CH238755A - Polarisiertes Magnetsystem. - Google Patents

Polarisiertes Magnetsystem.

Info

Publication number
CH238755A
CH238755A CH238755DA CH238755A CH 238755 A CH238755 A CH 238755A CH 238755D A CH238755D A CH 238755DA CH 238755 A CH238755 A CH 238755A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
armature
auxiliary pole
magnet system
dependent
auxiliary
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ag Albiswerk Zuerich
Original Assignee
Siemens Ag Albis
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag Albis filed Critical Siemens Ag Albis
Publication of CH238755A publication Critical patent/CH238755A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/22Polarised relays
    • H01H51/2272Polarised relays comprising rockable armature, rocking movement around central axis parallel to the main plane of the armature
    • H01H51/2281Contacts rigidly combined with armature

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description


  Polarisiertes     Nagnetsystem.            Gegenstand    der vorliegenden     Erfindung     ist ein polarisiertes Magnetsystem mit beweg  lichem Anker, das für verschiedene Zwecke,  insbesondere Apparate der Fernmeldetechnik,  wie Relais, Fallklappen und andere Signal  einrichtungen, verwendbar ist. Solche Sy  steme weisen bei geeigneter     Ausbildung    eine  höhere     Ansprechempfindlichkeit    auf und sind  für kompliziertere Schaltvorgänge verwend  bar als     unpolarisierte    Systeme.  



  Es sind Systeme mit zwei oder vier durch  einen permanenten Magneten oder durch  Fremderregung magnetisierten Polen be  kannt, deren Anker mechanisch oder elektro  magnetisch zwischen einer Anfangs- und  einer Endstellung bewegt werden kann. Die  Luftspalte der Polschuhe können hinsichtlich  Querschnitt und Länge symmetrisch oder un  symmetrisch ausgebildet sein. Die     Unsymme-          trie    kann so stark sein, dass zur Überführung  des Ankers aus der Anfangsstellung in die  Endstellung eine wesentlich geringere Kraft  erforderlich ist als zur Rückstellung.

   Die  hohe     Ansprechempfindlichkeit    wird -ermög-    licht, weil die     Auslösekraft    nur so gross zu  sein braucht, um den Anker bis wenig über  die     Kippstellung    (neutrale     Stellung)    zu ver  schieben. Die Kraft des     Permanenzflusses          übernimmt    die     Weiterbeförderung    des An  kers in die     Endstellung    und reicht aus, um  Mechanismen anzutreiben, Federn, z. B. Kon  taktfedern, zu spannen, usw.  



  Durch eine Regulierschraube kann die       Anfangs-Anschlagstellung    des Ankers, d. h.  die     Ansprechempfindlichkeit    reguliert wer  den. Soll die     Ansprechempfindlichkeit    erhöht  werden, dann muss der Anker näher an die  Kippstellung eingestellt werden.  



  Vorliegende Erfindung betrifft ein pola  risiertes Magnetsystem mit einem durch den       Polarisationsfluss    und durch den Fluss eines  Elektromagneten beeinflussten Anker und ist  gekennzeichnet durch mindestens einen     Hilfs-          polschuh    zur Regulierung der Charakteristik       Ankerweg-Drehmoment.     



  Der     Hilfspolschuh    wird mit Vorteil der  art angeordnet, dass dieser von einem Teil des  Polarisationsflusses durchflossen wird, also      vom gleichen     Permanenzmagnet    oder der glei  chen Feldspule magnetisiert wird wie der       Hauptpolschuh.    Somit ist keine besondere  magnetische Quelle für den     Hilfspolschuh    er  forderlich. Ferner sind in diesem Fall     Hilfs-          und        Hauptpolschuhe    den gleichen allfälligen  Schwankungen der Quelle ausgesetzt, wo  durch die     Drehmomentcharakteristik    wohl  der Intensität, aber nicht dem Charakter nach  verändert wird.  



  Im folgenden sind einige Ausführungs  formen der Erfindung an Hand der beilie  genden Zeichnungen beschrieben.  



       Fig.    1 stellt einen Schnitt nach der Ebene       X-X    der     F'ig.    2,     F'ig.    2 einen solchen nach  der Ebene     Y-Y    der     Fig.    1 einer Ausfüh  rungsform mit zwei seitlich der Verlängerung  eines Ankerendes     angordneten        Hilfspolschu-          hen    dar,       Fig.    3 und 4 zeigen einen Schnitt und  einen     Seitenriss    einer andern Ausführungs  form, bei der jedem Ankerende ein Hilfspol  schuh zugeordnet ist,       F'ig.    5 zeigt einen Einzelteil.  



       Fig.    6 und 7 sind Ausführungsformen,  bei denen ein     Hilfspolschuh    mit einem Haupt  polschuh durch ein Joch verbunden ist und in  den       Fig.    8 bis 12 sind     Ankerweg-Drehmoment-          Charakteristiken    dargestellt.  



  Das in     Fig.    1 und 2 dargestellte Vierpol  magnetsystem enthält die permanenten Ma  gnete 5, 6 zur Erzeugung des Polarisations  flusses, Jochplatten 3, 4, Bügel 1, 2, an deren  Schenkeln 12 bis 15 die winkelförmigen       Yauptpolschuhe    17 bis 20 befestigt sind.  Ferner ist eine zweiteilige     Elektromagnet-          spule    10, 11 und ein um die zur     'Leichenebene     senkrechte Achse 16 drehbarer Anker 7 vor  handen. 21 und 22 sind die     Hilfspolschuhe.     die mittels Schrauben 23 bis 26 an abgewin  kelten Lappen der Jochplatten 3     bezw.    4 be  festigt sind.

   Sie sind rechtwinklig abgebogen  und nur durch kurze Luftspalte von den  Längsseiten einer Verlängerung 7' des An  kers 7 getrennt. Die     Hilfspolschuhe    sind der  art angeordnet, dass ihre die     Ankerluftspalte     begrenzenden Endflächen 28 und 29 wenig-         stens    annähernd parallel zu der Zeichenebene  in     Fig.    1 liegen. Die     Hilfspolschuhe    haben        >esentlich    kleinere     Querschnitte    als die       Hauptpolschuhe.     



  Der     Polarisationsfluss    gelangt von den  Nordpolen N der permanenten Magnete 5, 6  über die Jochplatte 3, die Polschuhe und die .  Jochplatte 4 zu den Südpolen. Der grösste  Teil fliesst über die     Hauptpolschuhe    und ein  kleinerer Teil über den     Hilfspolschuh    21, die  Ankerverlängerung 7' und den     Hilfspolschuh     22. Die Schlitze 27 in den     Hilfspolschuhen    21  und 22 gestatten, diese nach Lösung der  Schrauben 23 bis 26 wenigstens annähernd  parallel zu einer Tangente an die Bahnkurve  irgendeines Punktes eines Ankerendes zu ver  schieben.

   Diese     Lagenänderung    des Endes  jedes     Hilfspolschuhes    sei     "Tangentialver-          schiebung"    genannt. Mindestens das Ende  jedes     Hilfspolschuhes    ist ferner senkrecht zu  dieser Tangente, d. h. senkrecht zur Zeichen  ebene in     Fig.    1 einzeln derart verschiebbar,  dass für die gezeichnete Ankerstellung die       Luftspaltlänge    zwischen den     Hilfspolschuhen     und dem Anker verändert werden.

   Diese La  genänderung jedes     Hilfspolschuhendes    sei       "Radialverschiebung"    genannt. .Sie ist er  reichbar durch Einfügung     ferromagnetischer     Bleche zwischen     Hilfspolschuh    21 und     Joch-          platte    3     bezw.    zwischen 22 und 4. Die Lagen  änderung kann aber auch durch nicht ein  gezeichnete, später an Hand von     Fig.    3 be  schriebene Regulierschrauben erfolgen.  



  Die Anfangs- und Endstellung des An  kers kann durch bekannte     Hubbegrenzungs-          mittel,    wie Klebstifte, Einstellschrauben 51,  52 usw., festgelegt oder einstellbar sein. Diese  Sehrauben können als Kontakte dienen.  



  Im Diagramm     F'ig.    8 sind die Wege     bezw.     Drehwinkel des Ankers als Abszissen ein  getragen, wobei die Strecke<I>CD</I> den grösst  möglichen Ankerweg zwischen den Pol  schuhen bedeutet, der aber durch die Hub  begrenzungsmittel auf die Strecke AB ver  mindert ist. Die von den Haupt-     bezw.        Hilfs-          polschuhen    herrührenden Drehmomente sind  in     Fig.    8a als Ordinaten eingetragen und bil  den die Kurven P     bezw.    H, die punktsymme-           triseh    bezüglich ihrer Nullpunkte 0     bezw.    M  sind.

   Die     -Kurve    H ist bezüglich P der Deut  lichkeit halber stark überhöht gezeichnet. In  den durch -     bezw.        -f-    bezeichneten Gebieten  drückt das magnetische Drehmoment den An  ker gegen den Punkt<I>A</I>     bezw,   <I>B.</I> Wären die       Hauptpolschuhe    allein wirksam, so wäre der  Anker im Punkt 0 im labilen Gleichgewicht.  Für die Stellung M sind die Ankerkräfte der       Hilfspolschuhe    am grössten, weil die zugehö  rigen Luftspalte am kürzesten sind, aber die  Resultierenden dieser     Kräfte    liegen in einer  Linie und üben kein Drehmoment aus. Der  Anker hat also im Punkt M eine stabile  Gleichgewichtslage, d. h.

   Raststellung, wenn  die     Hilfspolschuhe    allein wirksam sind. Die       Drehmomentkurve    H kann je nach dem Quer  schnitt der     Hilfspolsehuhe    und deren Luft  spaltabmessungen verschiedene     Intensitäten     und     Steilheiten    haben.     DieseÄnderungen    sind  durch die genannte     "Radialverschiebung"    der       Hilfspolschuhenden    erreichbar. Durch die       "Tangentialverschiebung"    kann dagegen die  Lage des Punktes M verändert werden.

   Je  nachdem die Kurve H flacher oder aus  geprägter ist, ergibt sieh durch deren     Sum-          mierung    mit der     Ilauptpolsehuh-Drehmoment-          Charakteristik    eine Gesamtcharakteristik, bei  der eine stabile Ankerstellung vorhanden ist  oder nicht. Eine Charakteristik mit einer sta  bilen Lage B zwischen der Anfangs- und  Endstellung<I>A</I>     bezw.   <I>B</I> ist in     Fig.    8b dar  gestellt.  



  Die beschriebene     Ausführungform    kann  ferner folgende drei in     Fig.    1     und    2 nicht  eingezeichnete Abweichungen aufweisen: Er  stens kann der Teil rechts der Ebene     P-P     fehlen und es können an dessen Stelle die       Jochplatten    3 und 4 bis gegen die Achse 16  des Ankers 7 derart abgebogen sein (z. B.  Winkelansätze 53 und 54 in     Fig.    3), dass sie  den Anker fast berühren. Hierdurch wird an  den Charakteristiken der     Fig.    8 der Form  nach im wesentlichen nichts geändert. Zwei  tens können zwei Winkel, z. B. 17 und 20,  fehlen.

   Die Enden der Schenkel 12 und 15  bilden dann selber die     Hauptpolschuhe,    deren  dem Anker zugewandte Stirnflächen kleiner    sind als diejenigen der von den     Winkeln    18       imd    19 gebildeten     Hauptpolschuhe.    Dadurch  ergibt sich eine unsymmetrische Drehmoment  charakteristik P nach Art der     Fig.        9a,    wobei  zur Auslösung des Ankers aus seiner Au  fangsstellung A ein wesentlich kleineres  Drehmoment erforderlich ist als zur Rück  stellung aus seiner     Endstellung    B.

   Drittens  kann einer der     Hilfspolschuhe    2,2 oder 21       fehlen.    Ist nur ein     Hilfspolschuh    vorhanden,  sei es 21 als Nordpol oder 22 als Südpol, so  haben deren     Drehmomentcharakteristiken    H  verschiedenartige Formen nach     Fig.    9a     bezw.          10a,    indem der negative     bezw.    positive Kur  venteil stärker entwickelt ist. Diese drei  Varianten können beliebig miteinander kom  biniert werden. So gehören z.

   B. die Dia  gramme     9a        und    10a zu zwei Kombinationen  eines einzigen     Hilfspolschuhs    mit     unsymme-          trischen        Hauptpolschuhen.    Bei geeigneter Be  messung der Stärke der Hilfsdrehmomente H  summieren sich diese derart zu den Haupt  drehmomenten P, dass Kurven nach Art der       Fig.    9b und 10b entstehen. Diese zeichnen  sich einerseits durch eine Verflachung auf  Seite der Anfangsstellung A des Ankers,  anderseits durch eine grössere Entfernung der  Kippstellung     K    von der Anfangsstellung<I>A</I>  im Vergleich zur ursprünglichen Kippstel  lung 0 aus.

   Der Betrag des Drehmomentes  bei Stellung A wird also verkleinert und  gegen die Kippstellung     K    zu vergrössert, so  dass der eingangs geschilderte Vorteil grösse  rer     Ansprechempfindlichkeit    bei verminder  ter Störempfindlichkeit erreicht wird.  



  Bei stärkerer Dimensionierung der Hilfs  drehmomente wird magnetische     Rastung    er  zielt.     F'ig.    8b hat bereits ein Beispiel     hiefür     gezeigt. Ein solches Magnetsystem kann bei  symmetrischen und unsymmetrischen Haupt  polschuhen, z. B. als Umschaltrelais verwen  det werden, indem der Anker sowohl in den  Stellungen A und B je einen Kontaktfeder  satz betätigt. In     Fig.    1 und 2 ist nur ein       Kontaktfedersatz    55 vorausgesetzt. Die Rast  stellung B kann derart gewählt werden, dass  der Anker in dieser Stellung sämtliche Kon  takte freilässt.

   Die Drehmomentcharakteri-           stik    kann so geformt sein, dass der Anker  auch dann in der Raststellung     R    stehenbleibt,  wenn in den     Spulenhälften    10, 11 kein Halte  strom fliesst, vorausgesetzt, dass der Anker  zuvor in diese Raststellung bewegt wurde.  Die Raststellung R kann derart gewählt wer  den, dass bei dieser beide     Kontaktfedersätze     in Ruhestellung sind. Dies bedeutet einen  Fortschritt gegenüber bekannten polarisierten  Magnetsystemen,     w    o dauernd der eine oder  andere     Kontaktfeder;satz    betätigt ist.  



  In diesem Fall hat die     Drehmomenteha-          rakteristik    nach Art. 8b eine derartige Form,  dass beide Anschlagstellungen A und     13    des  Ankers stabil sind. Beide oder wenigstens  eine kann ohne weiteres auch als labile Stel  lung ausgebildet werden.     Hievon    wird mit  Vorteil Gebrauch gemacht für eine Anord  nung zur     Rückstellung    eines solchen Relais  ankers über mindestens einen eigenen Kontakt,  bei welcher die Ankerstellung A unselbstän  dig ist, d. h. nur bei einem gegebenen Er  regerstrom     aufrecherhalten    bleibt.

   Bei der  Stellung A schliesst der Anker einen     Kontakt     zur Entladung eines Speicherkondensators  über mindestens einen Teil der Wicklungen  10, 11. Hierdurch wird der Anker in Stellung  A elektromagnetisch so lange festgehalten,  als der     Entladestrom    dauert. Dann bewegt er  sich unter Wirkung der Kontaktfedern und  des Polarisationsflusses in die Raststellung,  wobei sich der Kontakt öffnet.  



  Eine weitere Ausführungsform der Er  findung ist in     Fig.    3 und 4 im     Schnitt        bezw.     im     Seitenriss    dargestellt. Die von     Fig.2    und 1  übernommenen Teile sind gleich beziffert.  Die Winkel 17 und 20' fehlen, so dass die       Hauptpolschuhe    bezüglich der Horizontal  ebene durch die Ankerdrehachse 16 eine stark       unsymmetrische    Form     aufweisen.    Die     Hilfs-          polschuhe    31 und 32 sind gegenüber den  Stirnflächen der Ankerenden angeordnet.

    derart, dass ihre die     Ankerluftspalte    begren  zenden     Endflächen    38 und 39 parallel zur       Zeichnungsebene    der     Fig.    4 liegen. Betref  fend Befestigung und     Verstellmöghchkeiten     der     Hilfspolschuhe    mit den Schrauben 23 bis  26 und den zugehörigen Schlitzen 27 und         Clnterlagsbleelien    wird auf die vorstehenden  Ausführungen verwiesen.

   Die     "Radialver-          scliiebung"    kann auch durch die aus     un-          nia.gnetisierbarem    Material     bestehenden    Stell  schrauben 33 und 34 erfolgen, welche durch       Gegenmuttern    35 und 36 gesichert sind und  sich an den verhältnismässig steifen Polschuh  schenkeln 12 und 15 abstützen. Je nach dem  Drisch der Schrauben werden die     Hilfspol-          sehuhe        mehr    oder weniger durchgebogen.

   Da  die     zwei    Ankerenden     dureh    die Polschuhe       ungleielipolig        magnetisiert    werden, wird nicht  mehr eine     punktsymmetrische    Drehmoment  kurve H nach Art der     Fig.    8a erzielt, sondern  eine     unsymmetrische    nach Art der     Fig.        9a          bezw.        10a,    je nachdem der     Hilfspolseliuh    31  ein Nord-     bezw.    Südpol und 32 ein Süd-     bezw.     Nordpol sind.

   Die Einrichtungen zur     Ver-          sehiebung    der     Hilfspolschuhe    werden mit  Vorteil zur Einstellung der     Ansprechemp-          findlichkeit    verwendet, weil hierdurch die  eingangs     erwähnten    Nachteile der Hub  begrenzung wegfallen. Ferner ermöglicht die  individuelle     Verstellbarkeit    der     Hilfspol-          sc:huhe    21 und 22     bezw.    31 und 32, für die  einzelnen     Hilfspolschuhe    verschiedene Dreh  inomentkurven zu erzielen.  



  Auch in diesem Fall gibt es Ausführungs  formen, die durch drei Merkmale von     Fig.    3  und 4 abweichen: Erstens kann wieder der  Teil rechts der     Schnittebene        P-P    fehlen;  zweitens können wie bei     Fig.    1 zwei als       Hauptpolsehulie    ausgebildete Winkel 17 und  20 hinzukommen; drittens kann wieder einer  der     Hilfspolsehulie    31 oder 32 fehlen.

   Hier  durch werden die     Drehinomentkurven    H in       Fig.        9a        bezw.        10a    der Form nach nicht ver  ändert.     Aueh    diese drei abweichenden Merk  male können einzeln vorkommen oder sind  miteinander     kombinierbar.    Die hierdurch er  zielten Wirkungen wurden früher     be-          sehrieben.     



  Die     Polschenkel    13 und 14 können mit  den Winkeln 18     bezw.    19 zusammen aus  einem Stück 56 bestehen, wie     Fig.    5 zeigt.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    6 ist  der eine     Hauptpolschuh    wie früher als Win  kel 18 ausgebildet. Der andere Hauptpol-           sehuh    40 ist mit dem     Hilfspolschuh    41 durch  ein Joch 42 verbunden. Dabei sind Hauptpol  schuh 40 und     Hilfspolschuh    41 dem gleichen  Ankerende 7" zugeordnet wie der     Ilauptpol-          schuh    18.

   Der     Hilfspolschuh    ist als Platte auf  einer Horizontalfläche des Jochs derart auf  geschraubt oder     aufgeklemmt,    dass bei der       gezeichneten    Ankerstellung die Länge des       Hilfsluftspaltes    44 veränderbar ist.  



  Die     Ausführungsform    nach     Fig.    7 weist  gegenüber     Fig.    6 den Unterschied auf, dass  der     Hilfspolschuh    43 mit dem Joch 42 und  dem     Hauptpolschuh    41 zusammen aus einem  Stück besteht.  



  Bei     Fig.    6 und 7 weist die Innenfläche 45  des Jochs eine derartige Form auf, dass eine       bestimmte    Abhängigkeit des Drehmomentes  von den verschiedenen Ankerstellungen be  sonders genau erreicht wird. So ist z. B. die  Forderung, dass das Drehmoment nach     Fig.9b     von Stellung<I>A</I> bis gegen     K    möglichst klein  und konstant sein soll, weitgehender erfüll  bar als mit den oben genannten Ausführungs  formen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Polarisiertes Magnetsystem mit einem durch den Polarisationsfluss und durch den Fluss eines Elektromagneten beeinflussten Anker, gekennzeichnet durch mindestens einen Hilfspolschuh zur Veränderung der Charakteristik Ankerweg-Ankerdrehmoment. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Magnetsystem nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine derartige Anord nung des Hilfspolschuhes, dass dieser von einem Teil des Polarisationsflusses durch flossen wird. 2.
    Magnetsystem nach Unteranspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einem der Ankerenden mindestens ein Hilfs- polschuh derart zugeordnet ist, dass der Hilfs- polschuh auf das Ankerende eine magnetische Kraft ausübt. 3. Magnetsystem nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum mindesten das Ende des Hilfspolschuhes relativ zu den Hauptpolschuhen verschiebbar angeordnet ist. 4.
    Magnetsystem nach Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, die eine Verschiebung des Hilfspolschuhendes parallel zur Bewegungsrichtung des Anker endes in seiner Mittellage gestattet. 5. Magnetsystem nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch Mittel, die ein Einstel len des Hilfspolschuhendes senkrecht zur Be wegungsrichtung des Ankerendes gestatten. 6.
    Magnetsystem nach Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbil dung der Verschiebungsvorrichtung, dass sie eine Verschiebung des Hi'lfspolschuhendes senkrecht zur Längsausdehnung seiner den Ankerluftspalt des Hilfspolschuhendes be grenzenden Fläche gestattet. 7. Magnetsystem nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch eine derartige Anord nung des Hilfspolschuhes, dass dessen den Ankerluftspalt begrenzende Endfläche par allel zu der von der geometrischen Längs achse des Ankers bei dessen Bewegung be schriebenen Ebene ist. B.
    Magnetsystem nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch eine derartige Anord nung des Hilfspolschuhes, dass dessen den Ankerluftspalt begrenzende Endfläche senk recht zu der von der geometrischen Längs achse des Ankers bei dessen Bewegung be schriebenen Ebene steht. 9.
    Magnetsystem nach Unteranspruch 2, mit mindestens zwei Hauptpolschuhen, da durch gekennzeichnet, dass der gleiche Pola rität wie der Hilfspolschuh aufweisende Hauptpolschuh gegenüber dem Anker eine kleinere Stirnfläche aufweist als der gegen- polige Hauptpolschuh, wobei diese zwei Hauptpolschuhe dem gleichen Ankerende zugeordnet sind wie der Hilfspolschuh. 10.
    Magnetsystem nach Unteranspruch 2, mit mindestens zwei Hauptpolschuhen, da durch gekennzeichnet, dass die dem Anker zugewandte Stirnfläche des gleiche Polarität wie der Hilfspolschuh aufweisenden Haupt polschuhes grösser ist als die entsprechende Stirnfläche des gegenpoligen Hauptpolschu- hes, wobei diese zwei Hauptpolschuhe dem gleichen Ankerende zugeordnet sind wie der Hilfspolschuh. 11.
    Magnetsystem nach Unteranspruch \?, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfspol schuh durch ein ferromagnetisches Joch mit einem Hauptpolschuh verbunden ist, der dem bleichen Ankerende zugeordnet ist wie der Hilfspolschuh. 12. Anordnung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass Haupt-, Hilfs- polschuh und Joch aus einem Stück bestehen.
CH238755D 1943-06-17 1943-06-17 Polarisiertes Magnetsystem. CH238755A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH238755T 1943-06-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH238755A true CH238755A (de) 1945-08-15

Family

ID=4460807

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH238755D CH238755A (de) 1943-06-17 1943-06-17 Polarisiertes Magnetsystem.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH238755A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1217500B (de) * 1962-01-16 1966-05-26 Fujitsu Ltd Gepoltes Kleinrelais
EP0141709A3 (de) * 1983-10-06 1987-08-19 Harry Claesson Elektromagnetisches Relais

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1217500B (de) * 1962-01-16 1966-05-26 Fujitsu Ltd Gepoltes Kleinrelais
EP0141709A3 (de) * 1983-10-06 1987-08-19 Harry Claesson Elektromagnetisches Relais

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2456361C3 (de) Elektromagnetisches Relais
DE1122588B (de) Elektromagnetischer Vielfachschalter fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
EP0078324A1 (de) Polarisiertes elektromagnetisches relais
DE966844C (de) Elektrischer Steuermagnet
DE1102245B (de) Vorrichtung zur Induktivsteuerung von Servo-Anlagen
DE1439579B2 (de)
DE3826624A1 (de) Relaisantrieb fuer ein polarisiertes relais
EP0039485A1 (de) Zeilentransformator für einen Fernsehempfänger
CH238755A (de) Polarisiertes Magnetsystem.
EP3011571A1 (de) Selbsthaltemagnet mit besonders kleiner elektrischer auslöseleistung
DE2750142C2 (de) Monostabiles elektromagnetisches Drehankerrelais
DE965301C (de) Trommelmagnetscheider
DE267556C (de)
Capelle Kleeblattfibeln und Zierketten
DE735644C (de) Haltemagnet zur Synchronsteuerung von Wechselstromschaltern
AT267660B (de) Relais mit Schutzrohrwechselkontakt
DE2905498A1 (de) In einem gehaeuse angeordnetes miniaturrelais
CH283104A (de) Induktionszähler für Wechselstrom.
AT160058B (de) Motorische Antriebsvorrichtung für Wähler in Fernmeldeanlagen.
DE558098C (de) Schwungradlichtmagnetzuender
DE2348550C2 (de) An einer steuerbaren Einrichtung befestigter Flach-Elektromagnet
DE512048C (de) Einrichtung bei Messinstrumenten und Relais zum Schutze des beweglichen Systems gegen Stromueberlastung
AT84251B (de) Vorrichtung zum Verstärken von Telephonströmen und anderen elektrischen Schwingungen.
DE1462394C (de) Koordinatenwahler
DE1464532A1 (de) Drehmagnet