CH238767A - Anordnung mit einer oder mehreren Verstärkerstufen. - Google Patents

Anordnung mit einer oder mehreren Verstärkerstufen.

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CH238767A
CH238767A CH238767DA CH238767A CH 238767 A CH238767 A CH 238767A CH 238767D A CH238767D A CH 238767DA CH 238767 A CH238767 A CH 238767A
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Hasler Ag Praezisionsmechanik
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Hasler Ag
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    • H—ELECTRICITY
    • H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03F—AMPLIFIERS
    • H03F3/00—Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/34—DC amplifiers in which all stages are DC-coupled
    • H03F3/36—DC amplifiers in which all stages are DC-coupled with tubes only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description


  Anordnung mit einer oder mehreren     Verstärkerstnfen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine An  ordnung mit einer oder mehreren Verstärker  stufen, welche die     Verstärkung    von Frequenz  bändern mit der untern     Grenzfrequenz    Null  ermöglichen. Das Merkmal der erfindungs  gemässen Anordnung besteht     darin,    dass jede       Verstärkerstrife    zwei gittergesteuerte Entla  dungsstrecken enthält, die derart geschaltet  sind, dass der Anodenstrom der ersten Ent  ladungsstrecke ein Teil des Anodenstromes  der zweiten Entladungsstrecke ist. Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung werden im  folgenden an Hand von in den     Fig.    1 bis 3  dargestellten Schaltbildern näher erläutert.  



       Fig.    1 zeigt eine Anordnung mit einer,       Fig.    2 mit zwei     Verstärkerstufen.    In     Fig.    3  ist ein Beispiel für einen Gegentaktverstärker  dargestellt.  



  Die Eingangsklemmen des in     Fig.    1 dar  gestellten Verstärkers sind mit     E,    und     E2,     die Ausgangsklemmen mit A, und     A2    be  zeichnet. Die Eingangsklemme     E,    liegt direkt  am Steuergitter einer Entladungsstrecke     V1,     für die zweckmässig eine     Penthode    mit grosser         Widerstandsverstärkung    gewählt wird. Die  Anode der Entladungsstrecke     V'    ist unmit  telbar mit dem. Steuergitter einer zweiten  Entladungsstrecke     Y2    verbunden, die zweck  mässig als steile Triode gewählt wird.

   Ausser  dem ist die Anode der Entladungsstrecke     V,     mit der Kathode der Entladungsstrecke     V2     über einen Widerstand     Bz        verbunden,    der zu  gleich der     Anodenwiderstand.    der ersten und  der     Gitterableitwiderstand    der zweiten Ent  ladungsstrecke ist. Der Anodenstrom der  ersten Entladungsstrecke bestimmt also die  Gitterspannung der zweiten Entladungs  strecke.

   Im Gitterkreis der Entladungsstrecke       V,.    sind in Reihe geschaltet der Querwider  stand     R,        zwischen    den Eingangsklemmen     El     und     E2,    der Widerstand     p.R2,    der von einem  Teil des Anodenstromes der Entladungs  strecke     V.2    durchflossen ist, sowie der vom  Anodenstrom der Entladungsstrecke     V,     durchflossene Teilwiderstand     p,    des     Potentiö-          meters    P.

   Zwischen der Kathode der Entla  dungsstrecke     VZ    und der Eingangsklemme     E2     liegt der Widerstand     B3,    der von dem glei-           ehen    Teil des Anodenstromes der Entladungs  strecke F . durchflossen wird, der den bereits  erwähnten Widerstand     p.R3    durchfliesst.

   Die  Anode der Entladungsstrecke     V.    liegt am  positiven Pol der für beide Entladungs  strecken gemeinsamen Spannungsquelle     UA.     Der Anodenstrom der Entladungsstrecke     I'2     fliesst also vom positiven Pol der Spannungs  quelle     UA    zur Anode der Entladungsstrecke       F@,    durchfliesst diese und teilt sich bei der  Kathode in zwei Teilströme, von denen der  eine Teilstrom nunmehr als Anodenstrom der  Entladungsstrecke     F,    diese durchfliesst und  über den Teilwiderstand     p,

      des     Potentio-          meters    P zum negativen Pol der Spannungs  quelle     UA        zurückkeht@t,    während der     andere     Teil die Widerstände     R3    und     p.R,    durch  fliesst und dann ebenfalls zum negativen Pol  der Spannungsquelle     UA        zurückkehrt.    Wäh  rend das Schirmgitter der Entladungsstrecke       F,

      seine Spannung von einem Abgriff     cz     eines zur Spannungsquelle     UA    parallel ge  schalteten     Potentiometers        PQ    erhält, wird  der Anode der gleichen Entladungsstrecke  die Betriebsspannung über die während des  Betriebes stets leitende Entladungsstrecke     T'.,     zugeführt.

   Die     Schirmgitterspannung    der  Entladungsstrecke     F1    wird vorteilhaft durch  eine dem untern Teilwiderstand P des     Poten-          tiometers        PQ    parallel geschaltete     Gasentla-          dungsstrecke    G stabilisiert.  



  Die Entnahme der verstärkten Ausgangs  spannung erfolgt über die Klemmen     -dl    und       A2,    welche an die Enden des Anodenwider  standes     (R;    und     p.R")    der Entladungsstrecke       F,    geführt sind.  



  Die     Schaltungsanordnung    funktioniert  folgendermassen  Bei positiver werdendem Gitter der Ent  ladungsstrecke     F,    erhöht sich die Leitfähig  keit dieser Entladungsstrecke, ihr Anoden  strom nimmt zu, wodurch sich der Spannungs  abfall am Widerstand     R.    erhöht und die Span  nung am Gitter der Entladungsstrecke     l'r    nega  tiver wird. Die Entladungsstrecke     I'@    wird  daher weniger leitfähig und ihr Anodenstrom  nimmt ab. Genau das Umgekehrte ereignet sich  bei negativer     werdendem    Gitter der Entla-         dungsstrecke    l',.

   Einem     Maximum    des Anoden  stromes der Röhre     I',    entspricht stets ein Mi  nimum des Anodenstromes der Röhre     l',    und  umgekehrt, was mit der     Verstärkerwirkung          in     steht.

   Der die Wider  stände     R,u    und     p.R3    durchfliessende Teil des  Anodenstromes der Entladungsstrecke     l'2    be  wirkt durch den von ihm im Widerstand     p.R,          erzeugten    Spannungsabfall eine Gegenkopp  lungswirkung auf das Steuergitter der Ent  ladungsstrecke     l',,    wodurch die Stabilität der       Anordnung    gewährleistet wird. Die Gegen  kopplungswirkung kann durch Verschieben       des    Punktes N verändert werden, was auf  eine     Veriinderung    des Verhältnisses
EMI0002.0058  
    und damit des Faktors p herauskommt.

    Infolge ihrer weitgehenden     Frequenz-          unabbängigkeit    und Brauchbarkeit auch zur       Verstärkung    von Gleichspannungen ist die  beschriebene Schaltungsanordnung in hervor  ragendem     Masse    als     Modulationsverstärker     bei der     Röhrensendermodulation    geeignet.  Uni dieses anzudeuten, ist in     Fig.    1 als     Be-          lastu        ngs-,viderstand    R eine Trägerfrequenz  verstärkerröhre S angenommen worden, die  mit     Anodenspannungsmodulation    arbeitet.

    Der     hochfrequente    Träger wird dem Steuer  gitter der     Verstä        rkerröhre        S    zugeführt. Die  erzielten Vorteile sind folgende:  1. Die     Modtilationselektrode    der Röhre     ,f,     in diesem Falle also deren Anode, erhält ihre  Betriebsspannung ebenfalls von der Span  nungsquelle     U,i,    und zwar über die leitende  Entladungsstrecke     l',:

      Da allfällige, aus  irgendeinem Grunde auftretende Schwan  kungen der Anodenspannung der Röhre     S     infolge der oben beschriebenen     Gegenkopp-          ltingswirlzung    auf den Eingang der     Ent-          ladungsstrecke        l'1    zurückwirken und damit  eine entsprechende Änderung des     Durchlass-          widerstandes    der Entladungsstrecke F., zur  Folge haben,

       werden    solche     Spannungs-          schwankungen    weitgehend ausgeglichen und  somit eine Stabilisierung der Betriebsspan  nung der     31odulationselektrode    der Röhre     S     erzielt. Die gleichen     tberleungen    gelten     na-          t'              türlich    auch, wenn nicht mit Anoden-, son  dern mit     Gittermodulation    gearbeitet wird.  



  2. Durch Übertragung einer Gleichspan  nung - zusätzlich zur Modulation - über  den     Modulationsverstärker,    kann eine Steue  rung des Trägers bewirkt werden (Sparmodu  lation). Die zur Trägersteuerung benötigte  Gleichspannung kann am     Verstärkereingang     in Serie mit der     niederfrequenten        Modula-          tionsspannung    eingeführt werden und be  nötigt nur eine ganz geringe Amplitude und  einen entsprechend kleinen Aufwand.  



  In     Fig.    2 ist ein Ausführungsbeispiel  mit zwei     Verstärkerstufen    dargestellt. Die  erste Stufe enthält die Entladungsstrecken       I'',    und     V2,    die zweite Stufe die Entladungs  strecken     V3    und     V4.    Die Spannungsquelle     UA     liefert die     Anoden-    und     Schirmgitterspan-          nungen    für alle vier Entladungsstrecken und  ausserdem noch., falls erforderlich - analog  dem Beispiel der     Fig.    1 -, die Betriebsspan  nung für die Belastung B.

   Die Spannung     TJA     braucht nicht grösser zu sein, als für die  Anodenspannung der Entladungsstrecke     V4     erforderlich ist. Der Spannungsquelle     UA    ist  wiederum ein     Potentiometerwiderstand    par  allel geschaltet, von dem die übrigen     Anoden-          und        Schirmgitterspannungen    abgenommen  werden.

   Er besteht aus dem Widerstand IV  und den in Reihe geschalteten     Glimmröhren          G3,        G2,        G1,        wobei    die Glimmröhre     G2    von  einem     Potentiometer    R und die Glimmröhre       G,    vom     Potentiometer    P und dem in Reihe  zu letzterem geschalteten Widerstand     p.B,     überbrückt sind. Der Faktor p soll wiederum  den Grad der Gegenkopplung andeuten, die  vom Anodenstrom der Entladungsstrecke     V4     auf den Eingang der Entladungsstrecke     V,     ausgeübt wird.

   Die Anodenströme der Ent  ladungsstrecken     VZ    und     V4    teilen sich  wiederum an den entsprechenden Kathoden  in zwei Teilströme, wobei der erste     Teil-          Strom    wieder die Entladungsstrecke     V,        bezw.          I3    durchfliesst, während der andere Teil  strom durch die Widerstände     B3        bezw.        B,     sowie den gemeinsamen Widerstand     p.R,    zum  negativen Pol der Spannungsquelle     UA    zu  rückkehrt.

   Da der Anodenstrom der Entla-         dungsstrecke    V4     entsprechend    der     erzielten     Verstärkung     ein.    Vielfaches des Anoden  Stromes der     Entladungsstrecke        VZ    ist, be  stimmt auch er     im    wesentlichen die Gegen  kopplung auf die Eingänge der vorgeschalte  ten     Entladungsstrecken.    Im übrigen ist die  Wirkungsweise der Schaltung dieselbe wie  im Beispiel der     Fig.    1.

   Der ausserordentliche  Vorteil der Stabilität bei äusserst geringem  Aufwand     an.    Schaltmaterial tritt auch in  diesem Beispiel klar zu Tage.- Da wiederum  von einer einzigen Spannungsquelle sämtliche  Anoden- und     Schirmgitterspannungen    der       Verstärkerstufen    geliefert werden,     fehlt,    die  Möglichkeit zur Bildung von Differenzspan  nungen, die bei den     bekannten    Schaltungs  anordnungen mit mehreren Spannungs  quellen die     Stabilität    in so hohem Masse     ge-.          fährden.     



  Da bei     beiden    gezeigten Ausführungs  beispielen die Spannungsquelle - wie. dar  gestellt - einpolig au Erde gelegt werden  kann, lassen sich auch beide     Anordnungen    in  Gegentakt     schalten    mit allen Vorzügen, die  den     Gegentaktschaltungen    als solchen eigen  sind. Die     Fig.        ä    gibt beispielsweise die in  Gegentakt geschaltete     Anordnung    der     Fig:    1  wieder.     In.    gleicher Weise lassen sich Schal  tungen nach     Fig.    2 im Gegentakt anordnen.  



  Da bei allen geschilderten Ausführungs  beispielen die Kathode der jeweils zweiten  Entladungsstrecke     (Vl,        7r4)    jeder Stufe auf  hohes Potential zu liegen kommt, lässt man  die Heizung am einfachsten über einen       Wechselstromtransformator    erfolgen. Bei  Verwendung von direkt geheizten Röhren  wird das Brummen der Endröhre durch die  Gegenkopplung sehr stark reduziert. Von der  Erdkapazität der     Heizwicklungen    der Röhren       V2,        V°    usw. hängt weitgehend auch die obere       Grenzfrequenz    des     übertragbaren    Frequenz  bandes ab.

   Sie kann bei geeigneter Ausfüh  rung und     Dimensionierung    100     kHz    und  darüber betragen. Infolge seiner weitgehen  den     Frequenzunempfindlichkeit    lässt sich der  Verstärker auch sehr gut zur     Übertragung     von Impulsen und     Kippschwingungen    ver  wenden. Die     Verstärkeranordnung    eignet sich      auch als Leistungsverstärker für kleine und  mittlere Leistungen (Anodenspannung     UA    bis  etwa 6000 V).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung mit einer oder mehreren Ver- stärkerstufen, welche die Verstärkung von Frequenzbändern mit der untern Grenz- frequenz Null ermöglichen, dadurch gekenn zeichnet, dass jede Verstärkerstufe zwei gittergesteuerte Entladungsstrecken enthält, die derart geschaltet sind, dass der Anoden strom der ersten Entladungsstrecke ein Teil des Anodenstromes der zweiten Entladungs strecke ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anode der ersten Entladungsstrecke mit dem Steuer gitter der zweiten Entladungsstreeke un mittelbar und mit der Kathode der zweiten Entladungsstrecke über einen zugleich den Anodenwiderstand der ersten und den Gitter ableitwiderstand der zweiten Entladungs strecke darstellenden Widerstand verbunden ist, so dass der Anodenstrom der ersten Ent ladungsstrecke die Gitterspannung der zwei ten Entladungsstrecke bestimmt. 2.
    Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass mit Ausnahme der Heizspannung sämtliche Röhrenbetriebsspan nungen der Verstärk(rstufen von einer ein- zigen Gleichspannungsquelle aufgebracht werden, deren Spannung der erforderlichen Anodenspannung der zweiten Entladungs strecke der letzten der genannten Verstärker stufen entspricht. 3.
    Anordnung nach Unteranspruch 1, bei der die Verstärkerstufen zur Verstärkung der Modulationsspannungen eines Röhren senders dienen, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebsspannung für die Modulations- elektrode der Senderöhre sowie mit Aus nahme der Heizspannung sämtliche Röhren betriebsspannungen des Modulationsverstär- kers von einer einzigen Gleichspannungs- quelle aufgebracht werden,
    deren Spannung gleich der Anodenspannung der zweiten Ent ladungsstrecke der letzten Stufe des Modu- lationsverstärkers ist. 4. Anordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich zu den 141odulationsspannungen eine Gleichspan nung zur Trägersteuerung überträgt. 5. Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil der Ver- stärkerausgangsspannung zur Gegenkopplung auf den Verstärkereingang zurückgeführt ist. 6.
    Anordnung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass zwei gleiche Ver stärker in Gegentakt geschaltet sind.
CH238767D 1944-02-24 1944-02-24 Anordnung mit einer oder mehreren Verstärkerstufen. CH238767A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2810025A (en) * 1954-07-15 1957-10-15 Hughes Aircraft Co Direct-coupled feedback amplifier

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2810025A (en) * 1954-07-15 1957-10-15 Hughes Aircraft Co Direct-coupled feedback amplifier

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