmagnetzünder für eine Brennkraftma- schine gerader Zylinderzahl beschrieben. Die Erfindung ist aber ebensogut anwendbar auf Doppelmagnetzünder für Brennkraftmaschi- nen ungerader Zylinderzahl, bei welchen Magnetzündern. zum Beispiel durch Reduzie- rung,
der Unterbrechungsvorgänge im Primär stromkreis des Zündapparates nur ein Teil der Flussvariationen pro Umdrehung ausge nutzt wird oder bei denen nur die zur Fun kenbildung benützten Elektroden des ' Ver teilers mit Zündkerzen in, Verbindung stehen, während die zur Funkenbildung nicht benütz ten Elektroden mit einer die Hochspannung ableitenden Elektrode verbunden sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Doppelmagnetzünder für Brennkraftma- schinen mit zwei feststehenden, elektrisch und magnetisch voneinander getrennten Zünd- ankern und einem beiden Zündankern ge meinsamen, zwischen den Polschuhen der Magnetjoche dieser beiden Zündanker um laufenden Magnet, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Magnetjoche, von denen. je eines einem der beiden Zündanker zugeordnet ist, untrennbare Teile eines Magnetgestelles bilden,das im Zündergehäuse lösbar befestigt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Doppelmagnetzünder nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit Ausnahme des- Magnetgestelles seine Teile derart beschaffen sind, dass er nach Bedarf entweder für Doppelzündung oder für Ein fachzündung eingerichtet werden kann, zu welchem Zwecke einzig ein entsprechendes Magnetgestell in das Zündergehäuse einzu setzen ist, während alle übrigen Teile unver ändert bleiben. 2.Doppelmagnetzünder nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden, Magnetjoche in bezug auf !die Zünderwellenachse symmetrisch angeordnet sind, so dass in beiden Zündanker wicklungen durch den umlaufenden Magnet gleichzeitig und unabhängig voneinander pro Umdrehung der Zünderwelle so oft Span nungen induziert werden, als der Magnet Pole besitzt, womit gleichzeitig je zwei Funken für Doppelzündung in jedem Zylinder einer Brennkraftmaschine erzeugt werden können. 3.Doppelmagnetzünder nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass die beiden, Magnetjoche in bezug auf die Zünderwellenachse unsymmetrisch an geordnet sind, so dass in:beiden Zündanker wicklungen durch den umlaufenden Magnet abwechselnd Spannungen induziert werden, und zwar in jeder Zündankerwicklung pro Umdrehung der Zünderwelle so oft, als der Magnet Pole besitzt, so dass die Gesamtzahl der Induktionsvorgänge pro Wellenumdre hung gleich der doppelten Magnetpolzahl ist, womit bei Einfachzündung und gleichem Verhältnis von Zünderwellen- zu Motorwel- lendrehzahl in jedem Zylinder einer Brenn- kraftmaschine mit doppelt so grosser Zylin derzahl als im Falle der Doppelzündung je ein Zündfunken erzeugt werden kann. 4.Doppelmagnetzünder nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der mit den Magnetjochen des Magnetgestelles zusammenwirkende umlau fendeMagnet als sternförmiges. Polrad ausge bildet ist,das mit einem den Primärstrom unterbrechernder beiden Zündanker .gemein- samen Unterbrechernocken und mit einem diesen Zündankern zugeordneten Hochspan nungsstromverteiler auf einer gemeinsamen Welle angeordnet ist, deren eines Lager vom Polrad umschlossen wird. 5.Doppelmagnetzünder nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1., 2 und 4 für Doppelzündung, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetgestell eine der Polzahl des Pol rades gleiche Anzahl Polschuhe besitzt, die in der Polteilung dieses Rades entsprechenden gleichmässigen Winkelabständen um das Pol rad angeordnet sind. 6.Doppelmagnetzünder nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4 für Einzelzündung, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetgestell eine unterhalb .der Polzahl des Polrades liegende Anzahl Polschuhe auf weist, -die so angeordnet sind, dass die Pol schuhe des einen Magnetjoches gegenüber den Polen des Polrades um eine halbe Polteilung dieses Rades in der Umfangsrichtung ver setzt sind, wenn sich Pole dieses Rades gegen über den Polschuhen des andern Magnetjoches befinden. 7.Doppelmagnetzünder nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 4, da durch gekennzeichnet, dass der umlaufende Hochspannungsstromverteiler in zwei gleiche Hälften unterteilt ist, von denen je eine mit einem der beiden Zündanker zusammenwirkt, und dass die Welle des Zündapparates im Winkel gegeneinander versetzte Keilnuten aufweist für die Befestigung der beiden Hälften des Verteilerorganes in den der Ein fach- und der Doppelzündung entsprechenden Winkelstellungen. B.Doppelmagnetzünder nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 4 und 7, da durch gekennzeichnet, dass der hochgespannte Zündstrom den beiden Hälften des Hoch- spannungsstromverteilerorganes in zur Zün derwellenachse parallelen Richtungen zuge führt und von diesen Hälften in zur Zünder wellenachse radialen Richtungen an Ableit- elektroden vermittelt wird, die in überein- anderliegenden Reihen in einem, das um laufende Verteilerorgan unischliessenden ein teiligen Verteilerkopf eingebettet sind. 9.Doppelmagnetzünder nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 4, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden mit einander umlaufenden Hälften des Hochspan- nungsstromverteilerorganes auf ihren vonein ander abgekehrten Seiten je eine parallel zur Zünderwellenachse vorspringende, ununter brochene Rippe und eine ringförmige Aus sparung besitzen, in welche die Stromzufüh rungselektrode je eines Zündankers hinein ragt.. 10.Doppelmagnetzünder nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 4, 7, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippe der einen Hälfte des Hochspannungsstromvertei- lerorganes in eine ringförmige Aussparung des feststehenden Verteilerkopfes hineinragt, während sieh die Rippe der ander Hälfte des Verteilerorganes in den Raum zwischen Welle und Zündanker erstreckt und eine die Welle umgebende Isolationshülse übergreift. 1_1..Doppelmagnetzünder nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 4, 7, 8, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die im Hoch- spannungsstromverteilerorgan angebrachten ringförmigen Aussparungen zwecks Ablei tung des sich im Innern dieses Verteileror- ganes ansammelnden Ozons durch mindestens annähernd senkrecht zur Zünderwellenachse gerichtete Bohrungen in den beiden Hälften des Verteilerorganes mit dem dieses Verteiler organ umgebenden Raum verbunden sind. 1-2.Doppelmagnetzünder nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeiehnet, dass die das Magnetgestell bil denden Magnetjoche in einem Pressstoffsoekel eingebettet sind, der im Gehäuse des Ma,gnet- zünd:ers lösbar befestigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH238578T | 1942-11-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH238578A true CH238578A (de) | 1945-07-31 |
Family
ID=4460703
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH238578D CH238578A (de) | 1942-11-28 | 1942-11-28 | Doppelmagnetzünder. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH238578A (de) |
-
1942
- 1942-11-28 CH CH238578D patent/CH238578A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2059346A1 (de) | Zuendsystem fuer funkengezuendete Brennkraftmaschinen | |
| DE2361095A1 (de) | Einrichtung zur erzeugung eines elektrischen wechselsignals | |
| DE2207639B2 (de) | Magnetgenerator für Zündanlagen von Brennkraftmaschinen | |
| DE1438712A1 (de) | Wechselstromgenerator mit einem laenglichen Gehaeuse fuer eine Laeufer- und Staenderanordnung | |
| DE851861C (de) | Schwungradlichtmagnetzuender fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE471246C (de) | Magnetelektrischer Zuendapparat | |
| DE724715C (de) | Magnetzuender fuer Brennkraftmaschinen mit ungerader Zylinderzahl | |
| DE885029C (de) | Hochspannungsmagnetzuender | |
| DE2552754A1 (de) | Elektrischer steuersignalgeber fuer die ausloesung von zuendvorgaengen in brennkraftmaschinen | |
| AT84762B (de) | Vielpolige magnetelektrische Maschine, insbesondere für Zündzwecke. | |
| DE632342C (de) | Magnetzuender | |
| DE325830C (de) | Vielpolige Zuendmaschine fuer Explosionsmotoren | |
| AT105544B (de) | Zünddynamo für Explosionsmotoren. | |
| DE333512C (de) | Zuendstromverteiler fuer elektrische Zuendvorrichtungen | |
| DE3223039A1 (de) | Magnetgenerator fuer zuendanlagen von brennkraftmaschinen | |
| AT110763B (de) | Magnetelektrischer Zündapparat für Brennkraftmaschinen. | |
| DE838382C (de) | Licht- und Ladestromspule fuer Schwungrad-Licht-Magnetzuender | |
| DE2436095A1 (de) | Zuendsystem mit kondensatorentladung | |
| AT84763B (de) | Vielpolige magnetelektrische Maschine, insbesondere für Zündzwecke. | |
| DE342764C (de) | Zuendmagnet fuer Verbrennungskraftmaschinen | |
| DE359164C (de) | Steuerung fuer den Hochspannungsstrom an elektrischen Zuendvorrichtungen | |
| US1062089A (en) | Magneto-generator. | |
| DE664063C (de) | Magnetzuender | |
| DE933964C (de) | Pruefvorrichtung fuer Zuendanlagen von Kraftfahrzeug-Brennkraftmaschinen | |
| DE304768C (de) |